Heinrich Hauser - Schwarzes Revier ('Black Ruhr Area') - 1930





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SEHR WICHTIGES UND SEHR WEGSCHENKES GERMANISCHES FOTO-READER von Heinrich Hauser (1901-1955),
bekannter deutscher Schriftsteller, Journalist, Seemann, Weltenbummler, Landwirt und Fotograf:
The Open Book, Hasselblad Center, Seite 96/97.
Nebst ‚Metal’ von Germaine Krull, ‚Fabrik’ von Jakob Tuggener, ‚Arbeit’ von Paul Wolff, ‚Deutsche Arbeit’ von E.O. Hoppe und ‚Eisen und Stahl’ von Albert Renger-Patzsch gehört eines der besten Bücher, die jemals mit Industriefotografie veröffentlicht wurden.
Willkommen zur ONE-SELLER-AUKTION von Ecki Heuser, 5Uhr30.com (Köln, Deutschland) auf Catawiki -
diesmal mit der BESTEN AUSWAHL „GERMAN PHOTOBOOKS“.
Heinrich Hauser trat 1925 der Frankfurter Zeitung bei. Er verfasste zahlreiche Essays, Reiseberichte und Romane. Besonders interessierte ihn die Beziehung zwischen Mensch und Technik, Stadt und Land. Er gilt als Vertreter der Neuen Sachlichkeit und war in den 1930er Jahren beim Publikum vor allem als begabter Erzähler erfolgreich. 1928 wurde ihm der Gerhart-Hauptmann-Preis für Literatur für seinen zweiten Roman Brackwasser verliehen. Im selben Jahr entstand seine Foto-Reportage ‚Schwarzes Revier‘ über eine 6000 Kilometer lange Autoreise durch das Ruhrgebiet, geprägt von Industrie und Kohlebergbau.
Wie immer garantiert 5Uhr30.com detaillierte und genaue Beschreibungen, 100% Transportschutz, 100% Transportversicherung und natürlich Kombiversand - weltweit.
S. Fischer Verlag, Berlin. 1930. Erste Ausgabe, erste Auflage.
Hardcover in rotem Leinen mit schwarzen Buchstaben. 235 x 157 mm. 149 Seiten. 127 schwarz-weiße Fotografien. Fotos und Text: Heinrich Hauser. Text auf Deutsch.
Zustand:
Innen frisch und einwandfrei, sauber ohne Vorbesitzervermerke (oft mit Spuren) und ohne Vergilbung (oft vergilbt); besser und frischer als üblich. Außen mit Gebrauchsspuren (siehe Bilder). Fehlt der originale Schutzumschlag (sehr selten und nahezu unmöglich zu finden). Insgesamt guter Zustand.
Seltenes deutsches Textbuch mit beeindruckend hochqualitativen Schwarzweißfotos von Heinrich Hauser - schwer in jedem Zustand zu finden.
„Heinrich Hauser war der Sohn des Berliner Kinderarztes Otto Hauser (Geb. 1862) und der Musikerin Margareta Marta von Scheel (1875-1935), die aus einer dänischen Adelsfamilie stammte. Heinrich Hauser wuchs mit seiner Mutter in Weimar auf, nachdem seine Eltern 1911 scheiden ließen. 1918 trat er als Kadett in die Mürwiker Seemannsschule ein und legte dort sein Reifezeugnis für Oberprima ab. Dort und dann in Hamburg erlebte er die Revolution. Zurück in Thüringen, wurde er Mitglied des Maercker-Freiwilligenkorps, das zunächst nach Weimar befohlen wurde, um die Nationalversammlung zu schützen. In Halle, Magdeburg und Braunschweig war er am Bürgerkrieg der Freikorps gegen die Kämpfer des Arbeiter- und Soldatenrates beteiligt. Danach arbeitete er als Praktikantingenieur in einem Stahlwerk in Duisburg-Ruhrort. Hauser mußte sein Ingenieurstudium aufgrund eines Arbeitsunfalls aufgeben. Anfang 1920 verbrachte er einige Monate an Bord der von Leutnant Lahs befehligten „Eisernen Flottille“ und erlebte die Randerscheinungen des Kapp-Putsches, dem er sich anschloss. Von 1920 bis 1922 arbeitete Hauser in verschiedenen Bereichen und studierte mehrere Semester Medizin in Jena und Rostock. Zwischenzeitlich war er vorübergehend als Arbeiter am Hochofen der Rheinischen Stahlwerke beschäftigt. Von 1922 bis 1924 war Heinrich Hauser Leichtmatrose und Seemann auf Frachtschiffen im Mittelmeer und auf Reisen nach Australien und Ostasien. 1925 zog er von Wustrow nach Frankfurt/Main, wo er im Feuilletonenbereich der renommierten Frankfurter Zeitung arbeitete. Dort war er eine Zeit lang Mitglied des inneren Redaktionskreises der Zeitung. Sein erster Roman Das zwanzigste Jahr wurde 1925 von Gustav Kiepenheuer veröffentlicht.
