Pier Francesco Mola (1612 – 1666), Aus dem Umkreis von - Rinaldo e Armida






Master in frührenaissance Malerei mit Praktikum bei Sotheby’s und 15 Jahren Erfahrung.
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 143727 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Rinaldo e Armida, ein Ölgemälde auf Leinwand aus dem XVII. Jahrhundert in Barockstil, Herkunft Italien, Attribution Circolo di Pier Francesco Mola, verkauft mit Rahmen.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ambito di PIER FRANCESCO MOLA
(Coldrerio, 1612 – Rom, 1666)
Rinaldo e Armida
Öl auf Leinwand, cm. 74,5 x 99
Dimension der Rahmung, cm. 87 x 112 x 6 ca.
NOTE: Veröffentlichung des Katalogs der Werke der Kollektion Intermidiart. Garantie- und legale Provenienz-zertifikat. Werk mit antiker Goldrahmen aus Holz (Mängel):
Dieses exquisite Bild, das eine der lyrischsten und erfolgreichsten Episoden aus Torquato Tassos Jerusalém-Der Befreite darstellt, fügt sich formal kohärent in das reiche Panorama der romischen Barockmalerei der Mitte des 17. Jahrhunderts ein. Historisch-kritisch erhält die Provenienz der Arbeit eine bedeutende Rolle: Innerhalb der ursprünglichen Kollektion war das Gemälde traditionell der direkten, autografen Hand Pier Francesco Molas zugeschrieben. Diese alte Inventar-Überlieferung findet eine solide Begründung in der Gesamtanlage der Komposition und insbesondere in der Sensibilität, mit der die Landschaft orchestriert ist, beherrscht von twilight-Atmosphären und einer lebhaften neo-venetischen Strömung. Obwohl die kritische Vorsicht heute nahelegt, die Ausführung in Molas engerem Umkreis zu verorten, erfasst das Bild vollends die expressiven Höhepunkte und das stilistische Erbe des tessiner Meisters.
Die Figur Pier Francesco Molas nimmt im romischen Seicento eine herausragende Stellung ein. Ausbildungsort Bologna – wo er den Klassizismus von Francesco Albani und den Carracci aufnahm – und Venedig, konnte der Maler der strengen Zeichnung Romes eine außergewöhnliche chromatische Freiheit und eine “Tuschierung” in Lagunenstil einpflanzen. Nach seiner Ansiedlung in Rom ab 1647 wurde Mola berühmt für seine mythologischen und biblischen Kompositionen, eingebettet in idyllische und elegische Naturen, nicht weit entfernt von den Meditationen Nicolas Poussins. Seine Sprache, die Zierde der Hirtenkunst mit einem tiefen Sinn bittersüßer Melancholie verbindet, verschaffte ihm 1662 die Ernennung zum Prinzen der Accademia di San Luca und machte ihn zu einem der großen Protagonisten der Epoche.
Das Gemälde überträgt meisterhaft die Verse des XIX. Gesangs des tassischen Gedichts, wobei der Moment eingefangen wird, in dem die Hexe Armida, zunächst von rachsüchtigen Absichten gegenüber dem christlichen Helden Rinaldo getrieben, vor der Schönheit des schlafenden Kriegers erschüttert wird. Der geschwungene Verlauf der Körper und die weiche Behandlung von Hell-Dunkel-Kontrasten beschreiben das sinnliche Verlangen Rinaldos, von den Waffen befreit, und die schützende Geste der Zauberin, während ein kleiner geflügelter Amor zwischen den beiden lind die verbotene Liebesgewalt als explizit ikonografisches Schlüsselmotiv interponiert. Im Hintergrund öffnet sich eine waldige und hügelige Landschaft zu einem Himmel, vom dichten Wolkenband durchzogen und von silbernen Glanzlichtern erhellt; in der Ferne zeichnen sich die winzigen Figuren der Waffenbrüder ab, die kommen, um den Zauber zu brechen. Die ganze Szene lebt von jener glücklichen Synthese aus barocker Theatralität und arkadischer Intimität, die die authentischste Signatur Molens bildet.
FACILY REPORT
Das Gemälde befindet sich in gutem Erhaltungszustand, der mit der Epoche und der historischen Konservierungsgeschichte des Werks vereinbar ist.
