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Ikone - Panagia Pantanassa, Muttergottes mit Kind auf dem Thron (Panagia Pantanassa) – Sakrale - Holz
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Ikone - Panagia Pantanassa, Muttergottes mit Kind auf dem Thron (Panagia Pantanassa) – Sakrale - Holz

Thronende Muttergottes mit Kind – Byzantinisches Tafelbild (Ikone) im Stil der Palaiologischen Renaissance (nachhistorische Replik des 20. Jahrhunderts) Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine auf Holz gemalte Ikone, die den klassischen Typus der „Thronenden Muttergottes“ (Panagia Pantanassa) darstellt. Das Werk orientiert sich in Komposition und Ikonografie an den Meisterwerken der spätbyzantinischen Kunst des 14. und 15. Jahrhunderts, wurde jedoch aufgrund der materiellen Beschaffenheit und der Alterungscharakteristika als hochwertige Replik bzw. Sakralmalerei des 20. Jahrhunderts ausgeführt. Materialanalyse und Technik: Der Bildträger besteht aus einer massiven, vertikal gemaserten Holztafel mit einer Stärke von ca. 2,5–3 cm. Die Rückansicht (IMG_9957.jpg) zeigt ein Nadelholz mit deutlichen Bearbeitungsspuren und einer einfachen Drahtaufhängung, was auf eine handwerkliche Fertigung im 20. Jahrhundert hindeutet. Die Malerei wurde auf einem Kreidegrund (Gesso) ausgeführt. Die Vergoldung des Hintergrunds (Nimbus und Fond) zeigt eine ausgeprägte Krakelee-Struktur, die durch künstliche Alterungsprozesse oder die natürliche Trocknung des Bindemittels entstanden ist. Analyse der Ikonografie und künstlerischen Darstellung Die Darstellung folgt einem strengen theologischen Kanon, der tief in der orthodoxen Tradition verwurzelt ist: Die Gottesmutter (Theotokos): Maria ist auf einem monumentalen, architektonisch gestalteten Thron sitzend dargestellt. Sie trägt das traditionelle Maphorion in dunklem Blau-Schwarz mit goldenen Assist-Linien, die das göttliche Licht symbolisieren. Ihr Blick ist melancholisch am Betrachter vorbeigerichtet, was den Typus der „Hodegetria“ (Wegweiserin) zitiert. Das Christuskind: Der Knabe sitzt auf dem Schoß der Mutter, jedoch ohne kindliche Züge, sondern als „Emanuel“ (Gott mit uns) mit der Physiognomie eines kleinen Erwachsenen. Er trägt ein rotes Gewand (Symbol des Blutes und der Menschwerdung) und hält in der linken Hand eine Schriftrolle, während die rechte Hand zum Segen erhoben ist. Begleitfiguren: In den oberen Ecken befinden sich zwei kreisrunde Medaillons (Clipei), die Erzengel in anbetender Haltung zeigen. Dies unterstreicht die Darstellung Mariens als „Himmelskönigin“. Der Thron: Die Gestaltung des Thronsessels mit hoher Rückenlehne und ornamental verzierten Pfosten erinnert an Vorbilder aus der makedonischen oder palaiologischen Ära, wie sie oft in Klöstern des Berges Athos oder in Mistra zu finden sind. Physische Beschaffenheit und Erhaltungszustand Das Objekt weist gezielte Merkmale auf, die ihm einen antiken Charakter verleihen sollen: Kanten und Oberfläche: Die Kanten der Holztafel sind unregelmäßig und dunkel gebeizt, um ein hohes Alter zu suggerieren. Die Oberfläche der Malerei weist eine körnige Textur auf, die möglicherweise durch das Auftragen eines Firnisses auf eine noch nicht vollständig durchgetrocknete Farbschicht oder durch eine spezifische Pigmentmischung (Eitempera-Imitation) erzielt wurde. Patina: Es finden sich punktuelle Farbabplatzungen und Bereibungen, insbesondere an den Rändern der Thronarchitektur, die den Eindruck eines jahrhundertelangen liturgischen Gebrauchs vermitteln. Farbpalette: Dominant sind Erdpigmente, Gold sowie das kräftige Zinnoberrot des Christusgewandes. Die Inkarnate (Hautpartien) sind in einem dunklen Ocker mit hellen Schlaglichtern (Psymithia) gehalten, was typisch für die byzantinische Maltradition ist. Kunsthistorischer Kontext und Einordnung