Oliver Plehn - Manitou XXL

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Giulia Resti
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Das Bild Manitou wurde 2014 in Öl auf eine Leinwand von 144 cm × 89 cm gemalt. Unten rechts mit schwarzer Filzstift signiert. Wird mit Echtheitszertifikat geliefert, Zustand einwandfrei. Das Werk wird gerollt in einem Rohr versandt.

Dieses imposante großformatige Werk zeigt eine nackte, einsame und konfrontierende menschliche Figur, die aus einem dunklen, atmosphärischen Hintergrund emporsteigt. Betitelt Manitou, evoziert das Stück die Vorstellung eines Geistes oder einer uralten Lebensenergie, eines Wesens zwischen dem Menschlichen und dem Übernatürlichen.
Die nahezu monochrome Palette, dominiert von tiefen Grau- und Schwarznuancen mit Akzenten in silbernem Weiß, wird nur durch das im Ocherton und Gold gehäutete Gesicht durchbrochen. Diese chromatische Wahl lenkt die ganze Aufmerksamkeit auf den Ausdruck der Figur: ein direkter, intensiver und leicht unruhig wirkender Blick, der den Betrachter zu durchdringen scheint.
Die Anatomie, expressiv-rohend behandelt, zeigt einen schlanken, verletzlichen Körper, mit gestischer, texturierter Pinselführung, die die Zerbrechlichkeit und die innewohnende Kraft des Dargestellten betont. Die Figur besetzt fast die gesamte Leinwandfläche, erzeugt eine monumentale Präsenz und einen beinahe totenhaften Effekt.
Manitou ist ein kraftvolles Werk, das Elemente des figurativen Realismus mit einer starken emotionalen und symbolischen Komponente verbindet. Seine enorme Größe (144 × 89 cm) und seine visuelle Wucht machen es zu einem eindrucksvollen Stück, ideal für Sammler, die zeitgenössische Arbeiten mit Charakter, Tiefe und physischer Präsenz suchen.

ESPEJOS DEL SER: RETRATOS DE FRAGILIDAD Y FORTALEZA
Von Antonio Sánchez. Direktor und Kurator der 1819 Art Gallery
Die uns vorliegende Sammlung ist eine emotionale Zusammenstellung von Werken, die die Tiefe der menschlichen Verfassung durch Porträts und Figuren mit Symbolgehalt erforschen. Diese Stücke verweben sich zu einer visuellen Erzählung, die eine feine und oft düstere Farbpalette entfaltet, Stimmungen von introspektiver und kontemplativer Natur hervorrufend. Die technische Meisterschaft offenbart nicht nur die Beherrschung des Mediums, sondern auch eine intense emotionale Verbindung zwischen dem Künstler und seinen Subjekten, jedes von ihnen Träger einer stillen, aber spürbaren Geschichte.
Die Texturen und Techniken reichen vom sanft Verwaschenen bis zum aggressiv Markierten, was die Vielfalt menschlicher Emotionen und die Komplexität unserer Erfahrungen widerspiegelt. Die Striche, ob fest oder zitternd, zusammen mit dem Zusammenspiel von Licht und Schatten, schaffen eine Atmosphäre, die über das Visuelle hinausgeht und die Seele des Betrachters berührt.
Das Werk schwankt zwischen wörtlicher Darstellung und Abstraktion, wodurch der Betrachter Geist die Lücken füllen kann und zu einer tieferen Auseinandersetzung angeregt wird. Der gezielte Einsatz widersprechender oder unerwarteter Elemente, wie ein Messer, das durch das Gesicht einer Figur führt, fordert unsere Wahrnehmung heraus und regt eine introspektive Reflexion darüber an, was es bedeutet, in Zeiten emotionaler und sozialer Turbulenzen Mensch zu sein.
Die Sammlung als Ganzes dient als Spiegel der Zerbrechlichkeit und der Stärke, die dem menschlichen Geist innewohnen. Jedes Stück trägt trotz seiner Einzigartigkeit in seiner Ausdrucksweise zu einem größeren Dialog über Widerstand und Verletzlichkeit bei. Die Wahl der Sujets, von menschlichen Gestalten bis hin zu Darstellungen von Tieren, jeder von ihnen von tiefer Emotionalität durchdrungen, verstärkt diesen Dialog und deutet eine Universalisierung unserer emotionalen Erfahrungen an.
Dieses Ensemble von Werken ist über das bloße Zeigen künstlerischer Technik hinaus ein Zeugnis für die Kraft der Kunst, zu berühren, zu verbinden und zu hinterfragen. Die Sammlung fängt nicht nur die ästhetische Schönheit ihrer Subjekte ein, sondern fungiert auch als Katalysator für die persönliche und kollektive Erforschung tiefer und oft widersprüchlicher Emotionen. Damit laden diese Werke die Zuschauer ein, sich dem Unbekannten in sich selbst und in der Welt um sie herum zu stellen und einen Raum für Erkenntnis und Katharsis zu schaffen.

