Mami Wata - Mali (Ohne mindestpreis)

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Wunderbar gestaltete Figur einer Sirene aus Bronze, Mami Wata aus dem Mali.

Mamiwata ist die Mutter des Wassers. Halb Frau, halb Fisch, zugleich irdisch und aquatisch, sie ist eine Gottheit des Vodun-Kults in Togo und Benin, ein Wassergeist, vor dem die Fischer in Nigeria und Ghana gefürchtet werden, aber auch eine Männerfresserin, die in der volkstümlichen Vorstellung nachts unter dem Gesicht einer Wiedergängerin umherzieht. In Kinshasa gilt sie gar als Schutzheilige der Prostituierten.

Mamiwata ist somit eine Gottheit mit vielen Gesichtern, deren Darstellungen und Kulte je nach Ort und denen, die ihr Verehrung zollen, variieren. Heldin von Seen-Sagen, Figur urbaner Legenden, sie sammelt eine Fülle von Symbolen, die von Kultur zu Kultur wechseln. Sie kann sowohl Tugenden und Hoffnungen verkörpern als auch Flüche und Ängste. Zweifellos ist es diese Ambivalenz, die ihre Kraft ausmacht und den einzigartigen Platz erklärt, den sie in den afrikanischen Vorstellungen einnimmt.

Diese Sirene ist eine der wenigen Gottheiten der afrikanischen Mythologie, die so regelmäßig in den bildenden Künsten dargestellt wird. Die Gottheiten des Yoruba-Pantheons gehören zu den wenigen Figuren, die ebenfalls zu Bildnissen und menschlichen Darstellungen geführt haben.

Hier sei eine der Besonderheiten vieler afrikanischer spiritueller Traditionen erinnert: die Fähigkeit, einer Seele, einer Präsenz und einer Kraft in Wesen und Objekte zu erkennen, die aus den Welten von Tier, Pflanze oder Mineral stammen. Diese Elemente werden nicht als einfache Dinge betrachtet. Sie können mit Kräften und Symbolen ausgestattet werden und so Mittlerinnen zwischen den Menschen und der unsichtbaren Welt werden — jener der Ahnen, der Toten und der Geister.

Mamiwata gehört damit ganz in dieses Weltverständnis. Sie gehört zu diesem Raum, in dem Sichtbares und Unsichtbares sich begegnen, in dem Glaubensvorstellungen, Ängste und Hoffnungen sich vermischen und in dem dieselbe Gestalt je nach Gemeinschaft, die sie erzählt, tiefgreifende Bedeutungen annehmen kann.

Wunderbar gestaltete Figur einer Sirene aus Bronze, Mami Wata aus dem Mali.

Mamiwata ist die Mutter des Wassers. Halb Frau, halb Fisch, zugleich irdisch und aquatisch, sie ist eine Gottheit des Vodun-Kults in Togo und Benin, ein Wassergeist, vor dem die Fischer in Nigeria und Ghana gefürchtet werden, aber auch eine Männerfresserin, die in der volkstümlichen Vorstellung nachts unter dem Gesicht einer Wiedergängerin umherzieht. In Kinshasa gilt sie gar als Schutzheilige der Prostituierten.

Mamiwata ist somit eine Gottheit mit vielen Gesichtern, deren Darstellungen und Kulte je nach Ort und denen, die ihr Verehrung zollen, variieren. Heldin von Seen-Sagen, Figur urbaner Legenden, sie sammelt eine Fülle von Symbolen, die von Kultur zu Kultur wechseln. Sie kann sowohl Tugenden und Hoffnungen verkörpern als auch Flüche und Ängste. Zweifellos ist es diese Ambivalenz, die ihre Kraft ausmacht und den einzigartigen Platz erklärt, den sie in den afrikanischen Vorstellungen einnimmt.

Diese Sirene ist eine der wenigen Gottheiten der afrikanischen Mythologie, die so regelmäßig in den bildenden Künsten dargestellt wird. Die Gottheiten des Yoruba-Pantheons gehören zu den wenigen Figuren, die ebenfalls zu Bildnissen und menschlichen Darstellungen geführt haben.

Hier sei eine der Besonderheiten vieler afrikanischer spiritueller Traditionen erinnert: die Fähigkeit, einer Seele, einer Präsenz und einer Kraft in Wesen und Objekte zu erkennen, die aus den Welten von Tier, Pflanze oder Mineral stammen. Diese Elemente werden nicht als einfache Dinge betrachtet. Sie können mit Kräften und Symbolen ausgestattet werden und so Mittlerinnen zwischen den Menschen und der unsichtbaren Welt werden — jener der Ahnen, der Toten und der Geister.

Mamiwata gehört damit ganz in dieses Weltverständnis. Sie gehört zu diesem Raum, in dem Sichtbares und Unsichtbares sich begegnen, in dem Glaubensvorstellungen, Ängste und Hoffnungen sich vermischen und in dem dieselbe Gestalt je nach Gemeinschaft, die sie erzählt, tiefgreifende Bedeutungen annehmen kann.

Details

Anzahl der Artikel
1
Herkunftsland
Mali
Material
Bronze
Sold with stand
Nein
Zustand
Guter Zustand
Titel des Kunstwerks
Mami Wata
Höhe
27 cm
Breite
6 cm
Herkunft
Privatsammlung
Authentizität
Reproduktion/Nachbildung
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
71
Verkaufte Objekte
92,31 %
Privat

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