Statue, 34 cm! Krishna - late 19th c. - South India - 34 cm - Terracotta, Polychromie






Studierte asiatische Kunst und Kunstmarktmanagement; forschte in Taipeh; arbeitete in Auktionshäusern.
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Indien — Krishna, eine polychromierte Terrakotta-Figur aus dem späten 19. Jahrhundert Südindien, 34 cm hoch, mit dem Titel '34 cm! Krishna - late 19th c. - South India'.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Krishna
Osten oder Süden Indiens, 19. Jahrhundert
Unpolychromierte Terrakotta
H. 34 × 12 × 10 cm
Votivfigur in polychromierter Terrakotta, die Krishna darstellt, stehend in einer frontal leicht gebeugten Haltung, die Füße ruhen auf einer ovalen Terrasse, getragen von einem zylindrischen Mouldersockel.
Die Gottheit erscheint in den Zügen eines jungen, reich geschmückten Prinzen. Das Gesicht, mit weichen, idealisierten Zügen, wird von welligem Haar eingerahmt, das über die Schultern fällt. Es trägt eine hohe, elaborierte Krone, seitlich verziert mit einem bedeutenden Motiv, das einer Pfauenfeder ähnelt – ein ikonografisches Attribut von Krishna.
Der Oberkörper ist mit einer üppigen Ornementik aus Halsketten, Anhängern und Brustornamenten bedeckt. Zwei lange Girlanden umranden die Figur. Der Gott trägt ein Dhoti mit zahlreichen tief modellierten Falten, am Gürtel kunstvoll befestigt, während ein langes rotes Tuch die Schultern umhüllt und beidseitig des Körpers herabfällt. Die linke Hand ruht auf der Hüfte, die rechte hängt locker entlang des Körpers.
Die Skulptur zeichnet sich vor allem durch das Vorhandensein einer reichen alten Polychromie aus, die Türkis, scharlachrot, Cremeweiß, Gelb, Braun und Goldakzente kombiniert. Die Oberfläche zeigt ein dichtes Netzwerk von Rissen sowie zahlreiche Fehlstellen, die die Terrakotta sichtbar lassen, was der Gesamtkomposition eine besonders expressive Patina verleiht. Die Rückseite, nüchterner behandelt, setzt dennoch die Modellierung des Gewandes, der Haarpracht und der Hauptvolumina fort. Die hohle Basis zeugt vom Herstellungsverfahren der Skulptur.
Diese Darstellung von Krishna gehört zur Tradition der polychromen devotionalen Bildnisse Indiens aus dem 19. Jahrhundert und dem frühen 20. Jahrhundert, in denen der Reichtum an Kleidung, Schmuck und Farben dazu dient, den göttlichen und princes-senhaften Charakter der Figur zu manifes-ieren.
Erhaltungszustand: starke Rissbildung der alten Polychromie, mit deutlichen Abnutzungsspuren, Abhebungen und Lücken, kleine Absplitterungen und alters- bzw. nutzungsbedingte Beschädigungen. Trotz dieser Oberflächenveränderungen bewahrt die Skulptur eine vollständige Silhouette sowie eine bemerkenswerte dekorative und devotionsbezogene Präsenz.
Provenienz: Kanaka The Collection, Portugal
Versand mit UPS und Versicherung
Der Verkäufer stellt sich vor
Krishna
Osten oder Süden Indiens, 19. Jahrhundert
Unpolychromierte Terrakotta
H. 34 × 12 × 10 cm
Votivfigur in polychromierter Terrakotta, die Krishna darstellt, stehend in einer frontal leicht gebeugten Haltung, die Füße ruhen auf einer ovalen Terrasse, getragen von einem zylindrischen Mouldersockel.
Die Gottheit erscheint in den Zügen eines jungen, reich geschmückten Prinzen. Das Gesicht, mit weichen, idealisierten Zügen, wird von welligem Haar eingerahmt, das über die Schultern fällt. Es trägt eine hohe, elaborierte Krone, seitlich verziert mit einem bedeutenden Motiv, das einer Pfauenfeder ähnelt – ein ikonografisches Attribut von Krishna.
Der Oberkörper ist mit einer üppigen Ornementik aus Halsketten, Anhängern und Brustornamenten bedeckt. Zwei lange Girlanden umranden die Figur. Der Gott trägt ein Dhoti mit zahlreichen tief modellierten Falten, am Gürtel kunstvoll befestigt, während ein langes rotes Tuch die Schultern umhüllt und beidseitig des Körpers herabfällt. Die linke Hand ruht auf der Hüfte, die rechte hängt locker entlang des Körpers.
Die Skulptur zeichnet sich vor allem durch das Vorhandensein einer reichen alten Polychromie aus, die Türkis, scharlachrot, Cremeweiß, Gelb, Braun und Goldakzente kombiniert. Die Oberfläche zeigt ein dichtes Netzwerk von Rissen sowie zahlreiche Fehlstellen, die die Terrakotta sichtbar lassen, was der Gesamtkomposition eine besonders expressive Patina verleiht. Die Rückseite, nüchterner behandelt, setzt dennoch die Modellierung des Gewandes, der Haarpracht und der Hauptvolumina fort. Die hohle Basis zeugt vom Herstellungsverfahren der Skulptur.
Diese Darstellung von Krishna gehört zur Tradition der polychromen devotionalen Bildnisse Indiens aus dem 19. Jahrhundert und dem frühen 20. Jahrhundert, in denen der Reichtum an Kleidung, Schmuck und Farben dazu dient, den göttlichen und princes-senhaften Charakter der Figur zu manifes-ieren.
Erhaltungszustand: starke Rissbildung der alten Polychromie, mit deutlichen Abnutzungsspuren, Abhebungen und Lücken, kleine Absplitterungen und alters- bzw. nutzungsbedingte Beschädigungen. Trotz dieser Oberflächenveränderungen bewahrt die Skulptur eine vollständige Silhouette sowie eine bemerkenswerte dekorative und devotionsbezogene Präsenz.
Provenienz: Kanaka The Collection, Portugal
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