Er war fünfmal verheiratet, darunter mit zwei jüdischen Frauen, denen er half, Deutschland zu entfliehen. In Wustrow im Winter 1922/23 traf Hauser Hedwig Zangen, Pflegetochter von Hedwig Woermann, die er kurz darauf heiratete.
Hauser hatte zwei Kinder. Seine Ehe mit Anna Luise, née Block, gesch. Duisberg (1896-1982), einer Tochter von Josef Block, hatte eine Tochter, Helene. Huc Hauser wurde 1933 aus seiner Ehe mit Ursula Bier geboren. Ulrich Hauser ist sein Großneffe.
1933 sympathisierte Hauser kurzzeitig mit dem Nationalsozialismus. Kurz nach der Machtergreifung verlangte er, dass S. Fischer Verlag sein Buch ‚Ein Mann lernt fliegen‘ mit der Widmung ‚Hermann Göring, dem ersten deutschen Luftfahrtminister, Sieg Heil!‘ versehen lasse. Hausers Abkehr vom Nationalsozialismus begann mit Adolf Hitlers Dekret, dass Hindenburg 1934 in Tannenberg statt in seiner Heimatstadt bestattet werden sollte, wie er es in seinem Testament festgelegt hatte. Hauser verlagerte daraufhin seine Schreibtätigkeit auf neutrale Themen wie Reiseberichte und Industrieberichte. Er ging 1939 in die USA ins Exil, doch seine politisch unverdächtigen Bücher erschienen weiterhin in Deutschland, wie The Last Sailing Ships.
Kurz vor der Kapitulation Deutschlands veröffentlichte er The German Talks Back in the USA, einen sensationellen Versuch jener Zeit, das ‚wirkliche Deutschland‘ vom Nazi- Staat zu distanzieren.
Hauser kehrte 1948 nach Deutschland zurück und wurde für einige Monate Chefredakteur des Magazins Stern, das von Henri Nannen gerade gegründet worden war.
In seinem science-fiction-Roman Gigant Hirn (orig. The Brain, EVÖ Amazing Stories, Oktober 1948, der erst posthum in Deutschland veröffentlicht wurde und in den USA 1975 spielt, wird eine Maschine gebaut, die einfach ‚das Gehirn‘ genannt wird und alle militärischen und zivilen Lebensbereiche zu steuern scheint. Doch die Intelligenz des ‚Gehirns‘ nimmt ein Eigenleben an und wird zur Bedrohung, weil es sein eigenes Überleben sichern will und ein auf der Herrschaft der Maschinen beruhendes Reich gründen möchte. Der Wissenschaftler Semper Fidelis Lee gelingt es schließlich, die Katastrophe zu verhindern.
Heinrich Hauser ist bekannt durch seine Mitarbeit mit der Adam Opel AG schon vor dem Krieg und während der Phase des wirtschaftlichen Wunders. In drei eigenständigen Werken sowie weiteren Reportagen und Buchkapiteln beschreibt Hauser die Automobilproduktion in Rüsselsheim und bei den Zulieferern. 1936 erschien Am Laufenden Band als Reportage über die Automobilproduktion von Opel, die seit 1929 im Besitz von General Motors war und am amerikanischen Modell orientiert wurde. Opel, ein deutsches Tor zur Welt (Opel, a German gateway to the world), die Gedenkausgabe zum 100. Geburtstag von Adam Opel und zum 75-jährigen Bestehen des Opel-Werks, erschien 1939. Im Folgejahr veröffentlichte er Im Kraftfeld von Rüsselsheim (1940). Darin beschreibt er die deutsche Automobilindustrie in ihrer Blütezeit vor dem Krieg. In Unser Schicksal - Die Deutsche Industrie (1952) widmet er dem Opel nach dem Wiederaufbau ein Kapitel. Seit der Mitte des vergangenen Jahrzehnts erlebt Hauser eine Rezeption, die teilweise durch die Krise bei Opel und der Muttergesellschaft GM bedingt war und in mehreren Veröffentlichungen über die Arbeit sowie neuen Publikationen von Hausers Werken resultierte."
