Ikone - Kreuzigung Christi - Holz - vierteilige Ikone






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Russische vierteilige Ikone mit der Kreuzigung Christi und Schutzheiligen – um 1800
Herkunft: Russland
Datierung: Um 1800, später 18. Jahrhundert / früher 19. Jahrhundert
Technik: Tempera auf Holztafel
Abmessungen: 35 × 29 cm
Besondere russische orthodoxe Ikone mit einer reich gestalteten, mehrteiligen Vorstellung rund um die zentrale Kreuzigung Christi. Die Komposition ist in vier Hauptfelder unterteilt, in denen bedeutende Heilige und Schutzfiguren aus der russisch-orthodoxen Tradition dargestellt sind.
Zentral befindet sich Christus am Kreuz, zu seinen Seiten die klagenden Gestalten der Gottesmutter und des Evangelisten Johannes. Über dem Kreuz erscheint Gottvater, sitzend auf einer Wolkenpartie.
Die vier umliegenden Darstellungen zeigen:
Linke Obere Ecke: Die Gottesmutter von Kazan (Kazanskaja Bogomater) mit dem Christuskind. Diese besondere Verehrung der Maria-Ikone gilt als eine der wichtigsten Schutzdarstellungen innerhalb der russischen Orthodoxie.
Rechte Obere Ecke: Der heilige Nikolaus von Myra, auch als Nikolaus der Wunderheilige bekannt, dargestellt in hieronischen Bischofgewändern, segnend und mit der Evangelienrolle in der Hand.
Linke Untere Ecke: Der Erzengel Michael als himmlischer Heerführer, auf einem feuerroten geflügelten Pferd sitzend. Er trägt eine Posaune und andere Attribute, die auf die Offenbarung und dem Jüngsten Gericht verweisen.
Rechte Untere Ecke: Der heilige Georg der Drachenbezwinger, dargestellt als gepanzerter Reiter auf einem weißen Pferd, der mit seiner Lanze den Drachen bekämpft. Die Darstellung symbolisiert den Sieg des Guten über das Böse.
Die Ikone zeichnet sich durch kräftige Farbstimmungen aus Vermillionrot, Tiefblau, Ocker Gelb und dunklen Erdtönen aus. Die stilisierten Figuren, charakteristische Gesichtsausdrücke und die traditionelle Ikonografie stehen in der Linie mit der russischen Volksikonenschilderkunst.
Solche zusammengestellten Ikonen wurden für private Andacht und häuslichen Gebrauch hergestellt. Indem mehrere verehrte Heilige und wundertätige Darstellungen auf einem Paneel vereint wurden, fungierte die Ikone als vielseitiges religiöses Schutzobjekt.
Zustand und Provenienz: Die Ikone zeigt Alters- und Gebrauchsspuren, darunter Rissbildung (Craquelé), örtlicher Farbverlust und Abnutzung der Bemalung. Auf der Rückseite befindet sich eine ältere deutschsprachige Dokumentationskarte, in der die Darstellung als Vierbilder-Ikone beschrieben wird, mit einer Datierung um 1800. Laut dieser Dokumentation wurde die Ikone am 27. November 1969 im Auktionshaus Lempertz in Köln versteigert, Lose Nr. 360 der 505. Versteigerung. Zudem liegt eine Restaurationsnotiz vom 25. Januar 1975 aus Recklinghausen vor.
Der Verkäufer stellt sich vor
Russische vierteilige Ikone mit der Kreuzigung Christi und Schutzheiligen – um 1800
Herkunft: Russland
Datierung: Um 1800, später 18. Jahrhundert / früher 19. Jahrhundert
Technik: Tempera auf Holztafel
Abmessungen: 35 × 29 cm
Besondere russische orthodoxe Ikone mit einer reich gestalteten, mehrteiligen Vorstellung rund um die zentrale Kreuzigung Christi. Die Komposition ist in vier Hauptfelder unterteilt, in denen bedeutende Heilige und Schutzfiguren aus der russisch-orthodoxen Tradition dargestellt sind.
Zentral befindet sich Christus am Kreuz, zu seinen Seiten die klagenden Gestalten der Gottesmutter und des Evangelisten Johannes. Über dem Kreuz erscheint Gottvater, sitzend auf einer Wolkenpartie.
Die vier umliegenden Darstellungen zeigen:
Linke Obere Ecke: Die Gottesmutter von Kazan (Kazanskaja Bogomater) mit dem Christuskind. Diese besondere Verehrung der Maria-Ikone gilt als eine der wichtigsten Schutzdarstellungen innerhalb der russischen Orthodoxie.
Rechte Obere Ecke: Der heilige Nikolaus von Myra, auch als Nikolaus der Wunderheilige bekannt, dargestellt in hieronischen Bischofgewändern, segnend und mit der Evangelienrolle in der Hand.
Linke Untere Ecke: Der Erzengel Michael als himmlischer Heerführer, auf einem feuerroten geflügelten Pferd sitzend. Er trägt eine Posaune und andere Attribute, die auf die Offenbarung und dem Jüngsten Gericht verweisen.
Rechte Untere Ecke: Der heilige Georg der Drachenbezwinger, dargestellt als gepanzerter Reiter auf einem weißen Pferd, der mit seiner Lanze den Drachen bekämpft. Die Darstellung symbolisiert den Sieg des Guten über das Böse.
Die Ikone zeichnet sich durch kräftige Farbstimmungen aus Vermillionrot, Tiefblau, Ocker Gelb und dunklen Erdtönen aus. Die stilisierten Figuren, charakteristische Gesichtsausdrücke und die traditionelle Ikonografie stehen in der Linie mit der russischen Volksikonenschilderkunst.
Solche zusammengestellten Ikonen wurden für private Andacht und häuslichen Gebrauch hergestellt. Indem mehrere verehrte Heilige und wundertätige Darstellungen auf einem Paneel vereint wurden, fungierte die Ikone als vielseitiges religiöses Schutzobjekt.
Zustand und Provenienz: Die Ikone zeigt Alters- und Gebrauchsspuren, darunter Rissbildung (Craquelé), örtlicher Farbverlust und Abnutzung der Bemalung. Auf der Rückseite befindet sich eine ältere deutschsprachige Dokumentationskarte, in der die Darstellung als Vierbilder-Ikone beschrieben wird, mit einer Datierung um 1800. Laut dieser Dokumentation wurde die Ikone am 27. November 1969 im Auktionshaus Lempertz in Köln versteigert, Lose Nr. 360 der 505. Versteigerung. Zudem liegt eine Restaurationsnotiz vom 25. Januar 1975 aus Recklinghausen vor.
