Robertson - Histoire de l’Amérique - 1780






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Histoire de l’Amérique von William Robertson, vierbändige illustrierte französische Ausgabe (Paris, 1780, Chez Pissot) in Volllederbindung mit Goldverzierungen und fünf gefalteten Tafeln, darunter vier große Geografie-Karten und eine chronologische Tafel.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
GEBURT DER AMERIKEN UND IHRE STELLE IN DER UNIVERSALEN GESCHICHTE
Ein Meisterwerk der europäischen aufklärerischen Stenographie, L’Histoire de l’Amérique von William Robertson, repräsentiert einen der ersten systematischen Versuche, Entdeckung, Eroberung und Kolonisierung des amerikanischen Kontinents als globales Geschichtephänomen zu interpretieren. Ursprünglich auf Englisch veröffentlicht und rasch übersetzt, erlebte das Werk eine enorme verlegerische Blüte. In dieser zweite französische, überarbeitete Auflage verbindet Robertson Dokumentar-Genauigkeit, politische Reflexion und ethnografische Aufmerksamkeit und bietet dem europäischen Leser eine Amerika, die nicht mehr nur exotisch ist, sondern in die großen Gleichgewichte der Weltgeschichte eingebettet erscheint.
MARKTWERT
Die französischen Erstdrucke des 18. Jahrhunderts der Histoire de l’Amérique in vier Bänden sind regulär auf dem Markt erhältlich, bleiben aber stark gefragt, insbesondere wenn alle gefalteten Karten beigefügt sind. Unter Bedingungen ähnlich dem hier beschriebenen Exemplar – mit Abnutzung, aber vollständiger ikonografischer Ausstattung – liegt der Marktwert in der Regel zwischen 1.500 und 2.000 Euro, mit Schwankungen abhängig vom Zustand der Bindungen, der Frische des Papiers und dem Erhalt der großformatigen Karten.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Vier Bände. Zeitgenössische Ganzlederbindung, glatte Rücken mit reichhaltiger Goldverzierung, Titel- und Ziffernbezeichnungen auf den Blättern. Zweite, überarbeitete französische Ausgabe. Fünf gefaltete Kupferstichtafeln, davon vier große geografische Karten und eine chronologische Tafel der mesoamerikanischen Zivilisationen. Einige Abriebspuren, Abschürfungen, Abnutzungen an den Ecken und Deckblättern; Karten mit einigen Braunflecken. Bei alten Büchern mit einer jahrhundertelangen Geschichte können einige Mängel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Pp. (4); 380; (4). (4); 572; (4). (4); 520; 4nn; (4). (4); 4nn; 434; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
L’Histoire de l’Amérique.
Paris, Chez Pissot, 1780.
William Robertson.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Veröffentlicht in einem klaren aufklärerischen Klima markiert das Werk von Robertson einen entscheidenden Wendepunkt in der europäischen Wahrnehmung Amerikas. Die Eroberung wird nicht mehr nur als militärische Epopee erzählt, sondern als komplexer historischer Prozess, der Institutionen, Religion, Wirtschaft und soziale Strukturen umfasst. Besonders bedeutsam ist die Aufmerksamkeit für vorkolumbianische Zivilisationen, analysiert mit einem vergleichenden Ansatz, der den rationalen Kategorien des 18. Jahrhunderts entspricht. Die Karten und die chronologische Tafel verstärken den encyclopädischen Anspruch des Werks und verwandeln den Text in ein Instrument geopolitischen sowie historischen Wissens.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
William Robertson wurde 1721 in Schottland geboren und 1793 starb er. Historiker, Theologe und herausragender Intellektueller der schottischen Aufklärung, war er Principal der Universität Edinburgh und königlicher Historiker. Seine historischen Arbeiten über Schottland, Karl V. und Amerika fanden breite europäische Verbreitung und trugen dazu bei, ein neues Modell moderner Geschichtsschreibung zu definieren, das auf Quellenkritik, Klarheit der Darstellung und einer globalen Sicht auf die Geschichte basiert.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
L’Histoire de l’Amérique erlebte bereits in der ersten Ausgabe enormen internationalen Erfolg, mit zahlreichen Neuauflagen und Übersetzungen. Die Pariser Ausgabe von 1780 repräsentiert eine der führenden französischen Versionen des 18. Jahrhunderts, bestimmt für ein gebildetes und kosmopolitisches Publikum. Die häufige Abnutzung der Exemplare belegt eine intensive und anhaltende Nutzung als Referenzwerk.
