Eine Maske aus Holz. - Kran - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Ein Holzmasker aus der Elfenbeinküste, gefertigt von den Kran, Herkunft Toulepleu-Region, Elfenbeinküste, mit Ständer, 31 cm hoch, 2 kg, in akzeptablem Zustand, original/official.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Kran-Maske, Toulepleu-Region, Elfenbeinküste, inkl. Ständer.
Diese Kran-Maske zeigt eine kraftvolle und stark stilisierte Konstruktion. Aus dunklem Holz geschnitzt, geht sie eine vertikale, einhüllende Form ein, dominiert von einer breiten, gewölbten Stirn, die zwei schmale Augenöffnungen überragt. Das Zentrum des Gesichts wird als flache, eckige Fläche behandelt, strukturiert durch eine vertikale Nasenrughöhe. Der Mund ist weit geöffnet und bildet eine markante Höhle über einem massiven Unterkiefer, der nun stark gealtert ist und rostbraune Ablagerungen aufweist. Die überzeichneten Volumen, das Fehlen naturalistischer Details und der Kontrast zwischen glatten Oberflächen und verwitterten Bereichen verleihen der Maske einen strengen und imponierenden Ausdruck.
Der Innenraum ist stark ausgehöhlt, damit sie vor dem Gesicht getragen werden kann. Die zahlreichen Perforationen entlang der Seiten dienten vermutlich dazu, Schnüre, eine Faserrüstung oder verschiedene Elemente eines maskierten Kostüms zu befestigen. Eine kleine Schlaufe oben könnte ebenfalls Teil eines Aufhänge- oder Befestigungssystems gewesen sein. In den historischen Traditionen der Kran, etabliert zwischen Westen der Elfenbeinküste und Liberia, war diese Art von Maske Teil von Aufführungen, die Skulptur, Kostüm, Musik und Tanz kombinierten. Ihr absichtlich furchterregendes Aussehen könnte dazu beitragen, eine spirituelle Präsenz zu manifestieren, die Autorität der maskierten Figur aufzuerlegen oder in soziale und rituelle Zusammenhänge einzugreifen.
Die Kran-Maske (Masque de guerriers) aus Liberia ist ein bedeutendes Artefakt innerhalb der kulturellen und rituellen Traditionen der Kran, einer Untergruppe der größeren Dan-Ethnie, die in Liberia und Côte d’Ivoire verbreitet ist. Diese Masken stehen oft im Zusammenhang mit Kriegergesellschaften und spielen eine entscheidende Rolle in Einweihungsriten, sozialer Kontrolle und spirituellem Schutz. Typischerweise aus Holz geschnitzt und manchmal mit Naturfasern, Tierhaar oder Metallverzierungen versehen, sind diese Masken darauf ausgelegt, mächtige spirituelle Entitäten heraufzubeschwören. Sie werden bei Zeremonien getragen, um übernatürliche Kräfte zu verkörpern, die der Gemeinschaft Führung und Schutz bieten.
"Die Kriegermasken des Kran-Volkes fungieren als Erweiterung der übernatürlichen Welt in die menschliche Gesellschaft, stärken hierarchische Strukturen und bewahren das spirituelle Gleichgewicht, das für sozialen Zusammenhalt notwendig ist."
Quelle: Ezra, K. Art of the Dan: Masks and Sculptures from Liberia and Ivory Coast. The Museum for African Art, 1986, S. 72
"Östlich und westlich des oberen Cavally erstreckt sich ein Kunstgebiet, das Völker zweier ganz verschiedener Sprachgruppen umfasst und doch sowohl im Stil als auch in der besonderen Bedeutung der Schnitzereien eine Einheit bildet. Es handelt sich um die 'mande-fu' sprechenden Ethnien der Konor und Guerze nördlich des Mount Nimba in der Republik Guinea und der Dan in Liberia und an der Elfenbeinküste, und um die 'kru'-sprechenden Völker der Wè (Kran, Guere, Wobe) Bete, Niaboua, Oubi an der Elfenbeinküste. Der kundige Leser wird überrascht sein, dass ich die zarte Kunst der Dan und die Ungeschlachte der Wè als Einheit auffasse, aber wir werden sehen..."
Lit.: Masken der Wè und Dan Elfenbeinküste, die Sammlung des Schweizer Malers Charles Hug, Paris 1928-31 mit einem Beitrag zum Maskenwesen der Wè von Hans Himmelheber.
For related exemplares of Dan Kra Kagle masks with pierced eyes and a good description of the ritual background - the hooked stick masquerades of Kagle - s. Hans Himmelheber and Eberhard Fischer, The Arts of the Dab in West Africa, Museum Rietberg Zürich, 1984:67 (letzte Foto-Sequenz).
Some of the information is generated by artificial intelligence and is based on published sources from the fields of ethnography, archaeology, and art history.
