Eine Bronzeskulptur - Vere - Nigeria (Ohne mindestpreis)

04
Tage
12
Stunden
21
Minuten
13
Sekunden
Aktuelles Gebot
€ 14
Ohne mindestpreis
Dimitri André
Experte
Von Dimitri André ausgewählt

Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.

Schätzung  € 450 - € 550
FR
14 €
RO
11 €
FR
9 €

Käuferschutz auf Catawiki

Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen

Trustpilot 4.4 | 143856 Bewertungen

Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Anthropomorphe Bronzeskulptur der Vere-Völker – stehende Mannfigur

Herkunft: Jimeta-Region, Bundesstaat Adamawa, Nordost-Nigeria

Kulturelle Zuschreibung: Vere (Verre), zugeordnet

Material: Kupferlegierung, vermutlich Bronze, gegossen, dunkelbraune Patina mit grünlichen und rötlichen Oxidationsspuren

Datierung: Nicht sicher

Provenienz: Jimeta-Region, Nigeria, gemäß bekannter Provenienz

Beschreibung

Diese anthropomorphe Metallskulptur zeigt eine aufrechte männliche Figur, deren kompakte Proportionen und expressives Physiognomie eine bemerkenswerte skulpturale Präsenz erzeugen. Die Figur steht auf zwei stabilen Beinen, leicht auseinander gesetzt, mit breiten, fast dreieckigen Füßen. Der Körper zeichnet sich durch einen vergleichsweise langen Torso, schmale Hüften und einen dezent modellierten Bauch aus. Die Arme hängen seitlich herab und sind leicht nach vorn gebeugt. Der sichtbare rechte Arm weist insbesondere eine akribische anatomische Detailgenauigkeit auf: Der kraftvoll gerundete Oberarm geht in einen schmaleren Unterarm über und endet in einer großen, modellierten Hand mit angedeuteten Fingern. Die Brust wird von zwei kleinen, halbkugelförmigen Vorsprüngen geprägt, während ein deutlich definierendes männliches Genitalmerkmal im unteren Torsobereich erkennbar ist. Der Kopf thront auf einem langen, kräftigen Hals und ist leicht nach oben geneigt. Seine Gesichtszüge werden durch eine ausgeprägte Nase, deutlich modellierte Lippen und große, scheibenförmige Ohren bestimmt. Die Augen erscheinen als kleine reliefartige Formen unter einer runden Stirn. Der Schädel ist überwiegend glatt und besitzt eine leicht unregelmäßige, nach hinten verlaufende Kontur. Die gesamte Oberfläche zeigt eine differenzierte, dunkelbraune bis bräunlichrote Patina mit grünlichen Oxidationszonen, die besonders an Armen, Oberkörper und Beinen auffällig sind. Die unregelmäßige Oberflächenstruktur, kleine Vertiefungen und lokale Materialdichte verleihen dem Guss einen lebendigen, handgefertigten Eindruck. Die Figur hat keine separate Basis, sondern ruht direkt auf ihren breiten, skulptierten Füßen.

