Arbeitswerkzeug Antik - Seltene Volkskunstspindel





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Seltenes volkskundliches Distaff aus Holz aus Litauen, datiert auf 1910–1920; Abmessungen 25 cm Breite, 55 cm Tiefe und 92 cm Höhe.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine seltene Volkskunstobjekt? (Besser: Ein seltenes Kunsthandwerksobjekt der Volkskunst, das im Englischen und in der Fachliteratur als Distaff bezeichnet wird.) Dieser Objekttyp stammt hauptsächlich aus Osteuropa und Nordeuropa (Russland, die Baltic States, Skandinavien). Ein Distaff ist ein Werkzeug zum Spinnen von Wolle oder Flachs. Die Rohfasern wurden oben zusammengebunden, worauf die Spinnerin Garn daraus zog, während sie mit einer Spindel oder einem Spinnrad spann. Es wirkt wie eine Art „dritte Hand“, die die Fasern in Ordnung hält. Es wurde oft unter dem Arm gehalten oder an eine Bank oder ein Spinnrad befestigt.
Dieses Objekt weist Merkmale eines russischen- oder baltischen Distaff-Typs auf: Die flache, bemalte Planke oben, vertikale Form mit einem Sitz- oder Griffabschnitt. Reichhaltige volkstümliche Malerei mit floralen Motiven. Das stimmt stark mit baltischen und russischen Distaffs überein, die oft aus einem einzigen Holzstück gefertigt waren und reich verziert als Teil der Volkskunst waren. Ähnliche Formen treten weit verbreitet in Litauen und angrenzenden Regionen auf, oft mit einer „umgekehrten Schaufelform“ und dekorativen Malereien. Die Jahresinschrift „1912“ passt perfekt in die Periode, in der dieser Objekttyp noch weit verbreitet benutzt wurde (bis ins frühe 20. Jahrhundert). Die reiche Dekoration ist ein wichtiger kultureller Aspekt: Distaffs waren persönliche Besitztümer von Frauen, oft von jungem Alter an. Sie wurden manchmal als Geschenke gegeben (z. B. von einem Verlobten). Sie dienten nicht nur als Werkzeuge, sondern auch als Statussymbole und dekorative Objekte. Nach der Benutzung wurden sie oft an der Wand als Dekoration aufgehängt. Deshalb gibt es schöne Blumen, Symmetrie und helle Farben – typisch für die Volkskunst aus diesen Regionen.
Eine seltene Volkskunstobjekt? (Besser: Ein seltenes Kunsthandwerksobjekt der Volkskunst, das im Englischen und in der Fachliteratur als Distaff bezeichnet wird.) Dieser Objekttyp stammt hauptsächlich aus Osteuropa und Nordeuropa (Russland, die Baltic States, Skandinavien). Ein Distaff ist ein Werkzeug zum Spinnen von Wolle oder Flachs. Die Rohfasern wurden oben zusammengebunden, worauf die Spinnerin Garn daraus zog, während sie mit einer Spindel oder einem Spinnrad spann. Es wirkt wie eine Art „dritte Hand“, die die Fasern in Ordnung hält. Es wurde oft unter dem Arm gehalten oder an eine Bank oder ein Spinnrad befestigt.
Dieses Objekt weist Merkmale eines russischen- oder baltischen Distaff-Typs auf: Die flache, bemalte Planke oben, vertikale Form mit einem Sitz- oder Griffabschnitt. Reichhaltige volkstümliche Malerei mit floralen Motiven. Das stimmt stark mit baltischen und russischen Distaffs überein, die oft aus einem einzigen Holzstück gefertigt waren und reich verziert als Teil der Volkskunst waren. Ähnliche Formen treten weit verbreitet in Litauen und angrenzenden Regionen auf, oft mit einer „umgekehrten Schaufelform“ und dekorativen Malereien. Die Jahresinschrift „1912“ passt perfekt in die Periode, in der dieser Objekttyp noch weit verbreitet benutzt wurde (bis ins frühe 20. Jahrhundert). Die reiche Dekoration ist ein wichtiger kultureller Aspekt: Distaffs waren persönliche Besitztümer von Frauen, oft von jungem Alter an. Sie wurden manchmal als Geschenke gegeben (z. B. von einem Verlobten). Sie dienten nicht nur als Werkzeuge, sondern auch als Statussymbole und dekorative Objekte. Nach der Benutzung wurden sie oft an der Wand als Dekoration aufgehängt. Deshalb gibt es schöne Blumen, Symmetrie und helle Farben – typisch für die Volkskunst aus diesen Regionen.

