Joan Miro (1893-1983) - Oda a Joan Miró (PL.5)






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Oda a Joan Miró ist eine limitierte Lithografie von Joan Miró, gedruckt auf Guarro Vélin-Papier im Jahr 1973, von Hand signiert, 103,5 × 76,5 cm, in gutem Zustand, verkauft von Galerie.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Technik: Lithographie
Unterlage: Velinpapier Guarro
Numerierung: XXV/XXV
Signatur: Von Hand signiert
Ausführungsjahr: 1973
Blattmaße: 103,5×76,5 cm
Rahmen: Ohne Rahmen verkauft
Zustand: Allgemein guter Zustand. Leichte Knicke an den unteren, oberen und rechten Rändern, ohne Einfluss auf das Bild oder die Präsentationsqualität des Werks.
Authentifizierung: Verkauf mit Echtheitszertifikat der Galerie. Referenziert unter der Nummer Mourlot 907; Cramer Books 175. 75 Exemplare + 25 Exemplare in römischen Ziffern.
Informationen zum Werk:
Oda a Joan Miró ist eine späte Serie von 1973, veröffentlicht in Barcelona von Edicions Polígrafa im Dialog mit dem katalanischen Dichter Joan Brossa. Sie vereint das Wesentliche von Mirós reifem Sprachgebrauch: organische schwarze Massen, schwebende Zeichen, farbige Gestirne, freie Striche, mehrdeutige Figuren zwischen Tier, Schrift, Insekt, Auge oder Konstellation.
Die Serie funktioniert wie eine Endlosschleife einer Ode: Brossa huldigt Miró, und Miró antwortet plastisch auf diese Ode. Es handelt sich nicht um eine narrative Illustration, sondern um einen parallelen Dialog zwischen visueller Poesie und picturales Alphabet. Der Text und das Bild koexistieren wie zwei eigenständige Musiken.
Formal betrachtet kondensiert Oda a Joan Miró Miró tardif: eine sehr wiedererkennbare Kunst, scheinbar einfach, aber aufgebaut auf eine lange Ausreifung. Die Formen wirken kindlich, primitiv, fast rau, während sie doch vollkommen beherrscht sind. Miró erreicht eine freie Schrift, bei der jedes Zeichen offen bleibt: ein roter Punkt kann Auge, Gestirn, Kern, Wunde oder innerer Sonnenstrahl sein.
Die Serie besitzt auch eine wichtige katalanische Dimension. Veröffentlicht in Barcelona gegen Ende des Franco-Regimes, bekräftigt sie indirekt eine kulturelle Freiheit durch Poesie, Farbe und Zeichen. Miró bekräftigt einen tieferen Widerstand, jenen einer unzerlegbaren plastischen Sprache.
Sie vereint Katalonien, Brossa, visuelle Poesie, den Druck, die Kindheit des Zeichens, das surrealistische Gedächtnis und das mironische Kosmos in einer sofort verführenden Form.
Es ist eine Serie von Feier und Verdichtung, in der Miró sein essentielles Alphabet mit souveräner Freiheit neu spielt, zwischen Spiel, Poesie, archaischem Zeichen und kosmischer Konstellation.
Der Verkäufer stellt sich vor
Technik: Lithographie
Unterlage: Velinpapier Guarro
Numerierung: XXV/XXV
Signatur: Von Hand signiert
Ausführungsjahr: 1973
Blattmaße: 103,5×76,5 cm
Rahmen: Ohne Rahmen verkauft
Zustand: Allgemein guter Zustand. Leichte Knicke an den unteren, oberen und rechten Rändern, ohne Einfluss auf das Bild oder die Präsentationsqualität des Werks.
Authentifizierung: Verkauf mit Echtheitszertifikat der Galerie. Referenziert unter der Nummer Mourlot 907; Cramer Books 175. 75 Exemplare + 25 Exemplare in römischen Ziffern.
Informationen zum Werk:
Oda a Joan Miró ist eine späte Serie von 1973, veröffentlicht in Barcelona von Edicions Polígrafa im Dialog mit dem katalanischen Dichter Joan Brossa. Sie vereint das Wesentliche von Mirós reifem Sprachgebrauch: organische schwarze Massen, schwebende Zeichen, farbige Gestirne, freie Striche, mehrdeutige Figuren zwischen Tier, Schrift, Insekt, Auge oder Konstellation.
Die Serie funktioniert wie eine Endlosschleife einer Ode: Brossa huldigt Miró, und Miró antwortet plastisch auf diese Ode. Es handelt sich nicht um eine narrative Illustration, sondern um einen parallelen Dialog zwischen visueller Poesie und picturales Alphabet. Der Text und das Bild koexistieren wie zwei eigenständige Musiken.
Formal betrachtet kondensiert Oda a Joan Miró Miró tardif: eine sehr wiedererkennbare Kunst, scheinbar einfach, aber aufgebaut auf eine lange Ausreifung. Die Formen wirken kindlich, primitiv, fast rau, während sie doch vollkommen beherrscht sind. Miró erreicht eine freie Schrift, bei der jedes Zeichen offen bleibt: ein roter Punkt kann Auge, Gestirn, Kern, Wunde oder innerer Sonnenstrahl sein.
Die Serie besitzt auch eine wichtige katalanische Dimension. Veröffentlicht in Barcelona gegen Ende des Franco-Regimes, bekräftigt sie indirekt eine kulturelle Freiheit durch Poesie, Farbe und Zeichen. Miró bekräftigt einen tieferen Widerstand, jenen einer unzerlegbaren plastischen Sprache.
Sie vereint Katalonien, Brossa, visuelle Poesie, den Druck, die Kindheit des Zeichens, das surrealistische Gedächtnis und das mironische Kosmos in einer sofort verführenden Form.
Es ist eine Serie von Feier und Verdichtung, in der Miró sein essentielles Alphabet mit souveräner Freiheit neu spielt, zwischen Spiel, Poesie, archaischem Zeichen und kosmischer Konstellation.