Bei einer visuellen Analyse ergeben sich folgende technische Spezifikationen:
• TRÄGER UND OBERFLÄCHE: Das Werk weist einen alten Verstärkungs-eingriff zur Konsolidierung des ursprünglichen Trägers auf. Die Malfläche ist insgesamt stabil, mit einem verbreiteten und natürlichen Craquelé durch Alterung, das die gesamte Leinwand betrifft, ohne Abhebungen der Malfilmbildung.
• MALSCHICHT UND RESTAURIERUNG: Die Untersuchung bei natürlichem Licht zeigt eine lesbare Farbstreuung, die die Wirksamkeit der ursprünglichen Hell-Dunkel-Kontraste bewahrt. Es wurden kleine, gezielte Restaurierungs-Eingriffe aus früheren Zeiten registriert (vorwiegend ergänzende Restaurierungen und kleine malerische Ausgleichsarbeiten), lokalisiert am Hintergrund der Landschaft und an den Rändern der Leinwand, um alte und marginale Farbabbröckelungen zu schließen.
Das Gemälde ist in einem Holzrahmen mit geschnitztem und vergoldetem Rahmen aus späterer Epoche (18.–19. Jahrhundert) eingefasst, der strukturell gesund ist und eine homogene Oberflächen-Patina aufweist (Rahmendimensionen 87 x 112 x 6 ca., Vorhandensein von Mängeln).
"Der in den obigen Fotos gezeigte Rahmen wurde vom Verkäufer oder von einer dritten Partei dem Kunstwerk hinzugefügt. Der Rahmen wird Ihnen kostenlos geliefert, damit er sofort ausgestellt werden kann, sobald er eintrifft. Der Rahmen wird als Höflichkeit beigegeben und ist kein Bestandteil des Kunstwerks. Daher wird eine eventuelle Beschädigung des Rahmens, die das Kunstwerk selbst nicht beeinträchtigt, nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder Annullierung der Bestellung akzeptiert."
Provenienza: Kollektion
Publikation:
I Miti e il Territorio nella Sicilia dalle mille culture. INEDITA QUADRERIA Katalog der Gemälde der Kollektion des Zyklus „I Miti e il territorio“, 2026 (Pdf).
Das Werk wird – da es sich um eine mittlere Größe handelt – mit Holz- und Styroporkiste versendet. Im Falle eines Verkaufs außerhalb des italienischen Territoriums muss der Käufer mit den Export-Abwicklungszeiten rechnen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Ambito di PIER FRANCESCO MOLA
(Coldrerio, 1612 – Rom, 1666)
Rinaldo e Armida
Öl auf Leinwand, cm. 74,5 x 99
Dimension der Rahmung, cm. 87 x 112 x 6 ca.
NOTE: Veröffentlichung des Katalogs der Werke der Kollektion Intermidiart. Garantie- und legale Provenienz-zertifikat. Werk mit antiker Goldrahmen aus Holz (Mängel):
Dieses exquisite Bild, das eine der lyrischsten und erfolgreichsten Episoden aus Torquato Tassos Jerusalém-Der Befreite darstellt, fügt sich formal kohärent in das reiche Panorama der romischen Barockmalerei der Mitte des 17. Jahrhunderts ein. Historisch-kritisch erhält die Provenienz der Arbeit eine bedeutende Rolle: Innerhalb der ursprünglichen Kollektion war das Gemälde traditionell der direkten, autografen Hand Pier Francesco Molas zugeschrieben. Diese alte Inventar-Überlieferung findet eine solide Begründung in der Gesamtanlage der Komposition und insbesondere in der Sensibilität, mit der die Landschaft orchestriert ist, beherrscht von twilight-Atmosphären und einer lebhaften neo-venetischen Strömung. Obwohl die kritische Vorsicht heute nahelegt, die Ausführung in Molas engerem Umkreis zu verorten, erfasst das Bild vollends die expressiven Höhepunkte und das stilistische Erbe des tessiner Meisters.
Die Figur Pier Francesco Molas nimmt im romischen Seicento eine herausragende Stellung ein. Ausbildungsort Bologna – wo er den Klassizismus von Francesco Albani und den Carracci aufnahm – und Venedig, konnte der Maler der strengen Zeichnung Romes eine außergewöhnliche chromatische Freiheit und eine “Tuschierung” in Lagunenstil einpflanzen. Nach seiner Ansiedlung in Rom ab 1647 wurde Mola berühmt für seine mythologischen und biblischen Kompositionen, eingebettet in idyllische und elegische Naturen, nicht weit entfernt von den Meditationen Nicolas Poussins. Seine Sprache, die Zierde der Hirtenkunst mit einem tiefen Sinn bittersüßer Melancholie verbindet, verschaffte ihm 1662 die Ernennung zum Prinzen der Accademia di San Luca und machte ihn zu einem der großen Protagonisten der Epoche.
