Alberto Carlos Ayala (XX) - Thera






Masterabschluss in Kultur- und Kunstinnovation, zehn Jahre Erfahrung mit italienischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Das Werk nimmt Inspiration aus dem minoischen Ausbruch auf der Insel Théra (Santorin), einem der größten dokumentierten vulkanischen Ereignisse der Menschheitsgeschichte, das um das 17. Jahrhundert v. Chr. stattfand und zu den höchsten Stufen der VEI-Skala (Volcanic Explosivity Index) gehört. Dieses Ereignis, das Gebiete, klimatische Gleichgewichte und kulturelle Strukturen des antiken Mittelmeers neu definieren konnte, wird als konzeptuelle und zeitliche Matrix des Werks angenommen.
Die malerische Oberfläche entfaltet sich als ein flammendes, durchgehendes Farbfeld, in dem das dominierende Rot als primäres Material wirkt und die ursprüngliche Dimension des Magmas als schöpferische Kraft des Planeten evoziert. Die Farbe speichert Energie: eine visuelle Dauer, die an die tiefgreifenden Prozesse erinnert, durch die die Erde die Bedingungen für Leben, Fruchtbarkeit und letztlich für menschlichen Wohlstand geschaffen hat.
Am rechten Rand der Komposition unterbricht eine dunkle, unregelmäßige materielle Konzentration die Kontinuität des Farbfeldes. Dieses Element, geformt und geschichtet, wirkt wie eine zurückgehaltene vulkanische Öffnung, wie eine geologische Schwelle, in der Materie sich verdichtet und komprimiert. Die Malerei gibt einen Teil Energie und Materie zurück und kondensiert in essenzieller Form ein reales, lokalisierbares und historisch determiniertes Ereignis.
Die Arbeit fügt sich in eine breitere Forschung ein, in der Ayala eine Erkundung der wichtigsten vulkanischen Systeme des Planeten unternimmt. Reise, direkte Beobachtung und wissenschaftliches Studium bilden die Basis einer Praxis, die die VEI-Skala als Struktur geologischer Explosivität und in Beziehung zur kurzen Lebensdauer des Menschen folgt. Jedes Gemälde entspricht einem bestimmten Moment und einem Teil jener ursprünglichen Materie, die dazu beigetragen hat, die Form der Welt zu gestalten.
Die Farbe wirkt als Materie-Zeit: Das glühende Feld baut einen kontinuierlichen mentalen Raum auf, während der dunkle Bereich Gewicht, Bruch und tiefe Erinnerung konzentriert. Die daraus resultierende Spannung ist struktureller Natur und spiegelt sich im instabilen Gleichgewicht zwischen Feld und Ereignis, zwischen Kontinuität und Akkumulation, zwischen Ursprung und Transformation wider.
Die malerische Sprache dialogiert mit der Tonmalerei und mit Ansätzen materiellen Minimalismus durch eine gemessene Handhabung der Geste und ein Bewusstsein für die Grenzbereiche zwischen Fülle und Leere. Die Oberfläche entsteht durch fortschreitende Sedimentation und bekräftigt eine Vision der Malerei als Ort der Kontemplation und als Akt der Dankbarkeit gegenüber der schöpferischen Explosivität der Natur.
Aus formaler Strenge, konzeptioneller Klarheit und der Fähigkeit, eine im Laufe der Zeit ausgebaute Forschung zu tragen, fügt sich das Werk nahtlos in einen hochrangigen Sammlungs- und Instituts-Kontext ein.
Das Werk nimmt Inspiration aus dem minoischen Ausbruch auf der Insel Théra (Santorin), einem der größten dokumentierten vulkanischen Ereignisse der Menschheitsgeschichte, das um das 17. Jahrhundert v. Chr. stattfand und zu den höchsten Stufen der VEI-Skala (Volcanic Explosivity Index) gehört. Dieses Ereignis, das Gebiete, klimatische Gleichgewichte und kulturelle Strukturen des antiken Mittelmeers neu definieren konnte, wird als konzeptuelle und zeitliche Matrix des Werks angenommen.
Die malerische Oberfläche entfaltet sich als ein flammendes, durchgehendes Farbfeld, in dem das dominierende Rot als primäres Material wirkt und die ursprüngliche Dimension des Magmas als schöpferische Kraft des Planeten evoziert. Die Farbe speichert Energie: eine visuelle Dauer, die an die tiefgreifenden Prozesse erinnert, durch die die Erde die Bedingungen für Leben, Fruchtbarkeit und letztlich für menschlichen Wohlstand geschaffen hat.
Am rechten Rand der Komposition unterbricht eine dunkle, unregelmäßige materielle Konzentration die Kontinuität des Farbfeldes. Dieses Element, geformt und geschichtet, wirkt wie eine zurückgehaltene vulkanische Öffnung, wie eine geologische Schwelle, in der Materie sich verdichtet und komprimiert. Die Malerei gibt einen Teil Energie und Materie zurück und kondensiert in essenzieller Form ein reales, lokalisierbares und historisch determiniertes Ereignis.
Die Arbeit fügt sich in eine breitere Forschung ein, in der Ayala eine Erkundung der wichtigsten vulkanischen Systeme des Planeten unternimmt. Reise, direkte Beobachtung und wissenschaftliches Studium bilden die Basis einer Praxis, die die VEI-Skala als Struktur geologischer Explosivität und in Beziehung zur kurzen Lebensdauer des Menschen folgt. Jedes Gemälde entspricht einem bestimmten Moment und einem Teil jener ursprünglichen Materie, die dazu beigetragen hat, die Form der Welt zu gestalten.
Die Farbe wirkt als Materie-Zeit: Das glühende Feld baut einen kontinuierlichen mentalen Raum auf, während der dunkle Bereich Gewicht, Bruch und tiefe Erinnerung konzentriert. Die daraus resultierende Spannung ist struktureller Natur und spiegelt sich im instabilen Gleichgewicht zwischen Feld und Ereignis, zwischen Kontinuität und Akkumulation, zwischen Ursprung und Transformation wider.
Die malerische Sprache dialogiert mit der Tonmalerei und mit Ansätzen materiellen Minimalismus durch eine gemessene Handhabung der Geste und ein Bewusstsein für die Grenzbereiche zwischen Fülle und Leere. Die Oberfläche entsteht durch fortschreitende Sedimentation und bekräftigt eine Vision der Malerei als Ort der Kontemplation und als Akt der Dankbarkeit gegenüber der schöpferischen Explosivität der Natur.
Aus formaler Strenge, konzeptioneller Klarheit und der Fähigkeit, eine im Laufe der Zeit ausgebaute Forschung zu tragen, fügt sich das Werk nahtlos in einen hochrangigen Sammlungs- und Instituts-Kontext ein.
