Mittelalterlich Bronze Museumstauglicher jüdischer Frauenring – Kamea (קמיע) mit Lamed-Symbolik ca. 12.–15. Jahrhundert n. (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Museum-Qualität mittelalterlicher jüdischer Bronzering (Kamea) mit Lamed-Symbolik, ca. 12.–15. Jh., EU-Größe 45 (US 3.25, UK F½–G), Maße H 17,5 mm, Ø 16,54 mm, I 14,30 mm, Gewicht 1,07 g, Zustand Ausgezeichnet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Tragen Sie Geschichte, nicht nur Schmuck
Museum-Qualität Medieval Jewish Women's Bronze Ring – Kamea (קמיע) mit Lamed-Symbolik
Objektart: Apotropäisches Siegelring (Kamea / Schutzring)
Kulturelle Zuschreibung: Mittelalterliche jüdische Tradition
Periode: ca. 12. bis 15. Jahrhundert n. Chr.
Material: Bronze
Maße:
Höhe: 17,50 mm ±
Ø: 16,54 mm ±
I: 14,30 mm ±
Gewicht: 1,07 g
Ringgröße:
EU: 45
US: 3,25
UK: F½–G
- Zertifikat zur kulturellen und ikonografischen Bewertung: auf Anfrage erhältlich (PDF-Format)
- Alle Sendungen werden vollständig versichert versandt
- Während der Fotografie wurde eine warmtonige Beleuchtung verwendet, die an die Beleuchtung einer Museumsausstellung erinnert, um die Oberflächenstruktur und den historischen Charakter des Objekts auf natürliche Weise zu betonen.
- Die in den Fotografien gezeigten Aufhängungsbänder, Verbindungsketten und anderen Ausstellungszubehörteile dienen ausschließlich Präsentationszwecken und sind kein Bestandteil des Objekts.
Beschreibung
Dieser mittelalterliche Bronzering stellt ein wichtiges Beispiel jüdischer apotropäischer Schmuckkunst dar und ist eng mit der Kamea (קמיע)-Tradition schützender Amulette verbunden. In der mittelalterlichen jüdischen Religionspraxis dienten Kameot als devotionale Objekte, die göttlichen Schutz durch geheiligte Buchstaben, symbolische Epigraphie und mystische Formeln zu vermitteln schienen. Sie spiegeln die Wechselwirkung von materiellem Religiösen und jüdischem Mystizismus wider.
Die gravierten linearen Motive auf den Schultern erinnern stark an wiederkehrende Formen des hebräischen Lamed (ל). Zwar lässt sich der Sequenz-Verlauf nicht eindeutig als lesbare Inschrift identifizieren, doch ähnliche sich wiederholende Buchstabenmuster sind bei mittelalterlichen jüdischen Amuletten und Siegelringen dokumentiert, wo die symbolische Wirksamkeit einzelner Buchstaben oft wichtiger war als deren linguistische Bedeutung. In der kabbalistischen Tradition symbolisiert das Lamed, abgeleitet vom Stamm læmed («lernen»), heilige Weisheit, spirituellen Aufstieg und Nähe zur Shekhinah und macht es zu einem besonders bedeutungsvollen apotropäischen Motiv.
Typologisch entspricht der Ring dem persönlichen Schmuck mittelalterlicher jüdischer Frauen, der Alltagsnutzung mit devotionalen und schützenden Funktionen verbindet. Solche Objekte werden in der archäologischen Forschung als tragbare Amulette anerkannt, die religiöse Identität und rituellen Schutz ausdrücken.
Der Ring bewahrt eine außergewöhnliche archäologische Oberfläche mit stabiler antiker Patina und bemerkenswert klaren gravierten Motiven. Sein hoher Erhaltungszustand, authentische Morphologie und das Fehlen moderner Restaurierungen platzieren ihn unter den feinen erhaltenen Beispielen mittelalterlicher jüdischer Bronzeschmuckstücke und erhöhen erheblich seine archäologische, ikonografische und sammlerische Bedeutung.
In Verbindung mit der Symbolik der Kamea (קמיע)-Tradition, der hebräischen Epigraphie und der herausragenden archäologischen Erhaltung repräsentiert dieser Ring ein bemerkenswertes Beispiel mittelalterlicher jüdischer religiöser Materialkultur.
Information
Der Präsentations- und Verkaufsprozess erfolgt im Einklang mit den Grundsätzen der Transparenz, akademischer Konsistenz und guter Treue. Vor diesem Hintergrund wird keinesfalls absichtlich ein Gegenstand als Kopie oder Imitat präsentiert.