Das Gemälde überträgt meisterhaft die Verse des XIX. Gesangs des tassischen Gedichts, wobei der Moment eingefangen wird, in dem die Hexe Armida, zunächst von rachsüchtigen Absichten gegenüber dem christlichen Helden Rinaldo getrieben, vor der Schönheit des schlafenden Kriegers erschüttert wird. Der geschwungene Verlauf der Körper und die weiche Behandlung von Hell-Dunkel-Kontrasten beschreiben das sinnliche Verlangen Rinaldos, von den Waffen befreit, und die schützende Geste der Zauberin, während ein kleiner geflügelter Amor zwischen den beiden lind die verbotene Liebesgewalt als explizit ikonografisches Schlüsselmotiv interponiert. Im Hintergrund öffnet sich eine waldige und hügelige Landschaft zu einem Himmel, vom dichten Wolkenband durchzogen und von silbernen Glanzlichtern erhellt; in der Ferne zeichnen sich die winzigen Figuren der Waffenbrüder ab, die kommen, um den Zauber zu brechen. Die ganze Szene lebt von jener glücklichen Synthese aus barocker Theatralität und arkadischer Intimität, die die authentischste Signatur Molens bildet.
FACILY REPORT
Das Gemälde befindet sich in gutem Erhaltungszustand, der mit der Epoche und der historischen Konservierungsgeschichte des Werks vereinbar ist.
Bei einer visuellen Analyse ergeben sich folgende technische Spezifikationen:
• TRÄGER UND OBERFLÄCHE: Das Werk weist einen alten Verstärkungs-eingriff zur Konsolidierung des ursprünglichen Trägers auf. Die Malfläche ist insgesamt stabil, mit einem verbreiteten und natürlichen Craquelé durch Alterung, das die gesamte Leinwand betrifft, ohne Abhebungen der Malfilmbildung.
• MALSCHICHT UND RESTAURIERUNG: Die Untersuchung bei natürlichem Licht zeigt eine lesbare Farbstreuung, die die Wirksamkeit der ursprünglichen Hell-Dunkel-Kontraste bewahrt. Es wurden kleine, gezielte Restaurierungs-Eingriffe aus früheren Zeiten registriert (vorwiegend ergänzende Restaurierungen und kleine malerische Ausgleichsarbeiten), lokalisiert am Hintergrund der Landschaft und an den Rändern der Leinwand, um alte und marginale Farbabbröckelungen zu schließen.
Das Gemälde ist in einem Holzrahmen mit geschnitztem und vergoldetem Rahmen aus späterer Epoche (18.–19. Jahrhundert) eingefasst, der strukturell gesund ist und eine homogene Oberflächen-Patina aufweist (Rahmendimensionen 87 x 112 x 6 ca., Vorhandensein von Mängeln).
"Der in den obigen Fotos gezeigte Rahmen wurde vom Verkäufer oder von einer dritten Partei dem Kunstwerk hinzugefügt. Der Rahmen wird Ihnen kostenlos geliefert, damit er sofort ausgestellt werden kann, sobald er eintrifft. Der Rahmen wird als Höflichkeit beigegeben und ist kein Bestandteil des Kunstwerks. Daher wird eine eventuelle Beschädigung des Rahmens, die das Kunstwerk selbst nicht beeinträchtigt, nicht als gültiger Grund für eine Reklamation oder Annullierung der Bestellung akzeptiert."
Provenienza: Kollektion
Publikation:
I Miti e il Territorio nella Sicilia dalle mille culture. INEDITA QUADRERIA Katalog der Gemälde der Kollektion des Zyklus „I Miti e il territorio“, 2026 (Pdf).
Das Werk wird – da es sich um eine mittlere Größe handelt – mit Holz- und Styroporkiste versendet. Im Falle eines Verkaufs außerhalb des italienischen Territoriums muss der Käufer mit den Export-Abwicklungszeiten rechnen.