Kunsthistorische Analyse

Die Vere, auch Verre genannt, gehören zu den Ethnien der östlichen Adamawa-Region, deren historischer kultureller Landschaft sich über Teile des nordöstlichen Nigerias und angrenzendes Kamerun erstreckt. Ihre Siedlungen befinden sich vornehmlich in der Umgebung der Atlantika-Berge und der südlichen Adamawa-Region. Das Gebiet ist geprägt von einer langen Geschichte kultureller Kontakte, regionalen Austauschs und spezialisierter Handwerksüberlieferungen. In diesem vielfältigen kulturellen Raum nahm die Metallverarbeitung eine besondere wirtschaftliche und soziale Bedeutung ein. Während die Eisengewinnung in zahlreichen Gesellschaften der oberen Benue-Region gut dokumentiert ist, erfordert die kunsthistorische Einordnung figurenförmiger Arbeiten aus Kupferlegierungen oft einen nuancierten Ansatz. Basierend auf der dokumentierten Provenienz wird die vorliegende Skulptur der Vere-Kultur zugeschrieben. Ihre formale Sprache zeichnet sich durch eine Kombination aus kompakten Körpervolumen und bewusst betonten anatomischen Merkmalen aus. Insbesondere die großen Ohren, der hervortretende Mund und die breiten Füße verleihen der Figur eine markante Erscheinung. Im Gegensatz zu den stärker abstrahierten anthropomorphen Holzfiguren verschiedener Gesellschaften im Benue-Gebiet besitzt sie eine vergleichsweise geschlossene, körperliche Form. Allerdings entsprechen die anatomischen Proportionen keiner naturalistischen Darstellung, sondern einer selektiven Hervorhebung einzelner Körperteile. Ob diese Merkmale einer spezifischen regionalen pictorial-Tradition der Vere entsprechen oder einer breiteren formalen Sprache der Adamawa-Kultur sphere zuzurechnen sind, lässt sich ohne verlässliche Vergleichsobjekte nicht bestimmen. Die präzise Herstellungs-Technik und die Zusammensetzung der Legierung müssten zudem durch materialewissenschaftliche Analysen aufgearbeitet werden. Der Begriff „Bronze“ ist daher als tradiertes, kunsthandwerkliches Materialkennzeichen zu verstehen.

Symbolik und Ikonographie

Der ikonografische Ausdruck der Figur wird überwiegend durch die Betonung des Kopfes, der sexuellen Merkmale und der kraftvollen Standhaltung bestimmt. Die leicht nach oben gerichtete Kopfführung verleiht der Figur einen konzentrierten, fast erwartungsvollen Ausdruck. Besonders auffällig sind die großen, seitlich vorstehenden Ohren, deren übertriebenes Format eine besondere Bedeutung gehabt haben könnte. In verschiedenen afrikanischen Bildtraditionen können betonte Sinnesorgane Wahrnehmung, Aufmerksamkeit oder außergewöhnliche Fähigkeiten signalisieren. Eine entsprechende Interpretation ist auch für die vorliegende Figur plausibel. Die Identität des Objekts ist denkbar, jedoch nicht direkt belegbar. Die sorgfältig gestalteten Lippen bilden einen weiteren Fokus der Physiognomie. Ihre ausgeprägte Modellierung könnte die menschliche Identität der dargestellten Figur unterstreichen oder auf eine besondere Bedeutung von Sprache und Kommunikation hinweisen. Auch diese Interpretation bleibt hypothetisch. Die männlichen Geschlechtsmerkmale ermöglichen eine vorläufige Identifizierung der dargestellten Figur als männlich. Ob dies mit Vorstellungen von Fruchtbarkeit, sozialem Status oder genealogischer Kontinuität verknüpft war, bleibt unbekannt. Die breiten Füße und leicht gespreizten Beine vermitteln Stabilität und geerdete Körperlichkeit. Die Figur wirkt damit weniger als Repräsentation einer bestimmten Bewegung, sondern eher als Verkörperung ruhiger, selbstbewusster Präsenz. Bemerkenswert ist auch das Fehlen von Kleidung, Schmuck oder anderen eindeutig identifizierbaren Rangmerkmalen. Die Bedeutung der Figur konzentriert sich thus vollständig auf ihr äußeres Erscheinungsbild und das expressive Design des Kopfes.

