Stefanie Schneider - Beautiful Bond (Heavenly Falls)

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Elena Vaninetti
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Beautiful Bond (Himmlischer Wasserfall)

Originalaufnahme der deutschen Fotografin Stefanie Schneider.

Archiv C-Druck auf RC-Fotopapier, basierend auf einem Polaroid.
DIMENSIONEN: 30 x 30 cm
Ausgezeichneter Zustand
Auflage von 10 plus 2 Künstlerabzüge.
Künstlerinventar Nr. 19591.
Unterschriftsbeschriftung und Zertifikat.
Nicht montiert.

Stefanie Schneiders Arbeit ist eine Meditation über Zeit – ihre Erosion, ihre Beständigkeit, ihre Fähigkeit, im geistigen Auge zu zerbrechen und sich neu zu formen. Wie verblasste Träume oder halberinnerte Begegnungen existieren ihre Polaroid-Bilder in einem liminalen Raum, in dem Vergangenheit und Gegenwart ineinander übergehen, nie ganz ganz, nie wirklich verloren.
Ihr Prozess selbst ist ein Akt, der die Zeit herausfordert. Die abgelaufene Polaroid-Filme, die sie verwendet, trägt die chemischen Narben ihrer eigenen Geschichte in sich und erzeugt unvorhersehbare Mutationen, die jedes Bild zu einem Artefakt der Unvollkommenheit machen. Diese Verzerrungen sind nicht nur ästhetische Entscheidungen, sondern Echo der Erinnerung – Relikte von Momenten, die sich weigern, statisch zu bleiben. In einer Ära hyperklarer Digitalperfektion lädt Schneiders Kunst uns ein, das Vergängliche anzunehmen, Schönheit im Verfall und im Wandel zu finden.
Der amerikanische Westen, eine Landschaft, die von Mythos und Neuerfindung durchdrungen ist, wird zum perfekten Hintergrund für diese Erkundung von Zeitparadoxien. Ihre Motive – wandernde Figuren in Motels, Wohnwagenparks und endlosen Wüsten – schweben zwischen Nostalgie und einer ungewissen Zukunft, ähnlich wie der Film, auf dem sie festgehalten sind. Sie existieren in einer filmischen Schleife, ihre Geschichten entfalten sich und lösen sich wieder auf, gefangen im Schein eines Sonnenuntergangs, der niemals ganz verschwindet.
Doch es gibt eine tiefergreifende Verschiebung, die mit der sich wandelnden Natur künstlerischen Lebens selbst Spiegelbild ergibt. Vor 2020 gediehen Künstler durch Bewegung, durch Aussetzung, durch einen ständigen Dialog zwischen Orten und Menschen. Reisen waren eine Notwendigkeit, eine Lebensader zu neuen Einflüssen und Inspirationen. Doch im Nachhall globaler Umwälzungen hat eine hyperisolationsistische Existenz Einzug gehalten, in der der Schaffensakt in einer begrenzten Welt abläuft. Schneiders Wüstenheiligtum spiegelt diese neue Realität wider – ein alternatives Universum, aus Notwendigkeit geboren, ein Raum, in dem sich Zeit dehnt und nach innen biegt, die traumartigen Qualitäten ihrer Arbeit widerhallend. Die Außenwelt trat zurück, doch innerhalb dieser Einsamkeit entstand eine andere Form von Freiheit: die Fähigkeit, eine Welt ganz eigener Kreation zu konstruieren.
Erinnerung, wie Schneiders Bilder, ist unvollkommen. Sie verschiebt sich, sie verblasst, sie verzerrt. Doch in diesen Unvollkommenheiten entstehen neue Narrative – solche, die sich realer anfühlen als die Realität selbst. Das ist die Kraft von Schneiders Werk: uns daran zu erinnern, dass Zeit nicht linear, sondern geschichtet ist, dass die Vergangenheit nie wirklich vergangen ist und dass jeder Moment das Gewicht all dessen trägt, was zuvor kam.
Ihr Werk ist nicht nur eine Bewahrung eines verschwindenden Mediums – es ist eine Meditation über die Natur der Erinnerung selbst. In jeder verschwommenen Silhouette und jeder chemischen Farbwaschung hält sie fest, was es bedeutet, an der Zeit festzuhalten, selbst wenn sie uns durch die Finger rinnt, Erinnerungen erneut zu erleben und neu zu interpretieren – immer wieder – die Erinnerungen, die uns zu definieren scheinen. Schneiders Bilder sind Zeitkapseln, nicht von festen Momenten, sondern von der Art, wie sich Momente anfühlen – ein Zeugnis dafür, wie Zeit sich verzerrt, vertilgt und letztlich offenbart. Sie sind nicht nur Fotografien; sie sind Fragmente der Zeit, entwirrt wie Film, der im Licht des Projektors flimmert, für immer zwischen Erinnerung und Traum.

Beautiful Bond (Himmlischer Wasserfall)

Originalaufnahme der deutschen Fotografin Stefanie Schneider.