Biografie des Künstlers – Oliver Plehn
Das Werk des Malers und Zeichners aus Deutschland, Oliver Plehn, zeichnet sich durch expressive Darstellungen des menschlichen und tierischen Körpers aus. Gesichter und Körper bilden das Zentrum seines künstlerischen Universums: kraftvoll, sensibel und von psychologischer Tiefe. Schon in seiner Kindheit beeinflussten ihn Bilder deutscher Expressionisten, deren unmittelbare emotionale Wirksamkeit und formale Freiheit bis heute eine Referenz in seinem künstlerischen Ausdruck bilden.
Von jung an entschied Plehn, Künstler zu werden und seine kreative Unabhängigkeit zu bewahren. Neben dem Malen und Zeichnen studierte er Naturwissenschaften, was ihm berufliche Unabhängigkeit und künstlerische Freiheit verschaffte. Zu Beginn der 1990er Jahre führte ein Stipendium im Bereich der Quantenmechanik ihn nach Madrid.
Oliver Plehn lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern im Madrider Viertel Carabanchel Alto.

Künstlerische Erklärung
Meine Arbeit entspringt dem Impuls, die menschliche Existenz in ihrem innersten, widersprüchlichen Kern zu verstehen. Im Laufe meiner Karriere habe ich das Porträt als Medium erforscht, um nicht nur das Sichtbare, sondern auch das Verborgene zu enthüllen: unterdrückte Emotionen, Narben der Seele, Gesten stillen Widerstands. Ich male aus der Zerbrechlichkeit heraus, aus jenem Grenzraum, in dem Schmerz und Schönheit koexistieren, ohne Erlaubnis.
Es interessiert mich nicht, perfekte Gesichter zu erfassen, sondern Präsenz, die davon erzählt, was unausgesprochen bleibt. Ich lasse Stille, Blicke, die Geschichten tragen, und Körper, die mit dem Gelebten vibrieren, auf mich wirken. Jedes Werk ist für mich ein Versuch des Dialogs mit dem Unbekannten, jenem inneren Raum, dem wir oft zu entkommen versuchen.
Mein Ziel als Künstler ist es, Bilder zu schaffen, die nicht nur betrachtet, sondern den Betrachter auch hinterfragen. Ich möchte, dass sie wie Spiegel wirken, in denen man etwas von sich selbst findet, selbst im Unbehagen oder Unruhe. Ich arbeite figurativ, ja, aber ich suche darin die Öffnung zum Rätsel, zur Zweifel, zur Emotion, der Worte entgeht.
Ich habe das Gefühl, dass Kunst die Kraft hat zu heilen, zu enthüllen und zu begleiten. In diesem Sinne ist meine Praxis auch eine Form von Fürsorge: für mich selbst und für alle, die sich diesen Bildern mit offenem Herzen nähern.
Ausstellungen

Online-Präsenz auf Artsy

Online-Präsenz auf Flecha.es

Online-Präsenz auf 1819 Art Gallery
•„Aqua versus Terra“, 1.–30. September 2025, Madrid
•„Madrid Oculto“, 1. Juni bis 15. Juli 2025, Madrid
•„The Gods of Muay Thai and a Strange One“, 1. Dezember 2022 – 6. Januar 2023, Madrid
•Ausstellung an der Yale Graduate School of Art, März 2021
•Einzelausstellung am Madrid-Barajas International Airport „Faces of the World“, 30. Dezember 2019 – 7. Februar 2020
•Einzelausstellung „The Passion of the Christ“ in der deutschen Friedenskirche, Calle Serrano 6, Madrid
•Ausstellung bei der United Artist Fair 2019 in der Casa de Cantabria, Madrid, Februar 2019
•Ausstellung von Gemälden in Calle Serrano, Madrid, Dezember 2018 – Februar 2019
•Einzelausstellung von Gemälden in Madrid, Spanien, November 2018
•Ausstellung von Gemälden in Madrid, Spanien, Calle Serrano, November 2016 – Januar 2017

Das Bild Manitou wurde 2014 in Öl auf eine Leinwand von 144 cm × 89 cm gemalt. Unten rechts mit schwarzer Filzstift signiert. Wird mit Echtheitszertifikat geliefert, Zustand einwandfrei. Das Werk wird gerollt in einem Rohr versandt.

