Josef Linschinger (1945) - vertikal diagonal horizontal — from the *hommage à max bill* portfolio





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Josef Linschinger, vertikal diagonal horizontal — aus dem hommage à max bill Portfolio, 1988, Original Siebdruck auf Papier, Auflage 60, handschriftlich in Bleistift signiert, 30 × 30 cm, Deutschland, Minimalismus, in ausgezeichnetem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Josef Linschinger (österreichischer Künstler, geb. 1945): vertikal diagonal horizontal — aus dem Portfolio *hommage à max bill*
Jahr: 1988
Technik: Original-Siebdruck auf Papier
Auflage: 60
Signatur: Handsigniert in Bleistift
Abmessungen: 30 × 30 cm (Blatt)
Zustand: neuwertig (rahmenlos - Rahmen für 40€ erhältlich)
Provenienz: Verlag Edition Partanen, Schluchsee, Deutschland, 1988.
BIOGRAFIE
Josef Linschinger (geb. 1945, Gmunden, Österreich) studierte von 1970 bis 1975 an der Kunstschule Linz und lehrte dort ab 1975. Er hat lange in Altmünster am Traunsee gelebt und gearbeitet. Ab 1977 arbeitete er an konkreten und konstruktiven Werken, die den elementaren Wortschatz von Linie, Punkt und Ebene untersuchten; ab 1987 erweiterte er dies zu visueller und konkreter Poesie, wobei Sprache — Zahlen, Buchstaben, maschinenlesbare Codes wie der Barcode — als konkretes visuelles Material und weniger als Träger literarischer Bedeutung behandelt wird. Er gründete und leitete das Symposium für Konkrete Kunst in Gmunden, das im Laufe seiner Geschichte Werke von rund sechshundert internationalen Künstlern präsentierte. Seine Arbeiten befinden sich in der Artothek des Bundes, der österreichischen Bundeskunstsammlung.
KUNSTWERK
Linschingers Beitrag liegt genau am Schnittpunkt seiner beiden Domänen — geometrische Konstruktion und die visuelle Behandlung des Zeichens. Im Kontext des Portfolio-Themas funktionieren die drei Richtungen eher als ein System von Intervallen denn als eine Komposition: eine gemessene Ordnung der Oberfläche, in der Lesen und Sehen zum gleichen Akt werden. Es trägt Bills Auffassung von Kunst als geordneter Gedanke in das Terrain von Zeichen und Sprache, nah der Tradition von Eugen Gomringer.
PROJEKTKONTEXT
Dieses Blatt gehört zu acht Original-Siebdrucken von acht Künstlern, veröffentlicht als das Portfolio *hommage à max bill — vertikal diagonal horizontal* (Edition Partanen, Schluchsee, 1988) zum 80. Geburtstag von Max Bill (1908–1994), der zentralen Figur der Konkreten Kunst. Der Titel ist auch der Name der 1982 von Ben Muthofer und Heinz Gruchot gegründeten konstruktiven Künstlergruppe. Jedes Werk ist handsigniert, Auflage 90. Ein Einführungsessay der Kunsthistorikerin Dieter Bogner ordnet die Gruppe in eine marktfremde „konstruktive Internationale“ ein, die das Erbe der historischen konstruktivistischen Avantgarde in die Gegenwart trägt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Josef Linschinger (österreichischer Künstler, geb. 1945): vertikal diagonal horizontal — aus dem Portfolio *hommage à max bill*
Jahr: 1988
Technik: Original-Siebdruck auf Papier
Auflage: 60
Signatur: Handsigniert in Bleistift
Abmessungen: 30 × 30 cm (Blatt)
Zustand: neuwertig (rahmenlos - Rahmen für 40€ erhältlich)
Provenienz: Verlag Edition Partanen, Schluchsee, Deutschland, 1988.
BIOGRAFIE
Josef Linschinger (geb. 1945, Gmunden, Österreich) studierte von 1970 bis 1975 an der Kunstschule Linz und lehrte dort ab 1975. Er hat lange in Altmünster am Traunsee gelebt und gearbeitet. Ab 1977 arbeitete er an konkreten und konstruktiven Werken, die den elementaren Wortschatz von Linie, Punkt und Ebene untersuchten; ab 1987 erweiterte er dies zu visueller und konkreter Poesie, wobei Sprache — Zahlen, Buchstaben, maschinenlesbare Codes wie der Barcode — als konkretes visuelles Material und weniger als Träger literarischer Bedeutung behandelt wird. Er gründete und leitete das Symposium für Konkrete Kunst in Gmunden, das im Laufe seiner Geschichte Werke von rund sechshundert internationalen Künstlern präsentierte. Seine Arbeiten befinden sich in der Artothek des Bundes, der österreichischen Bundeskunstsammlung.
KUNSTWERK
Linschingers Beitrag liegt genau am Schnittpunkt seiner beiden Domänen — geometrische Konstruktion und die visuelle Behandlung des Zeichens. Im Kontext des Portfolio-Themas funktionieren die drei Richtungen eher als ein System von Intervallen denn als eine Komposition: eine gemessene Ordnung der Oberfläche, in der Lesen und Sehen zum gleichen Akt werden. Es trägt Bills Auffassung von Kunst als geordneter Gedanke in das Terrain von Zeichen und Sprache, nah der Tradition von Eugen Gomringer.
PROJEKTKONTEXT
Dieses Blatt gehört zu acht Original-Siebdrucken von acht Künstlern, veröffentlicht als das Portfolio *hommage à max bill — vertikal diagonal horizontal* (Edition Partanen, Schluchsee, 1988) zum 80. Geburtstag von Max Bill (1908–1994), der zentralen Figur der Konkreten Kunst. Der Titel ist auch der Name der 1982 von Ben Muthofer und Heinz Gruchot gegründeten konstruktiven Künstlergruppe. Jedes Werk ist handsigniert, Auflage 90. Ein Einführungsessay der Kunsthistorikerin Dieter Bogner ordnet die Gruppe in eine marktfremde „konstruktive Internationale“ ein, die das Erbe der historischen konstruktivistischen Avantgarde in die Gegenwart trägt.

