Eine Skulptur aus Holz - MOBA - Togo (Ohne mindestpreis)

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Dimitri André
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Eine Holzskulptur der Moba aus Bombouaka, Savanne-Region, Nord-Togo, eine anthropomorphe Vorfahrenfigur von 75 cm Höhe und 5,1 kg Gewicht, in-faier Zustand und original/Offiziell, ohne Stativ geliefert.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Moba-Skulptur – Anthropomorphe Vorfahrenfigur Tchitcheri

Ursprung: Bombouaka, Savanne‑Region, Nord-Togo

Kulturelle Klassifikation: Moba

Material: Holz, geschnitzt, mit einer stark verwitterten, grau-braunen bis ockerfarbenen Oberfläche, inkl. Sockel.

Datierung: Unsicher

Beschreibung

Diese anthropomorphe Holzskulptur aus dem Dorf Bombouaka im Norden Togos zeichnet sich durch eine außergewöhnlich verlängerte, streng vertikale Komposition und eine radikal vereinfachte Darstellung des menschlichen Körpers aus. Die aufrechte Figur verfügt über einen großen, fast zylindrischen Kopf mit einer runden Schädelhaube, der direkt auf einen schmalen Hals ruht. Die Oberfläche des Kopfes ist stark verwittert; Gesichtszüge sind aus der gezeigten Perspektive nicht klar erkennbar. Unterhalb des Kopfes entwickelt sich ein schmaler, elongated Rumpf, dessen Schultern nur durch leichte skulpturale Erhebungen angedeutet sind. Zwei auffallend lange, schlanke Arme hängen parallel zum Rumpf und enden ohne differenzierte Hände. Der Rumpf verengt sich zu einer schmalen Taille, bevor er in einen deutlich ausgeprägten Beckenbereich übergeht. Die kraftvoll ausgeformten Hüften bilden einen markanten Kontrast zu dem schlanken Rumpf. Unter dem Becken erstrecken sich zwei lange, nahezu parallele Beine, die sich nach unten leicht verjüngen und ohne skulptierte Füße enden. Die Figur steht auf einem modernen, rechteckigen Holzsockel, der nicht zum ursprünglichen Werk gehört. Die gesamte Oberfläche weist deutliche Zeichen von Erosion und Materialsveränderung auf. Tiefe Längsrisse, unregelmäßige Brüche und deutlich sichtbare Holzmaserung prägen ihr Erscheinungsbild. Besonders im Bereich des Kopfes, der Schultern und der Hüften ist die ursprüngliche Schnitzung durch Wetterschäden teilweise verdeckt. Der graubraune bis hellkaramellfarbige Holzton deutet auf eine längere Witterungseinwirkung hin. Eine genaue Bestimmung der ursprünglichen Ausstellungsbedingungen oder des Alters der Figur anhand des Fotomaterials ist jedoch nicht möglich.

Die gesamte Oberfläche zeigt ausgeprägte Spuren von Erosion und Materialveränderung.

Kultureller und geografischer Kontext

Die Moba sind eine ethnische Gruppe im Norden Togos, deren historische Siedlungen sich überwiegend über die heutige Savanne-Region und angrenzende Gebiete im Südosten Burkina Fasos erstrecken. Das Dorf Bombouaka liegt in einer Landschaft mit Savannenvegetation, landwirtschaftlicher Nutzung und einer langen Geschichte lokaler religiöser Traditionen. Innerhalb der traditionellen Moba‑Sozialordnung sind die Beziehungen zwischen den Lebenden, den Ahnen und übernatürlichen Kräften von fundamentaler Bedeutung. Besonders charakteristisch für die Moba‑Bildhauerkultur sind anthropomorphe Holzfiguren, bekannt als tchitcheri. Diese Skulpturen entstehen in verschiedenen Größen und Stilen und können mit familiärem Schutzglauben, Ahnenbeziehungen und rituellen Praktiken in Verbindung gebracht werden. Ihre Form zeichnet sich oft durch eine starke Reduktion des menschlichen Körpers aus. Große, vereinfachte Köpfe, elongated Körper, schlanke Arme und kräftige Beine gehören zu den wiederkehrenden formalen Merkmalen. In ihrem ursprünglichen kulturellen Kontext haben diese Figuren keine rein dekorative Funktion. Vielmehr können sie als materielle Bezugspunkte zwischen der menschlichen Gemeinschaft und spirituellen Kräften dienen. Die genaue Bedeutung einer einzelnen Skulptur hängt jedoch von ihrer Herstellung, ihrer rituellen Integration und ihrem ursprünglichen Ort ab. Aufgrund ihres dokumentierten Ursprungs und der charakteristischen formalen Sprache lässt sich die vorliegende Figur überzeugend in den weiteren Kontext der Moba tchitcheri einordnen.