Dieses imposante großformatige Werk zeigt eine nackte, einsame und konfrontierende menschliche Figur, die aus einem dunklen, atmosphärischen Hintergrund emporsteigt. Betitelt Manitou, evoziert das Stück die Vorstellung eines Geistes oder einer uralten Lebensenergie, eines Wesens zwischen dem Menschlichen und dem Übernatürlichen.
Die nahezu monochrome Palette, dominiert von tiefen Grau- und Schwarznuancen mit Akzenten in silbernem Weiß, wird nur durch das im Ocherton und Gold gehäutete Gesicht durchbrochen. Diese chromatische Wahl lenkt die ganze Aufmerksamkeit auf den Ausdruck der Figur: ein direkter, intensiver und leicht unruhig wirkender Blick, der den Betrachter zu durchdringen scheint.
Die Anatomie, expressiv-rohend behandelt, zeigt einen schlanken, verletzlichen Körper, mit gestischer, texturierter Pinselführung, die die Zerbrechlichkeit und die innewohnende Kraft des Dargestellten betont. Die Figur besetzt fast die gesamte Leinwandfläche, erzeugt eine monumentale Präsenz und einen beinahe totenhaften Effekt.
Manitou ist ein kraftvolles Werk, das Elemente des figurativen Realismus mit einer starken emotionalen und symbolischen Komponente verbindet. Seine enorme Größe (144 × 89 cm) und seine visuelle Wucht machen es zu einem eindrucksvollen Stück, ideal für Sammler, die zeitgenössische Arbeiten mit Charakter, Tiefe und physischer Präsenz suchen.

ESPEJOS DEL SER: RETRATOS DE FRAGILIDAD Y FORTALEZA
Von Antonio Sánchez. Direktor und Kurator der 1819 Art Gallery
Die uns vorliegende Sammlung ist eine emotionale Zusammenstellung von Werken, die die Tiefe der menschlichen Verfassung durch Porträts und Figuren mit Symbolgehalt erforschen. Diese Stücke verweben sich zu einer visuellen Erzählung, die eine feine und oft düstere Farbpalette entfaltet, Stimmungen von introspektiver und kontemplativer Natur hervorrufend. Die technische Meisterschaft offenbart nicht nur die Beherrschung des Mediums, sondern auch eine intense emotionale Verbindung zwischen dem Künstler und seinen Subjekten, jedes von ihnen Träger einer stillen, aber spürbaren Geschichte.
Die Texturen und Techniken reichen vom sanft Verwaschenen bis zum aggressiv Markierten, was die Vielfalt menschlicher Emotionen und die Komplexität unserer Erfahrungen widerspiegelt. Die Striche, ob fest oder zitternd, zusammen mit dem Zusammenspiel von Licht und Schatten, schaffen eine Atmosphäre, die über das Visuelle hinausgeht und die Seele des Betrachters berührt.
Das Werk schwankt zwischen wörtlicher Darstellung und Abstraktion, wodurch der Betrachter Geist die Lücken füllen kann und zu einer tieferen Auseinandersetzung angeregt wird. Der gezielte Einsatz widersprechender oder unerwarteter Elemente, wie ein Messer, das durch das Gesicht einer Figur führt, fordert unsere Wahrnehmung heraus und regt eine introspektive Reflexion darüber an, was es bedeutet, in Zeiten emotionaler und sozialer Turbulenzen Mensch zu sein.
Die Sammlung als Ganzes dient als Spiegel der Zerbrechlichkeit und der Stärke, die dem menschlichen Geist innewohnen. Jedes Stück trägt trotz seiner Einzigartigkeit in seiner Ausdrucksweise zu einem größeren Dialog über Widerstand und Verletzlichkeit bei. Die Wahl der Sujets, von menschlichen Gestalten bis hin zu Darstellungen von Tieren, jeder von ihnen von tiefer Emotionalität durchdrungen, verstärkt diesen Dialog und deutet eine Universalisierung unserer emotionalen Erfahrungen an.
Dieses Ensemble von Werken ist über das bloße Zeigen künstlerischer Technik hinaus ein Zeugnis für die Kraft der Kunst, zu berühren, zu verbinden und zu hinterfragen. Die Sammlung fängt nicht nur die ästhetische Schönheit ihrer Subjekte ein, sondern fungiert auch als Katalysator für die persönliche und kollektive Erforschung tiefer und oft widersprüchlicher Emotionen. Damit laden diese Werke die Zuschauer ein, sich dem Unbekannten in sich selbst und in der Welt um sie herum zu stellen und einen Raum für Erkenntnis und Katharsis zu schaffen.

