Eine Skulptur aus Holz - Ewe - Togo (Ohne mindestpreis)






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ewe-Puppe – Weibliche Figur mit markanter Frisur und polychromer Oberfläche
Herkunft: Vogan, Vo-Präfektur, Küstenregion, Togo
Kulturelle Zuschreibung: Ewe, zugesprochen
Material: Holz, geschnitzt, mit hellbrauner, ockerfarbener und roter Oberfläche
Beschreibung
Diese weibliche Holzfigur aus dem Dorf Vogan im südöstlichen Togo zeichnet sich durch harmonische Körperproportionen, eine sorgfältig ausgearbeitete Physiognomie und eine bemerkenswerte, architektonisch strukturierte Frisur aus. Stehend auf einer flachen, ovalen Basis hat die Figur einen vergleichsweise großen Kopf, der auf einem langen, zylindrischen Hals ruht. Das Gesicht ist sanft gerundet mit einer hohen Stirn, mandelförmigen Augen, einer schmalen, elongateden Nase und einem kleinen, leicht geöffneten Mund. Die Züge sind subtil modelliert und vermitteln einen ruhigen, fast nachdenklichen Ausdruck. Besonders eindrucksvoll ist die hoch aufragende Frisur, bestehend aus zwei spitzen, symmetrisch angeordneten Haarschnitten. Fein, parallele eingekerbte Linien strukturieren die Oberfläche und machen die sorgfältig angelegte Frisur sichtbar. Ein in den Bereichen zwischen den beiden erhobenen Abschnitten vertieft liegender Bereich verleiht dem Haar eine markante, kronenähnliche Silhouette. Die Ohren sind als kräftige, scheibenförmige Vorwände an den Seiten herausgearbeitet. Der Oberkörper hat sanft gerundete Schultern, zwei deutlich definierte Brüste und einen leicht gerundeten Bauch. Die Arme hängen fast parallel zum Körper, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln. Die Beine sind kurz, kräftig und leicht getrennt. Die breiten Füße ruhen direkt auf der ovalen Basis, deren Oberfläche wie der übrige Körper eine warme, hellbraune bis ockerfarbene Tönung aufweist. Rötliche und dunklere Verfärbungen sind vereinzelt sichtbar. Die Oberfläche weist feine Risse, kleine Abriebspuren und unregelmäßige Farbveränderungen auf, was auf eine längere Geschichte hindeuten mag, jedoch keine eindeutige Datierung zulässt.
Kultureller und geographischer Kontext
Die Ewe gehören zu den bedeutendsten Ethnien im Süden Togo und im Südosten Ghanas. Ihre historischen Siedlungsgebiete erstrecken sich über die gegenwärtigen Staatsgrenzen hinweg und umfassen sowohl Küstenregionen als auch inland gelegene Landschaften. Das Dorf Vogan befindet sich in der Vo-Präfektur, östlich von Lomé, in einer Region, die durch enge kulturelle Verbindungen zwischen den Ewe, Gen und anderen benachbarten Gemeinschaften gekennzeichnet ist. Religiöse und soziale Traditionen der Ewe sind geprägt von einem komplexen Verhältnis zwischen Menschen, Ahnen und spirituellen Mächten. In dieser Weltanschauung tragen figürliche Darstellungen unterschiedliche Bedeutungen, von persönlichen Schutzobjekten und rituellen Darstellungen bis hin zu Figuren, die mit Geburt, Fruchtbarkeit und familiären Bezügen verbunden sind. Besonders bekannt sind die Venavi, anthropomorphe Figuren, die im Kontext von Zwillingsgeburten und dem Tod eines Zwillings eine bedeutende Rolle spielen können. Sie existieren in einem breiteren kulturellen Zusammenhang, in dem Zwillinge als Wesen mit besonderen sozialen und spirituellen Qualitäten betrachtet werden. Allerdings können nicht alle weiblichen Holfiguren aus dem Ewe-Kulturkreis als Venavi betrachtet werden. Die vorliegende Figur weist Merkmale auf, die mit solchen Darstellungen übereinstimmen, doch fehlen Informationen über ihre ursprüngliche Verwendung, die eine eindeutige funktionale Einordnung ermöglichen würden.