Archiv C-Druck auf RC-Fotopapier, basierend auf einem Polaroid.
DIMENSIONEN: 30 x 30 cm
Ausgezeichneter Zustand
Auflage von 10 plus 2 Künstlerabzüge.
Künstlerinventar Nr. 19591.
Unterschriftsbeschriftung und Zertifikat.
Nicht montiert.

Stefanie Schneiders Arbeit ist eine Meditation über Zeit – ihre Erosion, ihre Beständigkeit, ihre Fähigkeit, im geistigen Auge zu zerbrechen und sich neu zu formen. Wie verblasste Träume oder halberinnerte Begegnungen existieren ihre Polaroid-Bilder in einem liminalen Raum, in dem Vergangenheit und Gegenwart ineinander übergehen, nie ganz ganz, nie wirklich verloren.
Ihr Prozess selbst ist ein Akt, der die Zeit herausfordert. Die abgelaufene Polaroid-Filme, die sie verwendet, trägt die chemischen Narben ihrer eigenen Geschichte in sich und erzeugt unvorhersehbare Mutationen, die jedes Bild zu einem Artefakt der Unvollkommenheit machen. Diese Verzerrungen sind nicht nur ästhetische Entscheidungen, sondern Echo der Erinnerung – Relikte von Momenten, die sich weigern, statisch zu bleiben. In einer Ära hyperklarer Digitalperfektion lädt Schneiders Kunst uns ein, das Vergängliche anzunehmen, Schönheit im Verfall und im Wandel zu finden.
Der amerikanische Westen, eine Landschaft, die von Mythos und Neuerfindung durchdrungen ist, wird zum perfekten Hintergrund für diese Erkundung von Zeitparadoxien. Ihre Motive – wandernde Figuren in Motels, Wohnwagenparks und endlosen Wüsten – schweben zwischen Nostalgie und einer ungewissen Zukunft, ähnlich wie der Film, auf dem sie festgehalten sind. Sie existieren in einer filmischen Schleife, ihre Geschichten entfalten sich und lösen sich wieder auf, gefangen im Schein eines Sonnenuntergangs, der niemals ganz verschwindet.
Doch es gibt eine tiefergreifende Verschiebung, die mit der sich wandelnden Natur künstlerischen Lebens selbst Spiegelbild ergibt. Vor 2020 gediehen Künstler durch Bewegung, durch Aussetzung, durch einen ständigen Dialog zwischen Orten und Menschen. Reisen waren eine Notwendigkeit, eine Lebensader zu neuen Einflüssen und Inspirationen. Doch im Nachhall globaler Umwälzungen hat eine hyperisolationsistische Existenz Einzug gehalten, in der der Schaffensakt in einer begrenzten Welt abläuft. Schneiders Wüstenheiligtum spiegelt diese neue Realität wider – ein alternatives Universum, aus Notwendigkeit geboren, ein Raum, in dem sich Zeit dehnt und nach innen biegt, die traumartigen Qualitäten ihrer Arbeit widerhallend. Die Außenwelt trat zurück, doch innerhalb dieser Einsamkeit entstand eine andere Form von Freiheit: die Fähigkeit, eine Welt ganz eigener Kreation zu konstruieren.
Erinnerung, wie Schneiders Bilder, ist unvollkommen. Sie verschiebt sich, sie verblasst, sie verzerrt. Doch in diesen Unvollkommenheiten entstehen neue Narrative – solche, die sich realer anfühlen als die Realität selbst. Das ist die Kraft von Schneiders Werk: uns daran zu erinnern, dass Zeit nicht linear, sondern geschichtet ist, dass die Vergangenheit nie wirklich vergangen ist und dass jeder Moment das Gewicht all dessen trägt, was zuvor kam.
Ihr Werk ist nicht nur eine Bewahrung eines verschwindenden Mediums – es ist eine Meditation über die Natur der Erinnerung selbst. In jeder verschwommenen Silhouette und jeder chemischen Farbwaschung hält sie fest, was es bedeutet, an der Zeit festzuhalten, selbst wenn sie uns durch die Finger rinnt, Erinnerungen erneut zu erleben und neu zu interpretieren – immer wieder – die Erinnerungen, die uns zu definieren scheinen. Schneiders Bilder sind Zeitkapseln, nicht von festen Momenten, sondern von der Art, wie sich Momente anfühlen – ein Zeugnis dafür, wie Zeit sich verzerrt, vertilgt und letztlich offenbart. Sie sind nicht nur Fotografien; sie sind Fragmente der Zeit, entwirrt wie Film, der im Licht des Projektors flimmert, für immer zwischen Erinnerung und Traum.

Details

Druckdatum
2016
Künstler
Stefanie Schneider
Titel des Kunstwerks
Beautiful Bond (Heavenly Falls)
Zustand
SS (sehr schön)
Technik
C-Druck, Polaroid
Höhe
30 cm
Auflage
1/10
Breite
30 cm
Signatur
Signiert
Verkauft von
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