Ahnenstatue der Mgbaka - DR Kongo






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Name des Stammes. Mgbaka
Material. Holz
Maße. 45 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 Werktagen.
Dieses Stück ist eine anthropomorphe Statue, die dem Volk der Ngbaka zugeschrieben wird (manchmal auch Mgbaka oder Bwaka geschrieben), einer Ethnie, die hauptsächlich in der Ubangi-Region im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) lebt.
1. Körperliche Merkmale und Ikonografie
Kopf und Gesicht: Der Kopf weist eine stark stilisierte, eiförmige oder herzförmige Gestalt auf, die typisch für die Ubangi-Region ist. Die Stirn ist markant und wird in der Mitte von einem geraden, deutlich ausgeprägten Nasenrücken oder -grat geteilt. Die Augen sind als „Kaffeebohnen“ dargestellt oder halb geschlossen, was der Figur einen in sich gekehrten, beinahe meditativen Ausdruck verleiht. Der Mund ist nach vorn geschoben, wulstig und leicht geöffnet.
Körper und Haltung: Der Oberkörper ist massig, zylindrisch und gedrungen und ruht auf kurzen, kräftigen, leicht gebeugten Beinen, wodurch die Figur einen sehr stabilen Eindruck macht. Die Arme sind seitlich am Körper modelliert, nach hinten angewinkelt oder dezent an die Flanken angelegt.
Hinzugefügte Elemente (Mischmaterialien): * Metall: Entlang des Brustbeins und des Bauchs ist eine vertikale Reihe von Nägeln oder Metalleinlagen (Messing oder Kupfer) zu sehen, die vermutlich rituelle Narben darstellen. Auch an den Körperseiten (auf Höhe der Arme) sowie um die Knöchel sind Metallringe eingesetzt.
Textilien / Fasern: Um die Taille ist ein Rock oder Lendentuch aus einheimischem Stoff oder geschlagener Rinde geknotet. Auf dem Scheitel sind zudem Reste organischer Materialien oder Fasern zu erkennen.
2. Material
Die Statue ist aus dichtem Holz geschnitzt. Die kleinen sichtbaren Risse (insbesondere am Oberkörper) sind natürliche Trocknungsrisse, die auf das hohe Alter des Holzes zurückzuführen sind.
3. Ritueller Kontext und Verwendung
Bei den Ngbaka hatte diese Art von Statuette keine rein dekorative Funktion, sondern eine stark spirituelle und magisch-religiöse Bedeutung:
Kult der mythischen Ahnen: Ngbaka-Statuen stellen häufig die Urahnen oder mythischen Helden des Volkes dar, insbesondere die Figuren Seto (den Schöpfer/Demiurgen, der oft mit männlichen Attributen oder einem besonderen Erscheinungsbild dargestellt wird) und seine Schwester/Ehefrau Nabo.
Initiationsriten (Gaza / Ganza): Diese Objekte kamen häufig bei Übergangs- und Initiationsriten für junge Beschnittene zum Einsatz oder wurden auf Familien- und Heilungsaltären aufgestellt, um den Clan vor Krankheiten zu schützen und die Jagd oder Fruchtbarkeit zu fördern.
Hinweis: Die unter den Füßen sichtbaren Münzen dienen hier als behelfsmäßige Keile, um die Skulptur während der Aufnahme im Gleichgewicht zu halten. Dies weist darauf hin, dass der ursprüngliche Sockel leicht unregelmäßig ist.
Herkunft. Demokratische Republik Kongo
Name des Stammes. Mgbaka
Material. Holz
Maße. 45 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 Werktagen.
Dieses Stück ist eine anthropomorphe Statue, die dem Volk der Ngbaka zugeschrieben wird (manchmal auch Mgbaka oder Bwaka geschrieben), einer Ethnie, die hauptsächlich in der Ubangi-Region im Nordwesten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) lebt.
1. Körperliche Merkmale und Ikonografie
Kopf und Gesicht: Der Kopf weist eine stark stilisierte, eiförmige oder herzförmige Gestalt auf, die typisch für die Ubangi-Region ist. Die Stirn ist markant und wird in der Mitte von einem geraden, deutlich ausgeprägten Nasenrücken oder -grat geteilt. Die Augen sind als „Kaffeebohnen“ dargestellt oder halb geschlossen, was der Figur einen in sich gekehrten, beinahe meditativen Ausdruck verleiht. Der Mund ist nach vorn geschoben, wulstig und leicht geöffnet.
Körper und Haltung: Der Oberkörper ist massig, zylindrisch und gedrungen und ruht auf kurzen, kräftigen, leicht gebeugten Beinen, wodurch die Figur einen sehr stabilen Eindruck macht. Die Arme sind seitlich am Körper modelliert, nach hinten angewinkelt oder dezent an die Flanken angelegt.
Hinzugefügte Elemente (Mischmaterialien): * Metall: Entlang des Brustbeins und des Bauchs ist eine vertikale Reihe von Nägeln oder Metalleinlagen (Messing oder Kupfer) zu sehen, die vermutlich rituelle Narben darstellen. Auch an den Körperseiten (auf Höhe der Arme) sowie um die Knöchel sind Metallringe eingesetzt.
Textilien / Fasern: Um die Taille ist ein Rock oder Lendentuch aus einheimischem Stoff oder geschlagener Rinde geknotet. Auf dem Scheitel sind zudem Reste organischer Materialien oder Fasern zu erkennen.
2. Material
Die Statue ist aus dichtem Holz geschnitzt. Die kleinen sichtbaren Risse (insbesondere am Oberkörper) sind natürliche Trocknungsrisse, die auf das hohe Alter des Holzes zurückzuführen sind.
3. Ritueller Kontext und Verwendung
Bei den Ngbaka hatte diese Art von Statuette keine rein dekorative Funktion, sondern eine stark spirituelle und magisch-religiöse Bedeutung:
Kult der mythischen Ahnen: Ngbaka-Statuen stellen häufig die Urahnen oder mythischen Helden des Volkes dar, insbesondere die Figuren Seto (den Schöpfer/Demiurgen, der oft mit männlichen Attributen oder einem besonderen Erscheinungsbild dargestellt wird) und seine Schwester/Ehefrau Nabo.
Initiationsriten (Gaza / Ganza): Diese Objekte kamen häufig bei Übergangs- und Initiationsriten für junge Beschnittene zum Einsatz oder wurden auf Familien- und Heilungsaltären aufgestellt, um den Clan vor Krankheiten zu schützen und die Jagd oder Fruchtbarkeit zu fördern.
Hinweis: Die unter den Füßen sichtbaren Münzen dienen hier als behelfsmäßige Keile, um die Skulptur während der Aufnahme im Gleichgewicht zu halten. Dies weist darauf hin, dass der ursprüngliche Sockel leicht unregelmäßig ist.
