Altrömisch, Kaiserreich Metalllegierung Außerordentlich gut erhaltenes Siegel – Acht Serpentes & Draco-Symbolik – Antoninische Tradition, (Ohne mindestpreis)

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Ruth Garrido Vila
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Antikes römisches Siegelstempel der Kaiserzeit, außergewöhnlich gut erhalten, ca. 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr., Metalllegierung, acht Schlangen und Draco-Symbolik, Abmessungen 12,79 × 17,30 mm, Gewicht 9,29 g.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Trage Stück Geschichte, nicht nur Schmuck

Außergewöhnlich gut erhaltenes römisches Imperialseal – Acht Serpentes & Draco-Symbolik – Antoninische Tradition, ca. 2. bis 3. Jh. n. Chr.

Objektart: Siegelabdruck
Kultur: Römisches Kaiserreich
Periode: ca. 2. bis 3. Jh. n. Chr.
Material: Metalllegierung,
Ikonografie: Acht Serpentes
Symbolischer Kontext: Serpens – Draco – Draconarius – Auctoritas – Apotropäische Abwehr

Abmessungen:
Höhe: 12,79 mm ±
Breite: 17,30 mm ±
Gewicht: 9,29 g ±

-Cultural and Iconographic Assessment Certificate: auf Anfrage vor Versand (PDF-Format)
-Alle Sendungen werden vollständig versichert versendet
-Während der Fotografie wurde eine warmtonige Beleuchtung verwendet, die an die Ausstellungsbeleuchtung im Museum erinnert, um die Oberflächenstrukturen und den historischen Charakter des Objekts auf natürliche Weise zu betonen.
-Der in den Fotografien gezeigte Suspensionsschnüre, Verbinder und weiteres Ausstellungszubehör dienen ausschließlich Präsentationszwecken und gehören nicht zum Objekt.

Beschreibung
Ein massives Siegel aus Metalllegierung, charakterisiert durch eine ungewöhnliche Matrix, die aus acht stilisierten serpentinischen Formen besteht und in einer dichten radialen Komposition angeordnet ist. Das wiederholte Serpens-Motiv erzeugt ein miteinander verbundenes symbolisches Feld, das zoomorphische Bildsprache mit einer stark geordneten geometrischen Struktur verbindet.

Die Schlange nahm eine bedeutende Stellung in der römischen visuellen und religiösen Kultur ein; sie trug Verbindungen zu Schutz, Erneuerung, dem Genius, Salus und der chthonischen Sphäre. Im militärischen Umfeld der Kaiserzeit erlangte serpentinische Bildsprache durch den Draco, die dragonen- oder schlangenähnliche Standarte, die insbesondere mit der römischen Kavallerie assoziiert war und vom Draconarius getragen wurde, zusätzliche Bedeutung.

Diese militärische Verbindung wird besonders in der Antoninischen Zeit relevant. Zur Herrschaft von Marcus Aurelius (AD 161–180) erscheinen Darstellungen im Zusammenhang mit der römischen Verwendung des Dracos in archäologischen und monumentalen Dokumentationen. Der Portonaccio-Sarkophag aus seiner Herrschaft bewahrt einige der frühesten Darstellungen, die als Dracones interpretiert wurden und von römischen Truppen getragen wurden. Das Motiv nahm somit eine zunehmend erkennbare Position im visuellen Vokabular römischer militärischer Identität, auctoritas und kriegerischer Macht ein.

Vor diesem Hintergrund können die acht ineinander verflochtenen Schlangenformen auf dem vorliegenden Siegel vorsichtig innerhalb des breiteren symbolischen Umfelds betrachtet werden, in dem Serpens- und Draco-Bildsprache Schutz, Autorität und Macht vermittelt. Das Fehlen eines kaiserlichen Porträts, einer Inschrift oder Titulatur erlaubt keine Attribution an Marcus Aurelius oder an einen bestimmten Militärbefehlshaber; der Antoninische Vergleich bietet stattdessen einen signifikanten chronologischen und ikonografischen Kontext für das Motiv.

Das tief ausgearbeitete Matrix blieb in bemerkenswert starkem Zustand erhalten, mit umfangreicher dunkelbraun-grüner Patina, mineralischen Anreicherungen und ungewöhnlich klarer Definition der serpentinischen Komposition.

Aus stilistischer und ikonografischer Sicht lässt sich das Objekt vorsichtig innerhalb der römisch-imperialen Tradition einordnen, ca. 2. bis 3. Jh. n. Chr., wobei die Entwicklung der Draco-Symbolik während der Antoninischen Periode einen besonders bemerkenswerten vergleichenden Rahmen bietet.

Informationen
Die Präsentation und der Verkaufsprozess erfolgen im Einklang mit den Grundsätzen der Transparenz, wissenschaftlicher Konsistenz und guten Glaubens. Innerhalb dieses Rahmens wird kein Objekt wissentlich als Kopie oder Imitat präsentiert.

Das Objekt wurde mit hochauflösender Bildgebung dokumentiert. Seine physische Struktur und Form bleiben unverändert, und nur begrenzte Farbtonanpassungen wurden vorgenommen, um visuelle Genauigkeit sicherzustellen.

Da hochauflösende Bildgebung die Wahrnehmung des Maßstabs beeinflussen kann, sollten potenzielle Bewertungen die Bilder in Verbindung mit den angegebenen Maßen berücksichtigen.

Alle Aussagen zu Datierung, beabsichtigter Funktion, symbolischer Interpretation und Materialidentifikation stellen hochwahrscheinlich akademische Bewertungen dar, basierend auf typologischen Analysen, vergleichbaren Beispielen aus Museumsbeständen und fachlicher Einschätzung. Eine endgültige Verifizierung wäre durch fortgeschrittene Laboranalysen erforderlich, was den Rahmen des Verkaufsprozesses sprengen würde.

