Ein Kopf aus Bronze. - Kopf - Benin - Nigeria






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Ein Bronzekopf aus der Benin-Stadt-Region in Nigeria, der Benin-Ethnie, Ife-Tradition, 15 cm hoch, 830 g, in fairen Zustand, Original-/offizielle Authentizität, ohne Stütze.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Bronze-Kopfarbeit im Ife-Stil aus der Region Benin City, Nigeria.
Dieser Kopf, der einem Kupferlegierungsstück zugeschrieben wird, der Ife-Tradition zugeschrieben, zeigt ein ovoides Gesicht mit ausgewogenen Proportionen, gekennzeichnet durch mandelförmige Augen, eine geradlinige Nase und sorgfältig modellierte volle Lippen. Die Oberflächenbehandlung wird von feinen senkrechten Striierungen dominiert, die Stirn, Wangen und Kinn bedecken, ein Merkmal, das bei mehreren Ife-Metallporträts charakteristisch ist und oft als Hinweis auf Narbenbildung oder rituelle Gesichtsbehandlung interpretiert wird. Die Durchbrüche in den Ohren, der zylindrische Basis des Halses und der hohle Aufbau des Kopfes demonstrieren ein hohes Maß an Geschick im Lost-Wax-Verfahren, während die Variationen in Braun-, Rotbraun- und Grünpatina das lange Deteriorationshistorial des Metalls offenbaren. Aus anthropologischer Sicht lässt der kontrollierte Naturalismus des Porträts in Kombination mit einem ruhigen und hieratisch wirkenden Ausdruck eher ein sozial kodiertes Bild von Würde, Macht und Identität erkennen denn eine individuelle Repräsentation im modernen Sinn. Im historischen Kontext von Ife, einem wichtigen politischen und religiösen Zentrum der mittelalterlichen Yoruba-Welt, werden solche Metall-Efigien im Allgemeinen mit königlichen und zeremoniellen Kreisen assoziiert, wo die Darstellung des Kopfes einen zentralen Platz in der Konzeption der Person, der Autorität und des Ahnengedächtnisses einnimmt.
Das Porträt zeigt einen relativ jungen Mann. Es wirkt ruhig und würdevoll mit geschlossenem Mund. Besonders fesselnd – in Qualität und Erscheinung – und mit tiefer Gelassenheit. Die kunsthistorische Bedeutung dieses Stücks liegt in seinem hoch entwickelten und markanten skulpturalen Stil, in der Spannung zwischen Realismus und Abstraktion. Einerseits ist es naturalistisch, porträtähnlich, andererseits klassisch und zeitlos; es ist ein idealisierter Naturalismus.
Literatur: Bronzen und Terrakotten aus Ile-Ife, H. Meyerowitz und V. Meyerowitz, The Burlington Magazine for Connoisseurs. Arts de L'Afrique Noire, Jean Laude, übersetzt von Jean Decock, University of California Press Berkeley, 1966, 1. Paperback-Edition 1973. 2000 ans d’histoire africaine. Le sol, la parole et l’écrit. Mélanges en hommage à Raymond Mauny. Tome I. Paris: Société française d'histoire d'outre-mer. Ife und Raymond Mauny, von Thurstan Shaw, 1981.
Einige der Informationen und Fotos wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
TL Test Kotalla, ca. 340 Jahre +/- 23,3 %
Inv. Nr. MAZ21681
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnis des Objekts über seinen Standort und die Identität seines Besitzers verjähren. Alle Bronzen- und Terrakotta-Stücke, die angeboten wurden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt worden. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Rückgabe-Forschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, sowie an anderen Orten besucht, um sich über den internationalen Kunstmarkt vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall der Vergangenheit gab es Rückerstattungsforderungen gegen private Institute wie die Wolfgang Jaenicke Gallery
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine Bronze-Kopfarbeit im Ife-Stil aus der Region Benin City, Nigeria.