Obwohl das Bildschema bis in das 6. Jahrhundert zurückreicht, ist die hier vorliegende Ausführung ein Werk des 20. Jahrhunderts. In dieser Zeit entstand eine Renaissance der Ikonenmalerei, insbesondere in Griechenland, Russland und auf dem Balkan, bei der alte Techniken bewusst wiederbelebt wurden, um der steigenden Nachfrage nach authentisch wirkenden Kultobjekten für den privaten und kirchlichen Gebrauch nachzukommen. Stilmittel: Die betont lineare Führung der Goldassist-Linien und die fast graphische Behandlung der Faltenwürfe sind Kennzeichen eines Stils, der die Spiritualität des Originals in eine moderne, dekorative Form übersetzt. Maße und Präsenz: Mit einer geschätzten Höhe von ca. 30–40 cm entspricht die Ikone dem Format einer Haus- oder Reiseikone. Zustand und sammlerische Bewertung Das Objekt befindet sich in einem sehr guten, stabilen Zustand. Da es sich um eine Replik handelt, sind die vorhandenen „Schäden“ (Krakelee, Kantenabrieb) primär als Teil der beabsichtigten Ästhetik zu betrachten. Erhaltungsgrad: Die Malschicht ist fest mit dem Untergrund verbunden. Es gibt keine Anzeichen für aktiven Schädlingsbefall im Holz. Provenienz: Das Fehlen von Brandstempeln oder Export-Plomben deutet auf eine Fertigung für den europäischen Souvenirmarkt oder den gehobenen Kunsthandel in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hin. Marktwert-Analyse und Ausblick 2026 Im aktuellen Markt für Devotionalien und christliche Kunst werden solche Repliken für ihre dekorative Wirkung und handwerkliche Qualität geschätzt. Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert Handwerkliche Qualität Hochwertige Ausführung auf Holz Positiv Ikonografische Treue Kanonisch korrekt Neutral bis Positiv Alter/Originalität Replik des 20. Jhd. (keine Antiquität) Wertmindernd gegenüber Originalen Markttrend 2026 Stabile Nachfrage nach Sakralobjekten Neutral Zusammenfassung für das Archiv Dieses Tafelbild ist ein Zeugnis der fortlebenden byzantinischen Tradition in der Moderne. Es kombiniert jahrtausendealte theologische Bildsprache mit der Handwerkskunst des 20. Jahrhunderts. Ein ausdrucksstarkes Objekt für Sammler von Ikonografie oder als repräsentatives Stück sakraler Wanddekoration. Titel „Thronende Muttergottes mit Kind (Pantanassa)“ – Handgemalte Ikone auf Holztafel im byzantinischen Stil, 20. Jahrhundert. Objekt Religiöses Tafelbild (Ikone). Maße: ca. 30 x 20 x 2,8 cm (geschätzt nach Proportionen). Material: Holztafel, Gesso-Grundierung, Tempera/Mischtechnik, Goldauflage. Darstellung Zentralfigur der thronenden Maria mit dem Christusknaben auf dem Schoß. Begleitet von zwei Erzengel-Medaillons im oberen Bilddrittel. Der Thron ist als prunkvolles, architektonisches Element mit Fußschemel ausgeführt. Technik und Ausführung Malerei: Schichtenmalerei in Anlehnung an die Eitempera-Technik. Hintergrund: Polimentvergoldung oder Metallauflage mit künstlich induziertem Krakelee. Untergrund: Massivholzplatte mit rückseitiger Drahtaufhängung. Datierung und Kontext Entstanden im 20. Jahrhundert (ca. 1950–1980). Es handelt sich um eine qualitätvolle Arbeit, die vermutlich in einer auf Ikonen spezialisierten Werkstatt (Griechenland oder Osteuropa) gefertigt wurde. Erhaltungszustand Sehr gut. Gewollte Alterungsspuren an den Kanten und in der Goldfläche. Die Tafel ist plan und ohne Rissbildung. Fazit Eine handwerklich solide gearbeitete Ikone, die die feierliche Aura historischer Vorbilder erfolgreich einfängt. Ideal als Sammlerstück für Liebhaber orthodoxer Kunst oder als hochwertiges Einrichtungsaccessoire mit spirituellem Hintergrund. Künstler: Unbekannter Ikonenmaler (20. Jahrhundert) Titel: Thronende Gottesmutter mit Kind Technik: Malerei auf Holz Zustand: Sehr gut (dekorative Patina) Bedeutung: Qualitativ hochwertige Replik byzantinischer Sakralkunst W

