Ahnenschrein aus Hunan mit originalen Ahnentafeln (Shénzhǔpái) inkl. epigraphischer Dokumentation - Holz - China - Qing Dynastie (1644-1911)





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Studierte asiatische Kunst und Kunstmarktmanagement; forschte in Taipeh; arbeitete in Auktionshäusern.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Museales, komplettes Ensemble eines chinesischer Ahnenschreins aus Hunan inklusive zwei originaler Ahnentafeln (Shénzhǔpái) mit historisch exakten Daten von 1874 bis 1963 des Familienoberhauptes Tang Mingzhe (唐公諱明哲) und seiner Ehefrau, einer geborenen Frau An (安氏) aus dem Hause Tang.
Auf Wunsch wird die epigraphische Dokumentation als PDF oder ausgedruckt in deutsch oder englisch bereitgestellt. Weitere Sprachen auf Anfrage.
Ein außergewöhnlich seltenes, vollständig erhaltenes Ensemble eines traditionellen chinesischen Hausschreins.
Es befindet sich in einem unberührten Originalzustand mit authentischer Opferrauch-Patina.
Während über 90 % der am Markt angebotenen Gehäuseschreine ihrer rituellen Platten beraubt wurden, ist dieses Set intakt. Es enthält beide originalen Tafeln inklusive der Anweisung zur Ausrichtung des gemeinsamen Grabes (Wei Shan Chou jian Kun Gen nach den 24 Bergen des Luo Pan). Dies verleiht dem Objekt einen herausragenden akademischen Sammlerwert.
Der Schrein ist im monumentalen Tempelstil (Pailou) handgeschnitzt – typisch für die sakrale Volkskunst Hunans aus der späten Qing- und Minguo-Zeit. Die Ikonographie der Fassade ist überaus reich und tiefgründig gestaltet:
Der Giebel zeigt einen Drachenkopf (Long) und eine Fledermaus (Fu) als Symbole für Macht, Glück und Segen.
In den Säulen winden sich zwei filigran geschnitzte schuppige Chi-Drachen (Chīlóng), die Schutz und Erfolg für die Familie symbolisieren.
Im zentralen durchbrochenen Holzgitter steht ein geschnitztes Paar von Glücksvögeln (Elstern oder Phönixe), die rituell für Harmonie, Treue und frohe Botschaften im Haus stehen.
Am Sockel thronen zwei Wächterlöwen (Fu-Hunde) im typisch expressiven Stil Zentralchinas. Sie sind mit weit geöffnetem Maul dargestellt, um als kraftvolle Beschützer negatives Qi und böse Geister rituell vom Schrein abzuwehren.
Das Ahnentafel-Set als Herzstück:
Im hohlen Schacht des Gehäuses verbergen sich zwei originale Holztafeln aus einheimischer Spießtanne (Shan mu), die die rituellen und biografischen Daten des Ehepaars der Familie Tang tragen. Im Gegensatz zu den meisten Schreinen auf dem Markt, bei denen diese rituellen Platten im Laufe der Jahrzehnte verloren gingen, ist dieses Set vollständig erhalten und in feiner schwarzer Tusche-Kalligrafie beschrieben.
Tafel 1 trägt die repräsentativen, rituellen Namen beider Ehepartner. Genannt werden der Vater Mingzhe (posthumer Ehrenname Shan gōng, Titel Fǔjūn) und die Mutter aus der Familie An, die den ehrenvollen Titel Lǎo Rúrén (Dame aus gutem Hause) trug.
Tafel 2 enthält die chronologische Dokumentation beider Lebenswege nach dem traditionellen Mondkalender.
Der Ehemann lebte von 1874 (Guangxu-Ära) bis zum 5. Juli 1944 (Republik China).
Die Ehefrau lebte von 1883 bis zum 22. September 1963 (Volksrepublik China, Gongyuan-Ära), womit sie das hohe Alter von 80 Jahren erreichte (Quánlǎoshòu).
Ganz unten links befindet sich zudem die präzise geomantische Feng-Shui-Formel zur Ausrichtung des gemeinsamen Grabes (Wei Shan Chou jian Kun Gen).
Der Schrein selbst stammt aus der späten Qing-Dynastie (~1850-1900). Er wurde in seiner aktuellen Fassung um 1944 rituell in Betrieb genommen worden und bis mindestens 1963 in Ehren gehalten. Durch diese zeitliche Diskrepanz lässt sich erkennen, dass es sich um ein echtes, organisch gewachsenes Kultobjekt einer Familie handelt. Wenn eine ältere Generation der Familie verstarb und deren Ahnentafeln nach rituellen Fristen (meist 3 - 5 Generationen) in den großen Ahnentempel des Dorfes überführt wurden, war das Gehäuse wieder frei.
Altersgemäß hervorragender Zustand mit wunderschöner, authentischer Patina durch den Rauch von Räucherstäbchen. Das Holz zeigt charakteristische Trocknungsrisse an der Rückwand und den Kanten.
Es gibt einen älteren, kleinen Holzabbruch an der Schnauzenspitze des rechten Säulendrachens (siehe Detailfoto), was bei rituell genutzten Objekten dieser Epoche absolut typisch ist und den ehrlichen Charakter des Stücks unterstreicht.
Provenienz: Aus alter gepflegter Privatsammlung
Holzart Ahnentafel: Chinesische Spießtanne (Shan mu).
Holzart Schrein: Zypressenholz (Bai mu) oder Kampferholz (Xiangzhang mu).
