Jean Decoen (1890–1979) - Claude





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Claude, ein Ölgemälde-Porträt des belgischen Künstlers Jean Decoen (1890–1979), 1932 gefertigt, ca. 60 × 80 cm, Neo-Impressionismus, signiert 'Jean Decoen 1932', originales Werk aus Belgien in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
JEAN DECOEN (1890–1979)
Portät Claude, 1932
Künstler: Jean Decoen
Geboren: 1890, Brüssel, Belgien
Gestorben: 1979, Ixelles, Belgien
Nationalität: belgisch
Bildgattung: Malerei und Skulptur
Ausbildung: Académie de Bruxelles
Strömung / Charakter der Schöpfung: belgische figurative Malerei des 20. Jahrhunderts; in der Frühphase Einflüsse des Neoimpressionismus, später ein stärker zurückhaltender, realistisch beobachteter Stil der Darstellung von Personen und Landschaft
Titel: Portät Claude
Technik: Öl auf Leinwand
Größe des Tafelbildes: ca. 60 × 80 cm
Entstehungsdatum: 15. Mai 1932
Signatur: „Jean Decoen 1932“, rechte untere Ecke
Inschrift: „CLAUDE / A-5-15 / 1932“, linke obere Ecke
Thema: Porträt eines Jugendlichen
Zustand: sehr gut
BESCHREIBUNG DES WERKS
Das gezeigte Bild ist ein repräsentatives Portrait eines Jugendlichen des belgischen Malers und Bildhauers Jean Decoen (1890–1979). Das Werk stammt aus dem Jahr 1932 und bewahrt ein besonders wertvolles identifizierendes Element durch den Namen der dargestellten Person: CLAUDE, der vom Künstler in den linken Oberteil der Komposition gesetzt wurde.
Das Bild trägt außerdem eine deutliche Signatur „Jean Decoen 1932“ in der rechten unteren Ecke, was das Werk unmittelbar mit dem Künstler verbindet und sein Datum festlegt.
Besonders bedeutsam ist die zusätzliche Inschrift:
„CLAUDE / A-5-15 / 1932“
Das Schriftstück ist so zu lesen, dass es den Namen des Models und das Ausführungsdatum des Bildes angibt: Claude, Anno, 5. Monat, 15. Tag, 1932, also 15. Mai 1932. Die Beibehaltung sowohl des Namens des Models als auch des genauen Datums durch den Künstler verleiht dem Bild einen außergewöhnlichen dokumentarischen und biografischen Wert.
JEAN DECOEN – KÜNSTLER MIT UMFANGREICHER AUSBILDUNG UND TÄTIGKEIT
Jean Decoen gehört zu einer interessanten Generation belgischer Künstler, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wirkten. Er erhielt seine Ausbildung an der Académie de Bruxelles, und seine Tätigkeit beschränkte sich nicht auf ein einziges Feld. Er war Maler, Bildhauer, Sammler, Kunstkritiker sowie Kenner alter Malerei. Er wird sowohl als belgischer Maler und Bildhauer bezeichnet als auch als Dichter, Sammler und Kunstkritiker.
In seiner Malerei war Decoen anfangs vom Neoimpressionismus beeinflusst; später entwickelte er eine zurückhaltendere, spezifizierte künstlerische Sprache. Sein Œuvre umfasste unter anderem Porträts, Landschaften und figürliche Kompositionen. Bei dem präsentierten Bild liegt der besondere Fokus des Künstlers auf den individuellen Merkmalen der dargestellten Person und dem Charakter des Porträts.
Er war kein Künstler, der nur als lokaler Maler agierte. Sein Wirken schloss auch das breit interpretierte belgische Kunstleben, den Kunstmarkt, die Kritik und das Sammeln ein.
JEAN DECOEN ALS Bildhauer – Bedeutsamkeit auf dem internationalen Kunstmarkt
Eine besondere Bedeutung für die Bewertung von Jean Decoens Position hat sein skulpturales Schaffen. Eines der wichtigsten Werke des Künstlers ist der Marmorkuss „Le Baiser“ von 1914, eine monumentale, einzigartige Skulptur von 164 cm Länge.
Das Werk wurde 1914 auf dem Salon Triennal de Bruxelles präsentiert und ist in der Literatur über den Künstler detailliert beschrieben. Im Katalog der Soterbis London von 2018 wurde die Skulptur auf £80.000–120.000 geschätzt, was dem im Katalog angegebenen Wert etwa €91.000–136.000 entsprach.
