Hasan Djaafar (1919-1995) - Sabung Ayam (Cockfighting)






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Sabung Ayam (Kampf der Hähne)
Künstler / Schöpfer: Hasan Djaafar (1919–1995)
Signatur: Unten links signiert
Herkunftsland: Indonesien
Technik: Ölmalerei auf Leinwand
Rahmen: Mit Rahmen
Werkmaße: 115 × 77 cm
Zustand: In gutem Zustand.
Hintergrundinformation
Beschreibung des Werks
Sabung Ayam (Kampf der Hähne) ist ein expressives Ölgemälde, in dem Hasan Djaafar den Kampf der Hähne auf eine kraftvolle, fast abstrakte Folge von Farben, Bewegung und Pinselstrichen reduziert hat. Obwohl die Darstellung auf den ersten Blick abstrakt wirkt, lassen sich in der zentralen Bildmasse Formen erkennen, die auf die Hähne und ihre ausstrahlenden Federn verweisen.
Die Komposition ist stark dynamisch aufgebaut. Breite, gebogene Pinselstriche bewegen sich kreisförmig um das Zentrum und erzeugen eine fast wirbelnde Bildstruktur. Vor allem im oberen Bereich weiten sich die Formen zu langen, kraftvollen Bahnen aus, während die Farbführung sich nach unten hin verdichtet. Dadurch entsteht ein deutliches Gefühl von Bewegung, ohne dass die Darstellung detailliert oder naturalistisch ausarbeitet wird.
Der Farbgebrauch ist intensiv und kontrastreich. Tiefe Blautöne, Türkis, Grün und Schwarz wechseln sich mit hellem Rot, Orange, Gelb und Weiß ab. Die warmen Farben konzentrieren sich überwiegend um das Zentrum und die vertikale Mittellinie, während dunkle und kühlere Töne die Dargestellung umschließen. Die sichtbare, breite Farbführung und die stellenweise dicker aufgetragenen Lack verstärken den physischen und spontanen Charakter der Malfläche.
Stilistisch befindet sich das Werk am Grenzbereich zwischen Expressionismus und figuraler Abstraktion. Dies korrespondiert mit der dokumentierten Entwicklung Djaafars, dessen Malerei sowohl mit dem Impressionismus als auch mit dem Expressionismus in Verbindung gebracht wird. In seiner späteren Malweise kam dem Übertragen von Energie und Stimmung eines Themas mehr Bedeutung zu als einer naturgetreuen Detaillierung.
Biografie des Künstlers
Hasan Djaafar wurde 1919 in Koto Gadang, West-Sumatra, geboren und verstarb 1995. Er erhielt seine erste Malerausbildung vom indonesischen Landschaftsmaler Wakidi. 1949 reiste Djaafar nach Paris, wo er Salim und andere Künstler traf, die sich mit moderner und abstrakter Kunst beschäftigten. Ab 1951 arbeitete er Vollzeit als Künstler.
Djaafar entwickelte eine Malerei, in der indonesische Motive mit modernen europäischen Maltechniken verbunden wurden. Menschen, Landschaften, Architektur und Szenen aus dem täglichen Leben bildeten wiederkehrende Sujets. Seine Technik zeichnete sich unter anderem durch kräftige Far-Kontraste und eine freie Behandlung der Farbe aus; dabei setzte er auch das Palettenmesser ein und trug Farben manchmal ungemischt auf. Djaafar selbst wollte sein Werk übrigens nicht einer bestimmten Stilrichtung zuordnen.
Seine Karriere hatte einen deutlich internationalen Charakter. 1959 hielt er eine Einzelausstellung am Singapore Polytechnic, gefolgt von Ausstellungen in Jakarta, Washington D.C., New York, Rio de Janeiro, Den Haag, Hamburg und Eindhoven. 1971 zeigte er 95 Gemälde in der Indonesischen Botschaft in Den Haag.
Der Verkäufer stellt sich vor
Sabung Ayam (Kampf der Hähne)
Künstler / Schöpfer: Hasan Djaafar (1919–1995)
Signatur: Unten links signiert
Herkunftsland: Indonesien
Technik: Ölmalerei auf Leinwand
Rahmen: Mit Rahmen
Werkmaße: 115 × 77 cm
Zustand: In gutem Zustand.
Hintergrundinformation
Beschreibung des Werks
Sabung Ayam (Kampf der Hähne) ist ein expressives Ölgemälde, in dem Hasan Djaafar den Kampf der Hähne auf eine kraftvolle, fast abstrakte Folge von Farben, Bewegung und Pinselstrichen reduziert hat. Obwohl die Darstellung auf den ersten Blick abstrakt wirkt, lassen sich in der zentralen Bildmasse Formen erkennen, die auf die Hähne und ihre ausstrahlenden Federn verweisen.
Die Komposition ist stark dynamisch aufgebaut. Breite, gebogene Pinselstriche bewegen sich kreisförmig um das Zentrum und erzeugen eine fast wirbelnde Bildstruktur. Vor allem im oberen Bereich weiten sich die Formen zu langen, kraftvollen Bahnen aus, während die Farbführung sich nach unten hin verdichtet. Dadurch entsteht ein deutliches Gefühl von Bewegung, ohne dass die Darstellung detailliert oder naturalistisch ausarbeitet wird.
Der Farbgebrauch ist intensiv und kontrastreich. Tiefe Blautöne, Türkis, Grün und Schwarz wechseln sich mit hellem Rot, Orange, Gelb und Weiß ab. Die warmen Farben konzentrieren sich überwiegend um das Zentrum und die vertikale Mittellinie, während dunkle und kühlere Töne die Dargestellung umschließen. Die sichtbare, breite Farbführung und die stellenweise dicker aufgetragenen Lack verstärken den physischen und spontanen Charakter der Malfläche.
Stilistisch befindet sich das Werk am Grenzbereich zwischen Expressionismus und figuraler Abstraktion. Dies korrespondiert mit der dokumentierten Entwicklung Djaafars, dessen Malerei sowohl mit dem Impressionismus als auch mit dem Expressionismus in Verbindung gebracht wird. In seiner späteren Malweise kam dem Übertragen von Energie und Stimmung eines Themas mehr Bedeutung zu als einer naturgetreuen Detaillierung.
Biografie des Künstlers
Hasan Djaafar wurde 1919 in Koto Gadang, West-Sumatra, geboren und verstarb 1995. Er erhielt seine erste Malerausbildung vom indonesischen Landschaftsmaler Wakidi. 1949 reiste Djaafar nach Paris, wo er Salim und andere Künstler traf, die sich mit moderner und abstrakter Kunst beschäftigten. Ab 1951 arbeitete er Vollzeit als Künstler.
Djaafar entwickelte eine Malerei, in der indonesische Motive mit modernen europäischen Maltechniken verbunden wurden. Menschen, Landschaften, Architektur und Szenen aus dem täglichen Leben bildeten wiederkehrende Sujets. Seine Technik zeichnete sich unter anderem durch kräftige Far-Kontraste und eine freie Behandlung der Farbe aus; dabei setzte er auch das Palettenmesser ein und trug Farben manchmal ungemischt auf. Djaafar selbst wollte sein Werk übrigens nicht einer bestimmten Stilrichtung zuordnen.
Seine Karriere hatte einen deutlich internationalen Charakter. 1959 hielt er eine Einzelausstellung am Singapore Polytechnic, gefolgt von Ausstellungen in Jakarta, Washington D.C., New York, Rio de Janeiro, Den Haag, Hamburg und Eindhoven. 1971 zeigte er 95 Gemälde in der Indonesischen Botschaft in Den Haag.
