Mittelalter, Epoche der Kreuzritter Bronze Europäischer Fingerring mit Edelsteinbesatz und großem, tiefrotem Cabochon – Anulus Gemmatus – ca. (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Europeanischer Gem-Set Finger Ring mit großem tiefrotem Cabochon, ein Anulus Gemmatus aus der mittelalterlichen europäischen Tradition (ca. 12.–15. Jahrhundert), aus einer Metalllegierung (wahrscheinlich Bronze) mit dekorativen offenen Schultern und erhobenem Zylinder, Größe EU 55 / US 7, in ausgezeichnetem Zustand und aus Deutschland stammend, ursprünglich über eine Auktion erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Trage Stück Geschichte, nicht nur Schmuck
Europäischer diamantenbesetzter Finger-Ring mit großem tiefrotem Cabochon – Anulus Gemmatus – ca. 12.–15. Jahrhundert n. Chr.
Objektart: Diamant- bzw. Edelsteinbesetzter Fingerring (Anulus Gemmatus)
Kultur: Mittelalterliches Europa
Periode: ca. 12.–15. Jahrhundert n. Chr. (stilistische Zuschreibung)
Material: Metalllegierung, Wahrscheinlich Bronze
Stein / Einsatz: Tiefroter Cabochon — Möglicherweise roter Glas, Almandin-Granat, roter Chalzedon oder ein anderes durchscheinendes rotes Hartstein
Technik: Guss und handveredelt; dekorative Gravur, Öffnung und Mehrfach-Krallenfassung
Fassung: Hoch gelegenes rundes Bezels (Castellum) mit mehreren Halteklauen (Ungues)
Dekoration: Ornamentale Freiform-Schultern, erhobene lineare Motive und diagonales Muster des Bezels
Symbolik: Virtus, Fortitudo et Vita — Tugend, Mut und Leben
Maße:
Ringenhöhe : 22,54 mm ±
Außendurchmesser : 21,30 mm ±
Innendurchmesser : 17,50 mm ±
Gewicht: 2,08 g
Größenumrechnung Ring
EU: 55
US: O
UK: 7¼
Zertifikat einer kulturellen und ikonografischen Bewertung kann auf PDF-Format vor dem Versand angefordert werden; jede Sendung ist vollständig versichert; die Fotos wurden unter warmem, museum-inspirierendem Licht aufgenommen, um die Oberfläche und den historischen Charakter des Objekts natürlich zu präsentieren; und jegliche an den Abbildungen sichtbaren Schnüre, Befestigungsringe oder anderes Zubehör dienen ausschließlich als Displays und sind nicht im Artefakt enthalten.
Beschreibung
Dieser ringförmige Ring im mittelalterlichen Stil zeichnet sich durch eine markante runde Fassung aus, die einen großen, tiefroten, translucenter Cabochon enthält, der innerhalb einer erhöhten Bezels durch mehrere vorspringende Krallen gesichert ist. Die substanziöse Fassung, der vergleichsweise schmale Ringstab und die elaboriert dekorierten Schultern entsprechen der breiten Tradition der europäischen anuli gemmati, in der der zentrale Gemma den hauptsächlichen visuellen Fokus des Rings bildet.
Der rote Einschnitt ist besonders auffällig. Seine reiche Karmesinfarbe, Durchscheinkraft und glatte, abgerundete Oberfläche deuten auf mehrere mögliche Materialidentifikationen hin. Roter Glas oder Glaspaste (vitrum rubrum) stellt eine wichtige Möglichkeit dar, während Granat, insbesondere Almandin (granatus), roter Chalzedon oder ein anderer translucenter roter Hartstein ebenfalls in Betracht gezogen werden können. Die sichtbare Oberfläche zeigt feine Kratzer und Unregelmäßigkeiten, die auf Gebrauch hindeuten; jedoch lässt sich die genaue Zusammensetzung durch rein fotografische Untersuchung allein nicht festlegen.
Im mittelalterlichen ars gemmaria wurden rote Edelsteine wegen ihrer visuellen Intensität geschätzt und in verschiedenen historischen Kontexten mit Konzepten wie virtus (Stärke oder Tugend), fortitudo (Mut) und vita (Leben) assoziiert. Diese Verbindungen liefern einen breiteren kulturellen Kontext für die Verwendung roter Steine in mittelalterlichem Schmuck, ohne eine spezifische symbolische Funktion für diesen einzelnen Ring festzulegen.
Die Konstruktion ist ebenfalls bemerkenswert. Die zentrale Einsatzzelle ist von einer tiefen runden Bezels umschlossen, die von einem fein artikulierten, diagonalen Rand eingefasst wird. Mehrere unregelmäßig geformte Krallen ragen über den Cabochon hinaus, sichern ihn in der Fassung und erzeugen eine markante architektonische Erscheinung.
