Antiker Shaivaitischer Hausaltar (Panchayatana) 11,5 x 12 cm - Bronze - Indien - 19. Jahrhundert






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Antikes Shaivitisches Haushaltsaltar (Panchayatana) aus Bronze, 11,5 x 12 cm, Indien der 19. Jahrhunderts, Provenienz Galeriehouder / Antiekhandelaar, authentisches Originalobjekt in ausgezeichnetem antiken Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herkunftsland: Südindien
Zeitraum: 19. Jahrhundert (1820 – 1890)
Abmessungen:
Breite: 11,5 cm / Tiefe: 12 cm / Höhe: 8,5 cm
Gewicht: 1,34 kg
Beschreibung:
Ein antikes und seltens komplettes bronzenes Haushaltsaltar (ein sogenannter Panchayatana Vigraha bzw. Shaivitischer Altar) aus dem Indien des 19. Jahrhunderts. Dieser Altar wurde für die persönliche, tägliche Verehrung (Puja) verwendet.
Der Altar zeigt die wichtigsten Elemente der Shaiviten-Ikonografie, gegossen auf einer quadratischen Plattform mit erhobenen Rändern.
Er enthält folgenden Figuren und Darstellungen:
- Shiva (Sanskrit: Śiva, wörtlich: „der Wohlwollende“ oder „der Gütige“), einer der zentralen Gottheiten im Hinduismus. In der shaivitischen Tradition ist Shiva der höchste Herrscher, der das Universum erschafft, schützt und transformiert. Innerhalb der Trimurti, der hinduistischen Dreieinigkeit, zu der auch Brahma und Vishnu gehören, ist Shiva als „Zerstörer“ bekannt.
Shiva kennt viele Aspekte, sowohl gutmütige als auch furchterregende. In seinen freundlichen Erscheinungsformen wird er als allwissender Yogi dargestellt, der als Askese in Kailasa lebt, aber auch als Familienvater mit seiner Frau Parvati und ihren zwei Kindern, Ganesha und Kartikeya. In seinen wilden Formen wird er oft dargestellt, wie er Dämonen besiegt oder tötet.
Er wird in der rechten Ecke mit seinen üblichen Attributen und einem Heiligenschein (Prabhavali) hinter sich dargestellt.
- Ganesha: der Gott mit dem Elefantenkopf, der Hindernisse beseitigt, der Sohn von Shiva und der Göttin Parvati. Traditionell sitzt er an der linken Seite.
- Shiva-Lingam: das phallusförmige, abstrakte Symbol für den Gott Shiva
- Nandi: der heilige Stier und treue Reittier (Vahana) und Wächter Shivas, daliegend vor dem Lingam.
- Eine sitzende Gottheit/Begleiterin auf der rechten Seite.
- Mushika, die heilige Maus/Ratte, die als Reittier des Gottes Ganesha dient. Die kleine, flinke Maus symbolisiert das Ego, das Verlangen und die ständige Rastlosigkeit des menschlichen Geistes. Dass der große Gott Ganesha auf dieser Maus reitet, zeigt, dass Weisheit und Intellekt die Kontrolle über diese niedrigeren Triebe und Begierden haben.
- Modak, eine süße Opfergabe, auf die Ganesha verrückt ist. Diese kleine, kompakte Ansammlung wird vorne auf der Plattform dargestellt.
Das Objekt wurde nach der traditionellen Lost-Wax-Methode (Cire perdue) hergestellt und besitzt eine schöne, schichtige dunkelgrüne Patina. Die Gesichtszüge der Figuren zeigen die charakteristische weiche Abnutzung, die durch jahrzehntelanges rituelles Berühren und Salben während der Gebete entstanden ist, was von der devotionellen Geschichte dieses Objekts zeugt.
Keine moderne Reproduktion, ein reines Sammlerstück für Liebhaber frühindischer und asiatischer Bronzen.
Zustand:
In gutem antikem Zustand, passend zu Alter und ritueller Nutzung. Keine strukturellen Brüche oder Restaurierungen.
Herkunftsland: Südindien
Zeitraum: 19. Jahrhundert (1820 – 1890)
Abmessungen:
Breite: 11,5 cm / Tiefe: 12 cm / Höhe: 8,5 cm
Gewicht: 1,34 kg
Beschreibung:
Ein antikes und seltens komplettes bronzenes Haushaltsaltar (ein sogenannter Panchayatana Vigraha bzw. Shaivitischer Altar) aus dem Indien des 19. Jahrhunderts. Dieser Altar wurde für die persönliche, tägliche Verehrung (Puja) verwendet.
Der Altar zeigt die wichtigsten Elemente der Shaiviten-Ikonografie, gegossen auf einer quadratischen Plattform mit erhobenen Rändern.
Er enthält folgenden Figuren und Darstellungen:
- Shiva (Sanskrit: Śiva, wörtlich: „der Wohlwollende“ oder „der Gütige“), einer der zentralen Gottheiten im Hinduismus. In der shaivitischen Tradition ist Shiva der höchste Herrscher, der das Universum erschafft, schützt und transformiert. Innerhalb der Trimurti, der hinduistischen Dreieinigkeit, zu der auch Brahma und Vishnu gehören, ist Shiva als „Zerstörer“ bekannt.
Shiva kennt viele Aspekte, sowohl gutmütige als auch furchterregende. In seinen freundlichen Erscheinungsformen wird er als allwissender Yogi dargestellt, der als Askese in Kailasa lebt, aber auch als Familienvater mit seiner Frau Parvati und ihren zwei Kindern, Ganesha und Kartikeya. In seinen wilden Formen wird er oft dargestellt, wie er Dämonen besiegt oder tötet.
Er wird in der rechten Ecke mit seinen üblichen Attributen und einem Heiligenschein (Prabhavali) hinter sich dargestellt.
- Ganesha: der Gott mit dem Elefantenkopf, der Hindernisse beseitigt, der Sohn von Shiva und der Göttin Parvati. Traditionell sitzt er an der linken Seite.
- Shiva-Lingam: das phallusförmige, abstrakte Symbol für den Gott Shiva
- Nandi: der heilige Stier und treue Reittier (Vahana) und Wächter Shivas, daliegend vor dem Lingam.
- Eine sitzende Gottheit/Begleiterin auf der rechten Seite.
- Mushika, die heilige Maus/Ratte, die als Reittier des Gottes Ganesha dient. Die kleine, flinke Maus symbolisiert das Ego, das Verlangen und die ständige Rastlosigkeit des menschlichen Geistes. Dass der große Gott Ganesha auf dieser Maus reitet, zeigt, dass Weisheit und Intellekt die Kontrolle über diese niedrigeren Triebe und Begierden haben.
- Modak, eine süße Opfergabe, auf die Ganesha verrückt ist. Diese kleine, kompakte Ansammlung wird vorne auf der Plattform dargestellt.
Das Objekt wurde nach der traditionellen Lost-Wax-Methode (Cire perdue) hergestellt und besitzt eine schöne, schichtige dunkelgrüne Patina. Die Gesichtszüge der Figuren zeigen die charakteristische weiche Abnutzung, die durch jahrzehntelanges rituelles Berühren und Salben während der Gebete entstanden ist, was von der devotionellen Geschichte dieses Objekts zeugt.
Keine moderne Reproduktion, ein reines Sammlerstück für Liebhaber frühindischer und asiatischer Bronzen.
Zustand:
In gutem antikem Zustand, passend zu Alter und ritueller Nutzung. Keine strukturellen Brüche oder Restaurierungen.
