Marc Gonz - Neon line XXL no reserve






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Marc Gonz, Neon line XXL no reserve, Öl auf Leinwand, 2024, Originalausgabe, 120 cm Höhe x 100 cm Breite, 10 kg, handschriftlich signiert, in ausgezeichnetem Zustand, aus Spanien, im abstrakt-expressionistischen Stil mit Naturmotiven.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Marc Gonz: die Materie als Territorium der Identität
Marc Gonz malt nicht: er gräbt aus.
Sein Werk ist eine Archäologie der Geste, eine emotionale Geologie aus Schichten, Rissen und Materie, die lebendig zu scheinen scheint. Auf seinen Oberflächen schlägt etwas Organisches, ein ursprünglicher Puls, der jedes Gemälde in eine alte, vom Zeitdruck und von der Beharrlichkeit des Körpers gezeichnete Haut verwandelt.
Jedes Werk ist die Spur eines Kampfes zwischen der Hand und dem, was sich weigert, modelliert zu werden.
Gonz’ Malerei repräsentiert nicht: sie verkörpert.
In ihr verhält sich Farbe wie eine lebendige Fluide, die die Form durchdringt, sie auflöst, neu aufbaut und in Krise versetzt. Das Gesicht, die Landschaft, die Flamme, das Wasser: Alle Elemente vermischen sich in einer Alchemie, in der Figur und Umfeld sich nicht mehr unterscheiden.
Der menschliche Porträtkopf hört auf, Identität zu sein, und wird zu bewusstseinssvoller Materie, zur Topografie von verfestigten Emotionen.
Seine Sprache ist materialistisch, tektonisch.
Dicke Impasto-Schichten erzeugen eine fast skulpturale Textur, bei der sich das Pigment anhäuft, als wolle die Erde an ihren Ursprung erinnern. Die Farbräume — giftgrüne, tiefe Violetttöne, leuchtende Magentatöne, elektrische Blautöne — suchen nicht Naturalismus, sondern emotionale Wirkung, seelische Schwingung, und schaffen subjektive Universen voller Symbolismus.
In ihnen liegt ein Wille zum Übermaß, ein überfließendes Leben, eine Farbe, die im Inneren brennt. Hervorzuheben ist seine Ausdruckskraft der Materie und eine Palette intensiver Farben, die fast traumartig und fantasievoll anrühren und zum Nachdenken über Identität und Wahrnehmung einladen. Die Maltechnik in dicken Schichten erzeugt fast skulpturale Texturen, wobei das menschliche Porträt dekonstruiert, fragmentiert und neu konfiguriert wird, die Grenzen zwischen Figur und Abstraktion herausfordernd. Dieser materische Stil evoziert ein Gefühl fast ursprünglicher Organik, wobei Formen aus dem Träger zu entspringen scheinen, als wären sie lebendig, dem Betrachter eine sinnliche Erfahrung auch aus der visuellen Distanz bietend.
Gonz arbeitet die Oberfläche, als wäre sie ein seismisches Territorium: ein Ort, an dem Farbe zugleich Ruine und Wiederauferstehung wird. Seine Malerei sucht weder Schönheit noch eine fertige Form, sondern den Moment vor dem Zusammenbruch, den Riss, in dem Materie atmet.
Seine Texturen sprechen von Erde, Rinde, Ruine, aber auch von Fleisch, Wunde und Widerstand.
In dieser Spannung zwischen Zerstörung und Genesis entsteht eine zeitgenössische Poetik der Identität: verkleidete, zersplitterte Gesichter, die als Metaphern für die Fragmentierung des Selbst in einer von Bildern übersättigten Welt funktionieren.
Marc Gonz dialogisiert mit der Tradition des materialistischen Expressionismus — von Bram Bogart bis Barceló —, jedoch nicht als gehorsamer Erbe, sondern als Schöpfer einer eigenen Grammatik, einer Sprache des Widerstands, die Gewicht, Dichte und Präsenz in das Zeitalter des leichten Bilder schafft.
In seinen atmosphärischeren Werken wirkt Licht — eine Kerze, ein Spiegelbild, ein unwahrscheinlicher Schein — als Gewissen oder Gedächtnis.
Die Szene wird visionär, zwischen Traum und Spiritualität: Der Betrachter betrachtet nicht mehr, sondern wird von einer inneren Landschaft absorbiert, von einer physischen Erinnerung, die er nicht wusste, dass in seinem Körper wohnt.
In Zeiten, in denen die Kunst dazu neigt, sich in Bildschirmen zu lösen, leicht und leicht verdaulich zu sein, erhebt sich Marc Gonz’ Werk ungestüm: dicht, organisch, unerschütterlich.
Elemente wie das Kerzenlicht neben den Porträts, die Doppeltheit zwischen Figur und Umfeld und die Integration der Natur deuten auf eine Erkundung des Bewusstseins, der Introspektion und der Verbindung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt hin. Das Auftauchen fast verkleideter oder zerbrochener Gesichter kann als Metapher für die Fragmentierung der Identität in der Gegenwart oder für den Prozess der persönlichen Rekonstruktion verstanden werden. Konzept und Erfahrung des Betrachters Konzeptuell fügt sich das Werk von Marc Gonz in die Tradition des expressiven und materialistischen Malstils ein.
Seine Malerei riecht nach Feuer, nach Haut, nach Geheimnis.
Es ist eine Malerei, die wiegt und atmet, die sich nicht anpasst, die uns weiterhin daran erinnert, dass Kunst, wenn sie wahr ist, nicht schmückt: Sie verletzt.