Die Schultern zeigen verlängerte dekorative Elemente mit Freiform-Details, erhobenen linearen Ornamenten und wiederholten diagonalen Eindrücken entlang der äußeren Kanten. Ihre symmetrische Anordnung schafft einen visuellen Übergang zwischen der massiven Bezelsfassung und dem relativ schmalen, unmarkteten unteren Ringteil.
Die Metalloberfläche weist eine warme kupferbraune Farbe mit dunkleren Bereichen, unregelmäßigen Ablagerungen und sichtbaren Abnutzungsspuren auf. Diese Merkmale tragen zum gealterten Erscheinungsbild des Objekts bei, obwohl die genaue Legierung, das Herstellungsdatum und die Authentizität einer direkten Untersuchung bedürfen.
Der Ring behält seine hauptsächlichen Strukturelemente, einschließlich der Ringführung, der dekorierten Schultern, der erhobenen Bezels, der einzelnen Halteklauen und des markanten roten Einschnitts. Oberflächenabnutzung ist besonders am Cabochon sichtbar, während das Metall Bereiche der Entfärbung und angesammelte Ablagerungen zeigt.
Insgesamt präsentiert das Objekt die visuellen Merkmale eines mittelalterlichen anulus gemmatus, der einen imposanten roten Zentral-Einschnitt, kunstvolles Metallwerk und das ornamentale Vokabular historischer europäischer Edelsteinschmuckstücke vereint. Seine genaue Chronologie und kulturelle Zuordnung bleiben Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Informationen
Die Präsentation und der Verkauf dieses Objekts erfolgen im Einklang mit den Prinzipien der Transparenz, wissenschaftlicher Konsistenz und redlicher Absicht; kein Objekt wird wissentlich als Kopie oder Imitat vorgestellt.
Das Objekt wurde mithilfe hochauflösender Bildgebung dokumentiert, seine physische Struktur und Form wurden unverändert belassen; lediglich begrenzte Farbbalance-Anpassungen wurden vorgenommen, um visuelle Genauigkeit sicherzustellen. Da hochauflösende Bilder die Wahrnehmung des Maßstabs beeinflussen können, sollten die Fotografien stets zusammen mit den angegebenen Maßen betrachtet werden.
Alle Aussagen zu Datierung, beabsichtigter Funktion, symbolischer oder ikonografischer Interpretation und Materialidentifikation stellen Hochwahrscheinlichkeits-Einschätzungen basierend auf typologischer Analyse, Vergleichsbeispielen aus Museumssammlungen und Expertenmeinungen dar; eine endgültige Verifizierung würde eine fortgeschrittene Laboranalyse erfordern, die über den Rahmen des Verkaufsprozesses hinausgeht.
Auf Wunsch vor dem Versand kann eine unterschriebene Eigentumsurkunde, ausgestellt auf den Namen des Käufers, zusammen mit einem unabhängigen Gutachten in PDF-Format bereitgestellt werden.
Trage Stück Geschichte, nicht nur Schmuck
Europäischer diamantenbesetzter Finger-Ring mit großem tiefrotem Cabochon – Anulus Gemmatus – ca. 12.–15. Jahrhundert n. Chr.
Objektart: Diamant- bzw. Edelsteinbesetzter Fingerring (Anulus Gemmatus)
Kultur: Mittelalterliches Europa
Periode: ca. 12.–15. Jahrhundert n. Chr. (stilistische Zuschreibung)
Material: Metalllegierung, Wahrscheinlich Bronze
Stein / Einsatz: Tiefroter Cabochon — Möglicherweise roter Glas, Almandin-Granat, roter Chalzedon oder ein anderes durchscheinendes rotes Hartstein
Technik: Guss und handveredelt; dekorative Gravur, Öffnung und Mehrfach-Krallenfassung
Fassung: Hoch gelegenes rundes Bezels (Castellum) mit mehreren Halteklauen (Ungues)
Dekoration: Ornamentale Freiform-Schultern, erhobene lineare Motive und diagonales Muster des Bezels
Symbolik: Virtus, Fortitudo et Vita — Tugend, Mut und Leben
Maße:
Ringenhöhe : 22,54 mm ±
Außendurchmesser : 21,30 mm ±
Innendurchmesser : 17,50 mm ±
Gewicht: 2,08 g
Größenumrechnung Ring
EU: 55
US: O
UK: 7¼
Zertifikat einer kulturellen und ikonografischen Bewertung kann auf PDF-Format vor dem Versand angefordert werden; jede Sendung ist vollständig versichert; die Fotos wurden unter warmem, museum-inspirierendem Licht aufgenommen, um die Oberfläche und den historischen Charakter des Objekts natürlich zu präsentieren; und jegliche an den Abbildungen sichtbaren Schnüre, Befestigungsringe oder anderes Zubehör dienen ausschließlich als Displays und sind nicht im Artefakt enthalten.