Biografie des Künstlers – Oliver Plehn
Das Werk des Malers und Zeichners aus Deutschland, Oliver Plehn, zeichnet sich durch expressive Darstellungen des menschlichen und tierischen Körpers aus. Gesichter und Körper bilden das Zentrum seines künstlerischen Universums: kraftvoll, sensibel und von psychologischer Tiefe. Schon in seiner Kindheit beeinflussten ihn Bilder deutscher Expressionisten, deren unmittelbare emotionale Wirksamkeit und formale Freiheit bis heute eine Referenz in seinem künstlerischen Ausdruck bilden.
Von jung an entschied Plehn, Künstler zu werden und seine kreative Unabhängigkeit zu bewahren. Neben dem Malen und Zeichnen studierte er Naturwissenschaften, was ihm berufliche Unabhängigkeit und künstlerische Freiheit verschaffte. Zu Beginn der 1990er Jahre führte ein Stipendium im Bereich der Quantenmechanik ihn nach Madrid.
Oliver Plehn lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern im Madrider Viertel Carabanchel Alto.

Künstlerische Erklärung
Meine Arbeit entspringt dem Impuls, die menschliche Existenz in ihrem innersten, widersprüchlichen Kern zu verstehen. Im Laufe meiner Karriere habe ich das Porträt als Medium erforscht, um nicht nur das Sichtbare, sondern auch das Verborgene zu enthüllen: unterdrückte Emotionen, Narben der Seele, Gesten stillen Widerstands. Ich male aus der Zerbrechlichkeit heraus, aus jenem Grenzraum, in dem Schmerz und Schönheit koexistieren, ohne Erlaubnis.
Es interessiert mich nicht, perfekte Gesichter zu erfassen, sondern Präsenz, die davon erzählt, was unausgesprochen bleibt. Ich lasse Stille, Blicke, die Geschichten tragen, und Körper, die mit dem Gelebten vibrieren, auf mich wirken. Jedes Werk ist für mich ein Versuch des Dialogs mit dem Unbekannten, jenem inneren Raum, dem wir oft zu entkommen versuchen.
Mein Ziel als Künstler ist es, Bilder zu schaffen, die nicht nur betrachtet, sondern den Betrachter auch hinterfragen. Ich möchte, dass sie wie Spiegel wirken, in denen man etwas von sich selbst findet, selbst im Unbehagen oder Unruhe. Ich arbeite figurativ, ja, aber ich suche darin die Öffnung zum Rätsel, zur Zweifel, zur Emotion, der Worte entgeht.
Ich habe das Gefühl, dass Kunst die Kraft hat zu heilen, zu enthüllen und zu begleiten. In diesem Sinne ist meine Praxis auch eine Form von Fürsorge: für mich selbst und für alle, die sich diesen Bildern mit offenem Herzen nähern.
Ausstellungen

Online-Präsenz auf Artsy

Online-Präsenz auf Flecha.es

Online-Präsenz auf 1819 Art Gallery
•„Aqua versus Terra“, 1.–30. September 2025, Madrid
•„Madrid Oculto“, 1. Juni bis 15. Juli 2025, Madrid
•„The Gods of Muay Thai and a Strange One“, 1. Dezember 2022 – 6. Januar 2023, Madrid
•Ausstellung an der Yale Graduate School of Art, März 2021
•Einzelausstellung am Madrid-Barajas International Airport „Faces of the World“, 30. Dezember 2019 – 7. Februar 2020
•Einzelausstellung „The Passion of the Christ“ in der deutschen Friedenskirche, Calle Serrano 6, Madrid
•Ausstellung bei der United Artist Fair 2019 in der Casa de Cantabria, Madrid, Februar 2019
•Ausstellung von Gemälden in Calle Serrano, Madrid, Dezember 2018 – Februar 2019
•Einzelausstellung von Gemälden in Madrid, Spanien, November 2018
•Ausstellung von Gemälden in Madrid, Spanien, Calle Serrano, November 2016 – Januar 2017

Details

Künstler
Oliver Plehn
Angeboten mit Rahmen
Nein
Verkauft von
Direkt vom Künstler
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Manitou XXL
Technik
Ölgemälde
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Spanien
Jahr
2014
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
144 cm
Breite
89 cm
Gewicht
1 kg
Darstellung/Thema
Popkultur
Stil
Expressionismus
Periode
2010–2020
Verkauft von
SpanienVerifiziert
Privat

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