Eine Knochenskulptur - Losso - Togo (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die reduzierte Ästhetik dieser Losso-KnochenSkulptur aus Nord-Togo spiegelt einen konzeptionellen Umgang mit Bildsprache wider, bei dem symbolische Verdichtung absichtlich naturalistischer Repräsentation überlegen ist. Der eckige Kopf, beinahe wie ein Helm geformt, bildet den visuellen Mittelpunkt der stehenden Figur. Ausgedehnte, vertiefte Augen liegen unter einer schmalen Stirn, während der Nasenrücken direkt aus dem Haaransatz hervorgeht und das Gesicht entlang einer strengen vertikalen Achse strukturiert. Eine elliptische Vorwölbung unterhalb der Nase – mit zwei durchbohrten Nasenlöchern – und ein lediglich eingeritzter Mund verstärken den zurückhaltenden, kontemplativen Ausdruck der Figur. Ausgedehnte ovale Eindellungen an den Seiten kennzeichnen die Ohren.
Geometrische Ornamentik definiert den Oberkörper. Ein erhobener, knopfartiger Nabel bildet das Zentrum einer Komposition aus drei horizontalen Rillen und zwei eingeritzten Dreiecken – eines darüber, eines darunter – deren Spitzen sich vom Nabel abwenden. Dasselbe Motiv erscheint auf dem Rücken, abgesehen von dem erhobenen Mittelpunkten, was die ausgewogene Symmetrie der Skulptur betont. Das vollständige Fehlen von Armen ist auffällig. Der Torso geht unmittelbar in einen ringförmigen Hüftbereich über, aus dem zwei kurze, schlanke Beine mit ringförmigen Fußknöcheln hervorkommen; diese führen in eine flache Basis ohne deutlich ausgeformte Füße.
Solche Knochenskulpturen werden dem Losso (Naudeba) -Volk aus Nord-Togo zugeschrieben und dienten vermutlich als persönliche Schutz- oder Ahnenobjekte im häuslichen und rituellen Kontext. Ihr abstraktes Design betont spirituelle Gegenwart und die Wirksamkeit des Objekts statt Individualität. Spuren von Abnutzung, feine Risse und die gealterte Oberfläche zeugen von langanhaltender Benutzung und verleihen der Skulptur historische Authentizität.
Die Losso (Naudeba) bewohnen die bergigen Regionen Nord-Togos und gehören kulturell zur gur-sprechenden Region Westafrikas. Kleinformatige Knochenskulpturen zählen zu den seltenen materiellen Zeugnissen ihrer rituellen Kunst. Ihre strikt geometrische Formensprache ist eng verknüpft mit den benachbarten Traditionen der Moba, Konkomba und Lamba, besitzt aber eine eigenständige Qualität der Reduktion und ikonografischen Klarheit.
Ausgewählte Bibliografie
Roy, Christopher D.: Art of the Upper Volta Rivers. University of Iowa Museum of Art, Iowa City, 1987.
Neyt, François: Arts et Civilisations d'Afrique. Éditions de la Renaissance du Livre, Tournai, 2008.
Kerchache, Jacques; Paudrat, Jean-Louis; Stephan, Lucien: L'Art africain. Mazenod, Paris, 1988.
Meyer, Piet & Schädler, Karl-Ferdinand: Afrikanische Kunst in deutschen Privatsammlungen. Munich, 1981.
Fischer, Eberhard & Homberger, Lorenz (eds.): Afrikanische Meisterwerke aus Schweizer Sammlungen. Museum Rietberg, Zurich, 1991.