Dies ist ein äußerst bedeutsamer Bezugspunkt für Decoens Stellung in der belgischen Kunstgeschichte. Soterbis bezeichnete „Le Baiser“ als eines der grundliegenden Werke seines skulpturalen Schaffens und hob zugleich seine Ausbildung an der Académie de Bruxelles sowie sein breites künstlerisches Wirken hervor.
Diese Skulptur zeigt, dass Jean Decoen nicht nur ein Autor intimer Gemälde war, sondern auch Ambitionen und Kompetenzen im Bereich monumental gestalteter Skulptur besaß.
Sammelaktivität UND KUNSTSZENE
Besonderes Augenmerk verdient auch Decoens Stellung im belgischen Kunstumfeld. Nicht nur schuf er Werke, sondern beteiligte sich aktiv am Kunstmarktwesen als Experte, Kritiker und Sammler.
Sein Name erscheint in der historischen Dokumentation belgischer Sammlungen und musealer Tätigkeiten. In den Archiven der Königlich Museums für Schöne Künste Belgiens ist Dokumentation zu dem Gemälde erhalten, das durch Jean Decoen im Namen der Société „La Peau de l’Ours“ dem Museum übergeben wurde.
Seine Sammleraktivität war breit und umfasste auch Alte Kunst. Jean Decoen war bekannt als Kenner alter Malerei und Skulptur, was seine Bedeutung als Figur betonte, die nicht nur mit eigener Schöpfung, sondern mit dem breiteren belgischen Kunstumfeld verbunden war.
WERKE IN MUSEALENSAMMLUNGEN
Jean Decoens Schaffen ist auch in museumseigenen Sammlungen vertreten. Das Museum De Fundatie in Zwolle besitzt in seiner Sammlung das Werk „Zelfportret / Autoportret“ von Jean Decoen, was eine direkte museale Bestätigung der Präsenz seines Schaffens in institutionellen Sammlungen darstellt.
Dieser Umstand ist besonders interessant im Kontext des präsentierten Bildes, da er zeigt, dass Decoens Œuvre sich nicht allein auf Auktionsobjekte beschränkt, sondern auch in Museenbeständen vertreten ist.
CLAUDE – EIN BESONDERS INTERESSANTER BIOGRAPHISCHER FOKUS
Eines der interessantesten Elemente des präsentierten Bildes ist der vom Künstler erhaltene Vorname des Models: CLAUDE.
Hier öffnet sich ein äußerst interessanter biographischer Hinweis. Im Jahr 1973 erschien die Monographie „Jean Decoen“ von Edmond Radaro, deren Vorwort Claude E. De Coen verfasste, der in Belgien als Architekt tätig war.
Die Übereinstimmung des Namens Claude mit dem auf dem Porträt von Jean Decoen 1932 geschriebenen Namen schafft eine interessante biografische Verbindung. Möglicherweise war das auf dem Bild dargestellte Jugendlich dieselbe Person, die mehr als vierzig Jahre später in der Literatur über den Künstler als Verfasser des Vorwortes zu seiner Monographie erscheint.
Sollte diese Identifizierung bestätigt werden, würde das Bild eine zusätzliche dokumentarische Dimension erhalten: Es zeigte eine konkrete Person aus dem Umkreis von Jean Decoen, die nach vielen Jahren selbst an der Festigung des Gedächtnisses an den Künstler und sein Schaffen beteiligt war.
Besonders interessant ist dieser Bildteil, weil die erhaltene Inschrift „CLAUDE / A-5-15 / 1932“ nicht nur ein anonymes Abbild überträgt, sondern einen konkreten Namen sowie ein genaues Ausführungsdatum des Porträts vermittelt.
Bedeutung des Bildes
• Das Werk ist von Jean Decoen signiert;
• Es besitzt eine klare Datierung 1932;
• Es enthält die genaue Datumsangabe 15. Mai 1932;
• Es bewahrt den Namen der dargestellten Person: CLAUDE;
• Es zeigt eine konkrete Person in einem repräsentativen Porträtmodus;
• Es hat ein relativ großes, repräsentatives Format von ca. 60 × 80 cm;
• Es stammt aus der reifen Schaffensphase des Künstlers;
• Der Autor ist ein belgischer Maler und Bildhauer mit akademischer Ausbildung;
• Jean Decoen hat auch einen bedeutenden skulpturalen Beitrag hinterlassen, dessen öffentlich dokumentierte Bewertungen über 100.000 Euro erreichen;
• Sein Schaffen befindet sich in Museums sammlungen, einschließlich Museum De Fundatie;
• Die erhaltene Namensnennung des Models eröffnet eine zusätzliche, sehr interessante Spur im Zusammenhang mit Claude E. De Coen und dessen späterer Verbindung zur Monographie von Jean Decoen.