Symbolik und mögliche rituelle Funktion
Das ausgeprägte Feminität der Figur bildet einen wesentlichen Bestandteil ihres ikonografischen Designs. Die deutlich ausmodellierte Brust, der gerundete Bauch und die ruhige, aufrechte Haltung könnten alle auf Vorstellungen von Fruchtbarkeit, Mutterschaft und weiblicher Vitalität anspielen. In verschiedenen westafrikanischen bildlichen Traditionen sind weibliche Figuren mit solchen Bedeutungen verbunden, ihre konkrete Funktion hängt jedoch stets vom jeweiligen kulturellen und rituellen Kontext ab. Darüber hinaus könnte die sorgfältig gestaltete Frisur Vorstellungen von Schönheit, sozialer Identität oder einem bestimmten Ideal weiblicher Erscheinung ausdrücken. Frisuren haben in vielen westafrikanischen Gesellschaften eine wichtige soziale und ästhetische Bedeutung. Sie können Hinweise auf Alter, Status, Gruppenzugehörigkeit oder besondere Lebensumstände geben. Für die betreffende Figur lässt sich jedoch keine spezifische Frisierbezeichnung oder eindeutig identifizierbare soziale Bedeutung feststellen. Ist sie eine Venavi, sollte die Figur im Kontext des besonderen Status von Zwillingen in der Ewe-Gesellschaft betrachtet werden. Solche Figuren könnten gemäß der Ewe-Tradition dazu verwendet werden, eine Vielzahl von Frisuren zu schaffen.
Deze Figuren wurden nach dem Tod eines Zwillings geschaffen und innerhalb der Familie aufbewahrt. Ihre Pflege konnte das Stillen, Ankleiden, Waschen oder andere Formen der symbolischen Verehrung umfassen. Diese Praktiken variierten regional und lassen sich nicht auf jedes einzelne Objekt verallgemeinern. Die vergleichsweise helle Oberfläche der vorliegenden Figur könnte auf eine ursprüngliche Farbschicht oder spätere Veränderungen zurückzuführen sein. Eine Verbindung zu bestimmten rituellen Substanzen oder Pflegepraktiken kann auf Grundlage des Fotoaufnahmes nicht hergestellt werden.
kunsthistorische Analyse
Die Skulptur verkörpert einen figürlichen Stil, der naturalistische Beobachtung mit bewusster formaler Vereinfachung verbindet. Der große Kopf, der verlängerte Hals und der kompakte Körper bilden eine klar strukturierte Komposition. Die Proportionen folgen keinem strengen anatomischen Maßstab, sondern einer künstlerischen Ordnung, in der Kopf und Frisur besondere Aufmerksamkeit erhalten. Die aufstrebenden Haarabschnitte verstärken die vertikale Ausrichtung der Figur und bilden zugleich einen markanten Abschluss der Gesamtform. Die mandelförmigen Augen, die schmale Nase und der kleine Mund werden mit zurückhaltenden skulpturalen Mitteln wiedergegeben. Diese physiognomische Reduktion verleiht dem Gesicht einen ruhigen, fokussierten Ausdruck. Demgegenüber zeichnet sich der Körper durch sanfte Kurven und fließende Übergänge aus. Brüste, Bauch und Oberschenkel sind als solide, skulpturale Volumen behandelt und verleihen der Figur eine greifbare Präsenz. Besonders bemerkenswert ist das Verhältnis zwischen der sorgfältig gestalteten Frisur und dem vergleichsweise einfachen Design von Armen und Beinen. Diese unterschiedliche Gewichtung der anatomischen Merkmale deutet auf eine bewusste skulpturale Akzentuierung hin. Innerhalb der Holzschnitz-Tradition der Ewe und benachbarter Gemeinschaften sind verschiedene Formen weiblicher Figuren bekannt, deren stilistische Merkmale regional überlappen können. Die gegenständliche Skulptur lässt sich in diesen breiteren Kontext einordnen, auch wenn eine spezifische Werkstatt oder ein einzelner Bildhauer nicht identifiziert werden kann. Ihre helle, stellenweise rötlich getönte Oberfläche unterscheidet sie visuell von zahlreichen dunkler patinierten Kultfiguren und verleiht ihr eine besonders warme, fast terrakottaartige Erscheinung.