Der Gegenstand wurde mit Hochauflösungs- imaging-Geräten dokumentiert. Seine physische Struktur und Form bleiben unverändert, und lediglich begrenzte Farbbalance-Anpassungen wurden vorgenommen, um visuelle Genauigkeit sicherzustellen.
Da Hochauflösungsbilder die Größenauswirkung beeinflussen können, sollte eine prospective Bewertung Bilder in Verbindung mit den angegebenen Maßen berücksichtigen.
Alle Aussagen zu Datierung, beabsichtigter Funktion, symbolischer Interpretation und Materialidentifikation stellen hochwahrscheinliche akademische Einschätzungen dar, abgeleitet aus typologischer Analyse, vergleichenden Beispielen aus Museumssammlungen und Expertenmeinungen. Eine endgültige Verifikation würde fortgeschrittene Laboranalysen erfordern, was außerhalb des Verkaufsprozesses liegt.
Auf Anfrage vor dem Versand kann ein im Namen des Käufers ausgestelltes Eigentumsdokument sowie ein unabhängiger Gutachten-Bericht in PDF-Format bereitgestellt werden.
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Museum-Qualität Medieval Jewish Women's Bronze Ring – Kamea (קמיע) mit Lamed-Symbolik
Objektart: Apotropäisches Siegelring (Kamea / Schutzring)
Kulturelle Zuschreibung: Mittelalterliche jüdische Tradition
Periode: ca. 12. bis 15. Jahrhundert n. Chr.
Material: Bronze
Maße:
Höhe: 17,50 mm ±
Ø: 16,54 mm ±
I: 14,30 mm ±
Gewicht: 1,07 g
Ringgröße:
EU: 45
US: 3,25
UK: F½–G
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- Während der Fotografie wurde eine warmtonige Beleuchtung verwendet, die an die Beleuchtung einer Museumsausstellung erinnert, um die Oberflächenstruktur und den historischen Charakter des Objekts auf natürliche Weise zu betonen.
- Die in den Fotografien gezeigten Aufhängungsbänder, Verbindungsketten und anderen Ausstellungszubehörteile dienen ausschließlich Präsentationszwecken und sind kein Bestandteil des Objekts.
Beschreibung
Dieser mittelalterliche Bronzering stellt ein wichtiges Beispiel jüdischer apotropäischer Schmuckkunst dar und ist eng mit der Kamea (קמיע)-Tradition schützender Amulette verbunden. In der mittelalterlichen jüdischen Religionspraxis dienten Kameot als devotionale Objekte, die göttlichen Schutz durch geheiligte Buchstaben, symbolische Epigraphie und mystische Formeln zu vermitteln schienen. Sie spiegeln die Wechselwirkung von materiellem Religiösen und jüdischem Mystizismus wider.
Die gravierten linearen Motive auf den Schultern erinnern stark an wiederkehrende Formen des hebräischen Lamed (ל). Zwar lässt sich der Sequenz-Verlauf nicht eindeutig als lesbare Inschrift identifizieren, doch ähnliche sich wiederholende Buchstabenmuster sind bei mittelalterlichen jüdischen Amuletten und Siegelringen dokumentiert, wo die symbolische Wirksamkeit einzelner Buchstaben oft wichtiger war als deren linguistische Bedeutung. In der kabbalistischen Tradition symbolisiert das Lamed, abgeleitet vom Stamm læmed («lernen»), heilige Weisheit, spirituellen Aufstieg und Nähe zur Shekhinah und macht es zu einem besonders bedeutungsvollen apotropäischen Motiv.
Typologisch entspricht der Ring dem persönlichen Schmuck mittelalterlicher jüdischer Frauen, der Alltagsnutzung mit devotionalen und schützenden Funktionen verbindet. Solche Objekte werden in der archäologischen Forschung als tragbare Amulette anerkannt, die religiöse Identität und rituellen Schutz ausdrücken.
Der Ring bewahrt eine außergewöhnliche archäologische Oberfläche mit stabiler antiker Patina und bemerkenswert klaren gravierten Motiven. Sein hoher Erhaltungszustand, authentische Morphologie und das Fehlen moderner Restaurierungen platzieren ihn unter den feinen erhaltenen Beispielen mittelalterlicher jüdischer Bronzeschmuckstücke und erhöhen erheblich seine archäologische, ikonografische und sammlerische Bedeutung.
In Verbindung mit der Symbolik der Kamea (קמיע)-Tradition, der hebräischen Epigraphie und der herausragenden archäologischen Erhaltung repräsentiert dieser Ring ein bemerkenswertes Beispiel mittelalterlicher jüdischer religiöser Materialkultur.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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