Keramik - China - Ming Dynastie (1368 - 1644)





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Südostasiatisches Miniatur-Steingut-Pot aus Martaban-Stil (ca. 1600)
Eine miniaturisierte bufffarbene Steinguttruhe, vermutlich ein ‚Medizin’- oder ‚Ölkanister’ aus den südostasiatischen Handelsnetzwerken. Das Stück zeichnet sich durch einen auffällig ovalen Körper mit einer kurzen, konischen Halsöffnung und einer leicht auslaufenden Fußkante aus. Er ist verziert mit eisengefährten Unterglasur- oder Slingervlekken in einem rhythmischen, sich wiederholenden Muster. Die Drehringe sind deutlich sichtbar am unteren Körperbereich, was auf handgedrehte Produktion auf einem Rad hinweist, typisch für regionale Ofenstandorte aus der späten Ming-Dynastie.
Oberfläche
Matt, unglasiert oder dünn glasiert mit Salzglasur gefärbtes Steingut; Die Eisenoxidflecken zeigen einen leichten ‚verbrannten’ Metallglanz, wo sich das Mineral konzentriert hat.
Topf 1
Höhe 7,5 cm
Breite 11,4 cm
Topf 2
Höhe 7,5 cm
Breite 10,5 cm
Eine dick gepottete Provinz-China-Blau-Weißes ‚Minyao’ (Bauernofen)-Schüssel, vermutlich aus südkoreanischen oder südchinesischen Hütten in den Provinzen Fujian oder Guangdong. Das auffälligste Merkmal, das die Herstellungsweise anzeigt, ist der deutlich unglasierted ‚Biscuit’-Zentrierstapelring im Inneren, mit Eisenrostenflecken. Dadurch konnten mehrere Schüsseln direkt in den Ofen gestapelt werden, ohne ineinander zu verschmelzen – ein Merkmal kommerzieller Produktion in großen Mengen. Die Außenseite zeigt schnelle, expressionistische kobaltblau-unterglasurverzierung, aufgetragen mit einem oberflächlichen, aber selbstbewussten Pinselstrich. Der Boden ist tief zurückgezogen und vollständig unglasiert, wodurch ein körniges, buff-graues Körpergefüge sichtbar wird mit einer ausgeprägten zentralen Kranz- oder ‚Pusteblume’ – dem charakteristischen Zeichen einer fadenförmigen Entfernung der Drehscheibe.
Zustand
Visuell konsistent mit leichter Abnutzung durch Nutzung, obwohl die markantesten oberflächlichen Variationen (korngelagerte Fußkante, innerer Biscuitring, asymmetrische Topfbildung) original bei der Produktion sind. Eine mikroskopische Fung oder kleiner Abplatzer ist am Rand sichtbar, typisch für den täglichen Gebrauch über Jahrhunderte.
Schüssel 1
Höhe 4,5 cm
Breite 12,3 cm
Ein provinzieller Steingut-Becher, dick gepott mit einem leicht ausweitenden, subtil gelappten Rand. Bedeckt mit einem undurchsichtigen, grau-weißen aschigen Glanz, der kurz vor dem Fuß endet. Die Oberfläche zeigt charakteristische Eisenstoff-Punkt-spuren und Poren, typisch für regionalen Öfen, die reductiv gebrannt werden. Die unglasierten Fußringe sind breit geschnitten, wodurch eine grobe buff-graue Keramik freigelegt wird mit deutlichen konzentrischen Randlinien und spiralförmigen Klappermarkierungen im Zentrum — Merkmale schneller, volkstümlicher Produktion. Randfrittering und kleine Chips enthüllen ein oxydiertes Steingut-Innenleben, das auf eine erhebliche Alterung hindeutet.
Zustand
Zeigt ehrliche Abnutzung, passend zur Nutzungsdauer. Auffällige ‚Fritting’ und eine deutliche Randabsetzung enthüllen das oxidierte Tonsubstrat. Tief eingekerbte Fundament auf dem unglasierten Fußring. Keine sichtbaren Haarlinienrisse, die sich von der Kante aus erstrecken.
