Tafelaufsatz - Glas





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Glas Murano Sommerso Schwan-Skulptur aus ca. 1960–1970, Maße ca. 26 cm Breite, 27 cm Höhe, 26 cm Tiefe.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Murano Sommerso Swan Sculpture – Amber, Ruby & Magenta – Hand-Blown Italian Art Glass (Mid-Century)
Eine monumentale und komplexe Glass-Schwanskulptur aus der Blütezeit des mittleren Jahrhunderts im venezianischen Stil (ca. 1955–1975). Freigeblasen und vollständig handmodelliert (a mano libera), verkörpert diese stilisierte zoomorphe Figur die Bildhauersprache des italienischen Glases nach dem Krieg in ihrer expressivsten Form.
Die Komposition wird durch einen außergewöhnlich langen und eleganten Hals, einen offenen Körper, der sich wie eine Blüte in flügelartige Formen entfaltet, und eine handaufgetragene, gelobte Basishaltung definiert. Die Silhouette erreicht eine seltene Dynamik, in der Vogel, Flamme und Blüte zu einer durchgehenden skulpturalen Geste verschmelzen.
Das Stück zeichnet sich durch meisterhafte Nutzung der internen Farbschichtung in einer sommerso-ähnlichen Ausführung aus. Ein warmer honig-bernsteinfarbener Kern strahlt von innen, geht nahtlos über von feurigen rubin-orange in tiefe Magentatöne an den Rändern. Diese chromatische Schichtung ist vollständig im Glasmaterial eingebettet, nicht oberflächlich aufgetragen, was eine bemerkenswerte Tiefe und Flüssigkeit vermittelt.
Durch fortgeschrittene Hot-Working-Manipulation geformt, ermöglicht der offene Körper Licht, das hindurchtritt und durch das Glas bricht, wodurch ein fast flüssiger optischer Effekt entsteht. Der verlängerte Hals und die ausgedehnten Flügel wurden ohne Formwerkzeuge durch präzises Ziehen und Zupfen geformt, was eine hohe Ofenführung und künstlerische Absicht demonstriert.
Die Basis besteht aus handaufgetragenen geschmolzenen Glaspunkten (a caldo), die eine gelappte Struktur bilden, die sowohl strukturell als auch dekorativ ist – ein Ansatz, der charakteristisch für die verfeinerte Murano-Werkstattproduktion jener Epoche war.
Chromatische Meisterschaft & Materialexzellenz
Die Farbpalette ist außergewöhnlich anspruchsvoll und emblematisch für hochwertige Mid-Century-Murano-Produktion:
Klar transparente Grundierung, die die Komposition verankert
Goldenes Honigbernstein formt den leuchtenden internen Kern
Feuriges Ruby-Orange verleiht Wärme und Intensität
Tiefes Magenta und Fuchsia-Töne definieren die oberen Enden
Eine verzaubernde Palette Die Farbreichheit dieses Stücks ist außergewöhnlich kultiviert, speziell entworfen, um mit hochwertigen Mid-Century-Interieurs zu harmonieren:
Kristallklar: Befindet sich am Sockel und in Randzonen, bietet eine Ankerung reiner Transparenz.
Golden Amber & Honey: Strahlt vom „Herzen“ des Stücks aus und erzeugt eine warme, innere Leuchte.
Fiery Orange & Warm Ruby: Fließt zu den Rändern und Flügeln hinab und fügt eine Ebene dramatischer Hitze hinzu.
Deep Magenta & Violet Fuchsia: Definiert den Hals und Abschluss in einem königlichen, gesättigten Ton. Diese Palette wirkt besonders effektiv, da sie im natürlichen Licht brillant reagiert, unter gerichteten Lichtverhältnissen dramatisch wirkt und ein Gefühl von Luxus vermittelt, ohne zusätzliche Ornamentik.
Die Chemie der Farbe (Noble Minerals) Die Erreichung dieses Grades an Intensität und Reinheit im Rot-Magenta-Spektrum ist eine Meisterleistung der Ofen-Alchemie. Historisch gesehen sind diese intensiven Farbtöne mit komplexen Formulierungen aus Selenium und Cadmium verbunden. In den feinsten venezianischen Traditionen wurden die edelsten Rubin-Töne oft durch goldbasierte Verbindungen erzielt.