Ritualfunktion und kultureller Kontext

In den Gesellschaften der Adamawa- und Oberbenue-Regionen konnten anthropomorphe Figuren verschiedene soziale und religiöse Funktionen erfüllen. Sie konnten mit Vorstellungen von Schutz, Heilung, Ahnenpräsenz oder der Darstellung bestimmter sozialer Rollen in Verbindung stehen. Die konkrete Bedeutung solcher Objekte hing jedoch immer von lokalen Traditionen und deren jeweiliger Benutzung ab. Für die vorliegende Bronzeskulptur ist theoretisch eine rituelle Funktion möglich, jedoch nicht dokumentiert. Ihre aufrechte Haltung und die ausgeprägte Darstellung des menschlichen Körpers könnten auf eine repräsentative oder symbolische Zweckbestimmung hindeuten. Denkbar ist, dass sie als eigenständige Figur in einem häuslichen oder gemeinschaftlichen Kontext verwendet wurde. Ebenso könnte sie Teil einer größeren Gruppe von Objekten gewesen sein. Eine Interpretation als Ahnenfigur, Schutzwesen oder Trägerin von spiritueller Kraft wäre jedoch ohne ethnographische Belege nicht ausreichend belegbar. Die sichtbare Patina mit grünlichen und rötlichen Bereichen könnte durch verschiedene chemische Prozesse auf der Metalloberfläche entstanden sein. Sie erlaubt weder eine zuverlässige Altersbestimmung noch direkte Schlussfolgerungen über eine bestimmte rituelle Behandlung. Die Frage, ob die Figur ursprünglich frei ausgestellt, montiert oder in einem bestimmten Kontext aufbewahrt wurde, bleibt ebenfalls offen. Für eine detailliertere Funktionsanalyse wären dokumentierte Vergleichsobjekte aus der Vere-Region sowie Informationen zur Sammlungsgeschichte von besonderer Bedeutung.

Kunsthistorische Beurteilung

Die außergewöhnliche ästhetische Qualität dieser Metallskulptur liegt in der beeindruckenden Verbindung von optischer Einheit und expressiver Detailtreue. Der verlängerte Torso formt eine ruhige vertikale Achse, während die kräftigen Beine und breiten Füße der Figur deutliche Stabilität verleihen. Die Arme, seitlich herabhängend, folgen den Konturen des Körpers und betonen dessen kompakte Erscheinung. Im Gegensatz dazu erzeugt der Kopf mit seinen großen Ohren, der hervortretenden Nase und den modellierten Lippen einen dynamischen Brennpunkt. Die leicht erhobene Kopfhaltung bricht die strenge Verticalität und verleiht der Figur eine subtile innere Bewegung. Die Oberflächenwirkung des Metalls ist besonders bemerkenswert. Die dunklen, manchmal rötlich schimmernden Bereiche stehen in dynamischem Kontrast zu den grünlichen Oxidationszonen und heben die verschiedenen Volumen des Körpers deutlich hervor. Die unregelmäßige Textur unterstreicht den skulpturalen Charakter des Gusses und verleiht der Figur eine unmittelbare materialität. Im weiteren kunsthistorischen Kontext der Adamawa-Region kann das Werk als interessantes Beispiel anthropomorpher Metallskulptur betrachtet werden, dessen formale Sprache zwischen anatomischer Erkennbarkeit und bewusster stilistischer Vereinfachung vermittelt. Der kulturellen Zuschreibung unterliegt seine besondere Bedeutung in der eigenständigen Wiedergabe des menschlichen Körpers und der konzentrierten Ausdruckskraft seiner Physiognomie. Die Skulptur veranschaulicht die Möglichkeiten figürlicher Metallkunst in einem kulturellen Raum, dessen vielfältige künstlerische Traditionen noch eine vertiefte wissenschaftliche Untersuchung erfordern.

Literatur

Marla C. Berns, Richard Fardon und Sidney Littlefield Kasfir (Hrsg.): Central Nigeria Unmasked: Arts of the Benue River Valley. Los Angeles: Fowler Museum at UCLA, 2011.

Für eine präzisere Klassifikation ist weitere Forschung zur figürlichen Metallarbeit der Vere und benachbarter Gesellschaften in der Grenze Nigeria-Kamerun erforderlich. Eine zuverlässige Literaturreferenz, die sich direkt auf diesen speziellen Skulpturtyp bezieht, ist derzeit nicht verfügbar.

Urheberrecht und wissenschaftliche Dokumentation

Einige Informationen und Fotografien wurden mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originaltexte und Fotografien können urheberrechtlich geschützt sein. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberrechtsinhabern.