Symbolik und rituelle Funktion

Die tchitcheri der Moba sind eng verknüpft mit Vorstellungen von Schutz, Ahnenpräsenz und dem Verhältnis zwischen Menschen und übernatürlichen Kräften. Ethnographische Literatur beschreibt verschiedene Kategorien dieser Figuren, deren Funktionen je nach Größe, Herstellung und rituellem Kontext variieren können. Besonders große Figuren, oft als tchitcheri sakab bezeichnet, stehen in Verbindung mit bedeutenden familiären oder genealogischen Verbindungen. Kleinere Formen können andere Schutz- und rituelle Funktionen erfüllen. Die Zuordnung der vorliegenden Skulptur zu einer bestimmten Kategorie wäre jedoch ohne Messungen und zusätzliche ethnographische Dokumentation nicht zuverlässig möglich. Die stark vereinfachte menschliche Form besitzt eine besondere symbolische Qualität. Der große Kopf könnte als markantes Symbol von Identität oder spiritueller Präsenz interpretiert werden, während die elongierten Beine und die aufrechte Haltung Beständigkeit und Stabilität vermitteln. Der Mangel an detaillierten individuellen Merkmalen macht sie eher zu einer supra-individuellen Darstellung als zu einem Porträt einer bestimmten Person.

Innerhalb der Moba‑Tradition kann die Wirksamkeit solcher Figuren mit ihrer rituellen Aktivierung und ihrer Verbindung zu den Ahnen verknüpft sein. Einige tchitcheri wurden auf Familienfarmen oder an besonders bedeutsamen Orten platziert. Die Einwirkung von Sonne, Regen und anderen klimatischen Einflüssen könnte zu einer allmählichen Veränderung ihrer Oberfläche führen. Die deutliche Verwitterung der vorliegenden Skulptur würde mit einer solchen Nutzung übereinstimmen, beweist dies jedoch nicht. Ohne Informationen über den Fundort oder den ursprünglichen Platzierungsort bleibt unklar, ob die Figur tatsächlich im Freien stand oder unter anderen Bedingungen gealtert ist.

Kunsthistorische Analyse

Aus kunsthistorischer Sicht verkörpert die Skulptur eine besonders konsistente Form anthropomorpher Abstraktion. Die Menschlichkeit wird auf wenige grundlegende skulpturale Elemente reduziert: Kopf, Rumpf, Arme, Becken und Beine. Diese Elemente werden nicht im Sinne einer naturalistischen Anatomie wiedergegeben, sondern bilden eine streng vertikal organisierte Gesamtstruktur. Der große Kopf erscheint als geschlossenes, fast zylindrisches Form, während der schlanke Rumpf und die langen Arme eine rhythmische Abfolge paralleler Linien schaffen. Das deutlich hervortretende Becken bildet einen skulpturalen Brennpunkt innerhalb der ansonsten schlanken Silhouette. Besonders bemerkenswert ist das Verhältnis zwischen der starken Vereinfachung der Körperformen und der materialischen Lebendigkeit der hölzernen Oberfläche. Die tiefen Risse, Erosionsspuren und unregelmäßigen Brüche erzeugen eine komplexe Oberflächentextur, die sich von der ursprünglichen geometrischen Klarheit der Figur abhebt. Diese Veränderungen verleihen dem Objekt eine zusätzliche ästhetische Dimension, sollten jedoch nicht mit der ursprünglichen skulpturalen Absicht gleichgesetzt werden. Innerhalb der Moba‑Skulptur ist die Reduktion auf elementare Menschformen eines der charakteristischen künstlerischen Prinzipien. Die Tchitcheri besitzen oft eine ausgeprägte architektonische Qualität, die aus ihrer Nähe zur aufrechten Holzsäule und ihrer ständigen vertikalen Orientierung resultiert. Die vorliegende Figur zeigt diese Eigenschaften in besonders konzentrierter Weise. Ihre Wirkung basiert weniger auf physiognomischer Ausdruckskraft als auf der Präsenz des gesamten Körpers im Raum. Die langen Beine vermitteln Stabilität, während der große Kopf die vertikale Bewegung der Komposition vervollständigt. Die schlanken Arme begleiten den Rumpf wie zwei zusätzliche Stützlinien und verstärken den Eindruck einer geschlossenen, aufrechten Figur.

