Skulptur, Rama - 20ème siècle - 24 cm - Holz





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Rama, Holz-Skulptur aus Indien aus dem 20. Jahrhundert, Höhe 24 cm, Breite 10 cm, Tiefe 5,5 cm, unsigniert, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Rama
20. Jahrhundert
Indien
Holz
Höhe: 24 cm
Wichtige und feine Holzskulptur, die Rama darstellt, siebter Avatar des Gottes Vishnu, der in frontaler, feierlicher Pose stands. Das Ganze, geschnitzt in einen dichten Holz, weist eine bemerkenswerte Ausführungskqualität auf, typisch für eine indische Produktion des 20. Jahrhunderts.
Rama ist hier sofort identifizierbar durch seinen langen, schlanken Bogen (Kodanda), elegant in der linken Hand gehalten, Symbol seiner Funktion als königlicher Krieger und Verteidiger des Dharma. Die subtile Spannung des Arms und die beherrschte Biegung des Bogens vermitteln eine raffinierte ästhetische Suche, jenseits der reinen ikonografischen Funktion.
Das Gesicht, mit vollen, harmonischen Zügen, zeichnet sich durch mandelförmige Augen aus, fein eingeritzt, einen ruhigen inneren Blick und einen Mund mit zart umränderten Lippen. Der Ausdruck, zugleich sanft und distanziert, entspricht perfekt dem idealisierten, göttlich gewordenen Rama, Verkörperung von Tugend und Gleichgewicht.
Die Frisur wird von einem hohen Mukuta (königlicher Kopfschmuck) gekrönt, reich verziert mit geometrischen und floralen Registers, die den königlichen Stand des Charakters bezeugen. Die Ohren sind durch lange stilisierte Loben verlängert, was die Vertikalität der Silhouette verstärkt. Der Oberkörper ist ebenfalls mit großer dekorativer Sorgfalt behandelt.
Die Untergewandung (Dhoti) ist besonders bemerkenswert, da sie von einer Abfolge von tief ausgehöhlten Fächerfalten rhythmisiert wird, was ein grafisch sehr spielerisches Schattenspiel erzeugt. Diese fast architektonische Behandlung des Drapes ist typisch für einige regionale Produktionen des Süd- oder Zentralindiens zu jener Zeit.
Die Basis, architektonisch und modelliert, präsentiert ein wiederholendes Muster von Mandelmotiven (Blütenblätter oder Rillen), was die visuelle Stabilität der Stücks verstärkt, während es zugleich eine lotusförmige, stilisierte Sockeluniversum evoziert.
Auf der Rückseite fällt eine bewusste Vereinfachung der Volumen auf, im Kontrast zur reichen Vorderseite, die typisch ist für Skulpturen, die frontal in einem häuslichen Andachtskontext oder in kleinem Schrein betrachtet werden sollen.
Zustand:
Sehr schöne Patina und altersgemäße Abnutzung. Erosion der Kanten, Brüche, Mängel und Abrasionen sichtbar, insbesondere an hervortretenden Elementen (Bogen, Arm).
Provenienz: Kanaka The Collection
Versand mit UPS und Versicherung
Rama
20. Jahrhundert
Indien
Holz
Höhe: 24 cm
Wichtige und feine Holzskulptur, die Rama darstellt, siebter Avatar des Gottes Vishnu, der in frontaler, feierlicher Pose stands. Das Ganze, geschnitzt in einen dichten Holz, weist eine bemerkenswerte Ausführungskqualität auf, typisch für eine indische Produktion des 20. Jahrhunderts.
Rama ist hier sofort identifizierbar durch seinen langen, schlanken Bogen (Kodanda), elegant in der linken Hand gehalten, Symbol seiner Funktion als königlicher Krieger und Verteidiger des Dharma. Die subtile Spannung des Arms und die beherrschte Biegung des Bogens vermitteln eine raffinierte ästhetische Suche, jenseits der reinen ikonografischen Funktion.
Das Gesicht, mit vollen, harmonischen Zügen, zeichnet sich durch mandelförmige Augen aus, fein eingeritzt, einen ruhigen inneren Blick und einen Mund mit zart umränderten Lippen. Der Ausdruck, zugleich sanft und distanziert, entspricht perfekt dem idealisierten, göttlich gewordenen Rama, Verkörperung von Tugend und Gleichgewicht.
Die Frisur wird von einem hohen Mukuta (königlicher Kopfschmuck) gekrönt, reich verziert mit geometrischen und floralen Registers, die den königlichen Stand des Charakters bezeugen. Die Ohren sind durch lange stilisierte Loben verlängert, was die Vertikalität der Silhouette verstärkt. Der Oberkörper ist ebenfalls mit großer dekorativer Sorgfalt behandelt.
Die Untergewandung (Dhoti) ist besonders bemerkenswert, da sie von einer Abfolge von tief ausgehöhlten Fächerfalten rhythmisiert wird, was ein grafisch sehr spielerisches Schattenspiel erzeugt. Diese fast architektonische Behandlung des Drapes ist typisch für einige regionale Produktionen des Süd- oder Zentralindiens zu jener Zeit.
Die Basis, architektonisch und modelliert, präsentiert ein wiederholendes Muster von Mandelmotiven (Blütenblätter oder Rillen), was die visuelle Stabilität der Stücks verstärkt, während es zugleich eine lotusförmige, stilisierte Sockeluniversum evoziert.
Auf der Rückseite fällt eine bewusste Vereinfachung der Volumen auf, im Kontrast zur reichen Vorderseite, die typisch ist für Skulpturen, die frontal in einem häuslichen Andachtskontext oder in kleinem Schrein betrachtet werden sollen.
Zustand:
Sehr schöne Patina und altersgemäße Abnutzung. Erosion der Kanten, Brüche, Mängel und Abrasionen sichtbar, insbesondere an hervortretenden Elementen (Bogen, Arm).
Provenienz: Kanaka The Collection
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