Die Reinheit des Bernsteins deutet auf den fachmännischen Einsatz spezialisierter Oxide hin, die eine „Kognak“-Tiefe erzeugen, die auch in dicken Abschnitten klar bleibt.
Diese Range ist nicht bloß dekorativ; sie ist darauf ausgelegt, mit Licht zu interagieren. Unter natürlicher Beleuchtung leuchtet das Stück sanft; bei direkter oder Unterboden-Beleuchtung wird es dramatisch theatralesk.
Die Intensität und Reinheit des Rot-Magenta-Spektrums deuten auf komplexe Ofenchemie hin, historisch verbunden mit Formulierungen aus Selen und Cadmium, während die Klarheit der Bern tinten auf eine meisterhafte Kontrolle von Metalloxid-Mischungen hindeutet. In den feinsten venezianischen Traditionen nähert sich solche chromatische Fülle der visuellen Tiefe, die historisch mit edelmetallbasierendem Glas erreicht wurde.
Lichtinteraktion – Optische Qualität (LED-Demonstration)
Wie in den Fotografien mit unterbodennaher LED-Beleuchtung gezeigt, besitzt dieses Stück eine überlegene optische Reaktion. Dies belegt drei entscheidende Qualitätsmerkmale:
Hohe Transparenz: Die Masse bleibt glasklar auch unter starkem Licht.
Breites Brechungsmaß: Das Glas ist dick genug, um Licht zu brechen und zu bündeln, wodurch ein inneres „Funken“ entsteht.
Chromatische Schichtung: Das Licht enthüllt die „Sommerso“-Schichten perfekt. Während ein mittelmäßiges Stück flach und stumpf wirkt, „zündet“ dieses Glas von innen – eine Qualität, die von ernsthaften Sammlern hoch geschätzt wird.
Technische Spezifikationen
Herkunft: Murano, Italien
Periode: ca. 1955–1975
Technik: Freigeblasen, handmodelliert (a mano libera), sommerso-ähnene interne Farbschichtung, heiße (a caldo) Basis-Elemente
Glasart: Klarer Kristall mit mehrschichtigen Farbstellungen
Bemerkenswerte Abwesenheiten: Kein Pulegoso (bewusste Blasenmatrix) beobachtet
Was dieses Stück auszeichnet
1. Skulpturale Architektur
Dies ist nicht bloß ein dekorativer Schwan. Es ist eine eigenständige Skulptur. Der Körper ist als autonomes, fast florales Formkonzept gestaltet – eine Hybridform aus Vogel, Flamme und Blüte. Das erhebt es deutlich über herkömmlichen „Geschenkeladen“-Glas.
2. Nahtlose Gradation
Der Übergang von Kristall zu Bernstein, Rubin und Magenta ist fließend und meisterhaft ausgeführt. Bei gewöhnlichen Stücken wirken Farben oft matschig, abrupt oder oberflächlich. Hier gibt es eine wahrnehmbare Tiefe und professionelle Abstufung.
3. Dynamische Haltung & Spannung
Der Hals des Schwans ist nicht nur gebogen; er ist gespannt und schlank integriert in den Öffnungsvorgang des Körpers, was Bewegung vermuten lässt. Diese „lebendige Materie“-Syntax ist das Markenzeichen des gläsernen Werks des italienischen Glases des 20. Jahrhunderts nach dem Krieg.
4. Handgefertigte „A Caldo“-Basis
Die Basis ist kein simples industrielles Podest. Sie ist eine künstlerische Lösung, bestehend aus transparenten gelappten Applikationen (Drops), die hinzugefügt wurden, während das Glas geschmolzen war (a caldo). Sie ist kostenintensiver in der Herstellung und visuell deutlich reicher als eine Standardbasis.
Optische Leistung
Ihre außergewöhnliche Lichtreaktion bestätigt sowohl Materialreinheit als auch technische Meisterschaft.
Dieses Werk gehört fest zur Elite-Tradition des postkriegs Murano Skulpturglases, einer Epoche, die durch Experimentierfreude, organische Formen und die Verwandlung dekorativer Objekte in wahrlich künstlerische Ausdrucksformen geprägt ist.
Obwohl nicht signiert, stimmen stilistische und technische Merkmale eng mit dem ästhetischen Universum renommierter Murano-Meister wie Seguso Vetri d’Arte und Alfredo Barbini sowie hochrangiger Ofenproduktion der Mid-Century-Periode überein.
