Tablett - Holz - Meiji Crane-Lack Versuch





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Holzlackteller aus der Meiji-Periode, Japan, 44 × 26 × 2 cm, mit einer Kranen-Darstellung auf schwarzem Grund mit Gold- und Ocker-Tönen, in gutem Zustand mit leichten Randverlusten.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Lacktablett mit Kranich, Japan, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, spätes Meiji-Zeitalter (vor 1912)
Ein originales japanisches Lacktablett in länglich ovaler Form, im Meiji-Zeitalter (1868–1912) geschaffen, ausgeführt in einer eleganten und minimalistischen Ästhetik.
Die Oberfläche ist mit tiefschwarzem Lack (hakki) überzogen und brillantiert leicht, bildet den Hintergrund für eine poetische, fast malerische Komposition, die einen Kranich zeigt, der nachts in flachem Wasser unter dem Vollmond watet. Der Vogel ist in einer dynamischen, doch ruhigen Pose dargestellt – mit dem Kopf gesenkt, als würde er fressen – und verleiht der Szene eine Ruhe und Besinnlichkeit.
Die Komposition entfaltet sich innerhalb einer Wasserlandschaft mit Schilf und zart angedeuteten Wellenlinien, ausgearbeitet mit feinen, fließenden Linien. Im Hintergrund wird die Gegenwart des Vollmonds angedeutet; sein Licht modelliert den Raum durch subtile Tonwechsel und Spiegelungen auf der Wasseroberfläche.
Die Dekoration wird in einer malerischen Lackiertechnik mit Gold und warmen, gedämpften Pigmenten (Gold, Rot, Ocker) ausgeführt, die im Kontrast zum dunklen Grund eine Leuchtkraft und Tiefe erzeugen. Die Komposition ist asymmetrisch – das Motiv konzentriert sich auf eine Seite, wodurch ein erheblicher Teil der Fläche in „Leere“ (Ma) verbleibt und die japanische Herangehensweise an Raum und visuelle Balance betont.
Das Kranich-Motiv (tsuru) trägt eine starke symbolische Bedeutung und steht im Zusammenhang mit Langlebigkeit, Glück und Transzendenz. Die nächtliche Szenerie und das Vorhandensein von Wasser verleihen eine reflektierte, fast poetische Dimension, die mit der Ästhetik von Yūgen in Resonanz steht.
Das Objekt stellt ein hervorragendes Beispiel funktionaler Lackwaren aus der Taishō-Periode dar und verbindet Nutzbarkeit mit raffinierter, erzählerischer Dekoration von starkem symbolischem und ästhetischem Gehalt.
Zustand: sehr gut minus. Das Tablett weist geringe Oberflächenmarken durch die Benutzung auf (bei natürlichem Licht sichtbar) und leichte Abnutzung am Rand. Die letzten beiden Fotografien dokumentieren diese Unregelmäßigkeiten.
Ein vergleichbares Tablett findet sich im Musée de Reims:
https://musees-reims.fr/oeuvre/plateau
Und in der Sammlung des Snežnik Castle Museum (Slowenien):
https://vazcollections.si/predmeti/lakirani-servirni-pladenj/
44 cm x 26 cm x 2 cm
Lacktablett mit Kranich, Japan, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, spätes Meiji-Zeitalter (vor 1912)
Ein originales japanisches Lacktablett in länglich ovaler Form, im Meiji-Zeitalter (1868–1912) geschaffen, ausgeführt in einer eleganten und minimalistischen Ästhetik.
Die Oberfläche ist mit tiefschwarzem Lack (hakki) überzogen und brillantiert leicht, bildet den Hintergrund für eine poetische, fast malerische Komposition, die einen Kranich zeigt, der nachts in flachem Wasser unter dem Vollmond watet. Der Vogel ist in einer dynamischen, doch ruhigen Pose dargestellt – mit dem Kopf gesenkt, als würde er fressen – und verleiht der Szene eine Ruhe und Besinnlichkeit.
Die Komposition entfaltet sich innerhalb einer Wasserlandschaft mit Schilf und zart angedeuteten Wellenlinien, ausgearbeitet mit feinen, fließenden Linien. Im Hintergrund wird die Gegenwart des Vollmonds angedeutet; sein Licht modelliert den Raum durch subtile Tonwechsel und Spiegelungen auf der Wasseroberfläche.
Die Dekoration wird in einer malerischen Lackiertechnik mit Gold und warmen, gedämpften Pigmenten (Gold, Rot, Ocker) ausgeführt, die im Kontrast zum dunklen Grund eine Leuchtkraft und Tiefe erzeugen. Die Komposition ist asymmetrisch – das Motiv konzentriert sich auf eine Seite, wodurch ein erheblicher Teil der Fläche in „Leere“ (Ma) verbleibt und die japanische Herangehensweise an Raum und visuelle Balance betont.
Das Kranich-Motiv (tsuru) trägt eine starke symbolische Bedeutung und steht im Zusammenhang mit Langlebigkeit, Glück und Transzendenz. Die nächtliche Szenerie und das Vorhandensein von Wasser verleihen eine reflektierte, fast poetische Dimension, die mit der Ästhetik von Yūgen in Resonanz steht.
Das Objekt stellt ein hervorragendes Beispiel funktionaler Lackwaren aus der Taishō-Periode dar und verbindet Nutzbarkeit mit raffinierter, erzählerischer Dekoration von starkem symbolischem und ästhetischem Gehalt.
Zustand: sehr gut minus. Das Tablett weist geringe Oberflächenmarken durch die Benutzung auf (bei natürlichem Licht sichtbar) und leichte Abnutzung am Rand. Die letzten beiden Fotografien dokumentieren diese Unregelmäßigkeiten.
Ein vergleichbares Tablett findet sich im Musée de Reims:
https://musees-reims.fr/oeuvre/plateau
Und in der Sammlung des Snežnik Castle Museum (Slowenien):
https://vazcollections.si/predmeti/lakirani-servirni-pladenj/
44 cm x 26 cm x 2 cm

