Römisches Reich Knochen Außerst seltener Würfel (2x 5) – Extrem seltener Legionär-Spielwürfel mit zwei Fünfen - 12 mm

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Peter Reynaers
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Das zweite Jahrhundert nach Christus war eine Blütezeit der Römer in den Niederlanden. Die Limes, die römische Grenze, die entlang der großen Flüsse verlief, war bis zu einem gewissen Grad gesichert und musste nur bewacht werden. Um eine Grenze zu bewachen, die durch ganz Nederland von Deutschland bis zur Nordsee verlief, brauchte man viele Soldaten. Ein Fluss ist eine natürliche Grenze, die sowohl schwer zu überqueren als auch besser zu verteidigen ist. Viele niederländische Städte, wie Utrecht, Nijmegen und Leiden, kennen ihren Ursprung entlang der römischen Limes. Entlang dieser Grenze wurden zahlreiche Kastra (Feste) und Legionslager (castra) errichtet.
Diese Siedlungen dienten in erster Linie dem Schutz der Grenzen, sie boten auch Platz für Handel. Handel fand zwischen den verschiedenen Limes-Siedlungen statt, meist über den Fluss. Auch betrieben die Römer Handel mit den einheimischen Stämmen auf der anderen Grenzseite. Die Römer befanden sich nicht in ständigem Krieg mit ihren »barbarischen« Nachbarn, und friedlicher Kontakt war durchaus möglich. Mit vielen imposanten Wachtürmen diente die Limes eher als Abgrenzung und hoffentlich Abschreckung denn als undurchdringliche Absperrung.
Im zweiten Jahrhundert nach Christus war es im Süden der Niederlande (Provinz Germania Inferior) recht ruhig. Die Soldaten in den Legionslagern, Festungen und Wachtürmen mussten sich manchmal förmlich vergnügen. Die römischen Anführer hielten die Soldaten oft mit Kochen, Putzen und gymnastischen Übungen beschäftigt. Da hat man irgendwann natürlich keine Lust mehr darauf. Eine der Dinge, in denen römische Soldaten klug waren, war es, Ablenkung zu finden. Sie waren dafür bekannt, dass sie äußerst gerne würfelten, spielten und andere Glücksspiele taten. Häufig forderten sie sich gegenseitig heraus, um Geld oder andere Besitztümer zu setzen. Da wird ein Spiel doch schnell spannend!
An verschiedenen Orten, an denen früher römische Siedlungen standen, wurden daher auch Überreste von Spielen gefunden. Viele dieser Spiele kennen wir auch heute noch. Ein schönes Beispiel sind diese Würfel, zu sehen im Rijksmuseum van Oudheden in Leiden. Die gefundene Würfel sahen nicht viel anders aus als unsere Würfel. Es wurden sogar Beispiele gefunden von Würfeln, die an einer Seite beschwert waren, so dass die Chance, dass sie eine Sechs würfeln würden, sehr groß war! Da wäre Fortuna – die Göttin des Glücks, des Zufalls und des Schicksals – sicherlich nicht glücklich gewesen.
Abmessung: 12 x 12 x 11 mm
Gewicht: 2,60 g

Zustand: eine sehr schöne Würfel, die in Wirklichkeit noch schöner ist als auf den Fotos. Auch ein ganz seltener Würfel, weil nicht nur einmal, sondern zweimal die 5 eingeschlagen wurde. Die 4 wurde zu einer 5, weil man in der Mitte einen zusätzlichen Punkt gesetzt hat.

Versandart: dieses Los wird hervorragend verpackt versendet mittels DHL oder DPD über den klugen Versand von Catawiki.

Das zweite Jahrhundert nach Christus war eine Blütezeit der Römer in den Niederlanden. Die Limes, die römische Grenze, die entlang der großen Flüsse verlief, war bis zu einem gewissen Grad gesichert und musste nur bewacht werden. Um eine Grenze zu bewachen, die durch ganz Nederland von Deutschland bis zur Nordsee verlief, brauchte man viele Soldaten. Ein Fluss ist eine natürliche Grenze, die sowohl schwer zu überqueren als auch besser zu verteidigen ist. Viele niederländische Städte, wie Utrecht, Nijmegen und Leiden, kennen ihren Ursprung entlang der römischen Limes. Entlang dieser Grenze wurden zahlreiche Kastra (Feste) und Legionslager (castra) errichtet.
Diese Siedlungen dienten in erster Linie dem Schutz der Grenzen, sie boten auch Platz für Handel. Handel fand zwischen den verschiedenen Limes-Siedlungen statt, meist über den Fluss. Auch betrieben die Römer Handel mit den einheimischen Stämmen auf der anderen Grenzseite. Die Römer befanden sich nicht in ständigem Krieg mit ihren »barbarischen« Nachbarn, und friedlicher Kontakt war durchaus möglich. Mit vielen imposanten Wachtürmen diente die Limes eher als Abgrenzung und hoffentlich Abschreckung denn als undurchdringliche Absperrung.
Im zweiten Jahrhundert nach Christus war es im Süden der Niederlande (Provinz Germania Inferior) recht ruhig. Die Soldaten in den Legionslagern, Festungen und Wachtürmen mussten sich manchmal förmlich vergnügen. Die römischen Anführer hielten die Soldaten oft mit Kochen, Putzen und gymnastischen Übungen beschäftigt. Da hat man irgendwann natürlich keine Lust mehr darauf. Eine der Dinge, in denen römische Soldaten klug waren, war es, Ablenkung zu finden. Sie waren dafür bekannt, dass sie äußerst gerne würfelten, spielten und andere Glücksspiele taten. Häufig forderten sie sich gegenseitig heraus, um Geld oder andere Besitztümer zu setzen. Da wird ein Spiel doch schnell spannend!
An verschiedenen Orten, an denen früher römische Siedlungen standen, wurden daher auch Überreste von Spielen gefunden. Viele dieser Spiele kennen wir auch heute noch. Ein schönes Beispiel sind diese Würfel, zu sehen im Rijksmuseum van Oudheden in Leiden. Die gefundene Würfel sahen nicht viel anders aus als unsere Würfel. Es wurden sogar Beispiele gefunden von Würfeln, die an einer Seite beschwert waren, so dass die Chance, dass sie eine Sechs würfeln würden, sehr groß war! Da wäre Fortuna – die Göttin des Glücks, des Zufalls und des Schicksals – sicherlich nicht glücklich gewesen.
Abmessung: 12 x 12 x 11 mm
Gewicht: 2,60 g

Zustand: eine sehr schöne Würfel, die in Wirklichkeit noch schöner ist als auf den Fotos. Auch ein ganz seltener Würfel, weil nicht nur einmal, sondern zweimal die 5 eingeschlagen wurde. Die 4 wurde zu einer 5, weil man in der Mitte einen zusätzlichen Punkt gesetzt hat.

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Details

Kultur
Römisches Reich
Jahrhundert/ Zeitraum
1e t/m 3e eeuw n.Chr.
Name of object
Extremely rare die (2x 5) - Extremely rare legionary gaming dice with two fives
Erworben von
Antikmarkt
Jahr des Erwerbs
2024
Material
Knochen
Erwerbsland
Niederlande
Zustand
In good condition with two identical sides.
Vorbesitzer erworben von
Geerbt
Height
12 mm
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
1986
Width
12 mm
Vorbesitzer – Erwerbsland
Niederlande
Tiefe
11 mm
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Ja
Verkauft von
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