Kunsthistorische Beurteilung

Die außergewöhnliche künstlerische Qualität dieser Moba‑Skulptur liegt in ihrer radikalen formalen Verdichtung und ihrer beeindruckenden materialhaften Präsenz. Die Figur verbindet eine streng vereinfachte menschliche Form mit einer Oberfläche, deren ausgedehnte Verwitterung die ursprüngliche Schnitzung teilweise verändert hat. Gerade aus diesem Spannungsverhältnis zwischen geometrischer Klarheit und organischer Materialstruktur ergibt sich eine bemerkenswerte ästhetische Wirkung. Der große, fast ausdruckslose Kopf, der verlängerte Rumpf und die schlanken Beine verleihen der Skulptur eine stille, monumentale Aura, die unabhängig von ihren tatsächlichen Abmessungen wahrnehmbar ist. Im Kontext der tchitcheri‑Tradition der Moba illustriert das Objekt eine künstlerische Konzeption, in der die menschliche Form nicht als individuelles Porträt, sondern als konzentrierte skulpturale Präsenz erscheint. Der mögliche Zusammenhang mit Ahnenvorstellungen und schützenden Ritualen erweitert seine Bedeutung über rein ästhetische Überlegungen hinaus. Präzises Datieren, Bestimmung seiner ursprünglichen rituellen Funktion und seine Einordnung in eine spezifische Kategorie der Tchitcheri bleiben ohne weitere Dokumentation unklar. Dennoch repräsentiert die Figur ein charakteristisches und ausdrucksstarkes Beispiel für anthropomorphe Holzschnitzkunst aus Nord-Togo.

Literatur

Christopher D. Roy: Art and Life in Africa. University of Iowa, Iowa City, 1992.

Piet Meyer: Art and Religion of the Lobi. Museum Rietberg, Zürich, 1981. Vergleichende Literatur zu religiösen Überzeugungen und figürlicher Holzschnitzkunst in der benachbarten westafrikanischen Savannenregion.

Die genannten Publikationen dienen der allgemeinen kunsthistorischen und kulturhistorischen Kontextualisierung. Sie stellen keine direkte Dokumentation der vorliegenden Figur oder eine endgültige Bestimmung ihrer ursprünglichen Funktion dar.

Urheberrecht und wissenschaftliche Dokumentation

Ein Teil der Informationen und Fotografien wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und beruht auf veröffentlichten Quellen in Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originaltexte und Fotografien können durch Urheberrecht geschützt sein. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern.

Inventar-Nr. MAZ31256

Informant: Ouro

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
Übersetzt mit Google Übersetzer

Moba-Skulptur – Anthropomorphe Vorfahrenfigur Tchitcheri

Ursprung: Bombouaka, Savanne‑Region, Nord-Togo

Kulturelle Klassifikation: Moba

Material: Holz, geschnitzt, mit einer stark verwitterten, grau-braunen bis ockerfarbenen Oberfläche, inkl. Sockel.

Datierung: Unsicher

Beschreibung

Diese anthropomorphe Holzskulptur aus dem Dorf Bombouaka im Norden Togos zeichnet sich durch eine außergewöhnlich verlängerte, streng vertikale Komposition und eine radikal vereinfachte Darstellung des menschlichen Körpers aus. Die aufrechte Figur verfügt über einen großen, fast zylindrischen Kopf mit einer runden Schädelhaube, der direkt auf einen schmalen Hals ruht. Die Oberfläche des Kopfes ist stark verwittert; Gesichtszüge sind aus der gezeigten Perspektive nicht klar erkennbar. Unterhalb des Kopfes entwickelt sich ein schmaler, elongated Rumpf, dessen Schultern nur durch leichte skulpturale Erhebungen angedeutet sind. Zwei auffallend lange, schlanke Arme hängen parallel zum Rumpf und enden ohne differenzierte Hände. Der Rumpf verengt sich zu einer schmalen Taille, bevor er in einen deutlich ausgeprägten Beckenbereich übergeht. Die kraftvoll ausgeformten Hüften bilden einen markanten Kontrast zu dem schlanken Rumpf. Unter dem Becken erstrecken sich zwei lange, nahezu parallele Beine, die sich nach unten leicht verjüngen und ohne skulptierte Füße enden. Die Figur steht auf einem modernen, rechteckigen Holzsockel, der nicht zum ursprünglichen Werk gehört. Die gesamte Oberfläche weist deutliche Zeichen von Erosion und Materialsveränderung auf. Tiefe Längsrisse, unregelmäßige Brüche und deutlich sichtbare Holzmaserung prägen ihr Erscheinungsbild. Besonders im Bereich des Kopfes, der Schultern und der Hüften ist die ursprüngliche Schnitzung durch Wetterschäden teilweise verdeckt. Der graubraune bis hellkaramellfarbige Holzton deutet auf eine längere Witterungseinwirkung hin. Eine genaue Bestimmung der ursprünglichen Ausstellungsbedingungen oder des Alters der Figur anhand des Fotomaterials ist jedoch nicht möglich.