kunsthistorische Einschätzung
Die außergewöhnliche künstlerische Qualität dieser Figur, der Ewe vorbehalten, liegt in der ausgewogenen Kombination aus formaler Klarheit, sanfter Körpermodellierung und ausdrucksstarker Frisur. Der ruhige Gesichtsausdruck, die aufrechte Haltung und die harmonischen Proportionen verleihen der Skulptur eine stille, doch eindringliche Präsenz. Die kunstvoll gearbeiteten Haarstrukturen schaffen einen fesselnden Kontrast zu den überwiegend glatten Oberflächen von Gesicht und Körper. Als Beispiel figurativer Holzschnitzkunst aus dem südöstlichen Togo illustriert das Objekt die Bedeutung weiblicher Darstellungen innerhalb regionaler ästhetischer und möglicherweise religiöser Traditionen. Seine kunsthistorische Bedeutung liegt insbesondere in der Verbindung einer idealisierten menschlichen Form mit einer bewusst vereinfachten, skulptural vollständigen formalen Sprache. Ob die Figur ursprünglich als Darstellung von Zwillingen, als Fruchtbarkeitssymbol oder in einem anderen sozialen oder rituellen Kontext verwendet wurde, bleibt ohne weitere Dokumentation unklar.
Literatur
Doran H. Ross (Hrsg.): Wrapped in Pride: Ghanaian Kente and African American Identity. UCLA Fowler Museum of Cultural History, Los Angeles, 1998. Allgemeine vergleichende Literatur zu westafrikanischen Identitätskonzepten, Kleidung und sozialer Repräsentation.
Suzanne Preston Blier: African Vodun: Art, Psychology, and Power. University of Chicago Press, Chicago und London, 1995. Vergleichende Studie religiöser Bildsprache und materieller Kultgegenstände in Südwestafrika.
Die genannten Publikationen dienen als allgemeiner kulturell-historischer Kontext. Sie stellen keine direkte Dokumentation der hier präsentierten Figur dar bzw. keine eindeutige Identifizierung als Venavi.
Urheberrecht und wissenschaftliche Dokumentation
Einige der Informationen und Fotografien wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und basieren auf veröffentlichten Quellen in Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originalltexte und Fotografien können urheberrechtlich geschützt sein. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Inventar-Nr. MAZ31136
Informant: Ouro
Der Verkäufer stellt sich vor
Ewe-Puppe – Weibliche Figur mit markanter Frisur und polychromer Oberfläche
Herkunft: Vogan, Vo-Präfektur, Küstenregion, Togo
Kulturelle Zuschreibung: Ewe, zugesprochen
Material: Holz, geschnitzt, mit hellbrauner, ockerfarbener und roter Oberfläche
Beschreibung
Diese weibliche Holzfigur aus dem Dorf Vogan im südöstlichen Togo zeichnet sich durch harmonische Körperproportionen, eine sorgfältig ausgearbeitete Physiognomie und eine bemerkenswerte, architektonisch strukturierte Frisur aus. Stehend auf einer flachen, ovalen Basis hat die Figur einen vergleichsweise großen Kopf, der auf einem langen, zylindrischen Hals ruht. Das Gesicht ist sanft gerundet mit einer hohen Stirn, mandelförmigen Augen, einer schmalen, elongateden Nase und einem kleinen, leicht geöffneten Mund. Die Züge sind subtil modelliert und vermitteln einen ruhigen, fast nachdenklichen Ausdruck. Besonders eindrucksvoll ist die hoch aufragende Frisur, bestehend aus zwei spitzen, symmetrisch angeordneten Haarschnitten. Fein, parallele eingekerbte Linien strukturieren die Oberfläche und machen die sorgfältig angelegte Frisur sichtbar. Ein in den Bereichen zwischen den beiden erhobenen Abschnitten vertieft liegender Bereich verleiht dem Haar eine markante, kronenähnliche Silhouette. Die Ohren sind als kräftige, scheibenförmige Vorwände an den Seiten herausgearbeitet. Der Oberkörper hat sanft gerundete Schultern, zwei deutlich definierte Brüste und einen leicht gerundeten Bauch. Die Arme hängen fast parallel zum Körper, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln. Die Beine sind kurz, kräftig und leicht getrennt. Die breiten Füße ruhen direkt auf der ovalen Basis, deren Oberfläche wie der übrige Körper eine warme, hellbraune bis ockerfarbene Tönung aufweist. Rötliche und dunklere Verfärbungen sind vereinzelt sichtbar. Die Oberfläche weist feine Risse, kleine Abriebspuren und unregelmäßige Farbveränderungen auf, was auf eine längere Geschichte hindeuten mag, jedoch keine eindeutige Datierung zulässt.
