Gabriele Fahr-Becker - Wiener Werkstätte - 2008





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Gabriele Fahr-Becker präsentiert Wiener Werkstätte, eine gedenkedition in englischer Sprache als Hartgebundenes Buch über Fotografie und Innenraumgestaltung, veröffentlicht von TASCHEN im Jahr 2008, 240 Seiten, mit Schutzumschlag.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Wiener Werkstätte (Wiener Werkstätte, WW) wurde 1903 auf Initiative des Architekten Josef Hoffmann (16. Dezember 1870, Pirnitz – 7. Mai 1956, Wien), des Malers und Designers Koloman Moser (30. März 1868, Wien – 18. Oktober 1918, Wien) und des Textilindustriellen und Mäzens Fritz Waerndorfer (5. Mai 1868, Wien – 9. August 1939, Bryn Mawr) gegründet.
Ihr Ziel, inspiriert von der englischen Arts-and-Crafts-Bewegung, war es, durch hochwertiges, zeitgenössisches handwerkliches Design der industriellen Massenproduktion und dem starren Historismus entgegenzuwirken. Nachdem sie zunächst 1903 ihren Sitz in einer kleinen Wohnung in der Heumühlgasse 6 im Vienner 4. Bezirk eingerichtet hatten, zog man noch im selben Jahr in ein dreigeschossiges Geschäftshaus in der Neustiftgasse 32–34 im 7. Bezirk Wiens.
Bald folgten Großaufträge, darunter der Bau und die Ausstattung des Palais Stoclet in Brüssel, in dem Gustav Klimt und weitere Künstler im Geist des Gesamtkunstwerks zusammenwirkten. Nachdem Moser 1907 ausgeschieden war und Waerndorfer 1914, wurde die Wiener Werkstätte im selben Jahr in eine Gesellschaft umgewandelt. Der Industrielle und Mäzen Otto Primavesi (27. Februar 1868, Olmütz – 8. Februar 1926, Wien) wurde deren Geschäftsführer. In den 1920er Jahren erfuhr das Atelier weitere Umstrukturierungen. Trotz erheblicher Anstrengungen, sich an internationale Marktbedingungen anzupassen und die globale Wirtschaftskrise zu überstehen, wurde die Wiener Werkstätte schließlich am 14. Oktober 1932 liquidiert.
Die Wiener Werkstätte stellte eine revolutionäre Neuinterpretation der angewandten Kunst dar und markierte einen entscheidenden Bruch mit der industriellen Imitation historischer Stile. Mit ihrer unverwechselbaren zeitgenössischen Designsprache – geprägt von einer starken Neigung zu Ornamentik und Sinnlichkeit – verfolgte das Atelier konsequent die Integration von Ästhetik in alle Lebensbereiche. Mit Designern wie Josef Hoffmann, Koloman Moser, Carl Otto Czeschka und Dagobert Peche entwickelte sich die Wiener Werkstätte zu einer internationalen Marke mit Filialen in Berlin, Karlsbad, Köln, Marienbad, New York, Wien und Zürich. Ihr einzigartiger „Wiener“ Stil trug nicht nur zur Überwindung des Historismus bei, sondern markierte auch den Übergang von blumigem Jugendstil zu einem geometrischeren und abstrakteren Gestaltungsansatz.
Der Erfolg des Unternehmens zeigte sich in zahlreichen Ausstellungen sowohl in Österreich als auch im Ausland, darunter große Präsentationen im Hohenzollerndamm Kunstgewerkschaftshaus in Berlin (1904), der Wiener Kunstschau (1908) und der Deutschen Werkbund-Ausstellung in Köln (1914).
Heute befindet sich das Archiv der Wiener Werkstätte im MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien. Im Jahr 2021 widmete das Museum der Frauengruppe der Wiener Werkstätte eine Ausstellung.
Wenn Sie möchten, kann ich den Text akademischer, einfacher oder für eine Präsentation angepasst gestalten.
Der Verkäufer stellt sich vor
Die Wiener Werkstätte (Wiener Werkstätte, WW) wurde 1903 auf Initiative des Architekten Josef Hoffmann (16. Dezember 1870, Pirnitz – 7. Mai 1956, Wien), des Malers und Designers Koloman Moser (30. März 1868, Wien – 18. Oktober 1918, Wien) und des Textilindustriellen und Mäzens Fritz Waerndorfer (5. Mai 1868, Wien – 9. August 1939, Bryn Mawr) gegründet.
Ihr Ziel, inspiriert von der englischen Arts-and-Crafts-Bewegung, war es, durch hochwertiges, zeitgenössisches handwerkliches Design der industriellen Massenproduktion und dem starren Historismus entgegenzuwirken. Nachdem sie zunächst 1903 ihren Sitz in einer kleinen Wohnung in der Heumühlgasse 6 im Vienner 4. Bezirk eingerichtet hatten, zog man noch im selben Jahr in ein dreigeschossiges Geschäftshaus in der Neustiftgasse 32–34 im 7. Bezirk Wiens.
Bald folgten Großaufträge, darunter der Bau und die Ausstattung des Palais Stoclet in Brüssel, in dem Gustav Klimt und weitere Künstler im Geist des Gesamtkunstwerks zusammenwirkten. Nachdem Moser 1907 ausgeschieden war und Waerndorfer 1914, wurde die Wiener Werkstätte im selben Jahr in eine Gesellschaft umgewandelt. Der Industrielle und Mäzen Otto Primavesi (27. Februar 1868, Olmütz – 8. Februar 1926, Wien) wurde deren Geschäftsführer. In den 1920er Jahren erfuhr das Atelier weitere Umstrukturierungen. Trotz erheblicher Anstrengungen, sich an internationale Marktbedingungen anzupassen und die globale Wirtschaftskrise zu überstehen, wurde die Wiener Werkstätte schließlich am 14. Oktober 1932 liquidiert.
Die Wiener Werkstätte stellte eine revolutionäre Neuinterpretation der angewandten Kunst dar und markierte einen entscheidenden Bruch mit der industriellen Imitation historischer Stile. Mit ihrer unverwechselbaren zeitgenössischen Designsprache – geprägt von einer starken Neigung zu Ornamentik und Sinnlichkeit – verfolgte das Atelier konsequent die Integration von Ästhetik in alle Lebensbereiche. Mit Designern wie Josef Hoffmann, Koloman Moser, Carl Otto Czeschka und Dagobert Peche entwickelte sich die Wiener Werkstätte zu einer internationalen Marke mit Filialen in Berlin, Karlsbad, Köln, Marienbad, New York, Wien und Zürich. Ihr einzigartiger „Wiener“ Stil trug nicht nur zur Überwindung des Historismus bei, sondern markierte auch den Übergang von blumigem Jugendstil zu einem geometrischeren und abstrakteren Gestaltungsansatz.
Der Erfolg des Unternehmens zeigte sich in zahlreichen Ausstellungen sowohl in Österreich als auch im Ausland, darunter große Präsentationen im Hohenzollerndamm Kunstgewerkschaftshaus in Berlin (1904), der Wiener Kunstschau (1908) und der Deutschen Werkbund-Ausstellung in Köln (1914).
Heute befindet sich das Archiv der Wiener Werkstätte im MAK – Museum für angewandte Kunst in Wien. Im Jahr 2021 widmete das Museum der Frauengruppe der Wiener Werkstätte eine Ausstellung.
Wenn Sie möchten, kann ich den Text akademischer, einfacher oder für eine Präsentation angepasst gestalten.