Schüssel 2
Höhe 5 cm
Breite 14 cm
Südostasiatisches Miniatur-Steingut-Pot aus Martaban-Stil (ca. 1600)
Eine miniaturisierte bufffarbene Steinguttruhe, vermutlich ein ‚Medizin’- oder ‚Ölkanister’ aus den südostasiatischen Handelsnetzwerken. Das Stück zeichnet sich durch einen auffällig ovalen Körper mit einer kurzen, konischen Halsöffnung und einer leicht auslaufenden Fußkante aus. Er ist verziert mit eisengefährten Unterglasur- oder Slingervlekken in einem rhythmischen, sich wiederholenden Muster. Die Drehringe sind deutlich sichtbar am unteren Körperbereich, was auf handgedrehte Produktion auf einem Rad hinweist, typisch für regionale Ofenstandorte aus der späten Ming-Dynastie.
Oberfläche
Matt, unglasiert oder dünn glasiert mit Salzglasur gefärbtes Steingut; Die Eisenoxidflecken zeigen einen leichten ‚verbrannten’ Metallglanz, wo sich das Mineral konzentriert hat.
Topf 1
Höhe 7,5 cm
Breite 11,4 cm
Topf 2
Höhe 7,5 cm
Breite 10,5 cm
Eine dick gepottete Provinz-China-Blau-Weißes ‚Minyao’ (Bauernofen)-Schüssel, vermutlich aus südkoreanischen oder südchinesischen Hütten in den Provinzen Fujian oder Guangdong. Das auffälligste Merkmal, das die Herstellungsweise anzeigt, ist der deutlich unglasierted ‚Biscuit’-Zentrierstapelring im Inneren, mit Eisenrostenflecken. Dadurch konnten mehrere Schüsseln direkt in den Ofen gestapelt werden, ohne ineinander zu verschmelzen – ein Merkmal kommerzieller Produktion in großen Mengen. Die Außenseite zeigt schnelle, expressionistische kobaltblau-unterglasurverzierung, aufgetragen mit einem oberflächlichen, aber selbstbewussten Pinselstrich. Der Boden ist tief zurückgezogen und vollständig unglasiert, wodurch ein körniges, buff-graues Körpergefüge sichtbar wird mit einer ausgeprägten zentralen Kranz- oder ‚Pusteblume’ – dem charakteristischen Zeichen einer fadenförmigen Entfernung der Drehscheibe.
Zustand
Visuell konsistent mit leichter Abnutzung durch Nutzung, obwohl die markantesten oberflächlichen Variationen (korngelagerte Fußkante, innerer Biscuitring, asymmetrische Topfbildung) original bei der Produktion sind. Eine mikroskopische Fung oder kleiner Abplatzer ist am Rand sichtbar, typisch für den täglichen Gebrauch über Jahrhunderte.
Schüssel 1
Höhe 4,5 cm
Breite 12,3 cm
Ein provinzieller Steingut-Becher, dick gepott mit einem leicht ausweitenden, subtil gelappten Rand. Bedeckt mit einem undurchsichtigen, grau-weißen aschigen Glanz, der kurz vor dem Fuß endet. Die Oberfläche zeigt charakteristische Eisenstoff-Punkt-spuren und Poren, typisch für regionalen Öfen, die reductiv gebrannt werden. Die unglasierten Fußringe sind breit geschnitten, wodurch eine grobe buff-graue Keramik freigelegt wird mit deutlichen konzentrischen Randlinien und spiralförmigen Klappermarkierungen im Zentrum — Merkmale schneller, volkstümlicher Produktion. Randfrittering und kleine Chips enthüllen ein oxydiertes Steingut-Innenleben, das auf eine erhebliche Alterung hindeutet.
Zustand
Zeigt ehrliche Abnutzung, passend zur Nutzungsdauer. Auffällige ‚Fritting’ und eine deutliche Randabsetzung enthüllen das oxidierte Tonsubstrat. Tief eingekerbte Fundament auf dem unglasierten Fußring. Keine sichtbaren Haarlinienrisse, die sich von der Kante aus erstrecken.
Schüssel 2
Höhe 5 cm
Breite 14 cm