Kultureller und geographischer Kontext
Die Ewe gehören zu den bedeutendsten Ethnien im Süden Togo und im Südosten Ghanas. Ihre historischen Siedlungsgebiete erstrecken sich über die gegenwärtigen Staatsgrenzen hinweg und umfassen sowohl Küstenregionen als auch inland gelegene Landschaften. Das Dorf Vogan befindet sich in der Vo-Präfektur, östlich von Lomé, in einer Region, die durch enge kulturelle Verbindungen zwischen den Ewe, Gen und anderen benachbarten Gemeinschaften gekennzeichnet ist. Religiöse und soziale Traditionen der Ewe sind geprägt von einem komplexen Verhältnis zwischen Menschen, Ahnen und spirituellen Mächten. In dieser Weltanschauung tragen figürliche Darstellungen unterschiedliche Bedeutungen, von persönlichen Schutzobjekten und rituellen Darstellungen bis hin zu Figuren, die mit Geburt, Fruchtbarkeit und familiären Bezügen verbunden sind. Besonders bekannt sind die Venavi, anthropomorphe Figuren, die im Kontext von Zwillingsgeburten und dem Tod eines Zwillings eine bedeutende Rolle spielen können. Sie existieren in einem breiteren kulturellen Zusammenhang, in dem Zwillinge als Wesen mit besonderen sozialen und spirituellen Qualitäten betrachtet werden. Allerdings können nicht alle weiblichen Holfiguren aus dem Ewe-Kulturkreis als Venavi betrachtet werden. Die vorliegende Figur weist Merkmale auf, die mit solchen Darstellungen übereinstimmen, doch fehlen Informationen über ihre ursprüngliche Verwendung, die eine eindeutige funktionale Einordnung ermöglichen würden.
Symbolik und mögliche rituelle Funktion
Das ausgeprägte Feminität der Figur bildet einen wesentlichen Bestandteil ihres ikonografischen Designs. Die deutlich ausmodellierte Brust, der gerundete Bauch und die ruhige, aufrechte Haltung könnten alle auf Vorstellungen von Fruchtbarkeit, Mutterschaft und weiblicher Vitalität anspielen. In verschiedenen westafrikanischen bildlichen Traditionen sind weibliche Figuren mit solchen Bedeutungen verbunden, ihre konkrete Funktion hängt jedoch stets vom jeweiligen kulturellen und rituellen Kontext ab. Darüber hinaus könnte die sorgfältig gestaltete Frisur Vorstellungen von Schönheit, sozialer Identität oder einem bestimmten Ideal weiblicher Erscheinung ausdrücken. Frisuren haben in vielen westafrikanischen Gesellschaften eine wichtige soziale und ästhetische Bedeutung. Sie können Hinweise auf Alter, Status, Gruppenzugehörigkeit oder besondere Lebensumstände geben. Für die betreffende Figur lässt sich jedoch keine spezifische Frisierbezeichnung oder eindeutig identifizierbare soziale Bedeutung feststellen. Ist sie eine Venavi, sollte die Figur im Kontext des besonderen Status von Zwillingen in der Ewe-Gesellschaft betrachtet werden. Solche Figuren könnten gemäß der Ewe-Tradition dazu verwendet werden, eine Vielzahl von Frisuren zu schaffen.
Deze Figuren wurden nach dem Tod eines Zwillings geschaffen und innerhalb der Familie aufbewahrt. Ihre Pflege konnte das Stillen, Ankleiden, Waschen oder andere Formen der symbolischen Verehrung umfassen. Diese Praktiken variierten regional und lassen sich nicht auf jedes einzelne Objekt verallgemeinern. Die vergleichsweise helle Oberfläche der vorliegenden Figur könnte auf eine ursprüngliche Farbschicht oder spätere Veränderungen zurückzuführen sein. Eine Verbindung zu bestimmten rituellen Substanzen oder Pflegepraktiken kann auf Grundlage des Fotoaufnahmes nicht hergestellt werden.