Sein Werk erhebt sich wie eine unbezähmte Präsenz: dicht, organisch, unerschütterlich.
Es ist der Erbe einer Malerei, die sich nicht anpasst. Die bricht. Die wiegt. Die atmet.
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Marc Gonz: die Materie als Territorium der Identität
Marc Gonz malt nicht: er gräbt aus.
Sein Werk ist eine Archäologie der Geste, eine emotionale Geologie aus Schichten, Rissen und Materie, die lebendig zu scheinen scheint. Auf seinen Oberflächen schlägt etwas Organisches, ein ursprünglicher Puls, der jedes Gemälde in eine alte, vom Zeitdruck und von der Beharrlichkeit des Körpers gezeichnete Haut verwandelt.
Jedes Werk ist die Spur eines Kampfes zwischen der Hand und dem, was sich weigert, modelliert zu werden.
Gonz’ Malerei repräsentiert nicht: sie verkörpert.
In ihr verhält sich Farbe wie eine lebendige Fluide, die die Form durchdringt, sie auflöst, neu aufbaut und in Krise versetzt. Das Gesicht, die Landschaft, die Flamme, das Wasser: Alle Elemente vermischen sich in einer Alchemie, in der Figur und Umfeld sich nicht mehr unterscheiden.
Der menschliche Porträtkopf hört auf, Identität zu sein, und wird zu bewusstseinssvoller Materie, zur Topografie von verfestigten Emotionen.
Seine Sprache ist materialistisch, tektonisch.
Dicke Impasto-Schichten erzeugen eine fast skulpturale Textur, bei der sich das Pigment anhäuft, als wolle die Erde an ihren Ursprung erinnern. Die Farbräume — giftgrüne, tiefe Violetttöne, leuchtende Magentatöne, elektrische Blautöne — suchen nicht Naturalismus, sondern emotionale Wirkung, seelische Schwingung, und schaffen subjektive Universen voller Symbolismus.
In ihnen liegt ein Wille zum Übermaß, ein überfließendes Leben, eine Farbe, die im Inneren brennt. Hervorzuheben ist seine Ausdruckskraft der Materie und eine Palette intensiver Farben, die fast traumartig und fantasievoll anrühren und zum Nachdenken über Identität und Wahrnehmung einladen. Die Maltechnik in dicken Schichten erzeugt fast skulpturale Texturen, wobei das menschliche Porträt dekonstruiert, fragmentiert und neu konfiguriert wird, die Grenzen zwischen Figur und Abstraktion herausfordernd. Dieser materische Stil evoziert ein Gefühl fast ursprünglicher Organik, wobei Formen aus dem Träger zu entspringen scheinen, als wären sie lebendig, dem Betrachter eine sinnliche Erfahrung auch aus der visuellen Distanz bietend.
Gonz arbeitet die Oberfläche, als wäre sie ein seismisches Territorium: ein Ort, an dem Farbe zugleich Ruine und Wiederauferstehung wird. Seine Malerei sucht weder Schönheit noch eine fertige Form, sondern den Moment vor dem Zusammenbruch, den Riss, in dem Materie atmet.
Seine Texturen sprechen von Erde, Rinde, Ruine, aber auch von Fleisch, Wunde und Widerstand.
In dieser Spannung zwischen Zerstörung und Genesis entsteht eine zeitgenössische Poetik der Identität: verkleidete, zersplitterte Gesichter, die als Metaphern für die Fragmentierung des Selbst in einer von Bildern übersättigten Welt funktionieren.
Marc Gonz dialogisiert mit der Tradition des materialistischen Expressionismus — von Bram Bogart bis Barceló —, jedoch nicht als gehorsamer Erbe, sondern als Schöpfer einer eigenen Grammatik, einer Sprache des Widerstands, die Gewicht, Dichte und Präsenz in das Zeitalter des leichten Bilder schafft.
In seinen atmosphärischeren Werken wirkt Licht — eine Kerze, ein Spiegelbild, ein unwahrscheinlicher Schein — als Gewissen oder Gedächtnis.
Die Szene wird visionär, zwischen Traum und Spiritualität: Der Betrachter betrachtet nicht mehr, sondern wird von einer inneren Landschaft absorbiert, von einer physischen Erinnerung, die er nicht wusste, dass in seinem Körper wohnt.
In Zeiten, in denen die Kunst dazu neigt, sich in Bildschirmen zu lösen, leicht und leicht verdaulich zu sein, erhebt sich Marc Gonz’ Werk ungestüm: dicht, organisch, unerschütterlich.
Elemente wie das Kerzenlicht neben den Porträts, die Doppeltheit zwischen Figur und Umfeld und die Integration der Natur deuten auf eine Erkundung des Bewusstseins, der Introspektion und der Verbindung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt hin. Das Auftauchen fast verkleideter oder zerbrochener Gesichter kann als Metapher für die Fragmentierung der Identität in der Gegenwart oder für den Prozess der persönlichen Rekonstruktion verstanden werden. Konzept und Erfahrung des Betrachters Konzeptuell fügt sich das Werk von Marc Gonz in die Tradition des expressiven und materialistischen Malstils ein.
Seine Malerei riecht nach Feuer, nach Haut, nach Geheimnis.
Es ist eine Malerei, die wiegt und atmet, die sich nicht anpasst, die uns weiterhin daran erinnert, dass Kunst, wenn sie wahr ist, nicht schmückt: Sie verletzt.
Sein Werk erhebt sich wie eine unbezähmte Präsenz: dicht, organisch, unerschütterlich.
Es ist der Erbe einer Malerei, die sich nicht anpasst. Die bricht. Die wiegt. Die atmet.
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