Assadour Baharian (1924–1990) - Lanscape





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Assadour Baharian, Lanscape, ein 1988er Aquarell Landschaftsgemälde, signiert, Originaledition, mit Rahmen, Griechenland, 72 × 54 cm, in hervorragendem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Assadour Baharian (1924–1990). Er war eine herausragende Figur der griechisch-armenen Community, ein widerstandsfähiger Aktivist und ein Visionär, der die griechische Kunstszene selbst in ihren dunkelsten politischen Stunden transformierte.
Der Visionär des Widerstands und die „Ora“ der griechischen Kultur
Assadour Baharian war ein prominenter griechisch-armener Maler, Grafiker und kultureller Pionier. Sein Leben war ein Zeugnis für die Kraft der Kunst als Form des Widerstands, und sein Werk bleibt ein Grundstein der kulturellen Geschichte Griechenlands im 20. Jahrhundert.
Frühes Leben und Der Schatten des Krieges
Geboren 1924 in Athen wuchs Baharian in einer Flüchtlingssiedlung auf, eine Herkunft, die sein soziales Bewusstsein nachhaltig prägte. Er studierte an der Athen School of Fine Arts bei Meistern wie Umvertos Argyros und Dimitrios Biskinis. Seine Studien wurden jedoch durch die deutsche Besetzung Griechenlands unterbrochen, während derer er aktiv am Nationalen Widerstand teilnahm.
Die Gefängnisjahre: Kunst als Überleben
1945 wurde Baharian aufgrund seines politischen Aktivismus verhaftet. Er verbrachte die nächsten 15 Jahre (1945–1960) als politischer Gefangener in verschiedenen griechischen Gefängnissen und Exilorten.
Die Gefängnis-Sammlung: Trotz der trostlosen Bedingungen hörte er nie auf zu malen. Er verwendete so gut wie alle Materialien, die er finden konnte, um das tägliche Leben der Gefangenen darzustellen, und schuf eine eindringlich schöne Sammlung von Werken in sanften, gedämpften Farbtönen.
Erste Anerkennung: Seine Gefängnisarbeiten wurden erstmals 1961 in der Zygos-Galerie ausgestellt und etablierten ihn unmittelbar als Meister des „kritischen Realismus“.
Das Kulturzentrum „Ora“: Ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit
1969, zur Zeit der größten Welle der griechischen Militärdiktatur (1967–1974), gründete Baharian das Ora-Künstler- und Kulturzentrum in einem neoklassizistischen Gebäude nahe dem Syntagma-Platz.
Kultureller Brennpunkt: Unter seiner Leitung wurde „Ora“ zum wichtigsten intellektuellen Zentrum Athens. Es war nicht nur eine Galerie; es war ein Zufluchtsort für Musik, Poesie und Debatten, der den Geist des freien Denkens am Leben hielt, als er am stärksten unterdrückt war.
Grafische Künste: Er unterrichtete auch Grafikdesign an der Vakalo-Schule und überbrückte so die Kluft zwischen bildender Kunst und kommerzieller Kommunikation.
Künstlerische Entwicklung
Während seine frühen Arbeiten vom „dunklen“ Realismus seiner Haft geprägt waren, zog er sich in seinen späteren Jahren eher in Aquarelle hinein.
Der Meister des Lichts: Seine Aquarell-Landschaften werden für ihre technische Perfektion und den sensiblen Umgang mit Farben gelobt und spiegeln eine poetischere und gelassenere Weltsicht wider.
Internationale Präsenz: Er präsentierte über 38 Einzelausstellungen und vertrat Griechenland auf großen internationalen Foren, darunter dem European Watercolor Institute in Brüssel (1987).
Vermächtnis
Assadour Baharian starb 1990 in Athen. 2003 organisierte die Cultural Foundation der Nationalbank Griechenlands (MIET) eine massive Retrospektive seines Werks und festigte damit seinen Platz als einer der bedeutendsten griechischen Künstler der Nachkriegszeit.