Die gesamte Oberfläche zeigt ausgeprägte Spuren von Erosion und Materialveränderung.

Kultureller und geografischer Kontext

Die Moba sind eine ethnische Gruppe im Norden Togos, deren historische Siedlungen sich überwiegend über die heutige Savanne-Region und angrenzende Gebiete im Südosten Burkina Fasos erstrecken. Das Dorf Bombouaka liegt in einer Landschaft mit Savannenvegetation, landwirtschaftlicher Nutzung und einer langen Geschichte lokaler religiöser Traditionen. Innerhalb der traditionellen Moba‑Sozialordnung sind die Beziehungen zwischen den Lebenden, den Ahnen und übernatürlichen Kräften von fundamentaler Bedeutung. Besonders charakteristisch für die Moba‑Bildhauerkultur sind anthropomorphe Holzfiguren, bekannt als tchitcheri. Diese Skulpturen entstehen in verschiedenen Größen und Stilen und können mit familiärem Schutzglauben, Ahnenbeziehungen und rituellen Praktiken in Verbindung gebracht werden. Ihre Form zeichnet sich oft durch eine starke Reduktion des menschlichen Körpers aus. Große, vereinfachte Köpfe, elongated Körper, schlanke Arme und kräftige Beine gehören zu den wiederkehrenden formalen Merkmalen. In ihrem ursprünglichen kulturellen Kontext haben diese Figuren keine rein dekorative Funktion. Vielmehr können sie als materielle Bezugspunkte zwischen der menschlichen Gemeinschaft und spirituellen Kräften dienen. Die genaue Bedeutung einer einzelnen Skulptur hängt jedoch von ihrer Herstellung, ihrer rituellen Integration und ihrem ursprünglichen Ort ab. Aufgrund ihres dokumentierten Ursprungs und der charakteristischen formalen Sprache lässt sich die vorliegende Figur überzeugend in den weiteren Kontext der Moba tchitcheri einordnen.

Symbolik und rituelle Funktion

Die tchitcheri der Moba sind eng verknüpft mit Vorstellungen von Schutz, Ahnenpräsenz und dem Verhältnis zwischen Menschen und übernatürlichen Kräften. Ethnographische Literatur beschreibt verschiedene Kategorien dieser Figuren, deren Funktionen je nach Größe, Herstellung und rituellem Kontext variieren können. Besonders große Figuren, oft als tchitcheri sakab bezeichnet, stehen in Verbindung mit bedeutenden familiären oder genealogischen Verbindungen. Kleinere Formen können andere Schutz- und rituelle Funktionen erfüllen. Die Zuordnung der vorliegenden Skulptur zu einer bestimmten Kategorie wäre jedoch ohne Messungen und zusätzliche ethnographische Dokumentation nicht zuverlässig möglich. Die stark vereinfachte menschliche Form besitzt eine besondere symbolische Qualität. Der große Kopf könnte als markantes Symbol von Identität oder spiritueller Präsenz interpretiert werden, während die elongierten Beine und die aufrechte Haltung Beständigkeit und Stabilität vermitteln. Der Mangel an detaillierten individuellen Merkmalen macht sie eher zu einer supra-individuellen Darstellung als zu einem Porträt einer bestimmten Person.

Innerhalb der Moba‑Tradition kann die Wirksamkeit solcher Figuren mit ihrer rituellen Aktivierung und ihrer Verbindung zu den Ahnen verknüpft sein. Einige tchitcheri wurden auf Familienfarmen oder an besonders bedeutsamen Orten platziert. Die Einwirkung von Sonne, Regen und anderen klimatischen Einflüssen könnte zu einer allmählichen Veränderung ihrer Oberfläche führen. Die deutliche Verwitterung der vorliegenden Skulptur würde mit einer solchen Nutzung übereinstimmen, beweist dies jedoch nicht. Ohne Informationen über den Fundort oder den ursprünglichen Platzierungsort bleibt unklar, ob die Figur tatsächlich im Freien stand oder unter anderen Bedingungen gealtert ist.