Informant: Bakari Bouaflé
Invt. No. MAZ19888
The seller guarantees and can prove that the object was obtained legally. The seller was informed by Catawiki that they had to provide the documentation required by the laws and regulations in their country of residence. The seller guarantees and is entitled to sell/export this object. The seller will provide all provenance information known about the object to the buyer. The seller ensures that any necessary permits are/will be arranged. The seller will inform the buyer immediately about any delays in obtaining such permits.
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Eine Kran-Maske, Toulepleu-Region, Elfenbeinküste, inkl. Ständer.
Diese Kran-Maske zeigt eine kraftvolle und stark stilisierte Konstruktion. Aus dunklem Holz geschnitzt, geht sie eine vertikale, einhüllende Form ein, dominiert von einer breiten, gewölbten Stirn, die zwei schmale Augenöffnungen überragt. Das Zentrum des Gesichts wird als flache, eckige Fläche behandelt, strukturiert durch eine vertikale Nasenrughöhe. Der Mund ist weit geöffnet und bildet eine markante Höhle über einem massiven Unterkiefer, der nun stark gealtert ist und rostbraune Ablagerungen aufweist. Die überzeichneten Volumen, das Fehlen naturalistischer Details und der Kontrast zwischen glatten Oberflächen und verwitterten Bereichen verleihen der Maske einen strengen und imponierenden Ausdruck.
Der Innenraum ist stark ausgehöhlt, damit sie vor dem Gesicht getragen werden kann. Die zahlreichen Perforationen entlang der Seiten dienten vermutlich dazu, Schnüre, eine Faserrüstung oder verschiedene Elemente eines maskierten Kostüms zu befestigen. Eine kleine Schlaufe oben könnte ebenfalls Teil eines Aufhänge- oder Befestigungssystems gewesen sein. In den historischen Traditionen der Kran, etabliert zwischen Westen der Elfenbeinküste und Liberia, war diese Art von Maske Teil von Aufführungen, die Skulptur, Kostüm, Musik und Tanz kombinierten. Ihr absichtlich furchterregendes Aussehen könnte dazu beitragen, eine spirituelle Präsenz zu manifestieren, die Autorität der maskierten Figur aufzuerlegen oder in soziale und rituelle Zusammenhänge einzugreifen.
Die Kran-Maske (Masque de guerriers) aus Liberia ist ein bedeutendes Artefakt innerhalb der kulturellen und rituellen Traditionen der Kran, einer Untergruppe der größeren Dan-Ethnie, die in Liberia und Côte d’Ivoire verbreitet ist. Diese Masken stehen oft im Zusammenhang mit Kriegergesellschaften und spielen eine entscheidende Rolle in Einweihungsriten, sozialer Kontrolle und spirituellem Schutz. Typischerweise aus Holz geschnitzt und manchmal mit Naturfasern, Tierhaar oder Metallverzierungen versehen, sind diese Masken darauf ausgelegt, mächtige spirituelle Entitäten heraufzubeschwören. Sie werden bei Zeremonien getragen, um übernatürliche Kräfte zu verkörpern, die der Gemeinschaft Führung und Schutz bieten.
"Die Kriegermasken des Kran-Volkes fungieren als Erweiterung der übernatürlichen Welt in die menschliche Gesellschaft, stärken hierarchische Strukturen und bewahren das spirituelle Gleichgewicht, das für sozialen Zusammenhalt notwendig ist."
Quelle: Ezra, K. Art of the Dan: Masks and Sculptures from Liberia and Ivory Coast. The Museum for African Art, 1986, S. 72
"Östlich und westlich des oberen Cavally erstreckt sich ein Kunstgebiet, das Völker zweier ganz verschiedener Sprachgruppen umfasst und doch sowohl im Stil als auch in der besonderen Bedeutung der Schnitzereien eine Einheit bildet. Es handelt sich um die 'mande-fu' sprechenden Ethnien der Konor und Guerze nördlich des Mount Nimba in der Republik Guinea und der Dan in Liberia und an der Elfenbeinküste, und um die 'kru'-sprechenden Völker der Wè (Kran, Guere, Wobe) Bete, Niaboua, Oubi an der Elfenbeinküste. Der kundige Leser wird überrascht sein, dass ich die zarte Kunst der Dan und die Ungeschlachte der Wè als Einheit auffasse, aber wir werden sehen..."
Lit.: Masken der Wè und Dan Elfenbeinküste, die Sammlung des Schweizer Malers Charles Hug, Paris 1928-31 mit einem Beitrag zum Maskenwesen der Wè von Hans Himmelheber.
For related exemplares of Dan Kra Kagle masks with pierced eyes and a good description of the ritual background - the hooked stick masquerades of Kagle - s. Hans Himmelheber and Eberhard Fischer, The Arts of the Dab in West Africa, Museum Rietberg Zürich, 1984:67 (letzte Foto-Sequenz).
Some of the information is generated by artificial intelligence and is based on published sources from the fields of ethnography, archaeology, and art history.
Informant: Bakari Bouaflé
Invt. No. MAZ19888
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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- DE241193499
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