Beschreibung
Dieser ringförmige Ring im mittelalterlichen Stil zeichnet sich durch eine markante runde Fassung aus, die einen großen, tiefroten, translucenter Cabochon enthält, der innerhalb einer erhöhten Bezels durch mehrere vorspringende Krallen gesichert ist. Die substanziöse Fassung, der vergleichsweise schmale Ringstab und die elaboriert dekorierten Schultern entsprechen der breiten Tradition der europäischen anuli gemmati, in der der zentrale Gemma den hauptsächlichen visuellen Fokus des Rings bildet.
Der rote Einschnitt ist besonders auffällig. Seine reiche Karmesinfarbe, Durchscheinkraft und glatte, abgerundete Oberfläche deuten auf mehrere mögliche Materialidentifikationen hin. Roter Glas oder Glaspaste (vitrum rubrum) stellt eine wichtige Möglichkeit dar, während Granat, insbesondere Almandin (granatus), roter Chalzedon oder ein anderer translucenter roter Hartstein ebenfalls in Betracht gezogen werden können. Die sichtbare Oberfläche zeigt feine Kratzer und Unregelmäßigkeiten, die auf Gebrauch hindeuten; jedoch lässt sich die genaue Zusammensetzung durch rein fotografische Untersuchung allein nicht festlegen.
Im mittelalterlichen ars gemmaria wurden rote Edelsteine wegen ihrer visuellen Intensität geschätzt und in verschiedenen historischen Kontexten mit Konzepten wie virtus (Stärke oder Tugend), fortitudo (Mut) und vita (Leben) assoziiert. Diese Verbindungen liefern einen breiteren kulturellen Kontext für die Verwendung roter Steine in mittelalterlichem Schmuck, ohne eine spezifische symbolische Funktion für diesen einzelnen Ring festzulegen.
Die Konstruktion ist ebenfalls bemerkenswert. Die zentrale Einsatzzelle ist von einer tiefen runden Bezels umschlossen, die von einem fein artikulierten, diagonalen Rand eingefasst wird. Mehrere unregelmäßig geformte Krallen ragen über den Cabochon hinaus, sichern ihn in der Fassung und erzeugen eine markante architektonische Erscheinung.
Die Schultern zeigen verlängerte dekorative Elemente mit Freiform-Details, erhobenen linearen Ornamenten und wiederholten diagonalen Eindrücken entlang der äußeren Kanten. Ihre symmetrische Anordnung schafft einen visuellen Übergang zwischen der massiven Bezelsfassung und dem relativ schmalen, unmarkteten unteren Ringteil.
Die Metalloberfläche weist eine warme kupferbraune Farbe mit dunkleren Bereichen, unregelmäßigen Ablagerungen und sichtbaren Abnutzungsspuren auf. Diese Merkmale tragen zum gealterten Erscheinungsbild des Objekts bei, obwohl die genaue Legierung, das Herstellungsdatum und die Authentizität einer direkten Untersuchung bedürfen.
Der Ring behält seine hauptsächlichen Strukturelemente, einschließlich der Ringführung, der dekorierten Schultern, der erhobenen Bezels, der einzelnen Halteklauen und des markanten roten Einschnitts. Oberflächenabnutzung ist besonders am Cabochon sichtbar, während das Metall Bereiche der Entfärbung und angesammelte Ablagerungen zeigt.
Insgesamt präsentiert das Objekt die visuellen Merkmale eines mittelalterlichen anulus gemmatus, der einen imposanten roten Zentral-Einschnitt, kunstvolles Metallwerk und das ornamentale Vokabular historischer europäischer Edelsteinschmuckstücke vereint. Seine genaue Chronologie und kulturelle Zuordnung bleiben Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Informationen
Die Präsentation und der Verkauf dieses Objekts erfolgen im Einklang mit den Prinzipien der Transparenz, wissenschaftlicher Konsistenz und redlicher Absicht; kein Objekt wird wissentlich als Kopie oder Imitat vorgestellt.
Das Objekt wurde mithilfe hochauflösender Bildgebung dokumentiert, seine physische Struktur und Form wurden unverändert belassen; lediglich begrenzte Farbbalance-Anpassungen wurden vorgenommen, um visuelle Genauigkeit sicherzustellen. Da hochauflösende Bilder die Wahrnehmung des Maßstabs beeinflussen können, sollten die Fotografien stets zusammen mit den angegebenen Maßen betrachtet werden.
Alle Aussagen zu Datierung, beabsichtigter Funktion, symbolischer oder ikonografischer Interpretation und Materialidentifikation stellen Hochwahrscheinlichkeits-Einschätzungen basierend auf typologischer Analyse, Vergleichsbeispielen aus Museumssammlungen und Expertenmeinungen dar; eine endgültige Verifizierung würde eine fortgeschrittene Laboranalyse erfordern, die über den Rahmen des Verkaufsprozesses hinausgeht.
Auf Wunsch vor dem Versand kann eine unterschriebene Eigentumsurkunde, ausgestellt auf den Namen des Käufers, zusammen mit einem unabhängigen Gutachten in PDF-Format bereitgestellt werden.
