Eine Skulptur aus Holz - Dan - Liberia (Ohne mindestpreis)






Verfügt über einen Postgraduiertenabschluss in Afrikastudien und 15 Jahre Erfahrung in afrikanischer Kunst.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Dan-Ritualhocker mit zwei Griffen und anthropomorpher Gestaltung
Kultur: Dan, Liberia / Côte d’Ivoire
Material: Geschnitztes Holz mit dunkler Patina
Höhe: 41 cm
Gewicht: 1 kg (einschließlich Sockel)
Inventarnr.: MAZ35708
Beschreibung
Dieser ungewöhnliche Dan-Hocker verbindet bildhauerische Raffinesse mit einer aufwendigen anthropomorphen Gestaltung. Sein zentrales Element ist eine ovale, leicht gewölbte Sitzfläche, die von fein eingeritzten geometrischen Ornamenten eingefasst wird. Zwei durchbrochen gearbeitete Griffe bilden einen architektonischen Rahmen, in den kleinere menschliche Gesichter im Relief integriert sind. An den gegenüberliegenden Enden treten zwei ausdrucksstarke menschliche Köpfe aus länglichen, geringelten Hälsen hervor. Zu ihren fein modellierten Merkmalen zählen schmale, mandelförmige Augen, ausgeprägte Wangenknochen, vorspringende Lippen und sorgfältig ausgearbeitete Ohren. Die aufwendigen Frisuren zeigen tief eingeschnittene diagonale Muster. Der Kontrast zwischen dem rötlich-braunen Mittelteil und den dunkleren, polierten Köpfen verstärkt die visuelle Komplexität des Objekts. Die symmetrische und zugleich dynamisch ausgewogene Komposition zeugt von großem Schnitzkönnen.
Kunsthistorischer Kontext
Die Dan, die im Westen der Côte d’Ivoire und im Nordosten Liberias leben, verfügen über eine bedeutende Bildhauertradition, die sich durch die fein modellierte Gestaltung von Gesichtern und die Einbindung menschlicher Darstellungen in zeremonielle Objekte auszeichnet. Anthropomorphe Hocker bilden innerhalb dieses künstlerischen Erbes eine besonders seltene Kategorie. Vergleichbare Beispiele, darunter ein dokumentierter Dan-Ritualhocker, den George W. Harley einst in Liberia sammelte, belegen die Bedeutung menschlicher Darstellungen in diesen außergewöhnlichen Objekten.
Sothebys.com+1
Ihre genaue zeremonielle Funktion ist noch nicht vollständig geklärt. William Siegmann vermutete einen Zusammenhang mit Initiationspraktiken, darunter Beschneidungszeremonien, doch fehlen weiterhin eindeutige ethnografische Belege.
Sothebys.com+1
Die einander gegenüberstehenden Köpfe könnten gegensätzliche spirituelle Kräfte, die Gegenwart der Ahnen oder schützende Eigenschaften versinnbildlichen; solche Deutungen bleiben jedoch hypothetisch. Die außergewöhnliche Kombination aus paarweise angeordneten plastischen Abschlüssen, durchbrochenen Griffen und kleinen Gesichtsdarstellungen unterscheidet dieses Exemplar von konventionelleren Sitzmöbeln der Dan.
Zustandsbericht
Der Hocker weist eine gereifte, dunkelbraune bis nahezu schwarze Patina auf, wobei am Mittelteil wärmere rötliche Farbtöne sichtbar sind. Oberflächenabnutzung, kleinere Kratzer, leichte Abriebspuren und örtlich begrenzte Verluste an den Kanten sind erkennbar, insbesondere im Bereich der vorspringenden Gesichtszüge und des geschnitzten Rahmens. Die eingeritzten Verzierungen sind weiterhin gut lesbar. Feine Oberflächenrisse und Farbabweichungen sind sichtbar. Das Objekt scheint weitgehend erhalten zu sein; auf den Fotografien sind keine größeren strukturellen Verluste erkennbar. Seine Stabilität und etwaige historische Eingriffe lassen sich ohne eine Untersuchung am Objekt nicht abschließend beurteilen. Präsentiert auf einem modernen schwarzen Sockel.
Urheberrecht und wissenschaftliche Dokumentation
Einige Informationen und Fotografien wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originaltexte und Fotografien können urheberrechtlich geschützt sein. Sämtliche Rechte der jeweiligen Rechteinhaber bleiben vorbehalten.
