Betelkasten Dhokra aus Kupferlegierung – Verlorenwachsguss - Guss nach dem Wachsausschmelzverfahren - Indien - 19. Jh. – Anfang des 20. Jahrhunderts





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Dhokra-Betellbox aus Kupferlegierung, hergestellt nach der Lost-Wax-Gießtechnik, datiert auf das späte 19. bis frühe 20. Jahrhundert, Herkunft Indien; Titel: Boîte à bétel Dhokra en alliage cuivreux – Fonte à la cire perdue.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Wichtiger Betelbehälter aus kupferlegierter Legierung, der der metallurgischen Tradition der Dhokra zugeschrieben wird, hergestellt nach der uralten Technik des Wachsausschmelzverfahrens (Lost-Wax Casting), eine der ältesten Metalltraditionen, die in Indien noch praktiziert wird.
Jedes Objekt wird aus einem einzigartigen Wachsmodell geformt, das vor dem Guss mit Ton bedeckt wird. Beim Brennen verschwindet das Wachs endgültig und zerstört das ursprüngliche Modell.
Dieses Verfahren macht jedes Stück in seiner Ausführung einzigartig; leichte Variationen von Relief, Textur und Formgebung bilden die Signatur dieser handwerklichen Technik.
Der vorliegende Exemplard besitzt einen vollständig ausgesparten ovale Körper, der auf einer konischen Basis ruht, einen nutzbaren Deckel, der an zwei seitlichen Ringen gelagert ist, und eine erstaunlich reich gestaltete Verzierung. Der Körper ist um vier vertikale Reliefregister herum organisiert, die abwechselnd ein Netz fein gearbeiteter Aussparungen bilden und eine ausgezeichnete Beherrschung der Modellierung vor dem Guss demonstrieren.
Betelbehälter spielten eine zentrale Rolle in der indischen Gesellschaft. Sie dienten der Aufbewahrung der verschiedenen Bestandteile, die in die Zubereitung des Paan eingehen (Betelblätter, Areknut, Kalk und Gewürze) und wurden bei Empfängen, Zeremonien und Höflichkeitsaustausch verwendet.
Über ihre rein funktionale Bedeutung hinaus spiegelten diese Objekte auch den sozialen Status ihres Eigentümers und die Bedeutung wider, die der Kunsthandwerkern beigemessen wurde.
Die Dhokra-Tradition wird heute als bedeutsames Kulturerbe der indischen Metallurgie anerkannt. Vergleichbare Objekte befinden sich in den Sammlungen der Science Museum Group (Vereinigtes Königreich) sowie im Odisha State Museum (Indien). Ähnliche Exemplare wurden auch bei Auktionen spezieller asiatischer Kunst angeboten.
Das vorliegende Exemplar zeichnet sich durch die Qualität seines Gusses, die Feinheit seines Körnchens, das Gleichgewicht seiner Proportionen und die besonders ausgearbeitete Gestaltung seines skulpturalen Dekors aus. Die Kombination eines vollständig ausgeschnittenen Körpers, eines vollständigen beweglichen Deckels und eines Dekors in vier vertikalen Registern zeugt von einer besonders sorgfältigen Arbeit. Die Herstellung eines solchen Objekts erforderte ein hohes technisches Können, wobei jeder Relief individuell vor dem Metallguss modelliert wurde.
Durch seine Maße (14,5 cm), seinen Erhaltungszustand, seine schöne alte Patina und die Reichhaltigkeit seines Dekors stellt diese Betelbox ein sehr schönes Beispiel der traditionellen Dhokra-Metallurgie dar und besitzt ein echtes Interesse für Sammler asiatischer Kunst, indigener Kunst und antiker dekorativer Künste.
Herkunft: Indien
Kultur: Dhokra
Technik: Wachsausschmelzverfahren (Lost-Wax Casting)
Material: Kupferlegierung
Datierung: XIX. Jahrhundert – Anfang XX. Jahrhundert
Höhe: 14,5 cm
Gewicht: 175 g
Guter Allgemeinzustand der Erhaltung angesichts seines Alterungsprozesses.
Schöne alte Patina mit Gebrauchsspuren, entsprechend dem Alter. Vorhandensein leichter oberflächlicher Oxidationen und einiger lokal begrenzter Grünspanbereiche.
Unregelmäßigkeiten in Oberfläche und Guss sind dem traditionellen Wachsausschmelzverfahren eigen und tragen voll zur Authentizität dieser handwerklichen Ausführung bei.
