tsaristischer russischer Gürtel - Silber, Leder - Kaukasus - spätes 19. Jahrhundert






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Tsaristisch russische Gürtels; eine späte 19. Jahrhundert kaukasische Damengürtel aus reinem Silber mit 81 Münzen aus 1847–1869 auf Leder montiert, zentraler Niellé-Gespe und blauer Glasstein.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
19. Jahrhundert, zaristisches Russland/Kaukasus
Dieses außergewöhnliche Stück ist ein authentischer, vollständig silberner kaukasischer Frauen-Gürtel. Auf einer Lederträgerschicht sind 81 einzeln montierte silberne russische Zarenzeit-Münzen (in 10-, 20- und 25-Kopeken-Nominalwerten) aufgepresst. Die Münzdatumsangaben reichen von 1847 bis 1869, was darauf hindeutet, dass der Gürtel aus Münzen zusammengesetzt wurde, die über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahrzehnten gesammelt wurden — eine Praxis, die in der traditionellen kaukasischen Silberarbeit dieser Epoche häufig anzutreffen war.
Schnalle und Handwerkskunst
Im Zentrum des Gürtels thront eine große Schnalle, kunstvoll mit der Niello-Technik auf Silber gearbeitet. Die Blüten-/Blattmotive werden in einem auffälligen Schwarz-Weiß-Kontrast wiedergegeben, erreicht durch das Gießen eines speziellen Legierungsmetalls — typischerweise Silber, Kupfer und Zinn — in gravierte Kanäle, danach wird es erhitzt, bevor die Oberfläche poliert wird, sodass die Motive dunkel vor dem hellen Silbergrund erscheinen. Diese Technik gilt als Markenzeichen von Silberschmieden aus Dagestan (Kubachi), Georgien und der größeren Kaukasusregion und wurde als hochwertiges Handwerksprodukt im 18. und 19. Jahrhundert im zaristischen Russland hoch geschätzt. Der blaue Stein, der in der Mitte der Schnalle eingesetzt ist, ist eine alterstypische Glaskeramik‑/Paste-Glas-Fassung.
Kultureller Kontext
In der kaukasischen Tradition war das Annähen silberner Münzen an den Gürtel einer Frau dazu gedacht, der Trägerin Wohlstand, Fruchtbarkeit und Schutz zu wünschen. Solche Gürtel gehörten typischerweise zu einer Mitgift oder einem Familienerbstück, das über Generationen weitergegeben wurde und oft im Lauf der Zeit durch neue Münzen ergänzt wurde — die breite Datumsspanne dieses Exemplars (1847–1869) ist greifbarer Beleg für diese wachsende Tradition.
Technische Details
• Anzahl der Münzen: 81, allesamt aus reinem Silber
• Datumsbereich: 1847 – 1869
• Gesamtgewicht: 522 Gramm (alles Silber)
• Technik: Von Hand gearbeitetes Niello, silberne Münzen montiert auf Lederträger
• Herkunft: Kaukasus, zaristisches Russland
• Zustand: Patina entsprechend dem Alter, original und authentisch
Gleichartige erhaltene Exemplare mit dieser Münzarbeitsdichte und Niello-Detaillierung sind recht selten, was dieses Stück zu einem markanten Objekt für Sammler und Käufer mit Interesse an museumsgerechter russischer/kaukasischer Silberkunst macht.
Der Verkäufer stellt sich vor
19. Jahrhundert, zaristisches Russland/Kaukasus
Dieses außergewöhnliche Stück ist ein authentischer, vollständig silberner kaukasischer Frauen-Gürtel. Auf einer Lederträgerschicht sind 81 einzeln montierte silberne russische Zarenzeit-Münzen (in 10-, 20- und 25-Kopeken-Nominalwerten) aufgepresst. Die Münzdatumsangaben reichen von 1847 bis 1869, was darauf hindeutet, dass der Gürtel aus Münzen zusammengesetzt wurde, die über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahrzehnten gesammelt wurden — eine Praxis, die in der traditionellen kaukasischen Silberarbeit dieser Epoche häufig anzutreffen war.
Schnalle und Handwerkskunst
Im Zentrum des Gürtels thront eine große Schnalle, kunstvoll mit der Niello-Technik auf Silber gearbeitet. Die Blüten-/Blattmotive werden in einem auffälligen Schwarz-Weiß-Kontrast wiedergegeben, erreicht durch das Gießen eines speziellen Legierungsmetalls — typischerweise Silber, Kupfer und Zinn — in gravierte Kanäle, danach wird es erhitzt, bevor die Oberfläche poliert wird, sodass die Motive dunkel vor dem hellen Silbergrund erscheinen. Diese Technik gilt als Markenzeichen von Silberschmieden aus Dagestan (Kubachi), Georgien und der größeren Kaukasusregion und wurde als hochwertiges Handwerksprodukt im 18. und 19. Jahrhundert im zaristischen Russland hoch geschätzt. Der blaue Stein, der in der Mitte der Schnalle eingesetzt ist, ist eine alterstypische Glaskeramik‑/Paste-Glas-Fassung.
Kultureller Kontext
In der kaukasischen Tradition war das Annähen silberner Münzen an den Gürtel einer Frau dazu gedacht, der Trägerin Wohlstand, Fruchtbarkeit und Schutz zu wünschen. Solche Gürtel gehörten typischerweise zu einer Mitgift oder einem Familienerbstück, das über Generationen weitergegeben wurde und oft im Lauf der Zeit durch neue Münzen ergänzt wurde — die breite Datumsspanne dieses Exemplars (1847–1869) ist greifbarer Beleg für diese wachsende Tradition.
Technische Details
• Anzahl der Münzen: 81, allesamt aus reinem Silber
• Datumsbereich: 1847 – 1869
• Gesamtgewicht: 522 Gramm (alles Silber)
• Technik: Von Hand gearbeitetes Niello, silberne Münzen montiert auf Lederträger
• Herkunft: Kaukasus, zaristisches Russland
• Zustand: Patina entsprechend dem Alter, original und authentisch
Gleichartige erhaltene Exemplare mit dieser Münzarbeitsdichte und Niello-Detaillierung sind recht selten, was dieses Stück zu einem markanten Objekt für Sammler und Käufer mit Interesse an museumsgerechter russischer/kaukasischer Silberkunst macht.