Nr. 103093194

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Ikone - Panagia Pantanassa, Muttergottes mit Kind auf dem Thron (Panagia Pantanassa) – Sakrale - Holz

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Thronende Muttergottes mit Kind – Byzantinisches Tafelbild (Ikone) im Stil der Palaiologischen Renaissance (nachhistorische Replik des 20. Jahrhunderts)

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine auf Holz gemalte Ikone, die den klassischen Typus der „Thronenden Muttergottes“ (Panagia Pantanassa) darstellt. Das Werk orientiert sich in Komposition und Ikonografie an den Meisterwerken der spätbyzantinischen Kunst des 14. und 15. Jahrhunderts, wurde jedoch aufgrund der materiellen Beschaffenheit und der Alterungscharakteristika als hochwertige Replik bzw. Sakralmalerei des 20. Jahrhunderts ausgeführt.

Materialanalyse und Technik: Der Bildträger besteht aus einer massiven, vertikal gemaserten Holztafel mit einer Stärke von ca. 2,5–3 cm. Die Rückansicht (IMG_9957.jpg) zeigt ein Nadelholz mit deutlichen Bearbeitungsspuren und einer einfachen Drahtaufhängung, was auf eine handwerkliche Fertigung im 20. Jahrhundert hindeutet. Die Malerei wurde auf einem Kreidegrund (Gesso) ausgeführt. Die Vergoldung des Hintergrunds (Nimbus und Fond) zeigt eine ausgeprägte Krakelee-Struktur, die durch künstliche Alterungsprozesse oder die natürliche Trocknung des Bindemittels entstanden ist.

Analyse der Ikonografie und künstlerischen Darstellung
Die Darstellung folgt einem strengen theologischen Kanon, der tief in der orthodoxen Tradition verwurzelt ist:

Die Gottesmutter (Theotokos): Maria ist auf einem monumentalen, architektonisch gestalteten Thron sitzend dargestellt. Sie trägt das traditionelle Maphorion in dunklem Blau-Schwarz mit goldenen Assist-Linien, die das göttliche Licht symbolisieren. Ihr Blick ist melancholisch am Betrachter vorbeigerichtet, was den Typus der „Hodegetria“ (Wegweiserin) zitiert.

Das Christuskind: Der Knabe sitzt auf dem Schoß der Mutter, jedoch ohne kindliche Züge, sondern als „Emanuel“ (Gott mit uns) mit der Physiognomie eines kleinen Erwachsenen. Er trägt ein rotes Gewand (Symbol des Blutes und der Menschwerdung) und hält in der linken Hand eine Schriftrolle, während die rechte Hand zum Segen erhoben ist.

Begleitfiguren: In den oberen Ecken befinden sich zwei kreisrunde Medaillons (Clipei), die Erzengel in anbetender Haltung zeigen. Dies unterstreicht die Darstellung Mariens als „Himmelskönigin“.

Der Thron: Die Gestaltung des Thronsessels mit hoher Rückenlehne und ornamental verzierten Pfosten erinnert an Vorbilder aus der makedonischen oder palaiologischen Ära, wie sie oft in Klöstern des Berges Athos oder in Mistra zu finden sind.

Physische Beschaffenheit und Erhaltungszustand
Das Objekt weist gezielte Merkmale auf, die ihm einen antiken Charakter verleihen sollen:

Kanten und Oberfläche: Die Kanten der Holztafel sind unregelmäßig und dunkel gebeizt, um ein hohes Alter zu suggerieren. Die Oberfläche der Malerei weist eine körnige Textur auf, die möglicherweise durch das Auftragen eines Firnisses auf eine noch nicht vollständig durchgetrocknete Farbschicht oder durch eine spezifische Pigmentmischung (Eitempera-Imitation) erzielt wurde.

Patina: Es finden sich punktuelle Farbabplatzungen und Bereibungen, insbesondere an den Rändern der Thronarchitektur, die den Eindruck eines jahrhundertelangen liturgischen Gebrauchs vermitteln.

Farbpalette: Dominant sind Erdpigmente, Gold sowie das kräftige Zinnoberrot des Christusgewandes. Die Inkarnate (Hautpartien) sind in einem dunklen Ocker mit hellen Schlaglichtern (Psymithia) gehalten, was typisch für die byzantinische Maltradition ist.

