Ahnenstatue der Fang Ntumu - Gabun






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herkunft. Gabun
Stammesname. Fang
Material. Holz
Maße. 46 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 Std.
Dieses Stück weist die für eine Fang-Ntumu-Reliquiarfigur typischen morphologischen und stilistischen Merkmale auf (aus Gabun, Kamerun oder Äquatorialguinea).
Hier eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Bestandteile:
Morphologie und Aufbau
Typologie: Es handelt sich um eine Reliquiarfigur (oft eyema bieri genannt), die dazu bestimmt ist, den Behälter (nsek bieri) mit den Gebeinen bedeutender Vorfahren zu bekrönen.
Körperhaltung: Die Statue ist in einer hieratischen und symmetrischen Haltung dargestellt. Die Arme sind vor dem Oberkörper angewinkelt, die Hände treffen sich auf Höhe des Bauches, um ein Attribut zu halten oder darauf hinzuweisen. Die Beine sind angewinkelt und kurz, was der Skulptur ihren charakteristisch gedrungenen Stand verleiht.
Komposition der Volumen: Das Werk spielt mit einem ausgeprägten Kontrast zwischen klaren geometrischen Formen (dem zylindrischen, röhrenförmigen Körper) und kugeligen oder gerundeten Volumen (Waden, Oberschenkel und Schultern).
Analyse der stilistischen Details
Kopf und Frisur:
Das Gesicht ist herzförmig und wird von einer gewölbten, vorstehenden Stirn überragt, die typisch für den Fang-Stil ist.
Die halb geschlossenen oder gesenkten Augen sind durch mandelförmige Einschnitte markiert. Die Nase ist schmal und gerade, der Mund als feiner horizontaler Schlitz dargestellt.
Die Frisur ist aufwendig gestaltet: Sie weist einen mittigen sagittalen Kamm auf (Ohrschmuck oder Kopfschmuck eines Kriegers oder Würdenträgers), der von der Stirn bis zum Nacken verläuft, von seitlichen Volumen eingerahmt wird und sich hinten in einer trapezförmigen, auf den Nacken herabfallenden Frisur fortsetzt.
Oberkörper und Schmuck:
Die Brust trägt deutlich abgesetzte, kegelförmige und spitze Brüste.
Die Statue ist mit zwei Reihen roter Röhrenperlen geschmückt: Die eine liegt als Halskette am Halsansatz, die andere umschließt die Taille oder den oberen Hüftbereich.
In der Mitte des Bauches ist ein hervorstehender, ausgeprägter Nabel zu sehen.
Patina und Materialien:
Das Holz weist an den oberen Partien (Gesicht, Oberkörper) eine warme, glänzende braune Patina auf, die von rituellem Gebrauch und Einreibungen mit Palmöl zeugt.
Die unteren Partien (Beine und Füße) zeigen eine trockenere Gebrauchspatina mit Abnutzungsspuren, Rissen und Alterungsspuren, die die Authentizität des Stücks unterstreichen.
Dieses Stück bringt zugleich die Gelassenheit, Wachsamkeit und spirituelle Kraft zum Ausdruck, die den schützenden Vorfahren in der Fang-Kultur zugeschrieben werden.
Herkunft. Gabun
Stammesname. Fang
Material. Holz
Maße. 46 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 Std.
Dieses Stück weist die für eine Fang-Ntumu-Reliquiarfigur typischen morphologischen und stilistischen Merkmale auf (aus Gabun, Kamerun oder Äquatorialguinea).
Hier eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Bestandteile:
Morphologie und Aufbau
Typologie: Es handelt sich um eine Reliquiarfigur (oft eyema bieri genannt), die dazu bestimmt ist, den Behälter (nsek bieri) mit den Gebeinen bedeutender Vorfahren zu bekrönen.
Körperhaltung: Die Statue ist in einer hieratischen und symmetrischen Haltung dargestellt. Die Arme sind vor dem Oberkörper angewinkelt, die Hände treffen sich auf Höhe des Bauches, um ein Attribut zu halten oder darauf hinzuweisen. Die Beine sind angewinkelt und kurz, was der Skulptur ihren charakteristisch gedrungenen Stand verleiht.
Komposition der Volumen: Das Werk spielt mit einem ausgeprägten Kontrast zwischen klaren geometrischen Formen (dem zylindrischen, röhrenförmigen Körper) und kugeligen oder gerundeten Volumen (Waden, Oberschenkel und Schultern).
Analyse der stilistischen Details
Kopf und Frisur:
Das Gesicht ist herzförmig und wird von einer gewölbten, vorstehenden Stirn überragt, die typisch für den Fang-Stil ist.
Die halb geschlossenen oder gesenkten Augen sind durch mandelförmige Einschnitte markiert. Die Nase ist schmal und gerade, der Mund als feiner horizontaler Schlitz dargestellt.
Die Frisur ist aufwendig gestaltet: Sie weist einen mittigen sagittalen Kamm auf (Ohrschmuck oder Kopfschmuck eines Kriegers oder Würdenträgers), der von der Stirn bis zum Nacken verläuft, von seitlichen Volumen eingerahmt wird und sich hinten in einer trapezförmigen, auf den Nacken herabfallenden Frisur fortsetzt.
Oberkörper und Schmuck:
Die Brust trägt deutlich abgesetzte, kegelförmige und spitze Brüste.
Die Statue ist mit zwei Reihen roter Röhrenperlen geschmückt: Die eine liegt als Halskette am Halsansatz, die andere umschließt die Taille oder den oberen Hüftbereich.
In der Mitte des Bauches ist ein hervorstehender, ausgeprägter Nabel zu sehen.
Patina und Materialien:
Das Holz weist an den oberen Partien (Gesicht, Oberkörper) eine warme, glänzende braune Patina auf, die von rituellem Gebrauch und Einreibungen mit Palmöl zeugt.
Die unteren Partien (Beine und Füße) zeigen eine trockenere Gebrauchspatina mit Abnutzungsspuren, Rissen und Alterungsspuren, die die Authentizität des Stücks unterstreichen.
Dieses Stück bringt zugleich die Gelassenheit, Wachsamkeit und spirituelle Kraft zum Ausdruck, die den schützenden Vorfahren in der Fang-Kultur zugeschrieben werden.