Dieser Kopf, der einem Kupferlegierungsstück zugeschrieben wird, der Ife-Tradition zugeschrieben, zeigt ein ovoides Gesicht mit ausgewogenen Proportionen, gekennzeichnet durch mandelförmige Augen, eine geradlinige Nase und sorgfältig modellierte volle Lippen. Die Oberflächenbehandlung wird von feinen senkrechten Striierungen dominiert, die Stirn, Wangen und Kinn bedecken, ein Merkmal, das bei mehreren Ife-Metallporträts charakteristisch ist und oft als Hinweis auf Narbenbildung oder rituelle Gesichtsbehandlung interpretiert wird. Die Durchbrüche in den Ohren, der zylindrische Basis des Halses und der hohle Aufbau des Kopfes demonstrieren ein hohes Maß an Geschick im Lost-Wax-Verfahren, während die Variationen in Braun-, Rotbraun- und Grünpatina das lange Deteriorationshistorial des Metalls offenbaren. Aus anthropologischer Sicht lässt der kontrollierte Naturalismus des Porträts in Kombination mit einem ruhigen und hieratisch wirkenden Ausdruck eher ein sozial kodiertes Bild von Würde, Macht und Identität erkennen denn eine individuelle Repräsentation im modernen Sinn. Im historischen Kontext von Ife, einem wichtigen politischen und religiösen Zentrum der mittelalterlichen Yoruba-Welt, werden solche Metall-Efigien im Allgemeinen mit königlichen und zeremoniellen Kreisen assoziiert, wo die Darstellung des Kopfes einen zentralen Platz in der Konzeption der Person, der Autorität und des Ahnengedächtnisses einnimmt.
Das Porträt zeigt einen relativ jungen Mann. Es wirkt ruhig und würdevoll mit geschlossenem Mund. Besonders fesselnd – in Qualität und Erscheinung – und mit tiefer Gelassenheit. Die kunsthistorische Bedeutung dieses Stücks liegt in seinem hoch entwickelten und markanten skulpturalen Stil, in der Spannung zwischen Realismus und Abstraktion. Einerseits ist es naturalistisch, porträtähnlich, andererseits klassisch und zeitlos; es ist ein idealisierter Naturalismus.
Literatur: Bronzen und Terrakotten aus Ile-Ife, H. Meyerowitz und V. Meyerowitz, The Burlington Magazine for Connoisseurs. Arts de L'Afrique Noire, Jean Laude, übersetzt von Jean Decock, University of California Press Berkeley, 1966, 1. Paperback-Edition 1973. 2000 ans d’histoire africaine. Le sol, la parole et l’écrit. Mélanges en hommage à Raymond Mauny. Tome I. Paris: Société française d'histoire d'outre-mer. Ife und Raymond Mauny, von Thurstan Shaw, 1981.
Einige der Informationen und Fotos wurden von künstlicher Intelligenz erzeugt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus den Bereichen Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte. Alle Informationen und Fotos sind urheberrechtlich geschützt.
TL Test Kotalla, ca. 340 Jahre +/- 23,3 %
Inv. Nr. MAZ21681
Rechtlicher Rahmen
Nach der UNESCO-Konvention von 1970 in Verbindung mit dem Kulturgutschutz-Gesetz (KGSG) wird jeder Anspruch auf Rückgabe von Kulturgut drei Jahre nach Kenntnis des Objekts über seinen Standort und die Identität seines Besitzers verjähren. Alle Bronzen- und Terrakotta-Stücke, die angeboten wurden, sind seit 2001 öffentlich in der Wolfgang Jaenicke Gallery ausgestellt worden. Organisationen wie DIGITAL BENIN und akademische Einrichtungen wie die Technische Universität Berlin, die sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit Rückgabe-Forschung (Translocation-Projekt) beschäftigt haben, kennen unsere Arbeit, haben große Teile unserer Sammlung geprüft und uns in unserer Niederlassung in Lomé, Togo, sowie an anderen Orten besucht, um sich über den internationalen Kunstmarkt vor Ort zu informieren. Darüber hinaus wurde die Nationale Kommission für Museen und Denkmäler (NCMM) in Abuja, Nigeria, über unsere Sammlung informiert. In keinem Fall der Vergangenheit gab es Rückerstattungsforderungen gegen private Institute wie die Wolfgang Jaenicke Gallery
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
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