Kunsthistorische Analyse

Aus kunsthistorischer Sicht verkörpert die Skulptur eine besonders konsistente Form anthropomorpher Abstraktion. Die Menschlichkeit wird auf wenige grundlegende skulpturale Elemente reduziert: Kopf, Rumpf, Arme, Becken und Beine. Diese Elemente werden nicht im Sinne einer naturalistischen Anatomie wiedergegeben, sondern bilden eine streng vertikal organisierte Gesamtstruktur. Der große Kopf erscheint als geschlossenes, fast zylindrisches Form, während der schlanke Rumpf und die langen Arme eine rhythmische Abfolge paralleler Linien schaffen. Das deutlich hervortretende Becken bildet einen skulpturalen Brennpunkt innerhalb der ansonsten schlanken Silhouette. Besonders bemerkenswert ist das Verhältnis zwischen der starken Vereinfachung der Körperformen und der materialischen Lebendigkeit der hölzernen Oberfläche. Die tiefen Risse, Erosionsspuren und unregelmäßigen Brüche erzeugen eine komplexe Oberflächentextur, die sich von der ursprünglichen geometrischen Klarheit der Figur abhebt. Diese Veränderungen verleihen dem Objekt eine zusätzliche ästhetische Dimension, sollten jedoch nicht mit der ursprünglichen skulpturalen Absicht gleichgesetzt werden. Innerhalb der Moba‑Skulptur ist die Reduktion auf elementare Menschformen eines der charakteristischen künstlerischen Prinzipien. Die Tchitcheri besitzen oft eine ausgeprägte architektonische Qualität, die aus ihrer Nähe zur aufrechten Holzsäule und ihrer ständigen vertikalen Orientierung resultiert. Die vorliegende Figur zeigt diese Eigenschaften in besonders konzentrierter Weise. Ihre Wirkung basiert weniger auf physiognomischer Ausdruckskraft als auf der Präsenz des gesamten Körpers im Raum. Die langen Beine vermitteln Stabilität, während der große Kopf die vertikale Bewegung der Komposition vervollständigt. Die schlanken Arme begleiten den Rumpf wie zwei zusätzliche Stützlinien und verstärken den Eindruck einer geschlossenen, aufrechten Figur.

Kunsthistorische Beurteilung

Die außergewöhnliche künstlerische Qualität dieser Moba‑Skulptur liegt in ihrer radikalen formalen Verdichtung und ihrer beeindruckenden materialhaften Präsenz. Die Figur verbindet eine streng vereinfachte menschliche Form mit einer Oberfläche, deren ausgedehnte Verwitterung die ursprüngliche Schnitzung teilweise verändert hat. Gerade aus diesem Spannungsverhältnis zwischen geometrischer Klarheit und organischer Materialstruktur ergibt sich eine bemerkenswerte ästhetische Wirkung. Der große, fast ausdruckslose Kopf, der verlängerte Rumpf und die schlanken Beine verleihen der Skulptur eine stille, monumentale Aura, die unabhängig von ihren tatsächlichen Abmessungen wahrnehmbar ist. Im Kontext der tchitcheri‑Tradition der Moba illustriert das Objekt eine künstlerische Konzeption, in der die menschliche Form nicht als individuelles Porträt, sondern als konzentrierte skulpturale Präsenz erscheint. Der mögliche Zusammenhang mit Ahnenvorstellungen und schützenden Ritualen erweitert seine Bedeutung über rein ästhetische Überlegungen hinaus. Präzises Datieren, Bestimmung seiner ursprünglichen rituellen Funktion und seine Einordnung in eine spezifische Kategorie der Tchitcheri bleiben ohne weitere Dokumentation unklar. Dennoch repräsentiert die Figur ein charakteristisches und ausdrucksstarkes Beispiel für anthropomorphe Holzschnitzkunst aus Nord-Togo.

Literatur

Christopher D. Roy: Art and Life in Africa. University of Iowa, Iowa City, 1992.

Piet Meyer: Art and Religion of the Lobi. Museum Rietberg, Zürich, 1981. Vergleichende Literatur zu religiösen Überzeugungen und figürlicher Holzschnitzkunst in der benachbarten westafrikanischen Savannenregion.

Die genannten Publikationen dienen der allgemeinen kunsthistorischen und kulturhistorischen Kontextualisierung. Sie stellen keine direkte Dokumentation der vorliegenden Figur oder eine endgültige Bestimmung ihrer ursprünglichen Funktion dar.

Urheberrecht und wissenschaftliche Dokumentation

Ein Teil der Informationen und Fotografien wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und beruht auf veröffentlichten Quellen in Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originaltexte und Fotografien können durch Urheberrecht geschützt sein. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern.

Inventar-Nr. MAZ31256

Informant: Ouro

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
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Details

Ethnie/ Kultur
Moba
Herkunftsland
Togo
Material
Holz
Sold with stand
Nein
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden sculpture
Höhe
75 cm
Gewicht
5,1 kg
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
99,42 %
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Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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+493033951033
Email:
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