Ambrosio Paolo - Paesaggio





Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 127526 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Paolo Ambrosio, Paesaggio, Mischtechnik, Original, 1965, 35 × 50 cm, Italien, zeitgenössische Landschaft, in guten Zustand, handsigniert, verkauft von Galleria.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das 35×50 cm große Werk ist ein bedeutendes Beispiel aus dem Schaffen von Paolo Ambrosio (geboren 1938), eines italienischen Künstlers, dessen Forschung sich tiefgehend auf das Verhältnis zwischen Zeichen, Geste und Materie konzentriert hat.
1. Historische und stilistische Einordnung
Im Jahr 1965 befand sich Ambrosio in einer Phase vollendeter postakademischer Reife. Obwohl seine späteren Werke (ab den 70er Jahren) oft mit dem Begriff „Image-Art“ identifiziert werden, spiegelt dieses Werk der Mitte der 1960er Jahre den Einfluss des Informellen und des Abstrakten Expressionismus wider. In dieser Periode erforscht der Künstler die Fähigkeit des Zeichens, auf der Leinwand zum Körper zu werden, und bewegt sich in einem Grenzgebiet zwischen reiner Abstraktion und einer vagen organischen oder landschaftlichen Anspielung.
Il Gesto-Segno: Das dominante Element ist die rote Linie, fließend und nervös, die die Komposition durchzieht. Es ist keine Kontur, sondern eine autonome Entität. Ambrosio beschreibt oft seine Arbeit als ein „Alphabet ohne Grammatik“: Hier scheint die rote Linie eine instinktive Bewegung nachzuzeichnen, fast eine automatische Schrift, die das Auge über die Oberfläche führt.
Die Farbpalette: Die Farben sind warm und erdig (Ocker, Orange, Brauntöne), kontrastiert durch Lasuren von Blau und Grau. Der Farbeinsatz ist nicht beschreibend, sondern vibrierend. Die Schichtführung wirkt geschichtet, mit Zonen der Transparenz (aquarellartig oder stark verdünnt), die sich überlagern zu teils dichteren und texturierten Bereichen.
Komposition: Es gibt kein eindeutiges Zentrum. Das Werk entfaltet sich durch die Ansammlung von Dynamik. Die Formen scheinen in einem unbestimmten Raum zu schweben und erzeugen so ein Gefühl von Tiefe, das nicht perspektivisch, sondern psychologisch ist.
Die kritische Analyse der Arbeiten von Ambrosio betont oft, dass der Künstler die Leinwand als einen lebenden Organismus betrachtet. Im Gemälde von 1965:
Reduktion und Wesentlichkeit: Trotz des scheinbaren Chaos lässt sich eine Suche nach Ökonomie der Mittel erkennen. Jedes Zeichen hat ein spezifisches Gewicht, und es gibt keinen rein dekorativen Zweck um seiner Selbst willen.
Das Unterbewusstsein: Wie einige Kritiker nahelegen (mit Anspielungen auf Tobeys „weiße Schrift“), folgt das Zeichen einem tiefen Impuls. Es ist eine Malerei, die aus dem Bauch kommt, aber vom geübten Auge des Zeichners kontrolliert wird.
Zusammenfassung des Werks CM. 35x50
Das Gemälde stellt einen Übergangsmoment dar: Die viszerale Kraft der sechziger Jahre verbindet sich mit jener kalligrafischen Sensibilität, die in den folgenden Jahrzehnten zum Markenzeichen von Ambrosio werden wird. Es ist ein Werk, das zu einer langsamen Kontemplation einlädt, wobei der Betrachter nicht nach erkennbaren Figuren suchen muss, sondern sich mit der Energie der Bewegung, die der Künstler geprägt hat, abstimmen soll.
Paolo Ambrossio hat sich in ganz Europa auf den Internationalen Messen für moderne Kunst präsentiert. Siehe GOOGLE. Ein signiertes Werk in ausgezeichnetem Zustand. Es wird per Einschreiben versendet und ordnungsgemäß von Colissimo Nizza, Frankreich verpackt.