kunsthistorische Analyse
Die Skulptur verkörpert einen figürlichen Stil, der naturalistische Beobachtung mit bewusster formaler Vereinfachung verbindet. Der große Kopf, der verlängerte Hals und der kompakte Körper bilden eine klar strukturierte Komposition. Die Proportionen folgen keinem strengen anatomischen Maßstab, sondern einer künstlerischen Ordnung, in der Kopf und Frisur besondere Aufmerksamkeit erhalten. Die aufstrebenden Haarabschnitte verstärken die vertikale Ausrichtung der Figur und bilden zugleich einen markanten Abschluss der Gesamtform. Die mandelförmigen Augen, die schmale Nase und der kleine Mund werden mit zurückhaltenden skulpturalen Mitteln wiedergegeben. Diese physiognomische Reduktion verleiht dem Gesicht einen ruhigen, fokussierten Ausdruck. Demgegenüber zeichnet sich der Körper durch sanfte Kurven und fließende Übergänge aus. Brüste, Bauch und Oberschenkel sind als solide, skulpturale Volumen behandelt und verleihen der Figur eine greifbare Präsenz. Besonders bemerkenswert ist das Verhältnis zwischen der sorgfältig gestalteten Frisur und dem vergleichsweise einfachen Design von Armen und Beinen. Diese unterschiedliche Gewichtung der anatomischen Merkmale deutet auf eine bewusste skulpturale Akzentuierung hin. Innerhalb der Holzschnitz-Tradition der Ewe und benachbarter Gemeinschaften sind verschiedene Formen weiblicher Figuren bekannt, deren stilistische Merkmale regional überlappen können. Die gegenständliche Skulptur lässt sich in diesen breiteren Kontext einordnen, auch wenn eine spezifische Werkstatt oder ein einzelner Bildhauer nicht identifiziert werden kann. Ihre helle, stellenweise rötlich getönte Oberfläche unterscheidet sie visuell von zahlreichen dunkler patinierten Kultfiguren und verleiht ihr eine besonders warme, fast terrakottaartige Erscheinung.
kunsthistorische Einschätzung
Die außergewöhnliche künstlerische Qualität dieser Figur, der Ewe vorbehalten, liegt in der ausgewogenen Kombination aus formaler Klarheit, sanfter Körpermodellierung und ausdrucksstarker Frisur. Der ruhige Gesichtsausdruck, die aufrechte Haltung und die harmonischen Proportionen verleihen der Skulptur eine stille, doch eindringliche Präsenz. Die kunstvoll gearbeiteten Haarstrukturen schaffen einen fesselnden Kontrast zu den überwiegend glatten Oberflächen von Gesicht und Körper. Als Beispiel figurativer Holzschnitzkunst aus dem südöstlichen Togo illustriert das Objekt die Bedeutung weiblicher Darstellungen innerhalb regionaler ästhetischer und möglicherweise religiöser Traditionen. Seine kunsthistorische Bedeutung liegt insbesondere in der Verbindung einer idealisierten menschlichen Form mit einer bewusst vereinfachten, skulptural vollständigen formalen Sprache. Ob die Figur ursprünglich als Darstellung von Zwillingen, als Fruchtbarkeitssymbol oder in einem anderen sozialen oder rituellen Kontext verwendet wurde, bleibt ohne weitere Dokumentation unklar.
Literatur
Doran H. Ross (Hrsg.): Wrapped in Pride: Ghanaian Kente and African American Identity. UCLA Fowler Museum of Cultural History, Los Angeles, 1998. Allgemeine vergleichende Literatur zu westafrikanischen Identitätskonzepten, Kleidung und sozialer Repräsentation.
Suzanne Preston Blier: African Vodun: Art, Psychology, and Power. University of Chicago Press, Chicago und London, 1995. Vergleichende Studie religiöser Bildsprache und materieller Kultgegenstände in Südwestafrika.
Die genannten Publikationen dienen als allgemeiner kulturell-historischer Kontext. Sie stellen keine direkte Dokumentation der hier präsentierten Figur dar bzw. keine eindeutige Identifizierung als Venavi.
Urheberrecht und wissenschaftliche Dokumentation
Einige der Informationen und Fotografien wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und basieren auf veröffentlichten Quellen in Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originalltexte und Fotografien können urheberrechtlich geschützt sein. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Inventar-Nr. MAZ31136
Informant: Ouro
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Details
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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- DE241193499
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