Der Verkäufer stellt sich vor
Dan-Ritualhocker mit zwei Griffen und anthropomorpher Gestaltung
Kultur: Dan, Liberia / Côte d’Ivoire
Material: Geschnitztes Holz mit dunkler Patina
Höhe: 41 cm
Gewicht: 1 kg (einschließlich Sockel)
Inventarnr.: MAZ35708
Beschreibung
Dieser ungewöhnliche Dan-Hocker verbindet bildhauerische Raffinesse mit einer aufwendigen anthropomorphen Gestaltung. Sein zentrales Element ist eine ovale, leicht gewölbte Sitzfläche, die von fein eingeritzten geometrischen Ornamenten eingefasst wird. Zwei durchbrochen gearbeitete Griffe bilden einen architektonischen Rahmen, in den kleinere menschliche Gesichter im Relief integriert sind. An den gegenüberliegenden Enden treten zwei ausdrucksstarke menschliche Köpfe aus länglichen, geringelten Hälsen hervor. Zu ihren fein modellierten Merkmalen zählen schmale, mandelförmige Augen, ausgeprägte Wangenknochen, vorspringende Lippen und sorgfältig ausgearbeitete Ohren. Die aufwendigen Frisuren zeigen tief eingeschnittene diagonale Muster. Der Kontrast zwischen dem rötlich-braunen Mittelteil und den dunkleren, polierten Köpfen verstärkt die visuelle Komplexität des Objekts. Die symmetrische und zugleich dynamisch ausgewogene Komposition zeugt von großem Schnitzkönnen.
Kunsthistorischer Kontext
Die Dan, die im Westen der Côte d’Ivoire und im Nordosten Liberias leben, verfügen über eine bedeutende Bildhauertradition, die sich durch die fein modellierte Gestaltung von Gesichtern und die Einbindung menschlicher Darstellungen in zeremonielle Objekte auszeichnet. Anthropomorphe Hocker bilden innerhalb dieses künstlerischen Erbes eine besonders seltene Kategorie. Vergleichbare Beispiele, darunter ein dokumentierter Dan-Ritualhocker, den George W. Harley einst in Liberia sammelte, belegen die Bedeutung menschlicher Darstellungen in diesen außergewöhnlichen Objekten.
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Ihre genaue zeremonielle Funktion ist noch nicht vollständig geklärt. William Siegmann vermutete einen Zusammenhang mit Initiationspraktiken, darunter Beschneidungszeremonien, doch fehlen weiterhin eindeutige ethnografische Belege.
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Die einander gegenüberstehenden Köpfe könnten gegensätzliche spirituelle Kräfte, die Gegenwart der Ahnen oder schützende Eigenschaften versinnbildlichen; solche Deutungen bleiben jedoch hypothetisch. Die außergewöhnliche Kombination aus paarweise angeordneten plastischen Abschlüssen, durchbrochenen Griffen und kleinen Gesichtsdarstellungen unterscheidet dieses Exemplar von konventionelleren Sitzmöbeln der Dan.
Zustandsbericht
Der Hocker weist eine gereifte, dunkelbraune bis nahezu schwarze Patina auf, wobei am Mittelteil wärmere rötliche Farbtöne sichtbar sind. Oberflächenabnutzung, kleinere Kratzer, leichte Abriebspuren und örtlich begrenzte Verluste an den Kanten sind erkennbar, insbesondere im Bereich der vorspringenden Gesichtszüge und des geschnitzten Rahmens. Die eingeritzten Verzierungen sind weiterhin gut lesbar. Feine Oberflächenrisse und Farbabweichungen sind sichtbar. Das Objekt scheint weitgehend erhalten zu sein; auf den Fotografien sind keine größeren strukturellen Verluste erkennbar. Seine Stabilität und etwaige historische Eingriffe lassen sich ohne eine Untersuchung am Objekt nicht abschließend beurteilen. Präsentiert auf einem modernen schwarzen Sockel.
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Einige Informationen und Fotografien wurden mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und beruhen auf veröffentlichten Quellen aus Ethnografie, Archäologie und Kunstgeschichte. Originaltexte und Fotografien können urheberrechtlich geschützt sein. Sämtliche Rechte der jeweiligen Rechteinhaber bleiben vorbehalten.
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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