Der Verkäufer stellt sich vor
Das 35×50 cm große Werk ist ein bedeutendes Beispiel aus dem Schaffen von Paolo Ambrosio (geboren 1938), eines italienischen Künstlers, dessen Forschung sich tiefgehend auf das Verhältnis zwischen Zeichen, Geste und Materie konzentriert hat.
1. Historische und stilistische Einordnung
Im Jahr 1965 befand sich Ambrosio in einer Phase vollendeter postakademischer Reife. Obwohl seine späteren Werke (ab den 70er Jahren) oft mit dem Begriff „Image-Art“ identifiziert werden, spiegelt dieses Werk der Mitte der 1960er Jahre den Einfluss des Informellen und des Abstrakten Expressionismus wider. In dieser Periode erforscht der Künstler die Fähigkeit des Zeichens, auf der Leinwand zum Körper zu werden, und bewegt sich in einem Grenzgebiet zwischen reiner Abstraktion und einer vagen organischen oder landschaftlichen Anspielung.
Il Gesto-Segno: Das dominante Element ist die rote Linie, fließend und nervös, die die Komposition durchzieht. Es ist keine Kontur, sondern eine autonome Entität. Ambrosio beschreibt oft seine Arbeit als ein „Alphabet ohne Grammatik“: Hier scheint die rote Linie eine instinktive Bewegung nachzuzeichnen, fast eine automatische Schrift, die das Auge über die Oberfläche führt.
Die Farbpalette: Die Farben sind warm und erdig (Ocker, Orange, Brauntöne), kontrastiert durch Lasuren von Blau und Grau. Der Farbeinsatz ist nicht beschreibend, sondern vibrierend. Die Schichtführung wirkt geschichtet, mit Zonen der Transparenz (aquarellartig oder stark verdünnt), die sich überlagern zu teils dichteren und texturierten Bereichen.
Komposition: Es gibt kein eindeutiges Zentrum. Das Werk entfaltet sich durch die Ansammlung von Dynamik. Die Formen scheinen in einem unbestimmten Raum zu schweben und erzeugen so ein Gefühl von Tiefe, das nicht perspektivisch, sondern psychologisch ist.
Die kritische Analyse der Arbeiten von Ambrosio betont oft, dass der Künstler die Leinwand als einen lebenden Organismus betrachtet. Im Gemälde von 1965:
Reduktion und Wesentlichkeit: Trotz des scheinbaren Chaos lässt sich eine Suche nach Ökonomie der Mittel erkennen. Jedes Zeichen hat ein spezifisches Gewicht, und es gibt keinen rein dekorativen Zweck um seiner Selbst willen.
Das Unterbewusstsein: Wie einige Kritiker nahelegen (mit Anspielungen auf Tobeys „weiße Schrift“), folgt das Zeichen einem tiefen Impuls. Es ist eine Malerei, die aus dem Bauch kommt, aber vom geübten Auge des Zeichners kontrolliert wird.
Zusammenfassung des Werks CM. 35x50
Das Gemälde stellt einen Übergangsmoment dar: Die viszerale Kraft der sechziger Jahre verbindet sich mit jener kalligrafischen Sensibilität, die in den folgenden Jahrzehnten zum Markenzeichen von Ambrosio werden wird. Es ist ein Werk, das zu einer langsamen Kontemplation einlädt, wobei der Betrachter nicht nach erkennbaren Figuren suchen muss, sondern sich mit der Energie der Bewegung, die der Künstler geprägt hat, abstimmen soll.
Paolo Ambrossio hat sich in ganz Europa auf den Internationalen Messen für moderne Kunst präsentiert. Siehe GOOGLE. Ein signiertes Werk in ausgezeichnetem Zustand. Es wird per Einschreiben versendet und ordnungsgemäß von Colissimo Nizza, Frankreich verpackt.