Inventar-Nr. MAZ31964

Informant: Amadou Dogo

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
Übersetzt mit Google Übersetzer

Anthropomorphe Bronzeskulptur der Vere-Völker – stehende Mannfigur

Herkunft: Jimeta-Region, Bundesstaat Adamawa, Nordost-Nigeria

Kulturelle Zuschreibung: Vere (Verre), zugeordnet

Material: Kupferlegierung, vermutlich Bronze, gegossen, dunkelbraune Patina mit grünlichen und rötlichen Oxidationsspuren

Datierung: Nicht sicher

Provenienz: Jimeta-Region, Nigeria, gemäß bekannter Provenienz

Beschreibung

Diese anthropomorphe Metallskulptur zeigt eine aufrechte männliche Figur, deren kompakte Proportionen und expressives Physiognomie eine bemerkenswerte skulpturale Präsenz erzeugen. Die Figur steht auf zwei stabilen Beinen, leicht auseinander gesetzt, mit breiten, fast dreieckigen Füßen. Der Körper zeichnet sich durch einen vergleichsweise langen Torso, schmale Hüften und einen dezent modellierten Bauch aus. Die Arme hängen seitlich herab und sind leicht nach vorn gebeugt. Der sichtbare rechte Arm weist insbesondere eine akribische anatomische Detailgenauigkeit auf: Der kraftvoll gerundete Oberarm geht in einen schmaleren Unterarm über und endet in einer großen, modellierten Hand mit angedeuteten Fingern. Die Brust wird von zwei kleinen, halbkugelförmigen Vorsprüngen geprägt, während ein deutlich definierendes männliches Genitalmerkmal im unteren Torsobereich erkennbar ist. Der Kopf thront auf einem langen, kräftigen Hals und ist leicht nach oben geneigt. Seine Gesichtszüge werden durch eine ausgeprägte Nase, deutlich modellierte Lippen und große, scheibenförmige Ohren bestimmt. Die Augen erscheinen als kleine reliefartige Formen unter einer runden Stirn. Der Schädel ist überwiegend glatt und besitzt eine leicht unregelmäßige, nach hinten verlaufende Kontur. Die gesamte Oberfläche zeigt eine differenzierte, dunkelbraune bis bräunlichrote Patina mit grünlichen Oxidationszonen, die besonders an Armen, Oberkörper und Beinen auffällig sind. Die unregelmäßige Oberflächenstruktur, kleine Vertiefungen und lokale Materialdichte verleihen dem Guss einen lebendigen, handgefertigten Eindruck. Die Figur hat keine separate Basis, sondern ruht direkt auf ihren breiten, skulptierten Füßen.

Kunsthistorische Analyse

Die Vere, auch Verre genannt, gehören zu den Ethnien der östlichen Adamawa-Region, deren historischer kultureller Landschaft sich über Teile des nordöstlichen Nigerias und angrenzendes Kamerun erstreckt. Ihre Siedlungen befinden sich vornehmlich in der Umgebung der Atlantika-Berge und der südlichen Adamawa-Region. Das Gebiet ist geprägt von einer langen Geschichte kultureller Kontakte, regionalen Austauschs und spezialisierter Handwerksüberlieferungen. In diesem vielfältigen kulturellen Raum nahm die Metallverarbeitung eine besondere wirtschaftliche und soziale Bedeutung ein. Während die Eisengewinnung in zahlreichen Gesellschaften der oberen Benue-Region gut dokumentiert ist, erfordert die kunsthistorische Einordnung figurenförmiger Arbeiten aus Kupferlegierungen oft einen nuancierten Ansatz. Basierend auf der dokumentierten Provenienz wird die vorliegende Skulptur der Vere-Kultur zugeschrieben. Ihre formale Sprache zeichnet sich durch eine Kombination aus kompakten Körpervolumen und bewusst betonten anatomischen Merkmalen aus. Insbesondere die großen Ohren, der hervortretende Mund und die breiten Füße verleihen der Figur eine markante Erscheinung. Im Gegensatz zu den stärker abstrahierten anthropomorphen Holzfiguren verschiedener Gesellschaften im Benue-Gebiet besitzt sie eine vergleichsweise geschlossene, körperliche Form. Allerdings entsprechen die anatomischen Proportionen keiner naturalistischen Darstellung, sondern einer selektiven Hervorhebung einzelner Körperteile. Ob diese Merkmale einer spezifischen regionalen pictorial-Tradition der Vere entsprechen oder einer breiteren formalen Sprache der Adamawa-Kultur sphere zuzurechnen sind, lässt sich ohne verlässliche Vergleichsobjekte nicht bestimmen. Die präzise Herstellungs-Technik und die Zusammensetzung der Legierung müssten zudem durch materialewissenschaftliche Analysen aufgearbeitet werden. Der Begriff „Bronze“ ist daher als tradiertes, kunsthandwerkliches Materialkennzeichen zu verstehen.