Kunsthistorischer Kontext und Einordnung
Obwohl das Bildschema bis in das 6. Jahrhundert zurückreicht, ist die hier vorliegende Ausführung ein Werk des 20. Jahrhunderts. In dieser Zeit entstand eine Renaissance der Ikonenmalerei, insbesondere in Griechenland, Russland und auf dem Balkan, bei der alte Techniken bewusst wiederbelebt wurden, um der steigenden Nachfrage nach authentisch wirkenden Kultobjekten für den privaten und kirchlichen Gebrauch nachzukommen.

Stilmittel: Die betont lineare Führung der Goldassist-Linien und die fast graphische Behandlung der Faltenwürfe sind Kennzeichen eines Stils, der die Spiritualität des Originals in eine moderne, dekorative Form übersetzt.

Maße und Präsenz: Mit einer geschätzten Höhe von ca. 30–40 cm entspricht die Ikone dem Format einer Haus- oder Reiseikone.

Zustand und sammlerische Bewertung
Das Objekt befindet sich in einem sehr guten, stabilen Zustand. Da es sich um eine Replik handelt, sind die vorhandenen „Schäden“ (Krakelee, Kantenabrieb) primär als Teil der beabsichtigten Ästhetik zu betrachten.

Erhaltungsgrad: Die Malschicht ist fest mit dem Untergrund verbunden. Es gibt keine Anzeichen für aktiven Schädlingsbefall im Holz.

Provenienz: Das Fehlen von Brandstempeln oder Export-Plomben deutet auf eine Fertigung für den europäischen Souvenirmarkt oder den gehobenen Kunsthandel in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hin.

Marktwert-Analyse und Ausblick 2026
Im aktuellen Markt für Devotionalien und christliche Kunst werden solche Repliken für ihre dekorative Wirkung und handwerkliche Qualität geschätzt.

Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert
Handwerkliche Qualität Hochwertige Ausführung auf Holz Positiv
Ikonografische Treue Kanonisch korrekt Neutral bis Positiv
Alter/Originalität Replik des 20. Jhd. (keine Antiquität) Wertmindernd gegenüber Originalen
Markttrend 2026 Stabile Nachfrage nach Sakralobjekten Neutral

Zusammenfassung für das Archiv

Dieses Tafelbild ist ein Zeugnis der fortlebenden byzantinischen Tradition in der Moderne. Es kombiniert jahrtausendealte theologische Bildsprache mit der Handwerkskunst des 20. Jahrhunderts. Ein ausdrucksstarkes Objekt für Sammler von Ikonografie oder als repräsentatives Stück sakraler Wanddekoration.

Titel
„Thronende Muttergottes mit Kind (Pantanassa)“ – Handgemalte Ikone auf Holztafel im byzantinischen Stil, 20. Jahrhundert.

Objekt
Religiöses Tafelbild (Ikone).
Maße: ca. 30 x 20 x 2,8 cm (geschätzt nach Proportionen).
Material: Holztafel, Gesso-Grundierung, Tempera/Mischtechnik, Goldauflage.

Darstellung
Zentralfigur der thronenden Maria mit dem Christusknaben auf dem Schoß. Begleitet von zwei Erzengel-Medaillons im oberen Bilddrittel. Der Thron ist als prunkvolles, architektonisches Element mit Fußschemel ausgeführt.

Technik und Ausführung
Malerei: Schichtenmalerei in Anlehnung an die Eitempera-Technik.
Hintergrund: Polimentvergoldung oder Metallauflage mit künstlich induziertem Krakelee.
Untergrund: Massivholzplatte mit rückseitiger Drahtaufhängung.

Datierung und Kontext
Entstanden im 20. Jahrhundert (ca. 1950–1980). Es handelt sich um eine qualitätvolle Arbeit, die vermutlich in einer auf Ikonen spezialisierten Werkstatt (Griechenland oder Osteuropa) gefertigt wurde.

Erhaltungszustand
Sehr gut. Gewollte Alterungsspuren an den Kanten und in der Goldfläche. Die Tafel ist plan und ohne Rissbildung.

Fazit
Eine handwerklich solide gearbeitete Ikone, die die feierliche Aura historischer Vorbilder erfolgreich einfängt. Ideal als Sammlerstück für Liebhaber orthodoxer Kunst oder als hochwertiges Einrichtungsaccessoire mit spirituellem Hintergrund.

Künstler: Unbekannter Ikonenmaler (20. Jahrhundert)
Titel: Thronende Gottesmutter mit Kind
Technik: Malerei auf Holz
Zustand: Sehr gut (dekorative Patina)
Bedeutung: Qualitativ hochwertige Replik byzantinischer Sakralkunst

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Clément Floch
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Schätzung  € 130 - € 200

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