Maße des Schreins:
H 328 mm
B 200 mm
T 110 mm
1..055 g
Provinz Hunan (湖南省)
Alter des Schreins: Qing, ~1850-1900
Alter der Ahnentafeln: 1944
Die Ware wird sorgfältig verpackt und inklusive Versicherung und Tracking versandt
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Museales, komplettes Ensemble eines chinesischer Ahnenschreins aus Hunan inklusive zwei originaler Ahnentafeln (Shénzhǔpái) mit historisch exakten Daten von 1874 bis 1963 des Familienoberhauptes Tang Mingzhe (唐公諱明哲) und seiner Ehefrau, einer geborenen Frau An (安氏) aus dem Hause Tang.
Auf Wunsch wird die epigraphische Dokumentation als PDF oder ausgedruckt in deutsch oder englisch bereitgestellt. Weitere Sprachen auf Anfrage.
Ein außergewöhnlich seltenes, vollständig erhaltenes Ensemble eines traditionellen chinesischen Hausschreins.
Es befindet sich in einem unberührten Originalzustand mit authentischer Opferrauch-Patina.
Während über 90 % der am Markt angebotenen Gehäuseschreine ihrer rituellen Platten beraubt wurden, ist dieses Set intakt. Es enthält beide originalen Tafeln inklusive der Anweisung zur Ausrichtung des gemeinsamen Grabes (Wei Shan Chou jian Kun Gen nach den 24 Bergen des Luo Pan). Dies verleiht dem Objekt einen herausragenden akademischen Sammlerwert.
Der Schrein ist im monumentalen Tempelstil (Pailou) handgeschnitzt – typisch für die sakrale Volkskunst Hunans aus der späten Qing- und Minguo-Zeit. Die Ikonographie der Fassade ist überaus reich und tiefgründig gestaltet:
Der Giebel zeigt einen Drachenkopf (Long) und eine Fledermaus (Fu) als Symbole für Macht, Glück und Segen.
In den Säulen winden sich zwei filigran geschnitzte schuppige Chi-Drachen (Chīlóng), die Schutz und Erfolg für die Familie symbolisieren.
Im zentralen durchbrochenen Holzgitter steht ein geschnitztes Paar von Glücksvögeln (Elstern oder Phönixe), die rituell für Harmonie, Treue und frohe Botschaften im Haus stehen.
Am Sockel thronen zwei Wächterlöwen (Fu-Hunde) im typisch expressiven Stil Zentralchinas. Sie sind mit weit geöffnetem Maul dargestellt, um als kraftvolle Beschützer negatives Qi und böse Geister rituell vom Schrein abzuwehren.
Das Ahnentafel-Set als Herzstück:
Im hohlen Schacht des Gehäuses verbergen sich zwei originale Holztafeln aus einheimischer Spießtanne (Shan mu), die die rituellen und biografischen Daten des Ehepaars der Familie Tang tragen. Im Gegensatz zu den meisten Schreinen auf dem Markt, bei denen diese rituellen Platten im Laufe der Jahrzehnte verloren gingen, ist dieses Set vollständig erhalten und in feiner schwarzer Tusche-Kalligrafie beschrieben.
Tafel 1 trägt die repräsentativen, rituellen Namen beider Ehepartner. Genannt werden der Vater Mingzhe (posthumer Ehrenname Shan gōng, Titel Fǔjūn) und die Mutter aus der Familie An, die den ehrenvollen Titel Lǎo Rúrén (Dame aus gutem Hause) trug.
Tafel 2 enthält die chronologische Dokumentation beider Lebenswege nach dem traditionellen Mondkalender.
Der Ehemann lebte von 1874 (Guangxu-Ära) bis zum 5. Juli 1944 (Republik China).
Die Ehefrau lebte von 1883 bis zum 22. September 1963 (Volksrepublik China, Gongyuan-Ära), womit sie das hohe Alter von 80 Jahren erreichte (Quánlǎoshòu).
Ganz unten links befindet sich zudem die präzise geomantische Feng-Shui-Formel zur Ausrichtung des gemeinsamen Grabes (Wei Shan Chou jian Kun Gen).
Der Schrein selbst stammt aus der späten Qing-Dynastie (~1850-1900). Er wurde in seiner aktuellen Fassung um 1944 rituell in Betrieb genommen worden und bis mindestens 1963 in Ehren gehalten. Durch diese zeitliche Diskrepanz lässt sich erkennen, dass es sich um ein echtes, organisch gewachsenes Kultobjekt einer Familie handelt. Wenn eine ältere Generation der Familie verstarb und deren Ahnentafeln nach rituellen Fristen (meist 3 - 5 Generationen) in den großen Ahnentempel des Dorfes überführt wurden, war das Gehäuse wieder frei.
Altersgemäß hervorragender Zustand mit wunderschöner, authentischer Patina durch den Rauch von Räucherstäbchen. Das Holz zeigt charakteristische Trocknungsrisse an der Rückwand und den Kanten.
Es gibt einen älteren, kleinen Holzabbruch an der Schnauzenspitze des rechten Säulendrachens (siehe Detailfoto), was bei rituell genutzten Objekten dieser Epoche absolut typisch ist und den ehrlichen Charakter des Stücks unterstreicht.
Provenienz: Aus alter gepflegter Privatsammlung
Holzart Ahnentafel: Chinesische Spießtanne (Shan mu).
Holzart Schrein: Zypressenholz (Bai mu) oder Kampferholz (Xiangzhang mu).
Maße des Schreins:
H 328 mm
B 200 mm
T 110 mm
1..055 g
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Alter des Schreins: Qing, ~1850-1900
Alter der Ahnentafeln: 1944
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