Eine Skulptur aus Holz - Fon - Togo (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Fon Fertility Sculpture – Phallische Ritualfigur
Südwest-Togo, Fon-Ewe-Kulturregion
Material: Holzskulptur mit Plasterbeschichtung, inkl. Ständer
Datierung: Unbestimmt Kulturell
Zuordnung: Fon, zugeordnet Funktion: Vermutlich ein Fruchtbarkeits- oder Schutzritualobjekt
Beschreibung
Diese bemerkenswerte Holzskulptur präsentiert eine stark abstrakte phallische Form, gekennzeichnet durch einen elongated cylindrical shaft, eine abgerundete obere Extremität und zwei ausgeprägte untere Auswölbungen, die männliche Genitalien vermuten lassen. Ihre vereinfachte Anatomie betont die maskuline Generationskraft durch einen auffallend ökonomischen Skulpturvokabular. Der Holzkern ist mit einer blassen Putzbeschichtung überzogen, die Beige- und Ockerverfärbungen, Oberflächenunregelmäßigkeiten und lokale Abnutzungen zeigt. Die Beschichtung verleiht dem Objekt ein fast steinernes Erscheinungsbild, verbirgt die darunter liegende Holzstruktur und betont gleichzeitig die einheitliche Silhouette der Skulptur. Ob der Putz ursprünglich zusätzliche rituelle Bedeutung hatte, bleibt unsicher.
Kunsthistorischer Kontext
Der Fon-Kulturkreis im südwestlichen Togo wird geografisch einer Region zugeordnet, die durch umfangreichen kulturellen Austausch zwischen Fon- und Ewe-Gemeinschaften geprägt ist. Während das historische Fon-Herzland überwiegend im südlichen Benin liegt, erstrecken sich verwandte religiöse Traditionen über die heutige Grenze hinweg bis nach Togo. Holzritualobjekte nehmen in diesen Traditionen eine wichtige Stellung ein und dienen häufig als materielle Ausdrucksformen spiritueller Kräfte, des Schutzes und des menschlichen Wohlbefindens. Die ungewöhnliche phallische Konfiguration der Skulptur deutet auf eine Verbindung mit Fruchtbarkeitssymbolik hin, obwohl ihre genaue kulturelle Klassifikation und historische Datierung unbestimmt bleiben.
Symbolik und rituelle Funktion
Die auffällige phallische Bildsprache deutet auf Konzepte maskuliner Fruchtbarkeit, reproduktiver Vitalität und der Kontinuität familiärer Abstammung hin. Innerhalb der Fon- und Ewe-Religions-Traditionen kann Fruchtbarkeit breitere Vorstellungen von landwirtschaftlichem Wohlstand, gemeinschaftlicher Stabilität und spirituellem Wohlbefinden umfassen. Solche Objekte könnten potenziell mit häuslichen Schreinen, Schutzpraktiken oder Zeremonien im Zusammenhang mit Fortpflanzung assoziiert worden sein.
Die Putzbeschichtung verdient besondere Beachtung, da aufgetragene Substanzen in regionalen Vodun-Traditionen symbolische oder rituelle Bedeutung besitzen können. Eine spezifische zeremonielle Anwendung für diese Skulptur lässt sich jedoch nicht festlegen. Obwohl bestimmte Merkmale einen Vergleich mit Fon-Bocio-Objekten ermöglichen, bleibt ihre Identifikation als eine bestimmte rituelle Kategorie spekulativ.
Regionale Charakteristika und kunsthistorische Würdigung
Südliches Togo und das benachbarte Benin teilen vernetzte Traditionen des Vodun-Kultes, der Ahnenverehrung und spirituell bedeutsamer Skulptur. Gegenstand der Gegenwart illustriert die Ausdrucksmöglichkeiten vereinfachter anatomischer Bildsprache und verwandelt reproduktive Symbolik in eine kraftvolle vertikale Komposition. Ihre künstlerische Bedeutung liegt in dem Verhältnis von radikaler formaler Abstraktion, materieller Behandlung und potenzieller ritueller Bedeutung. Weitergehende Dokumentation wäre notwendig, um Herkunftsregion und Zeremonienfunktion präzise festzustellen.
Ausgewählte Literatur
Blier, Suzanne Preston. African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago: University of Chicago Press, 1995.
Herskovits, Melville J. Dahomey: An Ancient West African Kingdom. 2 Bde. New York: J. J. Augustin, 1938.
Augé, Marc. Le Dieu objet. Paris: Flammarion, 1988.
Maupoil, Bernard. La géomancie à l'ancienne Côte des Esclaves. Paris: Institut d'Ethnologie, 1943.
Urheberrecht und Wissenschaftliche Dokumentation
Einige Informationen und Fotografien wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und basieren auf veröffentlichten Quellen in Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originaltexte und Fotografien können urheberrechtlich geschützt sein. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern.