Murano Sommerso Swan Sculpture – Amber, Ruby & Magenta – Hand-Blown Italian Art Glass (Mid-Century)
Eine monumentale und komplexe Glass-Schwanskulptur aus der Blütezeit des mittleren Jahrhunderts im venezianischen Stil (ca. 1955–1975). Freigeblasen und vollständig handmodelliert (a mano libera), verkörpert diese stilisierte zoomorphe Figur die Bildhauersprache des italienischen Glases nach dem Krieg in ihrer expressivsten Form.
Die Komposition wird durch einen außergewöhnlich langen und eleganten Hals, einen offenen Körper, der sich wie eine Blüte in flügelartige Formen entfaltet, und eine handaufgetragene, gelobte Basishaltung definiert. Die Silhouette erreicht eine seltene Dynamik, in der Vogel, Flamme und Blüte zu einer durchgehenden skulpturalen Geste verschmelzen.
Das Stück zeichnet sich durch meisterhafte Nutzung der internen Farbschichtung in einer sommerso-ähnlichen Ausführung aus. Ein warmer honig-bernsteinfarbener Kern strahlt von innen, geht nahtlos über von feurigen rubin-orange in tiefe Magentatöne an den Rändern. Diese chromatische Schichtung ist vollständig im Glasmaterial eingebettet, nicht oberflächlich aufgetragen, was eine bemerkenswerte Tiefe und Flüssigkeit vermittelt.
Durch fortgeschrittene Hot-Working-Manipulation geformt, ermöglicht der offene Körper Licht, das hindurchtritt und durch das Glas bricht, wodurch ein fast flüssiger optischer Effekt entsteht. Der verlängerte Hals und die ausgedehnten Flügel wurden ohne Formwerkzeuge durch präzises Ziehen und Zupfen geformt, was eine hohe Ofenführung und künstlerische Absicht demonstriert.
Die Basis besteht aus handaufgetragenen geschmolzenen Glaspunkten (a caldo), die eine gelappte Struktur bilden, die sowohl strukturell als auch dekorativ ist – ein Ansatz, der charakteristisch für die verfeinerte Murano-Werkstattproduktion jener Epoche war.
Chromatische Meisterschaft & Materialexzellenz
Die Farbpalette ist außergewöhnlich anspruchsvoll und emblematisch für hochwertige Mid-Century-Murano-Produktion:
Klar transparente Grundierung, die die Komposition verankert
Goldenes Honigbernstein formt den leuchtenden internen Kern
Feuriges Ruby-Orange verleiht Wärme und Intensität
Tiefes Magenta und Fuchsia-Töne definieren die oberen Enden
Eine verzaubernde Palette Die Farbreichheit dieses Stücks ist außergewöhnlich kultiviert, speziell entworfen, um mit hochwertigen Mid-Century-Interieurs zu harmonieren:
Kristallklar: Befindet sich am Sockel und in Randzonen, bietet eine Ankerung reiner Transparenz.
Golden Amber & Honey: Strahlt vom „Herzen“ des Stücks aus und erzeugt eine warme, innere Leuchte.
Fiery Orange & Warm Ruby: Fließt zu den Rändern und Flügeln hinab und fügt eine Ebene dramatischer Hitze hinzu.
Deep Magenta & Violet Fuchsia: Definiert den Hals und Abschluss in einem königlichen, gesättigten Ton. Diese Palette wirkt besonders effektiv, da sie im natürlichen Licht brillant reagiert, unter gerichteten Lichtverhältnissen dramatisch wirkt und ein Gefühl von Luxus vermittelt, ohne zusätzliche Ornamentik.
Die Chemie der Farbe (Noble Minerals) Die Erreichung dieses Grades an Intensität und Reinheit im Rot-Magenta-Spektrum ist eine Meisterleistung der Ofen-Alchemie. Historisch gesehen sind diese intensiven Farbtöne mit komplexen Formulierungen aus Selenium und Cadmium verbunden. In den feinsten venezianischen Traditionen wurden die edelsten Rubin-Töne oft durch goldbasierte Verbindungen erzielt.
Die Reinheit des Bernsteins deutet auf den fachmännischen Einsatz spezialisierter Oxide hin, die eine „Kognak“-Tiefe erzeugen, die auch in dicken Abschnitten klar bleibt.
