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Jörg Shimon Schuldhess (1941- 1992) - Grüner Bart
Eindbod
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27 min geleden

Jörg Shimon Schuldhess (1941- 1992) - Grüner Bart

Jörg Shimon Schuldhess (eigentlich Jörg Anton Schulthess; * 4. Juni 1941 in Basel; † 15. Juni 1992 daselbst) war ein Schweizer Zeichner, Maler, Grafiker und Schriftsteller. Neben Bildern auf Leinwand und Papier gestaltete er auch Musikinstrumente, Keramiken und Kleinplastiken. Er publizierte Bücher mit Bildreproduktionen und Texten. Schuldhess verstarb, 51-jährig, an Herzversagen. Gemäss seinem Wunsch wurde seine Asche in Kalkutta im Ganges beigesetzt. Maltechnik und Malstil Darauf entwickelte er spontan, ohne jede Skizze, sein Bildmotiv. Niemals malte er nach Vorlage oder nach Natur. Seine Bildmotive, Mensch, Tier, Pflanze oder Architektur, sind nicht Abbilder der äusseren Realität, sondern von symbolischer Bedeutung. Schuldhess verstand seine Malerei als engagierte Kunst, nicht als l’art pour l’art. (Zitat: «Ich bin kein Maler der schönen Künste.» Film «Der Riss» DRS 1986/87.[6]) Viele seiner Bilder sind auf weltpolitische Ereignisse bezogen, auf Ereignisse von Krieg und Gewalttaten. Schuldhess’ Werk wurde so vollständig als möglich in einem Gesamtwerksverzeichnis erfasst. Davon wurden die ersten vier Bände gedruckt, sie enthalten die Werke von 1959 bis 1973. Insgesamt sind Fotos und Daten zu etwas mehr als 7000 Einzelwerken dokumentiert. Der Riss Ein besonderes Symbol in Schuldhess’ Bildsprache ist der gemalte «Riss», der viele seiner Ölbilder längs, quer oder diagonal durchzieht. «Der Riss macht eine Störung sichtbar, die Ordnung ist gebrochen.»[6] Im Bildmotiv der «Strafaufgabe» ist die ganze Bildfläche besetzt mit Strichmännchen, in gitterartige Zellen eingeschlossen. Der Riss zeigt eine gleichartige darunterliegende Schicht. In manchen Bildern umschliesst der Riss schemenhafte Gestalten.[7] Eine rote Linie durchzieht den Riss in den Bildern seiner letzten Lebensmonate. Mit dem Film «Der Riss» von 1986/87 dokumentierte das Schweizer Fernsehen die Bedeutung des Risses als Bildmotiv und Ausdruck von Schuldhess’ persönlichem Engagement. Schriften «Ich bin kein Künstler, ich male nur das, was ich nicht sagen kann.»[8] In seinen Büchern kombiniert Schuldhess Reproduktionen seiner Bilder mit Texten, um seine Botschaft zu vermitteln. In den Büchern der Jahre vor 1980 ist die Thematik auf Fragen des Lebens allgemein bezogen.

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Jörg Shimon Schuldhess (eigentlich Jörg Anton Schulthess; * 4. Juni 1941 in Basel; † 15. Juni 1992 daselbst) war ein Schweizer Zeichner, Maler, Grafiker und Schriftsteller. Neben Bildern auf Leinwand und Papier gestaltete er auch Musikinstrumente, Keramiken und Kleinplastiken. Er publizierte Bücher mit Bildreproduktionen und Texten.
Schuldhess verstarb, 51-jährig, an Herzversagen. Gemäss seinem Wunsch wurde seine Asche in Kalkutta im Ganges beigesetzt.
Maltechnik und Malstil
Darauf entwickelte er spontan, ohne jede Skizze, sein Bildmotiv. Niemals malte er nach Vorlage oder nach Natur. Seine Bildmotive, Mensch, Tier, Pflanze oder Architektur, sind nicht Abbilder der äusseren Realität, sondern von symbolischer Bedeutung.
Schuldhess verstand seine Malerei als engagierte Kunst, nicht als l’art pour l’art. (Zitat: «Ich bin kein Maler der schönen Künste.» Film «Der Riss» DRS 1986/87.[6]) Viele seiner Bilder sind auf weltpolitische Ereignisse bezogen, auf Ereignisse von Krieg und Gewalttaten.
Schuldhess’ Werk wurde so vollständig als möglich in einem Gesamtwerksverzeichnis erfasst. Davon wurden die ersten vier Bände gedruckt, sie enthalten die Werke von 1959 bis 1973. Insgesamt sind Fotos und Daten zu etwas mehr als 7000 Einzelwerken dokumentiert.
Der Riss
Ein besonderes Symbol in Schuldhess’ Bildsprache ist der gemalte «Riss», der viele seiner Ölbilder längs, quer oder diagonal durchzieht. «Der Riss macht eine Störung sichtbar, die Ordnung ist gebrochen.»[6] Im Bildmotiv der «Strafaufgabe» ist die ganze Bildfläche besetzt mit Strichmännchen, in gitterartige Zellen eingeschlossen. Der Riss zeigt eine gleichartige darunterliegende Schicht. In manchen Bildern umschliesst der Riss schemenhafte Gestalten.[7] Eine rote Linie durchzieht den Riss in den Bildern seiner letzten Lebensmonate.
Mit dem Film «Der Riss» von 1986/87 dokumentierte das Schweizer Fernsehen die Bedeutung des Risses als Bildmotiv und Ausdruck von Schuldhess’ persönlichem Engagement.
Schriften
«Ich bin kein Künstler, ich male nur das, was ich nicht sagen kann.»[8] In seinen Büchern kombiniert Schuldhess Reproduktionen seiner Bilder mit Texten, um seine Botschaft zu vermitteln. In den Büchern der Jahre vor 1980 ist die Thematik auf Fragen des Lebens allgemein bezogen.

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