André Gide - Corydon [cartonnage Paul Bonet] - 1947
![André Gide - Corydon [cartonnage Paul Bonet] - 1947 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2025/11/19/0/5/d/05d93d38-5341-497a-ae3f-64c9823c9881.jpg)
![André Gide - Corydon [cartonnage Paul Bonet] - 1947 #1.0](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2025/11/19/0/c/9/0c90cce3-a2d5-4630-9359-f292c464b5f8.jpg)
![André Gide - Corydon [cartonnage Paul Bonet] - 1947 #2.1](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2025/11/19/2/0/3/203e5719-0746-40b1-88b9-1d5bef47b5fd.jpg)
![André Gide - Corydon [cartonnage Paul Bonet] - 1947 #3.2](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2025/11/19/2/1/5/21520be6-fc22-4da7-82dc-02c6ec895222.jpg)
![André Gide - Corydon [cartonnage Paul Bonet] - 1947 #4.3](https://assets.catawiki.com/image/cw_ldp_l/plain/assets/catawiki/assets/2025/11/19/4/d/9/4d9b1502-2cd9-46ea-b7db-c25043faeb82.jpg)
| 26 € | ||
|---|---|---|
| 17 € | ||
| 12 € | ||
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 122553 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
André Gides Corydon, eine limitierte, numerierte, spezielle Ausgabe in Französisch mit Hartcover, 224 Seiten, Verlag Gallimard, 1947.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
André Gide. CORYDON
Gallimard, Paris, 1947, (18 x 12 cm), 224 Seiten, vom Verlag dekorierter Einband, Schutzumschlag aus Rhodoid.
Ausgabe mit 1040 nummerierten Exemplaren auf Alfa-Papeteries Navarre, gebunden nach dem Entwurf von Paul Bonet.
Band in sehr gutem Zustand, minimale Gebrauchsspuren am Karton, Innenraum in ausgezeichnetem Zustand, noch geschützt durch seine Rhodoid-Schutzhülle.
Das Werk löste bei seiner Veröffentlichung einen Skandal aus, trotz der Anerkennung homosexueller Themen in früheren Werken von Gide wie L'Immoraliste (1902).
Ein enger Freund, Paul Claudel, bat ihn, auf seine Veröffentlichung zu verzichten, bevor er endgültig den Kontakt abbrach.
Gide lehnte auch die vorherrschenden Theorien seiner Zeit ab, insbesondere die des »dritten Geschlechts« von Magnus Hirschfeld oder die Sichtweise auf »Männer-Frauen«, wie sie in Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit dargestellt wird.
Er ließ sich stärker von den Gedanken Sigmund Freuds inspirieren, der Homosexualität als eine natürliche Variante und nicht als Krankheit ansah.
Corydon wurde vom Dichter Richard Howard ins Englische übersetzt, der den Pulitzer-Preis für seine Übersetzung erhielt, und wurde 1950 in den Vereinigten Staaten veröffentlicht.
Der Aufsatz gilt als mutiges und wegweisendes Plädoyer für die Homosexualität und spiegelt die Gedanken eines Schriftstellers wider, der sich von den moralischen Normen seiner Zeit absetzt.
André Gide. CORYDON
Gallimard, Paris, 1947, (18 x 12 cm), 224 Seiten, vom Verlag dekorierter Einband, Schutzumschlag aus Rhodoid.
Ausgabe mit 1040 nummerierten Exemplaren auf Alfa-Papeteries Navarre, gebunden nach dem Entwurf von Paul Bonet.
Band in sehr gutem Zustand, minimale Gebrauchsspuren am Karton, Innenraum in ausgezeichnetem Zustand, noch geschützt durch seine Rhodoid-Schutzhülle.
Das Werk löste bei seiner Veröffentlichung einen Skandal aus, trotz der Anerkennung homosexueller Themen in früheren Werken von Gide wie L'Immoraliste (1902).
Ein enger Freund, Paul Claudel, bat ihn, auf seine Veröffentlichung zu verzichten, bevor er endgültig den Kontakt abbrach.
Gide lehnte auch die vorherrschenden Theorien seiner Zeit ab, insbesondere die des »dritten Geschlechts« von Magnus Hirschfeld oder die Sichtweise auf »Männer-Frauen«, wie sie in Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit dargestellt wird.
Er ließ sich stärker von den Gedanken Sigmund Freuds inspirieren, der Homosexualität als eine natürliche Variante und nicht als Krankheit ansah.
Corydon wurde vom Dichter Richard Howard ins Englische übersetzt, der den Pulitzer-Preis für seine Übersetzung erhielt, und wurde 1950 in den Vereinigten Staaten veröffentlicht.
Der Aufsatz gilt als mutiges und wegweisendes Plädoyer für die Homosexualität und spiegelt die Gedanken eines Schriftstellers wider, der sich von den moralischen Normen seiner Zeit absetzt.

