Hocker - Eiche - Ein handgeschnitzter Sitzhocker.





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Originale antike Schuhmacherbank / Milchstuhl – 19. Jahrhundert, primitive Handwerkstradition
Dieses kompakte Dreibein-Hocker verkörpert die stille Autorität des volkstümlichen ländlichen Handwerks. Aus einem einzigen, substantiellen Holzkörper gehauen, zeigt der großzügig ausgehöhlte Sitz sowohl funktionale Absicht als auch lange Gebrauchsdauer. Ob als niedrige Schuhmacherbank oder Milchstuhl in einer bäuerlichen Umgebung eingesetzt – seine Form folgt der Notwendigkeit mit kompromissloser Klarheit.
Der Sitz – von Hand geschnitzt und subtil oval – behält sichtbare Werkzeugspuren und eine natürlich gealterte Patina, entstanden durch Jahrzehnte der Handhabung und Umweltbelastung. Das Oberflächenrisse und radiale Schrumpfungsrisse stimmen mit Alter und massiver Holzkonstruktion überein und bezeugen seine Authentizität, statt dem strukturellen Gehalt abzutragen. Die haptische Welligkeit des Sitzes deutet darauf hin, dass er mit der Axt oder dem Raspmesser geformt wurde, nicht maschinell gedreht, und ordnet seinen Ursprung fest in die vorindustrielle oder frühindustrielle ländliche Produktion ein.
Seine drei ausgebugten Beine, vermutlich direkt in die Unterseite des Sitzes eingefügt, erzeugen eine stabile Tripod-Stellung – eine intelligente Lösung für unebene Erdböden oder Steinböden. Die Beine verjüngen sich organisch und zeigen eine subtile Asymmetrie, die den handgefertigten Charakter verstärkt. Diese Dreibein-Konfiguration war typisch für Milchsitze in Zentral- und Nordeuropa, während ähnliche niedrige Bänke von Schustern bevorzugt wurden, die Nähe zu ihrer Arbeit und Hebelwirkung für das handgenähte schwere Leder benötigten.
Die Farbgebung – ein sanft entsättigtes Braun mit dunkleren Tonnuancen nahe dem Sockel – deutet auf langanhaltende Oxidation und Exposition hin, möglicherweise in stabilen oder Werkstattumgebungen. Die abgenutzten Kanten und das zusammengedrückte Holzmaserung am Rand deuten weiter auf langfristige tägliche Nutzung hin.
Über die Funktion hinaus besitzt das Objekt eine skulpturale Präsenz. Sein flacher, schalenähnlicher Sitz und seine geneigten Stützen erzeugen eine Silhouette, die stark mit zeitgenössischer Wabi-Sabi-Ästhetik und moderner primitiver Designempfindung korrespondiert. Heute geht ein solches Stück mühelos von einem bloßen Nutzobjekt zu einem dekorativen Akzent – ideal als Seitensstuhl, Pedestal oder texturaler Blickfang in minimalistischen oder rustikalen Innenräumen.
Geschätzte Epoche: 19. Jahrhundert
Material: Massives Hartholz (Eiche, Ulme und/oder Obstholz)
Ausführung: Von Hand geschnitzter Sitz; dreibeinige, eingelassene Struktur
Zustand: Strukturell solide mit altersbedingten Oberflächenrissen und Patina, die authentischer Nutzung entspricht
Ein demütiges Objekt, das durch Zeit, Nutzung und ehrliche Handwerkskunst aufgewertet wird – dieser Stuhl steht als Zeugnis für die bleibende Schönheit funktionalen ländlichen Designs.
Originale antike Schuhmacherbank / Milchstuhl – 19. Jahrhundert, primitive Handwerkstradition
Dieses kompakte Dreibein-Hocker verkörpert die stille Autorität des volkstümlichen ländlichen Handwerks. Aus einem einzigen, substantiellen Holzkörper gehauen, zeigt der großzügig ausgehöhlte Sitz sowohl funktionale Absicht als auch lange Gebrauchsdauer. Ob als niedrige Schuhmacherbank oder Milchstuhl in einer bäuerlichen Umgebung eingesetzt – seine Form folgt der Notwendigkeit mit kompromissloser Klarheit.
Der Sitz – von Hand geschnitzt und subtil oval – behält sichtbare Werkzeugspuren und eine natürlich gealterte Patina, entstanden durch Jahrzehnte der Handhabung und Umweltbelastung. Das Oberflächenrisse und radiale Schrumpfungsrisse stimmen mit Alter und massiver Holzkonstruktion überein und bezeugen seine Authentizität, statt dem strukturellen Gehalt abzutragen. Die haptische Welligkeit des Sitzes deutet darauf hin, dass er mit der Axt oder dem Raspmesser geformt wurde, nicht maschinell gedreht, und ordnet seinen Ursprung fest in die vorindustrielle oder frühindustrielle ländliche Produktion ein.
Seine drei ausgebugten Beine, vermutlich direkt in die Unterseite des Sitzes eingefügt, erzeugen eine stabile Tripod-Stellung – eine intelligente Lösung für unebene Erdböden oder Steinböden. Die Beine verjüngen sich organisch und zeigen eine subtile Asymmetrie, die den handgefertigten Charakter verstärkt. Diese Dreibein-Konfiguration war typisch für Milchsitze in Zentral- und Nordeuropa, während ähnliche niedrige Bänke von Schustern bevorzugt wurden, die Nähe zu ihrer Arbeit und Hebelwirkung für das handgenähte schwere Leder benötigten.
Die Farbgebung – ein sanft entsättigtes Braun mit dunkleren Tonnuancen nahe dem Sockel – deutet auf langanhaltende Oxidation und Exposition hin, möglicherweise in stabilen oder Werkstattumgebungen. Die abgenutzten Kanten und das zusammengedrückte Holzmaserung am Rand deuten weiter auf langfristige tägliche Nutzung hin.
Über die Funktion hinaus besitzt das Objekt eine skulpturale Präsenz. Sein flacher, schalenähnlicher Sitz und seine geneigten Stützen erzeugen eine Silhouette, die stark mit zeitgenössischer Wabi-Sabi-Ästhetik und moderner primitiver Designempfindung korrespondiert. Heute geht ein solches Stück mühelos von einem bloßen Nutzobjekt zu einem dekorativen Akzent – ideal als Seitensstuhl, Pedestal oder texturaler Blickfang in minimalistischen oder rustikalen Innenräumen.
Geschätzte Epoche: 19. Jahrhundert
Material: Massives Hartholz (Eiche, Ulme und/oder Obstholz)
Ausführung: Von Hand geschnitzter Sitz; dreibeinige, eingelassene Struktur
Zustand: Strukturell solide mit altersbedingten Oberflächenrissen und Patina, die authentischer Nutzung entspricht
Ein demütiges Objekt, das durch Zeit, Nutzung und ehrliche Handwerkskunst aufgewertet wird – dieser Stuhl steht als Zeugnis für die bleibende Schönheit funktionalen ländlichen Designs.