Symbolik und Ikonographie

Der ikonografische Ausdruck der Figur wird überwiegend durch die Betonung des Kopfes, der sexuellen Merkmale und der kraftvollen Standhaltung bestimmt. Die leicht nach oben gerichtete Kopfführung verleiht der Figur einen konzentrierten, fast erwartungsvollen Ausdruck. Besonders auffällig sind die großen, seitlich vorstehenden Ohren, deren übertriebenes Format eine besondere Bedeutung gehabt haben könnte. In verschiedenen afrikanischen Bildtraditionen können betonte Sinnesorgane Wahrnehmung, Aufmerksamkeit oder außergewöhnliche Fähigkeiten signalisieren. Eine entsprechende Interpretation ist auch für die vorliegende Figur plausibel. Die Identität des Objekts ist denkbar, jedoch nicht direkt belegbar. Die sorgfältig gestalteten Lippen bilden einen weiteren Fokus der Physiognomie. Ihre ausgeprägte Modellierung könnte die menschliche Identität der dargestellten Figur unterstreichen oder auf eine besondere Bedeutung von Sprache und Kommunikation hinweisen. Auch diese Interpretation bleibt hypothetisch. Die männlichen Geschlechtsmerkmale ermöglichen eine vorläufige Identifizierung der dargestellten Figur als männlich. Ob dies mit Vorstellungen von Fruchtbarkeit, sozialem Status oder genealogischer Kontinuität verknüpft war, bleibt unbekannt. Die breiten Füße und leicht gespreizten Beine vermitteln Stabilität und geerdete Körperlichkeit. Die Figur wirkt damit weniger als Repräsentation einer bestimmten Bewegung, sondern eher als Verkörperung ruhiger, selbstbewusster Präsenz. Bemerkenswert ist auch das Fehlen von Kleidung, Schmuck oder anderen eindeutig identifizierbaren Rangmerkmalen. Die Bedeutung der Figur konzentriert sich thus vollständig auf ihr äußeres Erscheinungsbild und das expressive Design des Kopfes.

Ritualfunktion und kultureller Kontext

In den Gesellschaften der Adamawa- und Oberbenue-Regionen konnten anthropomorphe Figuren verschiedene soziale und religiöse Funktionen erfüllen. Sie konnten mit Vorstellungen von Schutz, Heilung, Ahnenpräsenz oder der Darstellung bestimmter sozialer Rollen in Verbindung stehen. Die konkrete Bedeutung solcher Objekte hing jedoch immer von lokalen Traditionen und deren jeweiliger Benutzung ab. Für die vorliegende Bronzeskulptur ist theoretisch eine rituelle Funktion möglich, jedoch nicht dokumentiert. Ihre aufrechte Haltung und die ausgeprägte Darstellung des menschlichen Körpers könnten auf eine repräsentative oder symbolische Zweckbestimmung hindeuten. Denkbar ist, dass sie als eigenständige Figur in einem häuslichen oder gemeinschaftlichen Kontext verwendet wurde. Ebenso könnte sie Teil einer größeren Gruppe von Objekten gewesen sein. Eine Interpretation als Ahnenfigur, Schutzwesen oder Trägerin von spiritueller Kraft wäre jedoch ohne ethnographische Belege nicht ausreichend belegbar. Die sichtbare Patina mit grünlichen und rötlichen Bereichen könnte durch verschiedene chemische Prozesse auf der Metalloberfläche entstanden sein. Sie erlaubt weder eine zuverlässige Altersbestimmung noch direkte Schlussfolgerungen über eine bestimmte rituelle Behandlung. Die Frage, ob die Figur ursprünglich frei ausgestellt, montiert oder in einem bestimmten Kontext aufbewahrt wurde, bleibt ebenfalls offen. Für eine detailliertere Funktionsanalyse wären dokumentierte Vergleichsobjekte aus der Vere-Region sowie Informationen zur Sammlungsgeschichte von besonderer Bedeutung.