Diese Range ist nicht bloß dekorativ; sie ist darauf ausgelegt, mit Licht zu interagieren. Unter natürlicher Beleuchtung leuchtet das Stück sanft; bei direkter oder Unterboden-Beleuchtung wird es dramatisch theatralesk.
Die Intensität und Reinheit des Rot-Magenta-Spektrums deuten auf komplexe Ofenchemie hin, historisch verbunden mit Formulierungen aus Selen und Cadmium, während die Klarheit der Bern tinten auf eine meisterhafte Kontrolle von Metalloxid-Mischungen hindeutet. In den feinsten venezianischen Traditionen nähert sich solche chromatische Fülle der visuellen Tiefe, die historisch mit edelmetallbasierendem Glas erreicht wurde.
Lichtinteraktion – Optische Qualität (LED-Demonstration)
Wie in den Fotografien mit unterbodennaher LED-Beleuchtung gezeigt, besitzt dieses Stück eine überlegene optische Reaktion. Dies belegt drei entscheidende Qualitätsmerkmale:
Hohe Transparenz: Die Masse bleibt glasklar auch unter starkem Licht.
Breites Brechungsmaß: Das Glas ist dick genug, um Licht zu brechen und zu bündeln, wodurch ein inneres „Funken“ entsteht.
Chromatische Schichtung: Das Licht enthüllt die „Sommerso“-Schichten perfekt. Während ein mittelmäßiges Stück flach und stumpf wirkt, „zündet“ dieses Glas von innen – eine Qualität, die von ernsthaften Sammlern hoch geschätzt wird.
Technische Spezifikationen
Herkunft: Murano, Italien
Periode: ca. 1955–1975
Technik: Freigeblasen, handmodelliert (a mano libera), sommerso-ähnene interne Farbschichtung, heiße (a caldo) Basis-Elemente
Glasart: Klarer Kristall mit mehrschichtigen Farbstellungen
Bemerkenswerte Abwesenheiten: Kein Pulegoso (bewusste Blasenmatrix) beobachtet
Was dieses Stück auszeichnet
1. Skulpturale Architektur
Dies ist nicht bloß ein dekorativer Schwan. Es ist eine eigenständige Skulptur. Der Körper ist als autonomes, fast florales Formkonzept gestaltet – eine Hybridform aus Vogel, Flamme und Blüte. Das erhebt es deutlich über herkömmlichen „Geschenkeladen“-Glas.
2. Nahtlose Gradation
Der Übergang von Kristall zu Bernstein, Rubin und Magenta ist fließend und meisterhaft ausgeführt. Bei gewöhnlichen Stücken wirken Farben oft matschig, abrupt oder oberflächlich. Hier gibt es eine wahrnehmbare Tiefe und professionelle Abstufung.
3. Dynamische Haltung & Spannung
Der Hals des Schwans ist nicht nur gebogen; er ist gespannt und schlank integriert in den Öffnungsvorgang des Körpers, was Bewegung vermuten lässt. Diese „lebendige Materie“-Syntax ist das Markenzeichen des gläsernen Werks des italienischen Glases des 20. Jahrhunderts nach dem Krieg.
4. Handgefertigte „A Caldo“-Basis
Die Basis ist kein simples industrielles Podest. Sie ist eine künstlerische Lösung, bestehend aus transparenten gelappten Applikationen (Drops), die hinzugefügt wurden, während das Glas geschmolzen war (a caldo). Sie ist kostenintensiver in der Herstellung und visuell deutlich reicher als eine Standardbasis.
Optische Leistung
Ihre außergewöhnliche Lichtreaktion bestätigt sowohl Materialreinheit als auch technische Meisterschaft.
Dieses Werk gehört fest zur Elite-Tradition des postkriegs Murano Skulpturglases, einer Epoche, die durch Experimentierfreude, organische Formen und die Verwandlung dekorativer Objekte in wahrlich künstlerische Ausdrucksformen geprägt ist.
Obwohl nicht signiert, stimmen stilistische und technische Merkmale eng mit dem ästhetischen Universum renommierter Murano-Meister wie Seguso Vetri d’Arte und Alfredo Barbini sowie hochrangiger Ofenproduktion der Mid-Century-Periode überein.

