Architektonisches Paneel aus rotem Sandstein, geschnitzt und graviert, mit Spuren von Polychromie - Mughal Königreich (1526-1857)






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Mughal-Architekturepaneel aus rotem Sandstein, Rajasthan, Indien, datiert auf die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Moghul architektonisches Paneel aus rotem Sandstein mit Lotosblüte, Rajasthan, Indien, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
Architektonisches Panel aus rotem Sandstein, geschnitzt und graviert, zugreifbar zur Produktion des nordindischen Moghul-Reaches, vermutlich Rajput, und datierbar zur ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Dekoration ist nach einem strengen geometrischen Aufbau organisiert, zentral dominiert eine geöffnete Lotosblüte, eingeschlossen in ein Rhombus und in einen quadratischen Rahmen eingeschrieben; an den vier Ecken erscheinen teilweise florale Motive, ebenfalls auf die Lotosblüte zurückführbar, die die Komposition mit eleganter Ausgewogenheit vervollständigen. Die Schnitzarbeit ist klar und tief, wechselt zwischen glatten Oberflächen, feinen parallelen Gravuren und Erhebungen, die der Steine eine Rhythmik und eine vibrierende Ausstrahlung verleihen, gemäß einer ornamentalen Sprache, typisch für die Moghul-Architektur und deren regionale Ausprägungen. Der Lotos, uraltes indisches Symbol für Reinheit, Regeneration und Manifestation des Göttlichen, nimmt in diesem Kontext eine transversale Bedeutung an: Tief verwurzelt in der hinduistischen Religionskultur, wird er auch im dekorativen Repertoire der islamischen Moghul-Architektur aufgenommen und neu interpretiert, wo die Naturform geometrisch und symbolisch geordnet wird. Das Panel war ursprünglich dafür vorgesehen, in ein größeres Wandverkleidungselement eingefügt zu werden, als modulares Element einer Wand, eines Sockels oder einer inneren architektonischen Verzierung. Spuren von Mörtel sind an den Rändern und auf der Rückseite sichtbar, während auf der Vorderseite Überbleibsel von Polychromie erhalten geblieben sind, besonders deutlich in hellen und grünlichen Tönen, die belegen, wie die Oberfläche ursprünglich farblich reicher war. Die Abnutzung, Lücken und Konkretionen beeinträchtigen die Lesbarkeit der Verzierung nicht, sondern geben dem Artefakt die starke identitäre Qualität der indischen Moghul-Architektur zurück.
Der Verkäufer stellt sich vor
Moghul architektonisches Paneel aus rotem Sandstein mit Lotosblüte, Rajasthan, Indien, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
Architektonisches Panel aus rotem Sandstein, geschnitzt und graviert, zugreifbar zur Produktion des nordindischen Moghul-Reaches, vermutlich Rajput, und datierbar zur ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Dekoration ist nach einem strengen geometrischen Aufbau organisiert, zentral dominiert eine geöffnete Lotosblüte, eingeschlossen in ein Rhombus und in einen quadratischen Rahmen eingeschrieben; an den vier Ecken erscheinen teilweise florale Motive, ebenfalls auf die Lotosblüte zurückführbar, die die Komposition mit eleganter Ausgewogenheit vervollständigen. Die Schnitzarbeit ist klar und tief, wechselt zwischen glatten Oberflächen, feinen parallelen Gravuren und Erhebungen, die der Steine eine Rhythmik und eine vibrierende Ausstrahlung verleihen, gemäß einer ornamentalen Sprache, typisch für die Moghul-Architektur und deren regionale Ausprägungen. Der Lotos, uraltes indisches Symbol für Reinheit, Regeneration und Manifestation des Göttlichen, nimmt in diesem Kontext eine transversale Bedeutung an: Tief verwurzelt in der hinduistischen Religionskultur, wird er auch im dekorativen Repertoire der islamischen Moghul-Architektur aufgenommen und neu interpretiert, wo die Naturform geometrisch und symbolisch geordnet wird. Das Panel war ursprünglich dafür vorgesehen, in ein größeres Wandverkleidungselement eingefügt zu werden, als modulares Element einer Wand, eines Sockels oder einer inneren architektonischen Verzierung. Spuren von Mörtel sind an den Rändern und auf der Rückseite sichtbar, während auf der Vorderseite Überbleibsel von Polychromie erhalten geblieben sind, besonders deutlich in hellen und grünlichen Tönen, die belegen, wie die Oberfläche ursprünglich farblich reicher war. Die Abnutzung, Lücken und Konkretionen beeinträchtigen die Lesbarkeit der Verzierung nicht, sondern geben dem Artefakt die starke identitäre Qualität der indischen Moghul-Architektur zurück.