Auf Anfrage vor dem Versand kann ein im Namen des Käufers ausgestelltes Eigentumsdokument zusammen mit einem unabhängigen Expertengutachten im PDF-Format vorgelegt werden.

Trage Stück Geschichte, nicht nur Schmuck

Außergewöhnlich gut erhaltenes römisches Imperialseal – Acht Serpentes & Draco-Symbolik – Antoninische Tradition, ca. 2. bis 3. Jh. n. Chr.

Objektart: Siegelabdruck
Kultur: Römisches Kaiserreich
Periode: ca. 2. bis 3. Jh. n. Chr.
Material: Metalllegierung,
Ikonografie: Acht Serpentes
Symbolischer Kontext: Serpens – Draco – Draconarius – Auctoritas – Apotropäische Abwehr

Abmessungen:
Höhe: 12,79 mm ±
Breite: 17,30 mm ±
Gewicht: 9,29 g ±

-Cultural and Iconographic Assessment Certificate: auf Anfrage vor Versand (PDF-Format)
-Alle Sendungen werden vollständig versichert versendet
-Während der Fotografie wurde eine warmtonige Beleuchtung verwendet, die an die Ausstellungsbeleuchtung im Museum erinnert, um die Oberflächenstrukturen und den historischen Charakter des Objekts auf natürliche Weise zu betonen.
-Der in den Fotografien gezeigte Suspensionsschnüre, Verbinder und weiteres Ausstellungszubehör dienen ausschließlich Präsentationszwecken und gehören nicht zum Objekt.

Beschreibung
Ein massives Siegel aus Metalllegierung, charakterisiert durch eine ungewöhnliche Matrix, die aus acht stilisierten serpentinischen Formen besteht und in einer dichten radialen Komposition angeordnet ist. Das wiederholte Serpens-Motiv erzeugt ein miteinander verbundenes symbolisches Feld, das zoomorphische Bildsprache mit einer stark geordneten geometrischen Struktur verbindet.

Die Schlange nahm eine bedeutende Stellung in der römischen visuellen und religiösen Kultur ein; sie trug Verbindungen zu Schutz, Erneuerung, dem Genius, Salus und der chthonischen Sphäre. Im militärischen Umfeld der Kaiserzeit erlangte serpentinische Bildsprache durch den Draco, die dragonen- oder schlangenähnliche Standarte, die insbesondere mit der römischen Kavallerie assoziiert war und vom Draconarius getragen wurde, zusätzliche Bedeutung.

Diese militärische Verbindung wird besonders in der Antoninischen Zeit relevant. Zur Herrschaft von Marcus Aurelius (AD 161–180) erscheinen Darstellungen im Zusammenhang mit der römischen Verwendung des Dracos in archäologischen und monumentalen Dokumentationen. Der Portonaccio-Sarkophag aus seiner Herrschaft bewahrt einige der frühesten Darstellungen, die als Dracones interpretiert wurden und von römischen Truppen getragen wurden. Das Motiv nahm somit eine zunehmend erkennbare Position im visuellen Vokabular römischer militärischer Identität, auctoritas und kriegerischer Macht ein.

Vor diesem Hintergrund können die acht ineinander verflochtenen Schlangenformen auf dem vorliegenden Siegel vorsichtig innerhalb des breiteren symbolischen Umfelds betrachtet werden, in dem Serpens- und Draco-Bildsprache Schutz, Autorität und Macht vermittelt. Das Fehlen eines kaiserlichen Porträts, einer Inschrift oder Titulatur erlaubt keine Attribution an Marcus Aurelius oder an einen bestimmten Militärbefehlshaber; der Antoninische Vergleich bietet stattdessen einen signifikanten chronologischen und ikonografischen Kontext für das Motiv.

Das tief ausgearbeitete Matrix blieb in bemerkenswert starkem Zustand erhalten, mit umfangreicher dunkelbraun-grüner Patina, mineralischen Anreicherungen und ungewöhnlich klarer Definition der serpentinischen Komposition.

Aus stilistischer und ikonografischer Sicht lässt sich das Objekt vorsichtig innerhalb der römisch-imperialen Tradition einordnen, ca. 2. bis 3. Jh. n. Chr., wobei die Entwicklung der Draco-Symbolik während der Antoninischen Periode einen besonders bemerkenswerten vergleichenden Rahmen bietet.

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Da hochauflösende Bildgebung die Wahrnehmung des Maßstabs beeinflussen kann, sollten potenzielle Bewertungen die Bilder in Verbindung mit den angegebenen Maßen berücksichtigen.

Alle Aussagen zu Datierung, beabsichtigter Funktion, symbolischer Interpretation und Materialidentifikation stellen hochwahrscheinlich akademische Bewertungen dar, basierend auf typologischen Analysen, vergleichbaren Beispielen aus Museumsbeständen und fachlicher Einschätzung. Eine endgültige Verifizierung wäre durch fortgeschrittene Laboranalysen erforderlich, was den Rahmen des Verkaufsprozesses sprengen würde.

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Details

Kultur
Altrömisch, Kaiserreich
Jahrhundert/ Zeitraum
c. 2nd–3rd Century AD
Name of object
Exceptionally Well-Preserved Seal – Eight Serpentes & Draco Symbolism – Antonine Tradition, c.
Erworben von
Privatsammlung
Jahr des Erwerbs
1996
Material
Metal Alloy
Erwerbsland
Deutschland
Zustand
Hervorragend
Vorbesitzer erworben von
Auktionshaus
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
2026
Vorbesitzer – Erwerbsland
Deutschland
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Ja
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
143
Verkaufte Objekte
96,88 %
Privat

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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.

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