STIL UND CHARAKTER DES WERKS
Das Gemälde gehört zur belgischen figurativen Malerei des 20. Jahrhunderts. Jean Decoen stand zu Beginn seiner Tätigkeit unter dem Einfluss des Neoimpressionismus, später wurde seine Malerei zurückhaltender und stärker auf die Beobachtung der Realität ausgerichtet.
Der präsentierte Porträt soll vor allem als Beispiel figurativer Porträtmalerei verstanden werden, in dem die direkte Beobachtung des Modells, seine Individualität und der psychologische Charakter der Darstellung eine wesentliche Rolle spielen.
Dank Signatur, Datum, Modellname und der zusätzlichen Inschrift besitzt das Bild auch einen dokumentarischen Wert, der über die rein künstlerische Darstellung hinausgeht.
ZUSTAND
Das Bild befindet sich in sehr gutem Zustand. Die ursprüngliche Signatur des Künstlers sowie die wesentliche Inschrift, die Modell und Datum identifiziert, sind erhalten.
FAZIT
„Portret Claude“ von 1932 ist ein wertvolles Beispiel belgischer figurativer Malerei von Jean Decoen, eines Künstlers mit akademischer Ausbildung, breitem malerischem und skulpturalem Schaffen sowie bedeutender Stellung in der belgischen Kunstszene.
Ein besonderer Wert des Bildes liegt in der Verbindung aus eigenständiger Signatur, genauer Datierung, großem Format und dem erhaltenen Modellnamen. Der zusätzliche Schwerpunkt rund um Claude E. De Coen, der 1973 das Vorwort zur Monographie von Jean Decoen verfasste, macht dieses konkrete Porträt biografisch und historisch besonders interessant.
Das Werk verbindet künstlerische Qualitäten mit einer seltenen dokumentarischen Wertschöpfung: Wir kennen den Künstler, wir kennen das Entstehungsdatum, wir kennen den Namen der dargestellten Person, und die erhaltene Inschrift ermöglicht eine genaue Bestimmung des Erstellungszeitpunkts des Porträts.
JEAN DECOEN (1890–1979)
Portät Claude, 1932
Künstler: Jean Decoen
Geboren: 1890, Brüssel, Belgien
Gestorben: 1979, Ixelles, Belgien
Nationalität: belgisch
Bildgattung: Malerei und Skulptur
Ausbildung: Académie de Bruxelles
Strömung / Charakter der Schöpfung: belgische figurative Malerei des 20. Jahrhunderts; in der Frühphase Einflüsse des Neoimpressionismus, später ein stärker zurückhaltender, realistisch beobachteter Stil der Darstellung von Personen und Landschaft
Titel: Portät Claude
Technik: Öl auf Leinwand
Größe des Tafelbildes: ca. 60 × 80 cm
Entstehungsdatum: 15. Mai 1932
Signatur: „Jean Decoen 1932“, rechte untere Ecke
Inschrift: „CLAUDE / A-5-15 / 1932“, linke obere Ecke
Thema: Porträt eines Jugendlichen
Zustand: sehr gut
BESCHREIBUNG DES WERKS
Das gezeigte Bild ist ein repräsentatives Portrait eines Jugendlichen des belgischen Malers und Bildhauers Jean Decoen (1890–1979). Das Werk stammt aus dem Jahr 1932 und bewahrt ein besonders wertvolles identifizierendes Element durch den Namen der dargestellten Person: CLAUDE, der vom Künstler in den linken Oberteil der Komposition gesetzt wurde.
Das Bild trägt außerdem eine deutliche Signatur „Jean Decoen 1932“ in der rechten unteren Ecke, was das Werk unmittelbar mit dem Künstler verbindet und sein Datum festlegt.
Besonders bedeutsam ist die zusätzliche Inschrift:
„CLAUDE / A-5-15 / 1932“
Das Schriftstück ist so zu lesen, dass es den Namen des Models und das Ausführungsdatum des Bildes angibt: Claude, Anno, 5. Monat, 15. Tag, 1932, also 15. Mai 1932. Die Beibehaltung sowohl des Namens des Models als auch des genauen Datums durch den Künstler verleiht dem Bild einen außergewöhnlichen dokumentarischen und biografischen Wert.
