Fliese - 17. Jahrhundert - Transsilvanisch






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Eine Terrakotta-Fliese aus Transsilvanien aus dem späten 17. Jahrhundert, quadratisch 23 × 23 cm, 3 cm dick, ca. 170 g, in gutem Zustand mit altersbedingten Gebrauchsspuren.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese quadratischen Fliesen mit geometrischen Teilungen sind sehr charakteristisch für Transsilvanien, insbesondere das sächsische Gebiet. Sie repräsentieren einen Übergang von der spätgotischen Stilrichtung zur Renaissance.
Material: Der rötlich-orange Ton ist typisch für das lokale alluviale Material, das im gesamten rumänischen Vorgebirge vorkommt.
Dating: Aufgrund der Einfachheit der Reliefgestaltung und der geometrischen Anordnung stammt diese vermutlich aus dem späten 17. Jahrhundert oder dem frühen 18. Jahrhundert.
Geometric-floral hybrid motifs as
- X Frame (St. Andreas-Kreuz): Die Fläche wird durch ein erhöhtes "X" geteilt, wodurch vier dreieckige Abschnitte entstehen. Dies war ein sehr populäres Strukturdesign im 16. und 17. Jahrhundert, weil es symmetrische Muster ermöglichte.
- Der "Baum des Lebens" / stilisierte Lilien: In jedem der vier Dreiecke befindet sich eine stilisierte Pflanze oder Blüte (wahrscheinlich eine Lilie oder ein vereinfachter "Baum des Lebens"). Dies ist ein klassisches Allover-Muster, das gut aussieht, wenn mehrere Fliesen nebeneinander gelegt werden.
- Zackenrand: Es besitzt denselben Zacken- oder Wolfzahnrand (colți de lup) wie die vorherige Fliese, was darauf hindeutet, dass sie aus derselben Region oder sogar derselben Werkstatt stammen könnten.
Die Rückseite der Fliese (die "Cupa")
Das letzte Bild ist für Historiker besonders interessant:
Ruß und Kohle: Das dunkle, schwarz verfärbte Innere zeigt, dass diese Fliese über Jahrzehnte (oder Jahrhunderte) direkt am Hitzequellenrand lag.
Fingerabdrücke: Diese kreisförmigen Vertiefungen stammen wahrscheinlich von Fingern des Töpfers, der die feuchte Tonmasse in die Form gedrückt hat.
Aufbau: Diese Fliesen waren nicht flach; sie waren kastenförmig. Die "Kupa" auf der Rückseite half dabei, eine Lufttasche zu schaffen, die Wärme lange hielt und abstrahlte, lange nachdem das Feuer im Ofen erloschen war.
Diese quadratischen Fliesen mit geometrischen Teilungen sind sehr charakteristisch für Transsilvanien, insbesondere das sächsische Gebiet. Sie repräsentieren einen Übergang von der spätgotischen Stilrichtung zur Renaissance.
Material: Der rötlich-orange Ton ist typisch für das lokale alluviale Material, das im gesamten rumänischen Vorgebirge vorkommt.
Dating: Aufgrund der Einfachheit der Reliefgestaltung und der geometrischen Anordnung stammt diese vermutlich aus dem späten 17. Jahrhundert oder dem frühen 18. Jahrhundert.
Geometric-floral hybrid motifs as
- X Frame (St. Andreas-Kreuz): Die Fläche wird durch ein erhöhtes "X" geteilt, wodurch vier dreieckige Abschnitte entstehen. Dies war ein sehr populäres Strukturdesign im 16. und 17. Jahrhundert, weil es symmetrische Muster ermöglichte.
- Der "Baum des Lebens" / stilisierte Lilien: In jedem der vier Dreiecke befindet sich eine stilisierte Pflanze oder Blüte (wahrscheinlich eine Lilie oder ein vereinfachter "Baum des Lebens"). Dies ist ein klassisches Allover-Muster, das gut aussieht, wenn mehrere Fliesen nebeneinander gelegt werden.
- Zackenrand: Es besitzt denselben Zacken- oder Wolfzahnrand (colți de lup) wie die vorherige Fliese, was darauf hindeutet, dass sie aus derselben Region oder sogar derselben Werkstatt stammen könnten.
Die Rückseite der Fliese (die "Cupa")
Das letzte Bild ist für Historiker besonders interessant:
Ruß und Kohle: Das dunkle, schwarz verfärbte Innere zeigt, dass diese Fliese über Jahrzehnte (oder Jahrhunderte) direkt am Hitzequellenrand lag.
Fingerabdrücke: Diese kreisförmigen Vertiefungen stammen wahrscheinlich von Fingern des Töpfers, der die feuchte Tonmasse in die Form gedrückt hat.
Aufbau: Diese Fliesen waren nicht flach; sie waren kastenförmig. Die "Kupa" auf der Rückseite half dabei, eine Lufttasche zu schaffen, die Wärme lange hielt und abstrahlte, lange nachdem das Feuer im Ofen erloschen war.