„Er gewann seine Freiheit mit 36 Jahren zurück, doch er ließ seinen Geist niemals gefangen nehmen.“
Dieses einzigartige Aquarellgemälde ist originality framet und seine endgültigen Abmessungen einschließlich Blatt/Leinwand/Rahmen betragen 91x73x2 cm
Assadour Baharian (1924–1990). Er war eine herausragende Figur der griechisch-armenen Community, ein widerstandsfähiger Aktivist und ein Visionär, der die griechische Kunstszene selbst in ihren dunkelsten politischen Stunden transformierte.
Der Visionär des Widerstands und die „Ora“ der griechischen Kultur
Assadour Baharian war ein prominenter griechisch-armener Maler, Grafiker und kultureller Pionier. Sein Leben war ein Zeugnis für die Kraft der Kunst als Form des Widerstands, und sein Werk bleibt ein Grundstein der kulturellen Geschichte Griechenlands im 20. Jahrhundert.
Frühes Leben und Der Schatten des Krieges
Geboren 1924 in Athen wuchs Baharian in einer Flüchtlingssiedlung auf, eine Herkunft, die sein soziales Bewusstsein nachhaltig prägte. Er studierte an der Athen School of Fine Arts bei Meistern wie Umvertos Argyros und Dimitrios Biskinis. Seine Studien wurden jedoch durch die deutsche Besetzung Griechenlands unterbrochen, während derer er aktiv am Nationalen Widerstand teilnahm.
Die Gefängnisjahre: Kunst als Überleben
1945 wurde Baharian aufgrund seines politischen Aktivismus verhaftet. Er verbrachte die nächsten 15 Jahre (1945–1960) als politischer Gefangener in verschiedenen griechischen Gefängnissen und Exilorten.
Die Gefängnis-Sammlung: Trotz der trostlosen Bedingungen hörte er nie auf zu malen. Er verwendete so gut wie alle Materialien, die er finden konnte, um das tägliche Leben der Gefangenen darzustellen, und schuf eine eindringlich schöne Sammlung von Werken in sanften, gedämpften Farbtönen.
Erste Anerkennung: Seine Gefängnisarbeiten wurden erstmals 1961 in der Zygos-Galerie ausgestellt und etablierten ihn unmittelbar als Meister des „kritischen Realismus“.
Das Kulturzentrum „Ora“: Ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit
1969, zur Zeit der größten Welle der griechischen Militärdiktatur (1967–1974), gründete Baharian das Ora-Künstler- und Kulturzentrum in einem neoklassizistischen Gebäude nahe dem Syntagma-Platz.
Kultureller Brennpunkt: Unter seiner Leitung wurde „Ora“ zum wichtigsten intellektuellen Zentrum Athens. Es war nicht nur eine Galerie; es war ein Zufluchtsort für Musik, Poesie und Debatten, der den Geist des freien Denkens am Leben hielt, als er am stärksten unterdrückt war.
Grafische Künste: Er unterrichtete auch Grafikdesign an der Vakalo-Schule und überbrückte so die Kluft zwischen bildender Kunst und kommerzieller Kommunikation.
Künstlerische Entwicklung
Während seine frühen Arbeiten vom „dunklen“ Realismus seiner Haft geprägt waren, zog er sich in seinen späteren Jahren eher in Aquarelle hinein.
Der Meister des Lichts: Seine Aquarell-Landschaften werden für ihre technische Perfektion und den sensiblen Umgang mit Farben gelobt und spiegeln eine poetischere und gelassenere Weltsicht wider.
Internationale Präsenz: Er präsentierte über 38 Einzelausstellungen und vertrat Griechenland auf großen internationalen Foren, darunter dem European Watercolor Institute in Brüssel (1987).
Vermächtnis
Assadour Baharian starb 1990 in Athen. 2003 organisierte die Cultural Foundation der Nationalbank Griechenlands (MIET) eine massive Retrospektive seines Werks und festigte damit seinen Platz als einer der bedeutendsten griechischen Künstler der Nachkriegszeit.
„Er gewann seine Freiheit mit 36 Jahren zurück, doch er ließ seinen Geist niemals gefangen nehmen.“
Dieses einzigartige Aquarellgemälde ist originality framet und seine endgültigen Abmessungen einschließlich Blatt/Leinwand/Rahmen betragen 91x73x2 cm