Die Fotografien sind Bestandteil der Beschreibung und ermöglichen eine genaue Beurteilung des Erhaltungszustands des Objekts.
Der Gegenstand wird sorgfältig verpackt, um einen sicheren Transport zu gewährleisten.
Wichtiger Betelbehälter aus kupferlegierter Legierung, der der metallurgischen Tradition der Dhokra zugeschrieben wird, hergestellt nach der uralten Technik des Wachsausschmelzverfahrens (Lost-Wax Casting), eine der ältesten Metalltraditionen, die in Indien noch praktiziert wird.
Jedes Objekt wird aus einem einzigartigen Wachsmodell geformt, das vor dem Guss mit Ton bedeckt wird. Beim Brennen verschwindet das Wachs endgültig und zerstört das ursprüngliche Modell.
Dieses Verfahren macht jedes Stück in seiner Ausführung einzigartig; leichte Variationen von Relief, Textur und Formgebung bilden die Signatur dieser handwerklichen Technik.
Der vorliegende Exemplard besitzt einen vollständig ausgesparten ovale Körper, der auf einer konischen Basis ruht, einen nutzbaren Deckel, der an zwei seitlichen Ringen gelagert ist, und eine erstaunlich reich gestaltete Verzierung. Der Körper ist um vier vertikale Reliefregister herum organisiert, die abwechselnd ein Netz fein gearbeiteter Aussparungen bilden und eine ausgezeichnete Beherrschung der Modellierung vor dem Guss demonstrieren.
Betelbehälter spielten eine zentrale Rolle in der indischen Gesellschaft. Sie dienten der Aufbewahrung der verschiedenen Bestandteile, die in die Zubereitung des Paan eingehen (Betelblätter, Areknut, Kalk und Gewürze) und wurden bei Empfängen, Zeremonien und Höflichkeitsaustausch verwendet.
Über ihre rein funktionale Bedeutung hinaus spiegelten diese Objekte auch den sozialen Status ihres Eigentümers und die Bedeutung wider, die der Kunsthandwerkern beigemessen wurde.
Die Dhokra-Tradition wird heute als bedeutsames Kulturerbe der indischen Metallurgie anerkannt. Vergleichbare Objekte befinden sich in den Sammlungen der Science Museum Group (Vereinigtes Königreich) sowie im Odisha State Museum (Indien). Ähnliche Exemplare wurden auch bei Auktionen spezieller asiatischer Kunst angeboten.
Das vorliegende Exemplar zeichnet sich durch die Qualität seines Gusses, die Feinheit seines Körnchens, das Gleichgewicht seiner Proportionen und die besonders ausgearbeitete Gestaltung seines skulpturalen Dekors aus. Die Kombination eines vollständig ausgeschnittenen Körpers, eines vollständigen beweglichen Deckels und eines Dekors in vier vertikalen Registern zeugt von einer besonders sorgfältigen Arbeit. Die Herstellung eines solchen Objekts erforderte ein hohes technisches Können, wobei jeder Relief individuell vor dem Metallguss modelliert wurde.
Durch seine Maße (14,5 cm), seinen Erhaltungszustand, seine schöne alte Patina und die Reichhaltigkeit seines Dekors stellt diese Betelbox ein sehr schönes Beispiel der traditionellen Dhokra-Metallurgie dar und besitzt ein echtes Interesse für Sammler asiatischer Kunst, indigener Kunst und antiker dekorativer Künste.
Herkunft: Indien
Kultur: Dhokra
Technik: Wachsausschmelzverfahren (Lost-Wax Casting)
Material: Kupferlegierung
Datierung: XIX. Jahrhundert – Anfang XX. Jahrhundert
Höhe: 14,5 cm
Gewicht: 175 g
Guter Allgemeinzustand der Erhaltung angesichts seines Alterungsprozesses.
Schöne alte Patina mit Gebrauchsspuren, entsprechend dem Alter. Vorhandensein leichter oberflächlicher Oxidationen und einiger lokal begrenzter Grünspanbereiche.
Unregelmäßigkeiten in Oberfläche und Guss sind dem traditionellen Wachsausschmelzverfahren eigen und tragen voll zur Authentizität dieser handwerklichen Ausführung bei.
Die Fotografien sind Bestandteil der Beschreibung und ermöglichen eine genaue Beurteilung des Erhaltungszustands des Objekts.
Der Gegenstand wird sorgfältig verpackt, um einen sicheren Transport zu gewährleisten.