Inv. Nr. MAZ31982
Der Verkäufer stellt sich vor
Fon Fertility Sculpture – Phallische Ritualfigur
Südwest-Togo, Fon-Ewe-Kulturregion
Material: Holzskulptur mit Plasterbeschichtung, inkl. Ständer
Datierung: Unbestimmt Kulturell
Zuordnung: Fon, zugeordnet Funktion: Vermutlich ein Fruchtbarkeits- oder Schutzritualobjekt
Beschreibung
Diese bemerkenswerte Holzskulptur präsentiert eine stark abstrakte phallische Form, gekennzeichnet durch einen elongated cylindrical shaft, eine abgerundete obere Extremität und zwei ausgeprägte untere Auswölbungen, die männliche Genitalien vermuten lassen. Ihre vereinfachte Anatomie betont die maskuline Generationskraft durch einen auffallend ökonomischen Skulpturvokabular. Der Holzkern ist mit einer blassen Putzbeschichtung überzogen, die Beige- und Ockerverfärbungen, Oberflächenunregelmäßigkeiten und lokale Abnutzungen zeigt. Die Beschichtung verleiht dem Objekt ein fast steinernes Erscheinungsbild, verbirgt die darunter liegende Holzstruktur und betont gleichzeitig die einheitliche Silhouette der Skulptur. Ob der Putz ursprünglich zusätzliche rituelle Bedeutung hatte, bleibt unsicher.
Kunsthistorischer Kontext
Der Fon-Kulturkreis im südwestlichen Togo wird geografisch einer Region zugeordnet, die durch umfangreichen kulturellen Austausch zwischen Fon- und Ewe-Gemeinschaften geprägt ist. Während das historische Fon-Herzland überwiegend im südlichen Benin liegt, erstrecken sich verwandte religiöse Traditionen über die heutige Grenze hinweg bis nach Togo. Holzritualobjekte nehmen in diesen Traditionen eine wichtige Stellung ein und dienen häufig als materielle Ausdrucksformen spiritueller Kräfte, des Schutzes und des menschlichen Wohlbefindens. Die ungewöhnliche phallische Konfiguration der Skulptur deutet auf eine Verbindung mit Fruchtbarkeitssymbolik hin, obwohl ihre genaue kulturelle Klassifikation und historische Datierung unbestimmt bleiben.
Symbolik und rituelle Funktion
Die auffällige phallische Bildsprache deutet auf Konzepte maskuliner Fruchtbarkeit, reproduktiver Vitalität und der Kontinuität familiärer Abstammung hin. Innerhalb der Fon- und Ewe-Religions-Traditionen kann Fruchtbarkeit breitere Vorstellungen von landwirtschaftlichem Wohlstand, gemeinschaftlicher Stabilität und spirituellem Wohlbefinden umfassen. Solche Objekte könnten potenziell mit häuslichen Schreinen, Schutzpraktiken oder Zeremonien im Zusammenhang mit Fortpflanzung assoziiert worden sein.
Die Putzbeschichtung verdient besondere Beachtung, da aufgetragene Substanzen in regionalen Vodun-Traditionen symbolische oder rituelle Bedeutung besitzen können. Eine spezifische zeremonielle Anwendung für diese Skulptur lässt sich jedoch nicht festlegen. Obwohl bestimmte Merkmale einen Vergleich mit Fon-Bocio-Objekten ermöglichen, bleibt ihre Identifikation als eine bestimmte rituelle Kategorie spekulativ.
Regionale Charakteristika und kunsthistorische Würdigung
Südliches Togo und das benachbarte Benin teilen vernetzte Traditionen des Vodun-Kultes, der Ahnenverehrung und spirituell bedeutsamer Skulptur. Gegenstand der Gegenwart illustriert die Ausdrucksmöglichkeiten vereinfachter anatomischer Bildsprache und verwandelt reproduktive Symbolik in eine kraftvolle vertikale Komposition. Ihre künstlerische Bedeutung liegt in dem Verhältnis von radikaler formaler Abstraktion, materieller Behandlung und potenzieller ritueller Bedeutung. Weitergehende Dokumentation wäre notwendig, um Herkunftsregion und Zeremonienfunktion präzise festzustellen.
Ausgewählte Literatur
Blier, Suzanne Preston. African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago: University of Chicago Press, 1995.
Herskovits, Melville J. Dahomey: An Ancient West African Kingdom. 2 Bde. New York: J. J. Augustin, 1938.
Augé, Marc. Le Dieu objet. Paris: Flammarion, 1988.
Maupoil, Bernard. La géomancie à l'ancienne Côte des Esclaves. Paris: Institut d'Ethnologie, 1943.
Urheberrecht und Wissenschaftliche Dokumentation
Einige Informationen und Fotografien wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und basieren auf veröffentlichten Quellen in Ethnographie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originaltexte und Fotografien können urheberrechtlich geschützt sein. Alle Rechte liegen bei den jeweiligen Rechteinhabern.
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