Frans Masereel - Die Sonne - 1927





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Frans Masereel: KI macht daraus eine erhabene Geschichte. Doch die Kraft liegt in der Einfachheit, der Technik und der Farbe. Masereel war der Beste unter den Holzgraveuren, die dieses schwierige und arbeitsintensive Handwerk nutzen, um Grafiken ohne viele Details zu schaffen, um zum Kern vorzudringen. Und dann in Schwarz-Weiß! Die Sonne erzählt die Geschichte, die 'Bildsuite' von Masereel, die über seinen Instrumenten einschläft und davon träumt, dass sein Alter ego die Sonne im Herbst wird. Die 'Sonne' steht für die menschliche Suche nach Glück, Weisheit und Sex. Immer bekommt er eine Abfuhr, und die wohlhabende Bürgerschaft will nichts vom Vitalismus wissen, der als Aufwiegelung gesehen wird. Die Nazis verboten daher Masereels Bücher. Literarisch-historisch und Comic-historisch bedeutsam: Masereels grafische Bildgeschichten verkauften sich sehr gut als peperdure Kunst, doch er wollte eine demokratische Kunst: Die 'Volksausgaben' waren billiger, und gelten heute als die ersten 'Graphic Novels'. Mit dem Verlag Kurt Wolff entwickelte er, den Volksausgaben eine Einleitung zu geben von berühmten Schriftstellern, wie Thomas Mann und hier Heise, um auch den nicht-ingevoerden Leser zu überzeugen. Prachtstück, alle 63 Holzstiche stark schwarz-weiß. Gut gebunden, keine Beschädigungen, einige Flecken auf dem Rückentitel. Mit Einleitung von Carl Georg Heise.
Frans Masereel: KI macht daraus eine erhabene Geschichte. Doch die Kraft liegt in der Einfachheit, der Technik und der Farbe. Masereel war der Beste unter den Holzgraveuren, die dieses schwierige und arbeitsintensive Handwerk nutzen, um Grafiken ohne viele Details zu schaffen, um zum Kern vorzudringen. Und dann in Schwarz-Weiß! Die Sonne erzählt die Geschichte, die 'Bildsuite' von Masereel, die über seinen Instrumenten einschläft und davon träumt, dass sein Alter ego die Sonne im Herbst wird. Die 'Sonne' steht für die menschliche Suche nach Glück, Weisheit und Sex. Immer bekommt er eine Abfuhr, und die wohlhabende Bürgerschaft will nichts vom Vitalismus wissen, der als Aufwiegelung gesehen wird. Die Nazis verboten daher Masereels Bücher. Literarisch-historisch und Comic-historisch bedeutsam: Masereels grafische Bildgeschichten verkauften sich sehr gut als peperdure Kunst, doch er wollte eine demokratische Kunst: Die 'Volksausgaben' waren billiger, und gelten heute als die ersten 'Graphic Novels'. Mit dem Verlag Kurt Wolff entwickelte er, den Volksausgaben eine Einleitung zu geben von berühmten Schriftstellern, wie Thomas Mann und hier Heise, um auch den nicht-ingevoerden Leser zu überzeugen. Prachtstück, alle 63 Holzstiche stark schwarz-weiß. Gut gebunden, keine Beschädigungen, einige Flecken auf dem Rückentitel. Mit Einleitung von Carl Georg Heise.