(Quelle: Wikipedia)
Der Verkäufer stellt sich vor
SEHR WICHTIGES UND SEHR WEGSCHENKES GERMANISCHES FOTO-READER von Heinrich Hauser (1901-1955),
bekannter deutscher Schriftsteller, Journalist, Seemann, Weltenbummler, Landwirt und Fotograf:
The Open Book, Hasselblad Center, Seite 96/97.
Nebst ‚Metal’ von Germaine Krull, ‚Fabrik’ von Jakob Tuggener, ‚Arbeit’ von Paul Wolff, ‚Deutsche Arbeit’ von E.O. Hoppe und ‚Eisen und Stahl’ von Albert Renger-Patzsch gehört eines der besten Bücher, die jemals mit Industriefotografie veröffentlicht wurden.
Willkommen zur ONE-SELLER-AUKTION von Ecki Heuser, 5Uhr30.com (Köln, Deutschland) auf Catawiki -
diesmal mit der BESTEN AUSWAHL „GERMAN PHOTOBOOKS“.
Heinrich Hauser trat 1925 der Frankfurter Zeitung bei. Er verfasste zahlreiche Essays, Reiseberichte und Romane. Besonders interessierte ihn die Beziehung zwischen Mensch und Technik, Stadt und Land. Er gilt als Vertreter der Neuen Sachlichkeit und war in den 1930er Jahren beim Publikum vor allem als begabter Erzähler erfolgreich. 1928 wurde ihm der Gerhart-Hauptmann-Preis für Literatur für seinen zweiten Roman Brackwasser verliehen. Im selben Jahr entstand seine Foto-Reportage ‚Schwarzes Revier‘ über eine 6000 Kilometer lange Autoreise durch das Ruhrgebiet, geprägt von Industrie und Kohlebergbau.
Wie immer garantiert 5Uhr30.com detaillierte und genaue Beschreibungen, 100% Transportschutz, 100% Transportversicherung und natürlich Kombiversand - weltweit.
S. Fischer Verlag, Berlin. 1930. Erste Ausgabe, erste Auflage.
Hardcover in rotem Leinen mit schwarzen Buchstaben. 235 x 157 mm. 149 Seiten. 127 schwarz-weiße Fotografien. Fotos und Text: Heinrich Hauser. Text auf Deutsch.
Zustand:
Innen frisch und einwandfrei, sauber ohne Vorbesitzervermerke (oft mit Spuren) und ohne Vergilbung (oft vergilbt); besser und frischer als üblich. Außen mit Gebrauchsspuren (siehe Bilder). Fehlt der originale Schutzumschlag (sehr selten und nahezu unmöglich zu finden). Insgesamt guter Zustand.
Seltenes deutsches Textbuch mit beeindruckend hochqualitativen Schwarzweißfotos von Heinrich Hauser - schwer in jedem Zustand zu finden.
„Heinrich Hauser war der Sohn des Berliner Kinderarztes Otto Hauser (Geb. 1862) und der Musikerin Margareta Marta von Scheel (1875-1935), die aus einer dänischen Adelsfamilie stammte. Heinrich Hauser wuchs mit seiner Mutter in Weimar auf, nachdem seine Eltern 1911 scheiden ließen. 1918 trat er als Kadett in die Mürwiker Seemannsschule ein und legte dort sein Reifezeugnis für Oberprima ab. Dort und dann in Hamburg erlebte er die Revolution. Zurück in Thüringen, wurde er Mitglied des Maercker-Freiwilligenkorps, das zunächst nach Weimar befohlen wurde, um die Nationalversammlung zu schützen. In Halle, Magdeburg und Braunschweig war er am Bürgerkrieg der Freikorps gegen die Kämpfer des Arbeiter- und Soldatenrates beteiligt. Danach arbeitete er als Praktikantingenieur in einem Stahlwerk in Duisburg-Ruhrort. Hauser mußte sein Ingenieurstudium aufgrund eines Arbeitsunfalls aufgeben. Anfang 1920 verbrachte er einige Monate an Bord der von Leutnant Lahs befehligten „Eisernen Flottille“ und erlebte die Randerscheinungen des Kapp-Putsches, dem er sich anschloss. Von 1920 bis 1922 arbeitete Hauser in verschiedenen Bereichen und studierte mehrere Semester Medizin in Jena und Rostock. Zwischenzeitlich war er vorübergehend als Arbeiter am Hochofen der Rheinischen Stahlwerke beschäftigt. Von 1922 bis 1924 war Heinrich Hauser Leichtmatrose und Seemann auf Frachtschiffen im Mittelmeer und auf Reisen nach Australien und Ostasien. 1925 zog er von Wustrow nach Frankfurt/Main, wo er im Feuilletonenbereich der renommierten Frankfurter Zeitung arbeitete. Dort war er eine Zeit lang Mitglied des inneren Redaktionskreises der Zeitung. Sein erster Roman Das zwanzigste Jahr wurde 1925 von Gustav Kiepenheuer veröffentlicht.