JEAN DECOEN – KÜNSTLER MIT UMFANGREICHER AUSBILDUNG UND TÄTIGKEIT
Jean Decoen gehört zu einer interessanten Generation belgischer Künstler, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wirkten. Er erhielt seine Ausbildung an der Académie de Bruxelles, und seine Tätigkeit beschränkte sich nicht auf ein einziges Feld. Er war Maler, Bildhauer, Sammler, Kunstkritiker sowie Kenner alter Malerei. Er wird sowohl als belgischer Maler und Bildhauer bezeichnet als auch als Dichter, Sammler und Kunstkritiker.
In seiner Malerei war Decoen anfangs vom Neoimpressionismus beeinflusst; später entwickelte er eine zurückhaltendere, spezifizierte künstlerische Sprache. Sein Œuvre umfasste unter anderem Porträts, Landschaften und figürliche Kompositionen. Bei dem präsentierten Bild liegt der besondere Fokus des Künstlers auf den individuellen Merkmalen der dargestellten Person und dem Charakter des Porträts.
Er war kein Künstler, der nur als lokaler Maler agierte. Sein Wirken schloss auch das breit interpretierte belgische Kunstleben, den Kunstmarkt, die Kritik und das Sammeln ein.
JEAN DECOEN ALS Bildhauer – Bedeutsamkeit auf dem internationalen Kunstmarkt
Eine besondere Bedeutung für die Bewertung von Jean Decoens Position hat sein skulpturales Schaffen. Eines der wichtigsten Werke des Künstlers ist der Marmorkuss „Le Baiser“ von 1914, eine monumentale, einzigartige Skulptur von 164 cm Länge.
Das Werk wurde 1914 auf dem Salon Triennal de Bruxelles präsentiert und ist in der Literatur über den Künstler detailliert beschrieben. Im Katalog der Soterbis London von 2018 wurde die Skulptur auf £80.000–120.000 geschätzt, was dem im Katalog angegebenen Wert etwa €91.000–136.000 entsprach.
Dies ist ein äußerst bedeutsamer Bezugspunkt für Decoens Stellung in der belgischen Kunstgeschichte. Soterbis bezeichnete „Le Baiser“ als eines der grundliegenden Werke seines skulpturalen Schaffens und hob zugleich seine Ausbildung an der Académie de Bruxelles sowie sein breites künstlerisches Wirken hervor.
Diese Skulptur zeigt, dass Jean Decoen nicht nur ein Autor intimer Gemälde war, sondern auch Ambitionen und Kompetenzen im Bereich monumental gestalteter Skulptur besaß.
Sammelaktivität UND KUNSTSZENE
Besonderes Augenmerk verdient auch Decoens Stellung im belgischen Kunstumfeld. Nicht nur schuf er Werke, sondern beteiligte sich aktiv am Kunstmarktwesen als Experte, Kritiker und Sammler.
Sein Name erscheint in der historischen Dokumentation belgischer Sammlungen und musealer Tätigkeiten. In den Archiven der Königlich Museums für Schöne Künste Belgiens ist Dokumentation zu dem Gemälde erhalten, das durch Jean Decoen im Namen der Société „La Peau de l’Ours“ dem Museum übergeben wurde.
Seine Sammleraktivität war breit und umfasste auch Alte Kunst. Jean Decoen war bekannt als Kenner alter Malerei und Skulptur, was seine Bedeutung als Figur betonte, die nicht nur mit eigener Schöpfung, sondern mit dem breiteren belgischen Kunstumfeld verbunden war.
WERKE IN MUSEALENSAMMLUNGEN
Jean Decoens Schaffen ist auch in museumseigenen Sammlungen vertreten. Das Museum De Fundatie in Zwolle besitzt in seiner Sammlung das Werk „Zelfportret / Autoportret“ von Jean Decoen, was eine direkte museale Bestätigung der Präsenz seines Schaffens in institutionellen Sammlungen darstellt.
Dieser Umstand ist besonders interessant im Kontext des präsentierten Bildes, da er zeigt, dass Decoens Œuvre sich nicht allein auf Auktionsobjekte beschränkt, sondern auch in Museenbeständen vertreten ist.
CLAUDE – EIN BESONDERS INTERESSANTER BIOGRAPHISCHER FOKUS
Eines der interessantesten Elemente des präsentierten Bildes ist der vom Künstler erhaltene Vorname des Models: CLAUDE.
