Antiker armenisch/anatolischer bestickter Textilbeutel, Perlen-Volkskunst – ca. 1880–1920 - Textilien - Armenien - Anfang des 20. Jahrhunderts





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Antikes armenisch-österreichisch besticktes Textiltäschchen, ca. 1880–1920, ein einzelnes Originaltextilobjekt mit handbestickter Verzierung, offen ca. 25 × 13 cm, geschlossen 11 × 13 cm, aus dem frühen 20. Jahrhundert, original attribuiert, Provenienz via Auktionshaus, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Antikes zeremonielles Gewebe-Portemonnaie, reich von Hand bestickt, aus der armenisch- bzw. ostanatolischen Region (heute Armenien / östliches Türkiye), vermutlich ca. 1880–1920.
Originalstück aus der Sammlung, gefertigt auf einer Gewebeunterlage und mit sorgfältiger erhabener Handstickerei in mehrfarbigen Garnen dekoriert. Es zeigt eine deutlich symmetrische Vorderkomposition mit geometrischen und ornamentalen Motiven von stark symbolischer Bedeutung, typisch für die Textiltraditionen des Kaukasus und Anatoliens.
Die bestickte Komposition weist eine rigoros symmetrische Struktur auf, die kaum rein dekorativem Zweck dient. In der traditionellen Textilsprache des Kaukasus und Anatoliens wird diese Art visueller Ordnung oft mit Harmonie, Schutz des Haushalts und vitalem Gleichgewicht in Verbindung gebracht. Das zentrale Motiv mit seinem lozenge- oder scheibenförmigen Erscheinungsbild kann als Symbol für Fruchtbarkeit, familiäre Kontinuität oder den schützenden Kern des Stücks interpretiert werden. Die wiederholten seitlichen Elemente wecken ornamentale Formeln, die Generationen überliefert wurden, während der Rand aus kleinen blauen Perlen, die einzeln aufgenäht sind, die apotropäische Lesart des Ganzen verstärkt, da Blau vielfach mit dem Schutz gegen den bösen Blick assoziiert wurde. All dies deutet darauf hin, dass es nicht nur ein funktionales Objekt ist, sondern auch ein kleines Gefäß von Identität, Erinnerung und alltäglichen Überzeugungen.
Besonders bemerkenswert ist sein zarter Rand, der mit kleineren blauen Perlen abgeschlossen ist und um das gesamte Stück eine ununterbrochene Rahmung bildet. Über seinen dekorativen Wert hinaus wurde diese Art von Perlenstickerei traditionell mit schützenden Funktionen gegen den bösen Blick in Verbindung gebracht.
Es behält seine ursprüngliche Faltstruktur und deutet auf eine Verwendung als kleines Portemonnaie, persönliche Geldbörse oder Kasten für Münzen, Amulette, Andachtsgegenstände, Nadeln, Garnrollen, Schlüssel, getrocknete Parfüms oder andere kleine Alltagsgegenstände hin. Stücke dieser Art konnten auch Teil der Mitgift einer Frau oder der traditionellen Tracht bilden.
Ein repräsentatives Beispiel für die feine Handwerkskunst armenischer und anatolischer Gemeinschaften aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, in dem Stickerei kulturelle Identität, Status und Symbolik übermittelte.
Maße:
Aufgeklappt: ca. 25 × 13 cm
Geschlossen: ca. 11 × 13 cm
Gewicht: ca. 70 g
Zustand entsprechend dem Alter, mit Abnutzung, leichten Verlusten und Gebrauchsspuren durch die Zeiten, Elemente, die seine Authentizität und historischen Charakter verstärken.
Ein einzigartiges ethnografisches Stück, dekorativ und hoch sammelwürdig.
Antikes zeremonielles Gewebe-Portemonnaie, reich von Hand bestickt, aus der armenisch- bzw. ostanatolischen Region (heute Armenien / östliches Türkiye), vermutlich ca. 1880–1920.
Originalstück aus der Sammlung, gefertigt auf einer Gewebeunterlage und mit sorgfältiger erhabener Handstickerei in mehrfarbigen Garnen dekoriert. Es zeigt eine deutlich symmetrische Vorderkomposition mit geometrischen und ornamentalen Motiven von stark symbolischer Bedeutung, typisch für die Textiltraditionen des Kaukasus und Anatoliens.
Die bestickte Komposition weist eine rigoros symmetrische Struktur auf, die kaum rein dekorativem Zweck dient. In der traditionellen Textilsprache des Kaukasus und Anatoliens wird diese Art visueller Ordnung oft mit Harmonie, Schutz des Haushalts und vitalem Gleichgewicht in Verbindung gebracht. Das zentrale Motiv mit seinem lozenge- oder scheibenförmigen Erscheinungsbild kann als Symbol für Fruchtbarkeit, familiäre Kontinuität oder den schützenden Kern des Stücks interpretiert werden. Die wiederholten seitlichen Elemente wecken ornamentale Formeln, die Generationen überliefert wurden, während der Rand aus kleinen blauen Perlen, die einzeln aufgenäht sind, die apotropäische Lesart des Ganzen verstärkt, da Blau vielfach mit dem Schutz gegen den bösen Blick assoziiert wurde. All dies deutet darauf hin, dass es nicht nur ein funktionales Objekt ist, sondern auch ein kleines Gefäß von Identität, Erinnerung und alltäglichen Überzeugungen.
Besonders bemerkenswert ist sein zarter Rand, der mit kleineren blauen Perlen abgeschlossen ist und um das gesamte Stück eine ununterbrochene Rahmung bildet. Über seinen dekorativen Wert hinaus wurde diese Art von Perlenstickerei traditionell mit schützenden Funktionen gegen den bösen Blick in Verbindung gebracht.
Es behält seine ursprüngliche Faltstruktur und deutet auf eine Verwendung als kleines Portemonnaie, persönliche Geldbörse oder Kasten für Münzen, Amulette, Andachtsgegenstände, Nadeln, Garnrollen, Schlüssel, getrocknete Parfüms oder andere kleine Alltagsgegenstände hin. Stücke dieser Art konnten auch Teil der Mitgift einer Frau oder der traditionellen Tracht bilden.
Ein repräsentatives Beispiel für die feine Handwerkskunst armenischer und anatolischer Gemeinschaften aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, in dem Stickerei kulturelle Identität, Status und Symbolik übermittelte.
Maße:
Aufgeklappt: ca. 25 × 13 cm
Geschlossen: ca. 11 × 13 cm
Gewicht: ca. 70 g
Zustand entsprechend dem Alter, mit Abnutzung, leichten Verlusten und Gebrauchsspuren durch die Zeiten, Elemente, die seine Authentizität und historischen Charakter verstärken.
Ein einzigartiges ethnografisches Stück, dekorativ und hoch sammelwürdig.

