Eine große chinesische 'Dragon' Dayazhai-Stil vergoldete Fischschale (Aquarium) - Porzellan - China - Qing-Dynastie (大清), späte 19. Jahrhundert, Guangxu-Periode (1875–1908, 光緒)






Studierte asiatische Kunst und Kunstmarktmanagement; forschte in Taipeh; arbeitete in Auktionshäusern.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine einzigartige chinesische Dayazhai-Stil vergoldete „Dragons“-Fischschale. China, Qing-Dynastie (大清), 19. Jahrhundert, Guangxu-Periode (1875–1908, 光緒). Sehr selten, insbesondere in solch großen Abmessungen!
Eine bemerkenswerte und feine Fischschale im Dayazhai-Stil, verziert mit leuchtenden Emaillen; die Außenfläche zeigt zwei Vier-Kralle-Drachen, die zwischen Pfingstrosen vor gelbem Grund fliegen. Details (wie die Drachen-Schuppen) sind mit Blattgold hervorgehoben. Alles unter einem breiten Band von Ruyi-Kopfplatten mit Blumenschlingen, gefolgt von einem meanderförmigen Band. Speerförmige Zierleisten unter dem oberen Rand. Band aus Blumen auf türkis gecracktem Eisgrund über dem Fußrand. Mund mit vier eisennachroten Blumenschlingen. Inneres mit fünf eisennachroten Fischen und Wasserpflanzen. Rand des oberen Randes vergoldet.
Dimensionen: Höhe - 24 cm; Durchmesser - 25,5 cm. Gewicht - 3121 g.
Provenienz: Deutsche Privatsammlung, Raum Stuttgart.
Taglichtaufnahmen beigefügt.
Zustandsbericht: Nur feine Haarrisse in der Wand. Keine weiteren Schäden, keine Absplitterungen, keine Restaurierungen. Geringe Abnutzung an der bemalten Dekoration und der Vergoldung. Geringe Brennfehler möglich. Bitte die Bilder für Details beachten.
Der Drache ist vermutlich das bedeutendste Motiv im chinesischen keramischen Dekorationsrepertoire und symbolisiert imperialer Macht. Während der Song-Periode wurde das Drachenmotiv als archaischer Chilong-Typ verwendet, mit drei großen Krallen, relativ isoliert angeordnet, wodurch der schlanke, schlangenähnliche Körper maximale Wirkung erhielt. Dies setzte sich während der Yuan-Dynastie fort, wobei der Drache sich zum eher „reiferen“ Typ entwickelt hatte, mit charakteristischem stumpfen Nasenrücken, angestrengten Augen unter fransigen Wimpern, ausgeprägten antler-ähnlichen Hörnern und dichten Locken, die von unter dem Hals hervorkommen und in hohe Frisuren fließen. In der frühen Ming-Periode blieb der Drache typischerweise von umliegender Dekoration unverborgen, seien es Wolken, Flammen oder Laub, und behielt seinen ganzen Körper als dominante visuelle Einheit.
Weltweite Lieferung mit Online-Tracking. Lieferung in der EU nur per Kurier!"
Eine einzigartige chinesische Dayazhai-Stil vergoldete „Dragons“-Fischschale. China, Qing-Dynastie (大清), 19. Jahrhundert, Guangxu-Periode (1875–1908, 光緒). Sehr selten, insbesondere in solch großen Abmessungen!
Eine bemerkenswerte und feine Fischschale im Dayazhai-Stil, verziert mit leuchtenden Emaillen; die Außenfläche zeigt zwei Vier-Kralle-Drachen, die zwischen Pfingstrosen vor gelbem Grund fliegen. Details (wie die Drachen-Schuppen) sind mit Blattgold hervorgehoben. Alles unter einem breiten Band von Ruyi-Kopfplatten mit Blumenschlingen, gefolgt von einem meanderförmigen Band. Speerförmige Zierleisten unter dem oberen Rand. Band aus Blumen auf türkis gecracktem Eisgrund über dem Fußrand. Mund mit vier eisennachroten Blumenschlingen. Inneres mit fünf eisennachroten Fischen und Wasserpflanzen. Rand des oberen Randes vergoldet.
Dimensionen: Höhe - 24 cm; Durchmesser - 25,5 cm. Gewicht - 3121 g.
Provenienz: Deutsche Privatsammlung, Raum Stuttgart.
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Zustandsbericht: Nur feine Haarrisse in der Wand. Keine weiteren Schäden, keine Absplitterungen, keine Restaurierungen. Geringe Abnutzung an der bemalten Dekoration und der Vergoldung. Geringe Brennfehler möglich. Bitte die Bilder für Details beachten.
Der Drache ist vermutlich das bedeutendste Motiv im chinesischen keramischen Dekorationsrepertoire und symbolisiert imperialer Macht. Während der Song-Periode wurde das Drachenmotiv als archaischer Chilong-Typ verwendet, mit drei großen Krallen, relativ isoliert angeordnet, wodurch der schlanke, schlangenähnliche Körper maximale Wirkung erhielt. Dies setzte sich während der Yuan-Dynastie fort, wobei der Drache sich zum eher „reiferen“ Typ entwickelt hatte, mit charakteristischem stumpfen Nasenrücken, angestrengten Augen unter fransigen Wimpern, ausgeprägten antler-ähnlichen Hörnern und dichten Locken, die von unter dem Hals hervorkommen und in hohe Frisuren fließen. In der frühen Ming-Periode blieb der Drache typischerweise von umliegender Dekoration unverborgen, seien es Wolken, Flammen oder Laub, und behielt seinen ganzen Körper als dominante visuelle Einheit.
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