Hier öffnet sich ein äußerst interessanter biographischer Hinweis. Im Jahr 1973 erschien die Monographie „Jean Decoen“ von Edmond Radaro, deren Vorwort Claude E. De Coen verfasste, der in Belgien als Architekt tätig war.
Die Übereinstimmung des Namens Claude mit dem auf dem Porträt von Jean Decoen 1932 geschriebenen Namen schafft eine interessante biografische Verbindung. Möglicherweise war das auf dem Bild dargestellte Jugendlich dieselbe Person, die mehr als vierzig Jahre später in der Literatur über den Künstler als Verfasser des Vorwortes zu seiner Monographie erscheint.
Sollte diese Identifizierung bestätigt werden, würde das Bild eine zusätzliche dokumentarische Dimension erhalten: Es zeigte eine konkrete Person aus dem Umkreis von Jean Decoen, die nach vielen Jahren selbst an der Festigung des Gedächtnisses an den Künstler und sein Schaffen beteiligt war.
Besonders interessant ist dieser Bildteil, weil die erhaltene Inschrift „CLAUDE / A-5-15 / 1932“ nicht nur ein anonymes Abbild überträgt, sondern einen konkreten Namen sowie ein genaues Ausführungsdatum des Porträts vermittelt.
Bedeutung des Bildes
• Das Werk ist von Jean Decoen signiert;
• Es besitzt eine klare Datierung 1932;
• Es enthält die genaue Datumsangabe 15. Mai 1932;
• Es bewahrt den Namen der dargestellten Person: CLAUDE;
• Es zeigt eine konkrete Person in einem repräsentativen Porträtmodus;
• Es hat ein relativ großes, repräsentatives Format von ca. 60 × 80 cm;
• Es stammt aus der reifen Schaffensphase des Künstlers;
• Der Autor ist ein belgischer Maler und Bildhauer mit akademischer Ausbildung;
• Jean Decoen hat auch einen bedeutenden skulpturalen Beitrag hinterlassen, dessen öffentlich dokumentierte Bewertungen über 100.000 Euro erreichen;
• Sein Schaffen befindet sich in Museums sammlungen, einschließlich Museum De Fundatie;
• Die erhaltene Namensnennung des Models eröffnet eine zusätzliche, sehr interessante Spur im Zusammenhang mit Claude E. De Coen und dessen späterer Verbindung zur Monographie von Jean Decoen.
STIL UND CHARAKTER DES WERKS
Das Gemälde gehört zur belgischen figurativen Malerei des 20. Jahrhunderts. Jean Decoen stand zu Beginn seiner Tätigkeit unter dem Einfluss des Neoimpressionismus, später wurde seine Malerei zurückhaltender und stärker auf die Beobachtung der Realität ausgerichtet.
Der präsentierte Porträt soll vor allem als Beispiel figurativer Porträtmalerei verstanden werden, in dem die direkte Beobachtung des Modells, seine Individualität und der psychologische Charakter der Darstellung eine wesentliche Rolle spielen.
Dank Signatur, Datum, Modellname und der zusätzlichen Inschrift besitzt das Bild auch einen dokumentarischen Wert, der über die rein künstlerische Darstellung hinausgeht.
ZUSTAND
Das Bild befindet sich in sehr gutem Zustand. Die ursprüngliche Signatur des Künstlers sowie die wesentliche Inschrift, die Modell und Datum identifiziert, sind erhalten.
FAZIT
„Portret Claude“ von 1932 ist ein wertvolles Beispiel belgischer figurativer Malerei von Jean Decoen, eines Künstlers mit akademischer Ausbildung, breitem malerischem und skulpturalem Schaffen sowie bedeutender Stellung in der belgischen Kunstszene.
Ein besonderer Wert des Bildes liegt in der Verbindung aus eigenständiger Signatur, genauer Datierung, großem Format und dem erhaltenen Modellnamen. Der zusätzliche Schwerpunkt rund um Claude E. De Coen, der 1973 das Vorwort zur Monographie von Jean Decoen verfasste, macht dieses konkrete Porträt biografisch und historisch besonders interessant.
Das Werk verbindet künstlerische Qualitäten mit einer seltenen dokumentarischen Wertschöpfung: Wir kennen den Künstler, wir kennen das Entstehungsdatum, wir kennen den Namen der dargestellten Person, und die erhaltene Inschrift ermöglicht eine genaue Bestimmung des Erstellungszeitpunkts des Porträts.