Informant Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/4/9/5/
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt legal erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Gesetze und Verordnungen erforderlichen Dokumente vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer sämtliche ihm bekannte Provenienzinformationen zu dem Objekt mitteilen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
Der Verkäufer stellt sich vor
Die reduzierte Ästhetik dieser Losso-KnochenSkulptur aus Nord-Togo spiegelt einen konzeptionellen Umgang mit Bildsprache wider, bei dem symbolische Verdichtung absichtlich naturalistischer Repräsentation überlegen ist. Der eckige Kopf, beinahe wie ein Helm geformt, bildet den visuellen Mittelpunkt der stehenden Figur. Ausgedehnte, vertiefte Augen liegen unter einer schmalen Stirn, während der Nasenrücken direkt aus dem Haaransatz hervorgeht und das Gesicht entlang einer strengen vertikalen Achse strukturiert. Eine elliptische Vorwölbung unterhalb der Nase – mit zwei durchbohrten Nasenlöchern – und ein lediglich eingeritzter Mund verstärken den zurückhaltenden, kontemplativen Ausdruck der Figur. Ausgedehnte ovale Eindellungen an den Seiten kennzeichnen die Ohren.
Geometrische Ornamentik definiert den Oberkörper. Ein erhobener, knopfartiger Nabel bildet das Zentrum einer Komposition aus drei horizontalen Rillen und zwei eingeritzten Dreiecken – eines darüber, eines darunter – deren Spitzen sich vom Nabel abwenden. Dasselbe Motiv erscheint auf dem Rücken, abgesehen von dem erhobenen Mittelpunkten, was die ausgewogene Symmetrie der Skulptur betont. Das vollständige Fehlen von Armen ist auffällig. Der Torso geht unmittelbar in einen ringförmigen Hüftbereich über, aus dem zwei kurze, schlanke Beine mit ringförmigen Fußknöcheln hervorkommen; diese führen in eine flache Basis ohne deutlich ausgeformte Füße.
Solche Knochenskulpturen werden dem Losso (Naudeba) -Volk aus Nord-Togo zugeschrieben und dienten vermutlich als persönliche Schutz- oder Ahnenobjekte im häuslichen und rituellen Kontext. Ihr abstraktes Design betont spirituelle Gegenwart und die Wirksamkeit des Objekts statt Individualität. Spuren von Abnutzung, feine Risse und die gealterte Oberfläche zeugen von langanhaltender Benutzung und verleihen der Skulptur historische Authentizität.
Die Losso (Naudeba) bewohnen die bergigen Regionen Nord-Togos und gehören kulturell zur gur-sprechenden Region Westafrikas. Kleinformatige Knochenskulpturen zählen zu den seltenen materiellen Zeugnissen ihrer rituellen Kunst. Ihre strikt geometrische Formensprache ist eng verknüpft mit den benachbarten Traditionen der Moba, Konkomba und Lamba, besitzt aber eine eigenständige Qualität der Reduktion und ikonografischen Klarheit.
Ausgewählte Bibliografie
Roy, Christopher D.: Art of the Upper Volta Rivers. University of Iowa Museum of Art, Iowa City, 1987.
Neyt, François: Arts et Civilisations d'Afrique. Éditions de la Renaissance du Livre, Tournai, 2008.
Kerchache, Jacques; Paudrat, Jean-Louis; Stephan, Lucien: L'Art africain. Mazenod, Paris, 1988.
Meyer, Piet & Schädler, Karl-Ferdinand: Afrikanische Kunst in deutschen Privatsammlungen. Munich, 1981.
Fischer, Eberhard & Homberger, Lorenz (eds.): Afrikanische Meisterwerke aus Schweizer Sammlungen. Museum Rietberg, Zurich, 1991.
Informant Bakari Bouaflé
M/A/Z/1/7/4/9/5/
Der Verkäufer garantiert und kann nachweisen, dass das Objekt legal erworben wurde. Dem Verkäufer wurde von Catawiki mitgeteilt, dass er die in seinem Wohnsitzland geltenden Gesetze und Verordnungen erforderlichen Dokumente vorlegen muss. Der Verkäufer garantiert und ist berechtigt, dieses Objekt zu verkaufen/exportieren. Der Verkäufer wird dem Käufer sämtliche ihm bekannte Provenienzinformationen zu dem Objekt mitteilen. Der Verkäufer sorgt dafür, dass alle notwendigen Genehmigungen beantragt bzw. arrangiert werden. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend über Verzögerungen bei der Beschaffung solcher Genehmigungen informieren.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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