Masque Lega - DR Kongo

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Dimitri André
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Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Name des Stammes. Balega
Material. Holz
Maße. 28 cm
Versandart. Colissimo in 24–48 Stunden

Diese Maske gehört zur traditionellen Kunst der Lega (oder Rega), eines Volkes, das hauptsächlich im Osten der Demokratischen Republik Kongo lebt. Die Masken dieser Ethnie spielen eine zentrale Rolle innerhalb der Initiationsgemeinschaft Bwami, einer Institution, die das soziale, moralische und politische Leben der Gruppe prägt.
Hier eine ausführliche Beschreibung dieser Maske:
1. Form und Materialien
Ovale, schlichte Form: Die Maske weist eine insgesamt ovale, gewölbte Form mit sanften, klaren Linien auf, die für die Ästhetik der Lega typisch sind.
Holz und Patina: Sie ist aus Holz geschnitzt und weist eine schöne alte Patina mit warmen Brauntönen auf.
Weiße Pigmente (pembe): Das Gesicht ist teilweise mit Kaolin oder weißen Pigmenten bedeckt, besonders ausgeprägt um die Augen und auf der Stirn – ein charakteristisches Merkmal, das Weisheit, Reinheit und die Welt der Geister symbolisiert.
2. Die Gesichtszüge
Die Augen: Sie sind als horizontale Schlitze geformt, fein eingeschnitten und durch die weiße Patina betont, wodurch der Blick nachdenklich und gelassen wirkt.
Die Nase: Sie ist schmal, gerade und länglich und strukturiert das Gesicht vertikal, indem sie sich von der Stirn bis zum unteren Rand erstreckt.
Der Mund: Er ist leicht geöffnet, klein und mit feinen vertikalen Kerben versehen, die an eine Zahnreihe erinnern.
3. Verzierungen und Besonderheiten
Perforationen (Skarifizierungen): Die Oberfläche der Maske ist mit zahlreichen kleinen, regelmäßig auf Stirn und Wangen angeordneten runden Löchern übersät. Bei den Lega erinnern diese Perforationen oft an Körpernarben oder erfüllen symbolische und technische Funktionen im Zusammenhang mit den Ritualen des Bwami.
Der Bart aus Pflanzenfasern: Der untere Teil der Maske ist reich mit einem langen, struppigen Bart aus geflochtenen Pflanzenfasern (Raffia oder Hanf) verziert, der das Kinn umrahmt und die ehrwürdige, bodenständige Ausstrahlung des Objekts verstärkt.
Die rückseitige Vertiefung: Auf der Rückseite der Maske (auf dem letzten Bild zu sehen) sind Spuren der Bearbeitung mit dem Dechsel erkennbar, die die grobe Handarbeit des Bildhauers offenbaren.
Kulturelle Bedeutung
Diese Art von Maske wurde bei Tänzen üblicherweise nicht am Gesicht befestigt getragen, sondern vielmehr auf der Stirn zur Schau gestellt, in der Hand gehalten oder bei den Initiationszeremonien des Bwami auf Altären ausgestellt und an palisadenartigen Strukturen aufgehängt. Sie symbolisiert die Ideale der Weisheit, Würde und moralischen Erhebung, nach denen die Initianden streben.

Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Name des Stammes. Balega
Material. Holz
Maße. 28 cm
Versandart. Colissimo in 24–48 Stunden

Diese Maske gehört zur traditionellen Kunst der Lega (oder Rega), eines Volkes, das hauptsächlich im Osten der Demokratischen Republik Kongo lebt. Die Masken dieser Ethnie spielen eine zentrale Rolle innerhalb der Initiationsgemeinschaft Bwami, einer Institution, die das soziale, moralische und politische Leben der Gruppe prägt.
Hier eine ausführliche Beschreibung dieser Maske:
1. Form und Materialien
Ovale, schlichte Form: Die Maske weist eine insgesamt ovale, gewölbte Form mit sanften, klaren Linien auf, die für die Ästhetik der Lega typisch sind.
Holz und Patina: Sie ist aus Holz geschnitzt und weist eine schöne alte Patina mit warmen Brauntönen auf.
Weiße Pigmente (pembe): Das Gesicht ist teilweise mit Kaolin oder weißen Pigmenten bedeckt, besonders ausgeprägt um die Augen und auf der Stirn – ein charakteristisches Merkmal, das Weisheit, Reinheit und die Welt der Geister symbolisiert.
2. Die Gesichtszüge
Die Augen: Sie sind als horizontale Schlitze geformt, fein eingeschnitten und durch die weiße Patina betont, wodurch der Blick nachdenklich und gelassen wirkt.
Die Nase: Sie ist schmal, gerade und länglich und strukturiert das Gesicht vertikal, indem sie sich von der Stirn bis zum unteren Rand erstreckt.
Der Mund: Er ist leicht geöffnet, klein und mit feinen vertikalen Kerben versehen, die an eine Zahnreihe erinnern.
3. Verzierungen und Besonderheiten
Perforationen (Skarifizierungen): Die Oberfläche der Maske ist mit zahlreichen kleinen, regelmäßig auf Stirn und Wangen angeordneten runden Löchern übersät. Bei den Lega erinnern diese Perforationen oft an Körpernarben oder erfüllen symbolische und technische Funktionen im Zusammenhang mit den Ritualen des Bwami.
Der Bart aus Pflanzenfasern: Der untere Teil der Maske ist reich mit einem langen, struppigen Bart aus geflochtenen Pflanzenfasern (Raffia oder Hanf) verziert, der das Kinn umrahmt und die ehrwürdige, bodenständige Ausstrahlung des Objekts verstärkt.
Die rückseitige Vertiefung: Auf der Rückseite der Maske (auf dem letzten Bild zu sehen) sind Spuren der Bearbeitung mit dem Dechsel erkennbar, die die grobe Handarbeit des Bildhauers offenbaren.
Kulturelle Bedeutung
Diese Art von Maske wurde bei Tänzen üblicherweise nicht am Gesicht befestigt getragen, sondern vielmehr auf der Stirn zur Schau gestellt, in der Hand gehalten oder bei den Initiationszeremonien des Bwami auf Altären ausgestellt und an palisadenartigen Strukturen aufgehängt. Sie symbolisiert die Ideale der Weisheit, Würde und moralischen Erhebung, nach denen die Initianden streben.

Details

Anzahl der Artikel
1
Herkunftsland
DR Kongo
Material
Holz
Sold with stand
Nein
Zustand
Guter Zustand
Titel des Kunstwerks
Lega mask
Höhe
28 cm
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
167
Verkaufte Objekte
100 %
protop

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