BIBLIOGRAPHIE UND REFERENZEN
ICCU/OPAC SBN: französische Ausgaben von Robertson, L’Histoire de l’Amérique
BnF, Catalogue général, Notizen zu Pissot-Ausgaben
WorldCat: L’Histoire de l’Amérique, Paris 1780
Brunet, Manuel du libraire, s.v. Robertson
Hazard, La pensée européenne au XVIIIe siècle, zum aufklärerischen Kontext
Pagden, European Encounters with the New World, kritische Verweise zur Arbeit
Der Verkäufer stellt sich vor
GEBURT DER AMERIKEN UND IHRE STELLE IN DER UNIVERSALEN GESCHICHTE
Ein Meisterwerk der europäischen aufklärerischen Stenographie, L’Histoire de l’Amérique von William Robertson, repräsentiert einen der ersten systematischen Versuche, Entdeckung, Eroberung und Kolonisierung des amerikanischen Kontinents als globales Geschichtephänomen zu interpretieren. Ursprünglich auf Englisch veröffentlicht und rasch übersetzt, erlebte das Werk eine enorme verlegerische Blüte. In dieser zweite französische, überarbeitete Auflage verbindet Robertson Dokumentar-Genauigkeit, politische Reflexion und ethnografische Aufmerksamkeit und bietet dem europäischen Leser eine Amerika, die nicht mehr nur exotisch ist, sondern in die großen Gleichgewichte der Weltgeschichte eingebettet erscheint.
MARKTWERT
Die französischen Erstdrucke des 18. Jahrhunderts der Histoire de l’Amérique in vier Bänden sind regulär auf dem Markt erhältlich, bleiben aber stark gefragt, insbesondere wenn alle gefalteten Karten beigefügt sind. Unter Bedingungen ähnlich dem hier beschriebenen Exemplar – mit Abnutzung, aber vollständiger ikonografischer Ausstattung – liegt der Marktwert in der Regel zwischen 1.500 und 2.000 Euro, mit Schwankungen abhängig vom Zustand der Bindungen, der Frische des Papiers und dem Erhalt der großformatigen Karten.
PHYSISCHE BESCHREIBUNG UND ZUSTAND
Vier Bände. Zeitgenössische Ganzlederbindung, glatte Rücken mit reichhaltiger Goldverzierung, Titel- und Ziffernbezeichnungen auf den Blättern. Zweite, überarbeitete französische Ausgabe. Fünf gefaltete Kupferstichtafeln, davon vier große geografische Karten und eine chronologische Tafel der mesoamerikanischen Zivilisationen. Einige Abriebspuren, Abschürfungen, Abnutzungen an den Ecken und Deckblättern; Karten mit einigen Braunflecken. Bei alten Büchern mit einer jahrhundertelangen Geschichte können einige Mängel vorhanden sein, die in der Beschreibung nicht immer erfasst werden. Pp. (4); 380; (4). (4); 572; (4). (4); 520; 4nn; (4). (4); 4nn; 434; (4).
VOLLSTÄNDIGER TITEL UND AUTOR
L’Histoire de l’Amérique.
Paris, Chez Pissot, 1780.
William Robertson.
KONTEXT UND BEDEUTUNG
Veröffentlicht in einem klaren aufklärerischen Klima markiert das Werk von Robertson einen entscheidenden Wendepunkt in der europäischen Wahrnehmung Amerikas. Die Eroberung wird nicht mehr nur als militärische Epopee erzählt, sondern als komplexer historischer Prozess, der Institutionen, Religion, Wirtschaft und soziale Strukturen umfasst. Besonders bedeutsam ist die Aufmerksamkeit für vorkolumbianische Zivilisationen, analysiert mit einem vergleichenden Ansatz, der den rationalen Kategorien des 18. Jahrhunderts entspricht. Die Karten und die chronologische Tafel verstärken den encyclopädischen Anspruch des Werks und verwandeln den Text in ein Instrument geopolitischen sowie historischen Wissens.
BIOGRAPHIE DES AUTORS
William Robertson wurde 1721 in Schottland geboren und 1793 starb er. Historiker, Theologe und herausragender Intellektueller der schottischen Aufklärung, war er Principal der Universität Edinburgh und königlicher Historiker. Seine historischen Arbeiten über Schottland, Karl V. und Amerika fanden breite europäische Verbreitung und trugen dazu bei, ein neues Modell moderner Geschichtsschreibung zu definieren, das auf Quellenkritik, Klarheit der Darstellung und einer globalen Sicht auf die Geschichte basiert.
DRUCKGESCHICHTE UND VERBREITUNG
L’Histoire de l’Amérique erlebte bereits in der ersten Ausgabe enormen internationalen Erfolg, mit zahlreichen Neuauflagen und Übersetzungen. Die Pariser Ausgabe von 1780 repräsentiert eine der führenden französischen Versionen des 18. Jahrhunderts, bestimmt für ein gebildetes und kosmopolitisches Publikum. Die häufige Abnutzung der Exemplare belegt eine intensive und anhaltende Nutzung als Referenzwerk.
BIBLIOGRAPHIE UND REFERENZEN
ICCU/OPAC SBN: französische Ausgaben von Robertson, L’Histoire de l’Amérique
BnF, Catalogue général, Notizen zu Pissot-Ausgaben
WorldCat: L’Histoire de l’Amérique, Paris 1780
Brunet, Manuel du libraire, s.v. Robertson
Hazard, La pensée européenne au XVIIIe siècle, zum aufklärerischen Kontext
Pagden, European Encounters with the New World, kritische Verweise zur Arbeit