Er war fünfmal verheiratet, darunter mit zwei jüdischen Frauen, denen er half, Deutschland zu entfliehen. In Wustrow im Winter 1922/23 traf Hauser Hedwig Zangen, Pflegetochter von Hedwig Woermann, die er kurz darauf heiratete.
Hauser hatte zwei Kinder. Seine Ehe mit Anna Luise, née Block, gesch. Duisberg (1896-1982), einer Tochter von Josef Block, hatte eine Tochter, Helene. Huc Hauser wurde 1933 aus seiner Ehe mit Ursula Bier geboren. Ulrich Hauser ist sein Großneffe.
1933 sympathisierte Hauser kurzzeitig mit dem Nationalsozialismus. Kurz nach der Machtergreifung verlangte er, dass S. Fischer Verlag sein Buch ‚Ein Mann lernt fliegen‘ mit der Widmung ‚Hermann Göring, dem ersten deutschen Luftfahrtminister, Sieg Heil!‘ versehen lasse. Hausers Abkehr vom Nationalsozialismus begann mit Adolf Hitlers Dekret, dass Hindenburg 1934 in Tannenberg statt in seiner Heimatstadt bestattet werden sollte, wie er es in seinem Testament festgelegt hatte. Hauser verlagerte daraufhin seine Schreibtätigkeit auf neutrale Themen wie Reiseberichte und Industrieberichte. Er ging 1939 in die USA ins Exil, doch seine politisch unverdächtigen Bücher erschienen weiterhin in Deutschland, wie The Last Sailing Ships.
Kurz vor der Kapitulation Deutschlands veröffentlichte er The German Talks Back in the USA, einen sensationellen Versuch jener Zeit, das ‚wirkliche Deutschland‘ vom Nazi- Staat zu distanzieren.
Hauser kehrte 1948 nach Deutschland zurück und wurde für einige Monate Chefredakteur des Magazins Stern, das von Henri Nannen gerade gegründet worden war.
In seinem science-fiction-Roman Gigant Hirn (orig. The Brain, EVÖ Amazing Stories, Oktober 1948, der erst posthum in Deutschland veröffentlicht wurde und in den USA 1975 spielt, wird eine Maschine gebaut, die einfach ‚das Gehirn‘ genannt wird und alle militärischen und zivilen Lebensbereiche zu steuern scheint. Doch die Intelligenz des ‚Gehirns‘ nimmt ein Eigenleben an und wird zur Bedrohung, weil es sein eigenes Überleben sichern will und ein auf der Herrschaft der Maschinen beruhendes Reich gründen möchte. Der Wissenschaftler Semper Fidelis Lee gelingt es schließlich, die Katastrophe zu verhindern.
Heinrich Hauser ist bekannt durch seine Mitarbeit mit der Adam Opel AG schon vor dem Krieg und während der Phase des wirtschaftlichen Wunders. In drei eigenständigen Werken sowie weiteren Reportagen und Buchkapiteln beschreibt Hauser die Automobilproduktion in Rüsselsheim und bei den Zulieferern. 1936 erschien Am Laufenden Band als Reportage über die Automobilproduktion von Opel, die seit 1929 im Besitz von General Motors war und am amerikanischen Modell orientiert wurde. Opel, ein deutsches Tor zur Welt (Opel, a German gateway to the world), die Gedenkausgabe zum 100. Geburtstag von Adam Opel und zum 75-jährigen Bestehen des Opel-Werks, erschien 1939. Im Folgejahr veröffentlichte er Im Kraftfeld von Rüsselsheim (1940). Darin beschreibt er die deutsche Automobilindustrie in ihrer Blütezeit vor dem Krieg. In Unser Schicksal - Die Deutsche Industrie (1952) widmet er dem Opel nach dem Wiederaufbau ein Kapitel. Seit der Mitte des vergangenen Jahrzehnts erlebt Hauser eine Rezeption, die teilweise durch die Krise bei Opel und der Muttergesellschaft GM bedingt war und in mehreren Veröffentlichungen über die Arbeit sowie neuen Publikationen von Hausers Werken resultierte."
(Quelle: Wikipedia)
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