Kunsthistorische Beurteilung

Die außergewöhnliche ästhetische Qualität dieser Metallskulptur liegt in der beeindruckenden Verbindung von optischer Einheit und expressiver Detailtreue. Der verlängerte Torso formt eine ruhige vertikale Achse, während die kräftigen Beine und breiten Füße der Figur deutliche Stabilität verleihen. Die Arme, seitlich herabhängend, folgen den Konturen des Körpers und betonen dessen kompakte Erscheinung. Im Gegensatz dazu erzeugt der Kopf mit seinen großen Ohren, der hervortretenden Nase und den modellierten Lippen einen dynamischen Brennpunkt. Die leicht erhobene Kopfhaltung bricht die strenge Verticalität und verleiht der Figur eine subtile innere Bewegung. Die Oberflächenwirkung des Metalls ist besonders bemerkenswert. Die dunklen, manchmal rötlich schimmernden Bereiche stehen in dynamischem Kontrast zu den grünlichen Oxidationszonen und heben die verschiedenen Volumen des Körpers deutlich hervor. Die unregelmäßige Textur unterstreicht den skulpturalen Charakter des Gusses und verleiht der Figur eine unmittelbare materialität. Im weiteren kunsthistorischen Kontext der Adamawa-Region kann das Werk als interessantes Beispiel anthropomorpher Metallskulptur betrachtet werden, dessen formale Sprache zwischen anatomischer Erkennbarkeit und bewusster stilistischer Vereinfachung vermittelt. Der kulturellen Zuschreibung unterliegt seine besondere Bedeutung in der eigenständigen Wiedergabe des menschlichen Körpers und der konzentrierten Ausdruckskraft seiner Physiognomie. Die Skulptur veranschaulicht die Möglichkeiten figürlicher Metallkunst in einem kulturellen Raum, dessen vielfältige künstlerische Traditionen noch eine vertiefte wissenschaftliche Untersuchung erfordern.

Literatur

Marla C. Berns, Richard Fardon und Sidney Littlefield Kasfir (Hrsg.): Central Nigeria Unmasked: Arts of the Benue River Valley. Los Angeles: Fowler Museum at UCLA, 2011.

Für eine präzisere Klassifikation ist weitere Forschung zur figürlichen Metallarbeit der Vere und benachbarter Gesellschaften in der Grenze Nigeria-Kamerun erforderlich. Eine zuverlässige Literaturreferenz, die sich direkt auf diesen speziellen Skulpturtyp bezieht, ist derzeit nicht verfügbar.

Urheberrecht und wissenschaftliche Dokumentation

Einige Informationen und Fotografien wurden mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und basieren auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originaltexte und Fotografien können urheberrechtlich geschützt sein. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Urheberrechtsinhabern.

Inventar-Nr. MAZ31964

Informant: Amadou Dogo

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
Übersetzt mit Google Übersetzer

Details

Ethnie/ Kultur
Vere
Herkunftsland
Nigeria
Material
Bronze
Sold with stand
Nein
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A bronze sculpture
Höhe
16 cm
Gewicht
480 g
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
6937
Verkaufte Objekte
99,42 %
protop

Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY
Telefonnummer:
+493033951033
Email:
w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
USt-IdNr.:
DE241193499

AGB

AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.

Widerrufsbelehrung

  • Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
  • Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
  • Vollständige Widerrufsbelehrung

Ähnliche Objekte

  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​

Für Sie aus der Kategorie

Afrikanische Kunst und Stammeskunst

  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​
  • ​
    ​
    ​